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Krankenunterlagen entwendet

Wurden dir Krankenunterlagen endwendet?


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Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
Hallo,
wem wurden Akten bezüglich ihres Unfalls entwendet.
Gruß Inka
 

benno

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
1 Mai 2007
Beiträge
213
Alter
59
Krankenakten

Hallo,
habe erst gar keine Unterlagen erhalten.
Ich wurde in die Frühreha verlegt ohne mir oder meiner Frau irgendwelche Unterlagen auszuhändigen. Auch kam meine Frau, wie jeden Tag zu Besuch und ich war nicht mehr im Krankenhaus, verlegt in die Reha ohne Bescheid!
Nach 2 Jahren (SHT3) war ich in der Lage mich mit dem Thema zu beschäftigen, also Kopien in der Helios Klinik Schwerin schriftlich beantragt.
Nachfrage beim zuständigem Leiter der Aktenstelle, kein Auftrag vorhanden.
Dann alles per E-Mail über den Leiter dort. Kopien waren recht umfangreich und dementsprechend nicht ganz billig. Da ich aber nach wie vor keine Erinnerungen an Unfall und die nachfolgenden 4 Wochen habe, war es mir die Sache wert.
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
Hallo Benno,
danke.
Nach jedem Arztbesuch fertigte ich Gedächtnisprotokolle, die gestohlen wurden, dementsprechend konnten Arztberichte manipuliert ausfallen.
Gibt es ähnliche Erfahrungen?
Viele Grüße Inka
 

natascha

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 Feb. 2007
Beiträge
1,269
Hallo Inka,

Die geheime Sprache der Ärzte

kennst du zum beispiel die diagnose: externes Pigment oder Cerebralsklerose.

Du wirst erstaunt sein wie ärzte Betrug beherrschen nachzulesen hier.
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/ge...erzte-patienten-verstehen-diagnose-nicht.html

Mein Tipp ,alles unzutreffende sofort schriftlich angehen.

Krankenunterlagen verschwinden auch nicht so einfach, sondern werden wissentlich unterschlagen, deshalb sofort in kopie alles aushändigen lassen.

vg natascha
 

Katja

Nutzer
Registriert seit
9 März 2009
Beiträge
45
Ort
Bayern
Hallo zusammen,

auch bei mir sind Unterlagen weggekommen bzw. gar nicht ausgehändigt worden. Die Wirbelsäulen-OP wurde gefilmt, da es die erste in dieser Klinik war, was ich nach der OP erfuhr. Die OP war nicht ganz fachgerecht durchgeführt worden. Auf Nachfrage: Filmmaterial nicht auffindbar.
Bei einer weiteren OP an der WS war die Nachbehandlung völlig aus dem Ruder geraten. Leider brauche ich diesen OP-Bericht für meine Weiterbehandlung. Nach mehrmaligen Anfragen von mir, auch schriftlich, und seitens der Fachärzte wird dieser Bericht kommentarlos einfach nicht herausgegeben. Bleibt nur noch die Klage. Nur habe ich davon die Nase voll, habe eh genug Stress mit der gegn. Versicherung.

Gruß Katja
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
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23 Dez. 2008
Beiträge
148
Hallo Katja,
danke für Deine Nachricht. Bleib dennoch am Ball, auch wenn es Dir reicht. Hast Du einen Anwalt, der Dich vertritt?
Gruß Inka
 

Katja

Nutzer
Registriert seit
9 März 2009
Beiträge
45
Ort
Bayern
Hallo Inka,
danke für deine Ermunterung. Aber ich sehe nicht viel Erfolg. Wie will man den Ärzten das Gegenteil beweisen?
Außerdem geht es in beiden Fällen um med. Fehler, das wollen die doch nicht noch schriftlich belegen. Habe gehört, dass solche Prozesse 10 Jahre und länger dauern. Mein jetziger "Streit" mit der gegn. Versicherung dauert dauert schon 7 Jahre, weiß nicht, wie lange noch.
Habe deshalb über die andere Sache noch gar nicht mit dem Anwalt geredet. Mir geht einfach die Puste aus. Vielleicht kannst Du mich verstehen.

Liebe Grüße Katja
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
Hallo Katja,
ich kann verstehen, dass es Dir reicht.
Solltest Du dennoch Einsicht in Deine Patientenakte nehmen wollen, könntest Du den Direktor der Klinik anschreiben. Teile ihm mit, was Du bisher unternommen hast, um zu Deinen Unterlagen zu gelangen. Setze eine Frist, z.B. 14 Tage und teile mit, dass Du bereit bist, für Kopien zu zahlen. Gesetzmäßigkeiten, wonach Du berechtigt bist, Einsicht in Deine Patientenakte zu nehmen, könntes Du bei der Verbraucherberatung oder unabhängigen Patientenberatung (keine Erfahrung damit) erfahren.
Unter dem Allgemeinen Patientenverband e.V. erfährst Du im Netz m.E. wichtiges zu Schlichtingssstellen.
Wenn es sich um ein Universitätsklinikum handelt, könntest Du das Sozialministerium um weitere Hilfe bitten.
Gruß Inka
 

gertrud1

Sponsor
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20 März 2008
Beiträge
1,095
Hallo Katja,

ich kann verstehen, dass es Dir reicht.
Solltest Du dennoch Einsicht in Deine Patientenakte nehmen wollen, könntest Du den Direktor der Klinik anschreiben. Teile ihm mit, was Du bisher unternommen hast, um zu Deinen Unterlagen zu gelangen. Setze eine Frist, z.B. 14 Tage und teile mit, dass Du bereit bist, für Kopien zu zahlen. Gesetzmäßigkeiten, .....

Du könntest dich auf § 810 BGB berufen....
und schreib per Einschreiben - Rückschein - und immer an den 'Chef' ;)

Gruß
Gertrud
 

maja

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Hallo Gertrud!

Ich kannte meine Akte, habe sie selber jede Woche einmal rumtragen müssen.
Von einem Arzt der Klinik zum anderen.
War übrigens das Unfallkrankenhaus Berlin Marzahn (BG).
Natürlich habe ich sie mir auch ständig angeschaut.

Als ich dann den "Ärger" bekam und ich hier dieses Forum,
fand , forderte ich sie natürlich an.

Hat zwar nach 2-3 Wochen gedauert, aber ich bekam ich bekam sie auch.

Was meinst Du wie?
Alles was für mich wichtig gewesen wäre, und zwar die Berichte von
den D Arzt Besuchen, waren herausgenommen worden.
Ausser einem.
Der schlug zwar unbedingt eine OP vor, war aber kein Neurochirurg sondern "nur" ein Schmerzarzt.
Er hatte sich zwar den Neurochirurgen angeschlossen, nur die waren ja nicht mehr da.

Dann war sogar ein Arztbrief geändert worden, den mein behandelnder
H-Arzt und ich noch im Original hatten.

Die grösste Unverfrohrenheit-es stand sogar "bearbeitet" drauf.
Der Brief war auch noch neu unterschrieben worden und zwar vom
grössten Chef der Klinik Herr Prof.Dr. Eckernkamp und einer Oberärztin persönlich.

Der Brief im Original-war von dem Stationsarzt unterschrieben worden.
Bis zu meinem 2.Krankenhausaufenthalt, war noch der erste Brief in
meinen Akten.

Aber es waren völlig neue Blätter nach der in meiner Akte.
Unausgefüllte Formblätter, die vorher nicht drin waren und
die 2 Abschlussbriefe die ich bei meinen 2 Aufenthalten bekommen hatte waren mehrmals enthalten.

Um auf die Seitenzahlen zu kommen?

Die haben "gut" gearbeitet, bevor sie mir die Akte schickten.
Ich nehme auch an, nachdem ich schon einige Male im Forum
drüber schrieb, wird im UKB niemand mehr seine Akte in die Hand bekommen wenn er zum Schmerzarzt geht.
Denn hätte ich es gewusst, was da auf mich zukommt, hätte ich einen
Weg im KH gefunden, die Akte kopieren zu lassen.

Da ich mit manschen Menschen äußerst gut auskomme, habe ich auch so einige Interne Aussagen, natürlich nur privat, erhalten.

( und niemand hat je mit mir gesprochen, würde sich auch nicht dazu bekennen, was ich verstehe, denn die 3 Ärzte mit denen ich sprach und die Schwestern könnten vergessen je einen Fuss wieder in ein KH setzen zu können. Da es sehr interne Sachen waren, die ich da erfuhr.
Ich war völlig entsetzt, was ich da so hörte, weil ich ja vor meinem Unfall, nie mit so etwas konfrontiert wurde.
Zwar hatte ich auch sehr viel von Patienten erfahren, aber ich muss zu
meiner Schande gestehen, es nicht so wirklich geglaubt und es auch nicht verstanden, dass es nur um Renten/Kosch war aberten geht.

Bei mir ging es nur um 2OPs, die das UKB unbedingt angeraten hatte, wo ich noch ablehnte und als ich mich habe überreden lassen, zustimmte waren halt die berühmten 26 Wochen um und auf einmal war aus mir ein Simulant und Psychopat geworden.
Wurde derart vom Oberarzt Dr. David, der jetzt Chefarzt einer anderen Klinik ist, beleidigt, dass ich die Klinik auf der Stelle verließ.

Obwohl er mir eine stationäre Reha mit psychischer Betreuung anbot-
mir die OP aber als überhaupt nicht notwendig erklärte.

Heute weiss ich worum es ging-
es ging um die MDE, die ich nach der OP erhalten hätte müssen,
auch ging und geht es immer noch um Kosten,
denn ich war mehr als 78 Wochen krankgeschrieben, habe unendlich viele Anwendungen von meinem H-Arzt verschrieben bekommen und natürlich auch Krankengeld erhalten, wovon die GUV nur 26 Wochen übernahm.

Noch heute, 4 Jahre nach dem Unfall, habe ich Kontakt zu meiner KK bei der ich schon lange nicht mehr bin und welche Vorkasse leisten musste,
weil sie die Kosten von der BG nicht zurück bekommen.

Es soll sich dabei um einen sehr hohen 5 stelligen Betrag handeln.
Natürlich haben sie mir grossartige Versprechungen gemacht, wenn ich alle meine Unterlagen zur Verfügung stelle, was ich zwar nicht glaube, weil wenn sie etwas erreichen, wird es bestimmt ein Vergleich mit der Zusage mich herauszuhalten sein wird.
Was mir aber egal ist, denn wenigstens zahlt dann die BG an die KH.

E ist alles so ekelhaft, was da so läuft zumal die DRV auf diesen ZUg aufgesprungen ist, denen natürlich die fehlenden Befunde sehr recht waren,
dass ich es gar nicht beschreiben kann.

Und die "Politik" schaut einfach zu, was mit uns gemacht wird.

Natürlich-denn es kann ihnen nur recht sein,
die Kassen sind leer, eine Hand wäscht die andere und der Staat steht
trotzdem gut da, spielt im Ausland mit unseren Steuergeldern den grossen Mann und im eigenen Land wird der Sozialstaat vorgekaukelt, was natürlich der Wähler auch noch glaubt.

Wenn er aber krank wird oder verunfallt, kommt das böse Erwachen.

Trotzdem Gertrud-man sollte auf jeden Fall alles was möglich ist-
tun.
Vielleicht ein Tip:
Nicht schreiben sondern gleich hinfahren,
versuchen, dass die Akte sofort kopiert wird, es auch noch mit einem Trinkgeld,
für das entgegenkommen und die zusätzliche Arbeit probieren.
Damit sie keine Zeit haben die Akte zu manipulieren.

Naja wenn man die Akte schnell braucht, ist es doch der Postweg ,
wirklich zu lang widrig :D

ODER



Gruss
maja
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
Hallo Maja,
Dein Satz "Es ist alles so ekelhaft, was da so läuft" trifft das, was mich und sicher zahlreiche Andere bewegt und was mit mir bzw. uns passiert.
Ich finde meinem Fall fast noch einen Zacken schlimmer, habe bisher kaum gewagt, es jemandem zu erzählen, weil das ein Unbeteiligter kaum glauben kann, was da so alles passiert. Von den Beteiligten wird man beleidigt oder als psychisch krank hingestellt, die stehen ja unter enmormen (monetärem) Druck, ihre Lügen gegenüber den Opfern durchzuboxen.
Zu Deinen weiteren Ausführungen: "Dann war sogar ein Arztbrief geändert worden, den mein behandelnder H-Arzt und ich noch im Original hatten. Die grösste Unverfrohrenheit-es stand sogar "bearbeitet" drauf. Der Brief war auch noch neu unterschrieben worden und zwar vom grössten Chef der Klinik Herr Prof.Dr. ..... und einer Oberärztin persönlich."
Die haben einfach befürchtet, dass Du eine Kopie hast, da Du Deine Akten öfter in der Hand hattest. Daher haben sie diese vorsorglich mit "bearbeitet" gezeichnet. Hinterher kann man "bearbeitet" in viele Richtungen auslegen. I
n meinem Fall wird sowas ganz anders gelöst. Wenn ich mich auf ein Schriftstück beziehe, wird es einfach aus meiner Wohnung geholt - weg! Als ich einem Arzt Betrug nachwieß, wurde meine ursprüngliche Kopie seiner Aufzeichnungen aus meiner Wohnung gestohlen und durch eine veränderte Kopie ersetzt. Die kriminalpolizeiliche Beratung sagte, dass Einbrüche, ohne Spuren zu hinterlassen, kein Problem sind, mit Elektropik (die Weiterentwicklung davon heißt wohl Sputnik).
Ich bin betroffen von Diebstahl von Gedächtnisprotokollen nach jedem Arztbesuch, Diebstahl von sämtlichen wichtigen ärztlichen Befunden (da es nicht der erste Diebstahl von wichtigen Dokumenten war, habe ich sie gesichert), Manipulation von Befunden. Verschwinden der polizeilichen Aufzeichnungen usw.
Viele Grüße Inka
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
Hallo Maja,
Dein Satz "Es ist alles so ekelhaft, was da so läuft" trifft das, was mich und sicher zahlreiche Andere bewegt und was mit mir bzw. uns passiert.
Ich finde meinem Fall fast noch einen Zacken schlimmer, habe bisher kaum gewagt, es jemandem zu erzählen, weil das ein Unbeteiligter kaum glauben kann, was da so alles passiert. Von den Beteiligten wird man beleidigt oder als psychisch krank hingestellt, die stehen ja unter enmormen (monetärem) Druck, ihre Lügen gegenüber den Opfern durchzuboxen.
Zu Deinen weiteren Ausführungen: "Dann war sogar ein Arztbrief geändert worden, den mein behandelnder H-Arzt und ich noch im Original hatten. Die grösste Unverfrohrenheit-es stand sogar "bearbeitet" drauf. Der Brief war auch noch neu unterschrieben worden und zwar vom grössten Chef der Klinik Herr Prof.Dr. ..... und einer Oberärztin persönlich."
Die haben einfach befürchtet, dass Du eine Kopie hast, da Du Deine Akten öfter in der Hand hattest. Daher haben sie diese vorsorglich mit "bearbeitet" gezeichnet. Hinterher kann man "bearbeitet" in viele Richtungen auslegen.
In meinem Fall wird sowas ganz anders gelöst. Wenn ich mich auf ein Schriftstück beziehe, wird es einfach aus meiner Wohnung geholt - weg! Als ich einem Arzt Betrug nachwieß, wurde meine ursprüngliche Kopie seiner Aufzeichnungen aus meiner Wohnung gestohlen und durch eine veränderte Kopie ersetzt. Die kriminalpolizeiliche Beratung sagte, dass Einbrüche, ohne Spuren zu hinterlassen, mit Elektropik (die Weiterentwicklung davon heißt wohl Sputnik) möglich sind.
Ich bin betroffen von Diebstahl von Gedächtnisprotokollen nach Arztbesuchen, wichtige ärztliche Befunde (da es nicht der erste Diebstahl von wichtigen Dokumenten war, habe ich sie gesichert), Manipulation von Befunden, Verschwinden der polizeilichen Aufzeichnungen usw.
Daher meine Empfehlung, sichere wichtige Nachweise auch in Deiner Wohnung.
Viele Grüße Inka
 
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