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Kopfgelenksinstabilität

wundergeu

Neues Mitglied
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8 März 2021
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12
Hier noch die restlichen Werte. CRP, BSG, GPT alles normal. Den Bericht vom Hämatologen habe ich leider noch nicht, von Lymphozytendifferenzierung oder Zytokine wurde zumindest im Gespräch nichts erwähnt.

Danke, dass du dir das anschaust.

ParameterReferenz17.07.202015.09.202009.12.202018.02.2021
LEUKO4,5 - 11,0 G/l5,24,74,54,8
EOSIA2,0 - 4,0 %1,52,02,3
EOSIAQ<0,4 G/l0,070,090,11
MONOA3 - 14 %10,913,611,8
MONOAQ<1 G/l0,510,610,57
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
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4 Juli 2018
Beiträge
145
Ich kenne deine Geschichte jetzt nicht. Warst du gesund und nach einem Unfall haben die Beschwerden angefangen? Prinzipiell könnte das ein immunologisches Problem sein, z.B. eine Virusinfektion. Aber dazu müsste man eine Anamnese machen, was da in Frage kommt. Ich würde auch noch zusätzliche Immunparameter machen wie die vorgenannten Zytokine und Lymphopanel. Warte mal ab, bis du den Bericht hast, und achte drauf, dass du alle Werte mitbekommst.

Ich hab auch diskret auffällige Immunparameter, allerdings etwas anders gelagert und kann da auch keine Ursache finden. Von daher bleibt der Verdacht, dass es mit von der HWS kommen könnte.
 

wundergeu

Neues Mitglied
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Hat alles in den Wochen nach dem Unfall angefangen, vorher absolut keine Sorgen gehabt.
Alles klar, danke nochmal für deinen Input.
 

Piet pender

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@wundergeu
Wann war der Unfall? Das evtl. Reaktionen in der Wirbelsäule stattfinden wie Entzündungen an Nerven oder sonstwo ist nicht weiter verwunderlich, auch Stoffwechsel etc. Die HWS mündet in den Hirnstamm, wenn man sich dem Thema Hirnstammsyndrome widmet, kommt einem das ein oder andere bekannt vor, wie Wallenberg Syndrom mit Schluckstörungen etc.. Leider interessiert sich keiner wirklich für die Problematik der Unfallopfer mit HWS Problemen. Hier ist einfach beobachten und Gegensteuern das erste Mittel.
 

wundergeu

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Der Unfall ist mittlerweile 11 Monate her. Die ganze Hirnstammsymptomatik passt teilweise schon sehr gut und ich denke es ist auch absolut nicht verwunderlich, dass sich eine Funktionsstörung der Kopfgelenke daher auf den ganzen Organismus auswirken kann, vor allem im kraniozervikalen Bereich.
Was mich wundert, ist, dass einige Neurochirurgen/Neurologen so stur sind und dennoch behaupten, dass es 'nicht von da kommen kann'.
Aber die Reise geht ja weiter.
 

dawo

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Der Unfall ist mittlerweile 11 Monate her. Die ganze Hirnstammsymptomatik passt teilweise schon sehr gut und ich denke es ist auch absolut nicht verwunderlich, dass sich eine Funktionsstörung der Kopfgelenke daher auf den ganzen Organismus auswirken kann, vor allem im kraniozervikalen Bereich.
Was mich wundert, ist, dass einige Neurochirurgen/Neurologen so stur sind und dennoch behaupten, dass es 'nicht von da kommen kann'.
Aber die Reise geht ja weiter.
Ich habe mich ausführlich in den letzten Monaten damit beschäftigt, und es wissenschaftlich nachgewiesen

„Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass bei Kopfschmerzpatienten überdurchschnittlich starke Asymmetrien der tiefen, kurzen Nackenmuskulatur und einem überreizten Hirnstamm vorliegen, die durch eine Gelenkfehlstellung der oberen Halswirbelsäule und insbesondere des oberen und unteren Kopfgelenks begünstigt wird.“

Darüber hinaus sitzt das Sympathische Nervensystem mit seinen Rezeptoren direkt in der oberen Halswirbelsäule, sodass eben so viele vegetative Symptome damit einhergehen.
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
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„Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass bei Kopfschmerzpatienten überdurchschnittlich starke Asymmetrien der tiefen, kurzen Nackenmuskulatur und einem überreizten Hirnstamm vorliegen, die durch eine Gelenkfehlstellung der oberen Halswirbelsäule und insbesondere des oberen und unteren Kopfgelenks begünstigt wird.“
Woher stammt das Zitat?
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
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145
Atlasprofi, gibt aber zig Quellen wo immer das gleiche steht.
Was es nicht richtiger macht. "wurde wissenschaftlich nachgewiesen" ist halt mittlerweile das Totschlagargument. Meist halten solche Behauptungen einer Überpüfung nicht Stand. Wenn das alles wissenschaftlich so klar wäre, hätten wir nicht so immense Probleme.
 
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