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Laserpointertherapie (Kopfgelenke, Instabilität)

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
286
Ort
Bayern
#38
Hallo Rudinchen,

sehr gute Recherche! Jetzt müsste man nur noch wissen, welche Einrichtung pro Patient ist. Bei einer Einrichtung war ich schon, aber leider hatte der Junge Assitensarzt keinen Plan mit Kopfgelenken,Neurochiruig. Weiterhelfen konnte mir dann niemand mehr im großen Haus.

Es ist ja auch schon so, wenn ich selbst mit eindeutigen Berichten daher komme, dann aus Unwissenheit und Unsicherheit wieder nichts gemacht wird. Auch das die MRT-Berichte nicht verstanden werden.

Also auch mit eindeutigen Diagnosen schalten die Herrschaften auf Sturr. Es ist nicht einmal Organisiert, das der Patient in die Richtige Abteilung der Uni kommt, wirklich ungeschickter gehst kaum nicht mehr.

M.E. müsste es wie im allgemeinen Konsenz von 2001(Fachbuch Schleudertrauma 2009) wie erwähnt, sich anerkannt und akzeptiete "Schwerwiegende" Verletzung angenommen bzw. dannach be- und ge- handelt werden. Aber so eine Einrichtung(Klinik,Uni) gibst die Überhaupt?

Aber da reden die Kostenträger und die Versicherungswirtschaft zu viel rein(bestimmen) und verhindern ein medizinisches sachgerechtes vorgehen.

Unabhänig von der rechtlichen Seite, sollte es doch möglich sei, wenigstens den Patienten in Fachkundige Behandlung bringen zu können. M. E. gehört sich dies bei solchen Verletzungen(wenn diese sogar festgestellt sind!) per Gesetz festgeschrieben. Die Kostenträger könnten sich ja später immer noch untereinander streiten. Ergo eine Art medizinische Opferschutzgesetzt.

Das System funktioniert aber anders, wir UO werden nur als Kostengänger gesehen.

Scheinbar ist es auch so, das sich niemand an uns Kopfgelenkverletzten die Finger verbrennen möchte.
Außer der Arzt, hat sich darauf spezialisiert und lässt sich nicht von den Kostenträger reinreden, da er ja dann was kann.

Es gibt zwar Ärzte ohne Grenzen, aber bei Kopfgelnkverletzungen ist Schluss mit lustig und es gibt nur noch Grenzen.

An thinkwice: vielleicht habe ich einen Tipp für dein MRT-Problem schreib mal an isswasdoc@hotmail.com.

Gruß
Isswasdoc
 

elster999

Erfahrenes Mitglied
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11 März 2014
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Ort
Großraum Berlin
#39
Hallo,
Kurzer Einwurf meinerseits...
Auch bei mir wurde trotz massiver Gesichtsschädelverletzungen und SHT 2. Grades hinsichtlich HWS/Kopfgelenke nix unternommen.
Und Erstbehandlung war in der Charite bei Prof. Hofmeister, der dort auch gelistet ist.
Mein HA hat von Anfang an gesagt, dass bei diesen Verletzungen (als Fußgänger angefahren und durch die Gegend geschleudert), wo der Kopf dazu noch am heftigsten betroffen war, es illusorisch ist zu meinen, das so ein fragiles System wie die HWS da nix abekommen hat...
Es bestätigt also die Aussage, dass diese Gesellschaft auch nicht UO freundlich iSt. ..
LG Ellen
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
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23 Aug. 2016
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Nähe Wien
#40
Hallo Elster!

Bei mir 2010 schwerer Motorradunfall, nichts von dem Unfall mitbekommen, bin erst am
Folgetag aufgewacht. Der Helm ist irgendwo stark aufgeschlagen (war gebrochen und auch die Nase gebrochen) CT-Polytrauma wurde nach der Einlieferung gemacht (davon habe ich aber nichts mitbekommen).
Die schweren Verletzungen waren an beiden Beinen und bin deswegen sehr lange nur am Rücken im Bett gelegen und bekam natürlich Schmerzmittel. Gespürt habe ich zu diesem Zeitpunkt im Bereich des Rückens nichts.

Habe jetzt nun schon seit Jahren teilweise massive Probleme mit der HWS. Dazu steht auch noch in den Diagnosen eine Gehirnerschütterung, das auch sehr zweifelhaft erscheint.
Zusätzlich zu dem CT-Polytrauma wurde damals kein Bereich der Wirbelsäule untersucht!

Grüsse

Hrc4Life
 

thinktwice

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Beiträge
40
#41
Begutachtung Funktions-MRT // Radiologen

Hallo zusammen,

lieben Dank für Eure ganzen Rückmeldungen. Diese sind für mich sehr wertvoll und ich habe ein paar mögliche und gute Ansatzpunkte erhalten. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich nun so langsam den Wald vor lauter Bäumen besser sehen kann, da Ihr als Experten Eurer Wissen mit mir teilt. So mancher Arzt hat erheblich weniger Wissen als Ihr. Ich stehe eher noch am Anfang und lese mich gerade ein und versuche die Dinge zu verstehen und zu ordnen.

Rudinchen, dein Tipp mit den "Schädelbasis-Zentren" ist ein Ansatzpunkt, vielleicht finde ich hier jemanden, der sich für eine weitere Begutachtung des Berichtes vom Upright-MRT eignet.

Ich habe ein Upright MRT machen lassen, kein Funktions-MRT (ich dachte das wäre dassselbe)? Liege ich da nicht richtig?

Ja, ich habe schon mehrfach ähnliche Erfahrungen wie Ihr alle gemacht. Die Kopfgelenke sind wohl ein sehr komplexes Feld mit erheblichen Ausirkungen und dennoch gibt es nur wenige Spezialisten, die jedoch den meisten Überweisern nicht bekannt sind. Meine Krankenkasse konnte mir bisher auch keine Spezialisten nennen. So macht sich jeder "im dichten Wald des Dschungels" auf die Suche und hofft, dass einem zumindest keine "Steine" in den Weg gelegt werden. Die Versicherungen tragen sicher hierzu einen großen Anteil bei, da sie nur geringfügig entschädigen wollen.

Für andere Krankheitsbilder erscheint es mir leichter Spezialisten zu finden.

LG
thinktwice
 
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