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Laserpointertherapie (Kopfgelenke, Instabilität)

HWS-Schaden

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Bei den Stadtmusikanten
#25
Hallo

Zu den vorherigen Diskussionen:
Ich habe erstens die Erfahrung gemacht, dass - trotz palpatorischer Befunde bei C0-3 - die MRT-Aufnahmen im Zusammenhang mit dem Unfall lediglich ab C3 abwärts gemacht wurden, gerade so als wolle man keine Diagnose erhalten.
(Sehr viel) Später, als ich an die KK abgeschoben worden war, fiel mir das auf und es wurden Aufnahmen ab C0 gemacht, auch Funktionsaufnahmen und Sandberg.
Auf all diesen Bildern war ein Schaden nicht deutlich erkennbar, lediglich leichte Auffälligkeiten.
Die Sandberg-Aufnahme wurde später wiederholt, weil der damit unerfahrene (erste) Radiologe sie nicht so ausgeführt hatte, dass sie Aussagekraft hatte.

Die (zweite) Sandbergaufnahme zeigt die Abweichungen.
Vor allem aber half mir das Upright-MRT (spezielle Funktionsaufnahmen: da man sitzt, lastet das Kopfgewicht auf den Kopfgelenken / der HWS) weiter, nur auf diesem war der Schaden erkennbar.

Die Lig. Alaria verbinden den Dens mit dem Schädel.
Sie sind kurz, ca. 10-13mm, wenn ich das richtig gelesen habe.
Ihre Fasern unterscheiden sich von denen anderer Bänder,
sie sorgen für hohe Stabilität, eine stärkere Dehnung ist nicht vorgesehen.
Aufgrund der speziellen Faser "zieht" sich das Band nach einer (durch Unfall verursachten, sonst ja nicht stattfindenden) Überdehnung nicht wieder zurück, das Band bleibt überdehnt, dadurch wird eine Instabilität, mehr oder weniger stark, verursacht. Ein Bruchteil eines mm an Dehnung reicht, um Probleme zu verursachen, auf Bildern wird sie, wenn minimal, nicht darstellbar sein.
Die Muskulatur versucht, den fehlenden Halt auszugleichen und ist daher angespannt.

Einen vertrauenswürdigen Neurologen wüsste ich auch gern.
Bisher habe ich keine Neurologen kennnen gelernt, die sich mit Problematiken der Kopfgelenke auskennen.
Evtl. könnte eine neurootologische Untersuchung einigen Betroffenen weiterhelfen.

Liebe Grüße HWS-Schaden
 

Hrc4Life

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#26
Hallo,

Es gibt 3 MR HWS 2013, 2014 und 2015.
Röntgen gibt es eines wegen Beschwefden im Bereich LWS
und dazu ein Röngten im Stehen.
Und ein MR LWS wo ein sensomotorisches Defizit L5 angeführt ist.
Habe mir auch die MR LWS genauer angesehen und könnte mir
vorstellen das da auch 2 Deckplattgnbrüche sind?

Zu den von HWS-Schaden angeführten Muskelverspannjngen kann
ich sagen, das die Nackenmuskel sehr stark verspannt sind.

Eine zweite Meinung einholen war schon mal Thema, was ich
da wieder erwarte?


Grüsse

Hrc4Life
 

Sekundant

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#28
bei aller liebe und gebotenen zurückhaltung eines forums:

Psychosomatische Probleme!
Ist halt so, auch wenn das nicht gern gehört wird.
ich bin von jedem blödsinn begeistert, wenn er ansatzpunkte für weitere diskussionen bietet. aber auch nur dann, und auch nur, wenn er nicht dümmlich wirkt. hier verkneife ich mir die sonst angebrachte frage nach der bedeutung des begriffes in diesem zusammenhang und vor allem diese so selbstgefällige "diagnose".

ich sag ja: ÄRZTE ...! ! ! besser kann man deren einstellung nicht demonstrieren.


gruss

Sekundant
 

Alive

Mitglied
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18 Juni 2017
Beiträge
68
#29
Psychosomatische Probleme!
Ist halt so, auch wenn das nicht gern gehört wird.
Nichts gegen Psychosomatik, ganz bestimmt nicht. Die Psyche hat - unter anderem! - auf jeden Fall auch Einfluß darauf, wie es einem geht. Das kann sicher auch die Heilung betreffen/beeinflussen.

Aber dieser Ausspruch hier oben ist eben der typische Ausspruch eines Arztes, da hat Sekundant einfach Recht. Von solch einem (Arzt) kenne ich diese Meinung auch persönlich, alles einfach und dann auch noch ausschließlich auf die Psychosomatik-Schiene zu schieben. Es ist ganz offensichtlich der Ausspruch eines Nicht-selbst-Betroffenen, Arzt hin oder her.

Als Außenstehender ist sowas immer leicht zu sagen. Als Betroffener weiß man hingegen schon, wie merkwürdig und mitunter auch geradezu anti-lehrbuchhaft sich der eigene Körper nach einem Trauma so verhalten kann. In den Büchern steht die Theorie, wir Betroffenen erleben aber die Praxis.

Ist halt so, auch wenn das - von Ärzten zum Beispiel - nicht gern gehört wird.


@flyingdoc: nicht persönlich nehmen, u. a. habe ich auch einem wie Dir mein Leben zu verdanken. Respekt vor dem, was Du tust!

Aber hab bitte auch Respekt vor uns, die wir mit Unfallfolgen leben müssen, vom Unfalltag an bis meist zum Rest des Lebens. Du SIEHST sowas zwar Tag für Tag, aber wir ERLEBEN die Folgen davon meist Tag & Nacht und das oft lebenslang. Gibt für uns keine freien Tage ...

Stell Dir nur EIN mal vor - und ruhig für mehr als nur ein paar Sekunden -, selber in so einer Lage zu sein! Falls Dir das gelingen sollte, wirst Du Dir vielleicht in Zukunft besser überlegen, was Du hier schreibst und wie Du was rüberbringst - ich bin gespannt.

Alive (die nicht umsonst so heißt) wünscht allen einen guten Tag

Sorry fürs "off-topic"-werden, aber ich konnte das nicht unkommentiert so stehen lassen.
Also: zurück zum Thema ...
 
Zuletzt bearbeitet:

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#30
Hallo,

zum Zitat von flyingdoc, kann ich M.E. nur sagen, da hat doch die Gehirnwäsche-Taktik der Unwissenden und Interessenvertreter vollen Erfolg gehabt. Alles nur Einzelfälle, klar träum weiter, was ein Stammtischgebrabel.

Vorausgesetzt ich habe diesen Kommentar richtig interpetiert d.b. alles nur Einbildung und alle UO haben einen an der Klatsche.

Komisch nur, das es immer die Selben sind die sowas behaupten, nämlich die die es nicht bertrifft und die andren die Leistungsverweigerung betreiben.

Dann wünsch ich viel Spass, wenn es diese Herrschaften dann selbst einmal betrifft, dann kommt der große Aha-Effekt. Wir haben schöne Hände und Tilly badet Ihre Hände in Priel.

Solche Komentare und Vorurteile sind nur ein Zeichen von völliger Unkenntnis. Bevor man den Mund zu voll nimmt, sollte man sich erst die richtigen Information und Übersicht verschafen, um überhaupt erst was Sinnvolles beitragn zu können.

Wenn alles nur Einbildung wäre, warum kann dies keiner Beweisen und warum müssen die Leistungsverweigerer dagegen so stark vorgehen, noch dazu eine Psydo-Medizin erfinden um das Unrichtige dann noch zu Untermauern? Wer Recht hat, hat sowas nicht nötig!

Richtig, weil eben doch was dran ist und man schon genau weiß, dass man schon viel weiter ist wie gedacht, nur halt hier in Deutschland nicht.

Weil es zu viele Lobbyisten gibt. Im Internationalen Vergleich ist man schon viel weiter und hier noch in den Kinderschuhen. Deshalb benehmen sich die Herrschaften auch wie die kleinen Kinder im Dreck, ich sehe was was du nicht siehst und zwar gar nichts. Alle UO sind Doff, mit dir Spiel ich nicht.

Musste gerade wieder herzhaft lachen, als ich eine Arbeit "Der Orthopäde gelesen(2010) gelesen habe, wo das verblödete Beispiel mit den Autoscouter als Rechtfertigung herhalten musste, um alle UO mit HWS als Simulanten abzustempeln. War klar, wer diese unnötige Arbeit gespomsert hatte. Alles nur Einbildung, die Pille machst möglich.

Gruß
Isswasdoc
 
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#32
Welcher Spezialist für Sichtung & Befundung der MRTs

Lass Deine MRTs von 2 sehr guten Spezialisten nochmal sichten und neu befunden. Aber nicht bei welchen, die direkt in der Nähe der Radiologen sind; da wird keiner einen Radio-Kollegen "beschädigen" wollen.

Gruß Bobb[/QUOTE]

Hallo Bobb,
hallo zusammen,

bei mir wurde ein Funktions MRT gemacht.

Wenn ich mir nun eine Zweitmeinung bzgl. der Bilder einholen möchte, welche Fachrichtung konsultiere ich dann? Einen anderen Radiologen, der Funktions-MRT erstellt, einen Neurochirurg oder einen Unfallchirug/Orthopäde?

Welche Spezialisten (außer Dr. Kuckinski) könnt ihr für eine instabile HWS und Bandscheibenvorfälle in der HWS mir nennen?

Ich habe 1,5 Jahre nach dem Unfall immer noch eine Flüssigkeitsansammlung in den atlantoaxialen Gelenken als Reizungsanzeichen. Wie deutet Ihr das?

Welche Möglichkeiten seht Ihr eine breitbasige Irritation der C5 Wurzeln beidseits im Recessus Bereich behandeln zu lassen?

Dankeschön für Eure Rückmeldung.
Viele Grüße thinktwice
 

HWS-Schaden

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#33
Hallo thinktwice,

ich habe mich lange gefragt, warum Fachärzte wie Neurochirurg oder Orthopäde bestenfalls nur einen kurzen Blick auf die Bilder werfen und sich nur für den Bericht interessieren.
Irgendwann las ich dann (evtl. hier im Forum), dass sie nicht ausgebildet sind, um MRTs, CTs zu lesen bzw. eine Zusatzausbildung haben müssen, wenn sie Bilder bewerten. Ich weiß nicht, ob diese Info stimmt, kann mir das aber gut vorstellen.

Wenn es stimmt, dann bedeutet das, du brauchst einen Radiologen und zwar möglichst einen, der sich erstens mit Funktionsaufnahmen auskennt und zweitens mit deinen Verletzungen, was bei Kopfgelenken schwierig ist.

Ich kann dir im norddeutschen Raum jemanden nennen, der zwar nicht die Bilder befundet, sich aber mit Kopfgelenken auskennt.

LG
 
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#34
Begutachtung Funktions-MRT // Radiologen

Hallo HWS-Schaden,

ich bin für jeden Tipp dankbar, denn es ist wirklich schwierig Experten zu finden und dann auch zeitnah einen Termin zu bekommen. Eventuell lässt sich der Termin mit einem verlängerten Wochenende verbinden.

Hm, deine Aussage könnte stimmig sein, denn mir ging es bisher mit Orthopäden genauso.
Könnte es sein, dass nur die Funktions-MRT Betreiber enstprechende Bilder kompetent auswerten können?

Inweiweit könnte es sinnvoll sein, die Bilder aus Frankfurt einem anderen Upright-MRT Radiologen als Zweitmeinung zu senden?

Hat jemand von Euch in Zusammenhang mit instabile HWS/Kopfgelenke bereits Erfahrung mit folgender radiologischen Einrichtungen gemacht?

Radiologie Ottobrunn, München
http://www.radiologie-ottobrunn.de/Offenes_Funktions-MRT.146.0.html

Unter diesem Link gibt es Fallstudien, vielleicht helfen diese mit den eigenen Bildern vergleichen zu können. Ich werde mir das mal genauer anschauen.
http://www.myupright.de/zuweiser/zuweiser05.html

Viele Grüße
thinkwice
 

IsswasDoc

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#35
Hallo thingtwice,


warst du jetzt bei einem Upright-MRT Frankfurt oder hast du eine Funktions-MRT machen lassen, ich kann das aus deinem Beitrag so nicht herauslesen. Warst du in einer Privat-Praxis oder Kassenzulassung?

Zwischen diesen Untersuchungen gibt es schon erhebliche Unterschiede. Ich gehe mal davon aus, dass es dabei um die Kopfgelenke geht.

Nach meiner Erfahrung sind die Upright-MRT zb. München Dr. Förg Privatpraxis, welten besser in Diagnosestellung gerade auch bei Kopfgelenken wie 08/15 Radiolgen mit Kassenzulassung, wenn man dort ein Upright-MRT machen lässt. Bei mir wurde alles sofort gesehen von Dr. Förg.

Weil bei einer Privatpraxis, bekommst du die ungeschmingte Wahrheit gesagt, im "Gegensatz" zu Kassenheinis, die meist nichts sehen wollen und immer zu Lasten des Patienten handeln.

Hast du bei deinem Radiolgen Besuch ein Ergenis eines OMT dabei gehabt?

Habe meines einem 08/15-Radiologen gezeigt und der hatte nartürlich keinen Plan von Kopfgelenken/HWS und meinte nur ich hätte eine perfekte HWS, Witz komm raus. Der Hit waren dann die Leerzeilen damit man den BSV in nur einem Bild zu sehen war und passend dazu die Weigerung zu Kontrastmittel.

Weil ohne Kontrastmittel sind die meisten 08-15-Aufnahmen nichts wert und sind umsonst gemacht worden. Da könnte man doch was nachweisen, hä?

Erst nach dem Upright-MRT Kopfgelenke,HWS und LWS war klar was Sache ist und was mir die 08/15 Radiologen in der ganzen Zeit angetan haben.

Nartürlich konnte in den letzten Jahren kaum die "Richtige" Behandlung erfolgen, weil halt keiner zufälligerweise nichts sehn konnte. Dann haben sich nämlich vereinzelt auch andere Kollegen getraut was zu schreiben, vorher war es ein einziger Alptraum war. Sobald nämlich ein UO auftaucht, wird sogar ein ganz offensichtlicher BSV nicht mehr gesehen und die Herrschaften gehen auf Tauchstation(machen einen auf Dumm).


Gruß
Isswasdoc
 

Rudinchen

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6 Dez. 2009
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2,066
#36
Hallo thinkwice,

vielleicht könntest du die Aufnahmen mal einem Neuroradiologen zeigen, der sich auch mit HWS und Hirnstamm auskennt?

Die müssten - zumindest theoretisch - mehr Ahnung haben als "normale" Radiologen.

Zumindest in wikipedia ist unter "Neuroradiologie" als Schwerpunkt das "Schädelbasis-CT" angegeben ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Neuroradiologie

Und wo ich gerade so schön gegoogelt habe, ist mir noch ein interessanter Link untergekommen - es gibt sog. "Schädelbasis-Zentren" und eine "Gesellschaft für Schädelbasischirurgie" (man lernt nie aus!)

http://dgsb.de/schaedelbasis-zentren/

Ich gehe mal davon aus (ohne es wirklich zu wissen, aber vielleicht hat hier im Forum jemand Ahnung davon), dass die Ärzte, die sich mit der Schädelbasis auskennen, sich theoretisch auch mit dem Übergang HWS/Schädelbasis auskennen müssten

Vielleicht hilft´s ja irgendwie?

Viele Grüße

Rudinchen
 
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