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mehrfachunfälle

kathi

Nutzer
Registriert seit
21 Jan. 2007
Beiträge
25
hey, bin neu im Forum und noch etwas unsicher. Habe in den letzten Jahren mehrere unverschuldete Autounfälle gehabt und die Versicherung der Gegenseite macht mir Probleme deswegen. Sie will (wen wundert es) für die Verletzungen ncit aufkommen. Hat jemand Erfahrung mit mehreren Autounfällen und wie kann ich gegen die Versicherungen angehen?
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
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8,161
Ort
Berlin
Hallo Kathi,

habe Deinen Artikel mal in den richtigen Bereich verschoben. Leider schreibst Du in Deinem Beitrag nicht, welche Probleme Du gesundheitlich und in der Auseinandersetzung mit den Versicherungen hast. Vielleicht wären da AUsführungen möglich. So pauschal läßt sich wenig dazu sagen.

Gruß von der Seenixe
 

kathi

Nutzer
Registriert seit
21 Jan. 2007
Beiträge
25
mehfachunfälle

Vielen Dank Seenixe,
ich habe leider immer noch Probleme mit dem Forum und schreibe jetzt den Beitrag zum 4. mal. Zu deinen Fragen. Meine priv. Unfallversicherung und diei Versicherung des Unfallverursacher wollen meine Verletzungen nicht anerkennen. Obwohl positive Gutachten vom Rententräger und Versorgungsamt vorliegen (ca. 10) und die Versicherungen erst je 1 Gutachten erstellt haben (natürlich negativ). Meine Frage: Können die Versicherungen wirklich andere Gutachten ignorieren? Ich habe jetzt sogar den Fall, das eine Richterin sich nur auf ein einziges Gutachten beruft und selbst ein technisches Gutachten, das von der Versicherung in Auftrag gegeben wurde (für mich positiv) einfach ignoriert und das ganz ohne Verhandlung. Aufgrund der Verletzungen bin ich seid dem ersten Unfall in ständiger Behandlung. Es wurden bei jedem Unfall etliche Gutachten erstellt, so das ich eigentlich genau dokomentieren kann was wann wo passiert ist. Ich bin erst seid dem letzten Unfall berentet und habe eine GdB von 50. Vorher bin ich arbeiten gegangen und habe mir eine Selbsständigkeit aufgebaut, meine Kinder versorgt und den Haushalt alleine erledigt. Wer kann mir einen Rat geben oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin für jede Hilfe dankbar.

Gruss Kathi
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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Hallo Kathi,

Du hast bei 3 Autounfälle folgende körperlichen Schäden erlitten:

1. Unfall 1993

Damals vermutete man, das die Kopfgelenkbänder angerissen wurden. Leider konnte mir kein Arzt dies wirklich bestätigen. Die Meinungen gingen sehr weit auseinander (5 Ärzte = 5 Meinungen). Hinzuzufügen sei noch leichter Schwindel, leichter Hörverlust, Kopfschmerzen und Tinitus.​

2. Unfall 1997

Die Beschwerden verschlechterten sich kurzfristig für ca. ein halbes Jahr. Ich bin damals voll arbeiten gegangen und habe nebenher eine Selbstständigkeit aufgebaut. Meinen Haushalt und drei Kinder alleine versorgt.​

Wenn ich das richtig verstehe, sind aus dem 2. Unfall keine neuen bleibende Beschwerden zu beklagen. Die alten Beschwerden aus dem 1. Unfall hatten sich nur kurzfristig verschlechtert.


3. Unfall 2001

Kopfgelenkbänder sind gerissen, die Discusscheiben im Kiefergelenk sind geplatzt. Um die Fehlstellung der Kiefergelenke beheben zu können, mussten 16 Zähne abgeschliffen und neu aufgebaut werden.​

Du leidest seid dem 3. Unfall unter hohem Hörverlust (40 - 60%), Nackenschmerzen, Kopfschmerzen-Migräne, Schwindelanfälle, Konzentrationsschwierigkeiten, Lähmungserscheinungen an den Armen und Beinen und Tunnelblick. Du bist seid 2001 erwerbsunfähig und erhältst Erwerbsunfähigkeitsrente (auf Zeit) und hast 50% GdB.


Du schreibst:

Meine private Unfallversicherung will mir keine Rente zahlen und die gegnerische Versicherung will für den Schaden auch nicht aufkommen. Obwohl ich durch ständige Besuche bei Ärzten eigentlich genau die Vorgeschichte und Beschwerden nachweisen kann.​


Ich nehme an, die beiden ersten Unfälle sind haftungs- und versicherungsrechtlich erledigt und Deine Probleme mit deiner private Unfallversicherung und der gegnerische Versicherung beziehen sich auf den 3. Unfall 2001

Beide Versicherungen leisten nicht wegen Vorschäden.

Habe ich das so richtig verstanden?

Gruß
Luise
 

kathi

Nutzer
Registriert seit
21 Jan. 2007
Beiträge
25
Hey Luise, das stimmt genau. Die Versicherungen verweigern aber nicht nur die Leistungen sondern überhaupt eine Anerkennung der Schäden. Wobei ich ständig auf der Stelle stehe, da beide Versicherungen weder den Behinderungsgrad noch den Rentenbescheid akzeptieren. Für mich positive Gutachten werden nicht mal zugelassen, obwohl diese nicht von mir bestellt wurden sondern vom Rententräger oder vom Versorgungsamt. Mein Anwalt meint das ist normal. Jetzt soll wieder ein Gutachten erstellt werden. Bin mal gespannt was darin steht und wen es interisiert.

Gruss Kathi
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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940
Hallo Kathi,

Gutachten und Bescheide von Rententräger und Versorgungsamt, anerkannte Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeitsrente und GdB belegen zwar Deine derzeitigen Beeinträchtigungen im Gesamten, besagen aber nichts über den Beeinträchtigungsanteil der dem 3. Unfall zugeordnet werden kann, immerhin hattest Du gewisse Vorschäden.

Bleiben wir vorerst bei Deiner PUV aus der Du eine Rente erwartest.
Ab welchem Grad der Invalidität wird eine Rente gezahlt ?
Wann wurde der Vertrag abgeschlossen ?

Gruß
Luise
 

kathi

Nutzer
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Hallo Luise,
eine Rente wird gezahlt ab einer Invalidität von 50% und die Versicherung läuft seid 1993 auf meinen Namen. Den genauen Vertragsanfang kann ich heute nicht nennen, der Vertrag wurde bei der Scheidung von mir übernommen. Um das genaue Datum zu erfahren, müßte ich bei der Versicherung nachfragen.

Gruss
Kahti
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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6 Sep. 2006
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940
Hallo Kahti,

der Vertrag wurde von Dir bei der Scheidung 1993 übernommen. Was heißt das?

War nur Dein Ehemann versichert und Du hast den Vertrag übernommen ?
Dann hätte Dein Versicherungsschutz erst mit der Übernahme des Vertrages begonnen und versichert wäre nur der 3. Unfall gewesen. GdB und Grad der Invalidität haben nichts miteinander zu tun, bieten aber einen groben Anhalt. Mit einem derzeitigen GdB von 50 wirst Du vielleicht auf einen Invaliditätsgrad von über 50 kommen, aber kaum nachweisen können, dies wäre alleine dem 3. Unfall zuzuordnen.


Oder ward Ihr beide gemeinsam in einem Vertrag versichert und der Vertrag ist von Dir alleine fortgeführt worden ? Dann würde Versicherungsschutz von Beginn des Vertrages bestehen. Wenn der Vertrag vor 1991 abgeschlossen wurde, wäre schon der 1. Unfall versichert gewesen. Der Gesamtinvaliditätsgrad aus 1. und 2. Unfall könnte somit über 50 liegen.

Gruß
Luise
 

kathi

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Hey Luise,
der Vertrag lief auf Eheleute und wir waren Beide versichert. Ich habe wegen der Kinder und des ersten Unfalls den Vertrag übernommen. Vertragsbeginn ist lange vor 1990. Das kann ich schon sagen und auch,das alle Unfälle versichert waren.

Gruss Kathi
 

kathi

Nutzer
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25
hallo alle,
hab jetzt lange nichts gehört und gehe fast davon aus, das keiner Erfahrungen mit mehreren Autounfällen hat. Schade, hatte gehofft das es doch mehr Menschen mit diesem Problem gibt. Oder,.... besser wenn keiner solche Erfahrungen machen musste. Vieleicht meldet sich ja doch noch jemand?
Bis dahin.

Gruss kathi
 
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