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Kopfgelenksinstabilität

Pedro32

Neues Mitglied
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7 Mai 2018
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#49
Hallo Grinsekopp,

danke für deine Einschätzung. Bzgl. der Ehlers Danlos-Patienten hast du vermutlich recht, dass diese nicht mit Patienten vergleichbar sind, die an einer Instabilität der HWS ohne Ehlers Danlos-Syndrom leiden.
Bzgl. der Spritzen werde ich mir überlegen, was ich tue. Regenexx erscheint mir auf den ersten Blick doch sehr risikoreich. Insofern werde ich das zumindest zur Zeit nicht in Betracht ziehen. Eventuell werde ich nochmal die Spritzen mit den Wachstumsfaktoren, die aus dem eigenen Blut zentrifugiert werden, ausprobieren. Da die Spritzen nicht so tief gehen, d. h. nicht bis die Ligamente, sondern lediglich ins Muskelgewebe bzw. auch in die Nähe des Knochens (da bin ich etwas unsicher, genaueres weiß ich nicht) injiziert werden, erscheint mir dieser Ansatz weniger risikoreich.

GRüße
Pedro

Darf ich euch nochmal um Hilfe bitten? Ich habe gerade zufällig die Homepage eines Arztes gefunden, der nicht so weit von mir entfernt ist und ebenfalls Prolotherapie sowie PRP/PRF-Therapie anbietet. Dürfte ich hier den Link des Arztes posten, damit ihr mir eure Meinung dazu sagt, ob das eventuell eine Adresse für mich wäre? Oder lieber privat per Email?
Danke!
 

Joker

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#50
Hallo Pedro32,

selbstverständlich darfst Du den Link posten. Wir reagieren hier nur etwas allergisch, wenn es sich um Werbelinks, Versicherungsvergleiche und alles, was nichts mit dem großen Thema Unfallopfer nebst Randbereichen zu tun hat.

Evtl hilfst du mit dem Link sogar jemandem weiter, der genau diese Therapieform sucht. Und das ist das, was wir gerne sehen: Hilfe zur Selbsthilfe

Gruß
Joker
 
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#51
Hallo,

mir gehts etwas besser.Die Symptome haben sich auf einem halbwegs erträglichem level eingepegelt. Es gibt natürlich auch schlechtere Tage. Habe mal wieder was von Regenexx gefunden.

CCJ Instability: Rectus Capitus Posterior Minor and the Myodural Bridge - Regenexx®

Musculus rectus capitis posterior minor – Wikipedia

Scheinbar ist dieser Muskel der das Kopfgelenk streckt direkt mit der Dura verbunden. Bei einer Schädigung der Bänder des Kopfgelenks und damit einher gehender Überlastung des Muskels sind Probleme wie schwere Kopfschmerzen sicher keine Seltenheit.

Gruss Grinsekopp
 
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#52
Hallo,

hier nochmal ein Artikel von regenexx. Man hat weitere Bänder vefunden die zusammen mit Muskeln direkten Kontakt zur Dura haben.

A New Neck Ligament Has Big Implications for CCJ Instability Patients

Das scheint mir doch sehr wichtig zu sein, da dies auch auswirkungen auf die Behandlungsmethoden haben dürfte. Natürlich nicht in Deutschland, wo man in medizinischer Hinsicht gerne hinterm Mond lebt!

Gruss Grinsekopp
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#53
Hallo Grinsekopp,


ganz so 100% kann ich da nicht so richtig zustimmen, dass in unseren schönen BRD in der wir gut und gerne leben(Aber nicht als UOs), überhaupt kein und Nichtwissen über Kopfgelenke gibt und es auch keine Forschung dazu geben soll.

So ist die Problematik mit den Kopfgelenken schon seit min. 1975 bekannt und selbst früher konnte man dieses Problem ganz sauber eine Diagnose mit Röntgenbilder stellen.

Komisch nur, dass jetzt Ultra-Hochmodern und Digital sowas und 3-Tesla MRT und Upright-MRT soll alles so schwierig sein und müsste alles noch erfroscht werden?

Wohl eher nicht, da die Soldaten kamen aus dem 2-Weltkrieg total zusammengeschossen nach Hause und da gab es auch einige Schädel-Genickverletzungen und zu dem Zeitpunkt gab es nur Röntgen, Ergo da musste es auch irgendwie gehen, dass man wusste was die Soldaten haben.

Bei den Soldaten konnte halt niemand so leicht sagen, achja die waren ja gar nicht im Krieg und der Vorfall war nicht geeignet um solche Verletzungen entstehen zu lassen.

Die Versicherungen u. Kostenträger usw. haben es schon lange geschaft, gerade unsere Verletzungen ins Lächerliche zu ziehen und nichts zahlen zu müssen.

Unser Gesundheitssystem ist so ausgelegt durch den Kostendruck, damit sowas prima funktioniert und läuft geschmiert wie eine Alte-Nähmaschine und läuft, und läuft, natürlich immer zu unserem Nachteil versteht sich

Die vielen M.E. "Unwissenden Ärzte" die gegen uns UO schreiben und Begutachten, tragen maßgeblich Ihren Teil dazu bei, damit wir alle leer ausgehen sollen und das System muss vor uns geschütz werden.

Wenn es dann mal gesicherte Erkenntnise gibt, werden diese wieder sofort durch eine M.E. gekaufte Gegenmeinung zerstört. Es ändert nichts daran, es gab diese Erkenntnise schon, nur muss das in Vergessenheit geraten, es darf nichts Kosten. Zur Not wird es M.E. halt so gemacht das niemand diese Röntgenuntersuchungen mehr machen kann oder in Vergessenheit geraten.

Die Medizin M.E. lebt in der BRD nicht hinter dem Mond, sondern muss weggesperrt sein mit allen Mittel, nicht damit doch noch ein UO zu seinem Recht kommen könnte.

Es wird mit allen Mitteln verhindert, M.E. werden Fachbücher die ganze Auflage weggekauft damit kein Arzt an ein spezielles Fachbuch herankommt.

Warum ist in den USA die ganze Litaratur dazu bekannt und meist auch in Deutsch greifbar? Klar weil dort M.E. wegen einer völlig anderen Rechtslage nichts "Zensiert" werden kann durch Politik oder Lobbyisten, geht halt nur in unseren schönen BRD und ist "Alternativlos" sonst bricht unser Finanzsystem zusammen.

Gruß
Isswasdoc
 

freshway

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#54
Hey Grinsekopp,

War dein Termin in der Charite Berlin Orthopädie sinnvoll & brachte dich weiter?
Ich habe die Seite der Charite über die instabile obere HWS gelesen und überlege derzeit auch dort einen Termin zu machen.
MRTs zeigten bei mir auch eine Kyphotische Streckfehlhaltung. Ich war bereit in einer Uniklinik in der Nähe und dort wurde auch schlussendlich psychosomatische Schiene vorgeschlagen. Bei mir began es nach dem Einrenken...

Lieben Gruß
 

Relaxo

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#55
Hallo alle miteinander,

ich würde gerne ein Upright-MRT meiner HWS durchführen lassen. Ich habe zwar in den letzten Monaten für jeden Mist Überweisungsscheine bekommen (u.a. 2 MRT Schädel), dafür jedoch nicht. Da ich privat versichert bin, muss ich es eh selber bezahlen, würde nur gerne wissen, wie man das ohne Überweisungsschein machen soll. Was sagt man am Empfang, wenn danach gefragt wird?

Ich leide unter folgenden Symptomen, die sich langsam seit Anfang des Jahres aufgebaut haben:

* Kopfschmerzen/Benommenheit
* Nackenschmerzen bzw. geschwollenes Gefühl im Nacken
* Nachlassen des Gedächtnisses und kognitiver Fähigkeiten
* Konzentrationsstörungen
* häufig Schwindelgefühle
* wiederholt Ohrgeräusche
* Bruxismus
* wiederholt Sehstörungen, und auch Atemstörungen (verlangsamte Atmung)
* mehrere Kreislaufkrisen (stets kurz vor der Syncope)
* Angst

Hatte letztes Jahr einen Autounfall, wo mir jemand hinten reingefahren ist. MRT damals unauffällig, hatte auch keine Schmerzen. Muss dazu sagen, dass ich einen Bürojob habe und seit dem Unfall fast keinen Sport mehr gemacht habe. Vielleicht hat der Abbau der Muskeln jetzt irgendwas getriggert?

Jetzt ist es so, dass ich nach Ausdauersport immer für mehrere Stunden benommen bin, Muskelsport geht besser. Es ist auf jeden Fall nicht normal und ich fühle mich, gerade mit den Präsyncopen, total beschissen. Kreislauftropfen etc. helfen leider null. Es kommt auf jeden Fall zu wenig Blut an. Liegen bessert das ganze nur teilweise, ich fühle mich nachts jedoch auch manchmal benommen.

Falls von euch schon mal jemand selber ein MRT der HWS veranlasst hat, wie habt ihr das begründet? Nackenschmerzen und gut?
 

Shammy

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289
#56
Hallo Relaxo,

Upright MRT privat ist kein Problem. Lass Dir aber trotzdem unbedingt eine Überweisung - zwecks späterer Notwendigkeit und ärztlicher Indikation sowie bzgl. Erstattung durch die Versicherung - geben. Ggf. kannst Du auch mit einer privaten ÜB hin. Auf der ÜB steht auch eine Diagnose und Auftrag drauf. Du benötigst im Übrigen keine ÜB für ein Upright-MRT - normales MRT reicht. Damit gehst Du dann zum Upright.

MRT sollte mit Übergang Cranio-Cervicalem Übergang sein (extra Spule). Überlege ggf. mit Angio. Hier hatte ich selbst einen Fehler gemacht.

Du rufst an, sagst, dass Du ein MRT für HWS/CCÜ benötigst, machst einen Termin aus und legst dann die ÜB vor und erhälst Privatrechnung.

Gruß

Shammy
 

Relaxo

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13
#57
Vielen Dank für die Antwort, Shammy. Kann man denn ein MRT für HWS/CCÜ mit Angio machen oder braucht man dann zusätzlich noch ein normales MRT für HWS/CCÜ ohne Angio? Ich würde mir sehr gerne die Gefäße darstellen lassen.

Das oben war leider ein Freudscher Versprecher, ich bin gesetzlich versichert und zahle selbst. Deswegen würde ich mir gerne jegliche Diskussion mit Hausärzten bzw. das Betteln um einen ÜS sparen, der ohnehin nicht erstattet wird.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Shammy

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#58
Hallo Relaxo,

versuche unbedingt einen ÜB-Schein zu bekommen. Du kannst ja sagen, dass Du privat bezahlst. Ggf. kann Dir der später als Beweis der medizinischen Notwendigkeit helfen. Zum einen bzgl. Regress gg. Versicherung oder bei der Steuer. Evtl. Hausarzt, Neurologe oder Orthopäde.

Wenn Du ohne ÜB kommst, kann es eben sein, dass die Untersuchungen nicht optimal sind.

Untersuchung sollte sein: "Craniocervicaler Übergang und Vertebralis-Darstellung". Dann müßte es meines Wissens klappen.

VG

Shammy
 

Relaxo

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#59
OK, danke für die genaue Ausführung. Habe sie mir gleich notiert. Ich werde mich dann um einen ÜB-Schein bemühen.

Und besser mit Angio oder ohne oder beides in einer Untersuchung?
 

Relaxo

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#60
So, ein kleines Update von mir. Habe das Upright der Kopfgelenke am Montag machen lassen. Tolle Praxis, toller Arzt, sehr freundliches Praxispersonal, sehr schöne Praxis.

Nun zum Befund: Es wurde eine atlantodentale Fehlstellung mit deutlich rechts exzentrisch dezentriertem Dens axis in Neutralstellung und eine deutlich zunehmende Dezentrierung des Dens axis bei Links- und Rechtsdrehung festgestellt (Seitendifferenz wohl 5-6 mm). Darüber hinaus ein Reizzustand im angrenzenden Paradentalraum mit Flüssigkeitsansammlung. Zusätzlich narbige Strukturveränderungen in beiden Ligamenta alaria. Narbig-fibrotische Veränderungen posterior betont im Bereich Densspitze, mit Verdickung Kapselstruktur. Außerdem verschmälerte subarachnoidale Pufferzone mit angedeutetem Myelonkontakt bei Rechts- und Linksdrehung.

Die Frage ist, was ich jetzt machen soll. Habe in zwei Wochen nochmal Termin beim Neuro und will vorher noch zum Orthopäden (Atlastherapie nach ARLEN?). Wie hoch sind die Chancen, dass der Neuro den Befund verwirft, weil er sich nicht damit auskennt? Gibt es klare Bereiche in dem Befund, die jeder Schulmediziner ernst nimmt?

Gibt es irgendwas, was man akut machen könnte oder auf was man achten soll? Z.B. keine großartigen Drehungen des Kopfes mehr oder bauen sich dann die Muskeln ab und man hat noch mehr Probleme?

In dem Befund steht ja Flüssigkeitsansammlung im Paradentalraum. Habe jedoch keine Zahn- oder Kieferschmerzen und war erst vor zwei Monaten zur Kontrolluntersuchung beim ZA. Soll ich nochmal Termin beim ZA machen und die Bilder mitnehmen?
 
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