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Mannose bei Blasenentzündungen

Juliomo

Neues Mitglied
Registriert seit
23 Feb. 2017
Beiträge
7
Ort
Stuttgart
#1
Hallo liebe Mitforisten,

ich lese schon einige Zeit im Forum mit und bin teilweise echt begeistert, was Euer Engagement betrifft. Hab auch schon den einen oder anderen nützlichen Hinweis gefunden (leider nicht immer noch rechtzeitig), da will ich natürlich auch Nutzen bringendes beisteuern, wo ich kann.
Hier also mal ein Tip, der mir echt geholfen und Last von der Seele genommen hat:
Unfallbedingt habe ich einen inkompletten Querschnitt erlitten. Eine der unangenehmeren Begleiterscheinungen ist bei mir wie bei vielen anderen auch eine sog. neurogene Blasenentleerungsstörung. D.h., man kann nicht mehr ganz normal Wasser lassen, sondern ist dabei jedesmal auf die Zuhilfenahme eines Einmalkatheters angewiesen. Mitbetroffene kennen das und die wissen auch und haben schmerzlich erfahren müssen, dass eine Folge dieses mehrmaligen täglichen künstlichen Eingriffs von außen in die Blase ein regelmäßiges, gehäuftes Auftreten von Blasenentzündungen (Zystitis) ist. Bei mir war das im Abstand von 5 - 6 Wochen der Fall, jedesmal sehr schmerzhaft und mit Antibiotika behandlungsbedürftig.
Jetzt habe ich vor Weihnachten den Tip bekommen, es einmal mit mit dem Wirkstoff "D-Mannose" (einem Einfachzucker, der nicht verstoffwechselt wird, auf dem Weg durch den Harntrakt aber allfällig angetroffene E-Coli - Bakterien sozusagen einfängt und schadlos macht) zu versuchen. D-Mannose gibt es von verschiedenen Firmen. Ich nehme ein Produkt, das aus Birke gewonnen wird, bei der aus Mais gewonnenen Mannose ist mir das Ausgangsprodukt eher unsympathisch.
Von dem Zeug nehme ich täglich einen Teelöffel aufgelöst in Wasser (ist nahezu geschmacksneutral). Eine häufig angebotene Packungsgröße sind Dosen zu 100 g, eine solche reicht bei mir ca. einen Monat. Die Preise variieren stark - ich bezahle für die Dose ca. 22 EUR, hole mir das aber vom gegnerischen Haftpflichtversicherer wieder!
Was soll ich sagen - seit meiner letzten Zystitis Mitte Dezember 2016 habe ich bis heute keine mehr bekommen, habe also auch keine Antibiotikas mehr benötigt, was mich wirklich freut.
Wenn man ein wenig googelt, findet man einiges über die Wirkungsweise, u. A. auch Ergebnisse einer klinischen Studie. Die Mannose wirkt nicht in jedem Fall, aber wenn man mein Problem (oder ein ähnlich gelagertes) hat, ist auch ein Wirkungsgrad von 60 oder 70 % ein Wort.
Möglicherweise ist der Tip für den Einen oder Anderen unter Euch von Nutzen - würde mich freuen.
Falls ich irgendwie im falschen Thema oder sonstwie am falschen Platz gelandet bin - ich bin nicht so der routinierte Forist und hoffe, Ihr könnt mir das nachsehen.

Ansonsten Fröhliche Ostern
 

Vetty

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
3 Feb. 2016
Beiträge
98
#2
Hallo Juliomo,

hört sich interessant an, ich werde mich mal über meine Bücher setzen und recherchieren.

Wurde der Keim bei Dir bestimmt und ein Antibiogramm erstellt?

Liebe Grüße

Vetty
 

Joker

Administrator
Mitarbeiter
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2 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Ort
am Rhein
#3
Hallo Juliomo,

willkommen hier im Forum! Guck dich in Ruhe um und nutze bei Fragen auch zunächst die Suchfunktion. Viele Fragen wurden hier schon diskutiert, um einen ersten Einblick in die schwierige Welt der Unfallschadensregulierung zu bekommen.

Und vielen Dank auch für deinen Hinweis auf D-Mannose. Für die Interessierten anbei ein Link der Ärztezeitung zu diesem Zucker. Laut einer dort beschriebenen Studie wirkte D-Mannose prophylaktisch gegen Blasenentzündungen genauso gut wie ein Antibiotikum, aber mit weniger Nebenwirkungen. Nachzulesen unter http://www.aerztezeitung.de/medizin...wegsinfekte-zucker-schuetzt-antibiotikum.html

Gruß
Joker
 

Juliomo

Neues Mitglied
Registriert seit
23 Feb. 2017
Beiträge
7
Ort
Stuttgart
#4
Hallo Vetty,

ich habe zuletzt jeweils ein Antibiogramm machen lassen, das würde ich auch jedem empfehlen und nicht einfach so in`s Blaue Antibiotika einnehmen

Gruß
Juliomo
 
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