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Kopfgelenksinstabilität

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,350
Hallo Conny,

Nein, ich habe nichts mehr gehört - wie abgeschnitten...

Viele Grüße,

Rudinchen
 

HWS-Schaden

Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,887
Hallo conja
@HWS-Schaden
Du schreibst ja, dass bei dir die Kopfbewegung auch sehr eingeschränkt ist.
Gab es damit irgendwelche Probleme beim Upright MRT?
Ich frage mich halt, wie das mit den Funktionsaufnahmen gehen soll, wenn die Bewegung z.T. stark blockiert ist.
Am besten fragst du in der Praxis nach, wo das Upright durchgeführt werden soll. Es gab keine gr. Probleme bei mir, nein.

LG
 

bluedanube

Mitglied
Registriert seit
27 Nov. 2019
Beiträge
30
Hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier. Seit 07/19 - nach einem Anpralltrauma- habe ich stetige NAckenschmerzen, Bewegungseinschränkung und bin überhaupt nicht belastbar.
(2013 habe ich schon mal ein Schleudertrauma gehabt).
Meine Physiotherapeutin war der Meinung, dass bei mir eine Kopggelenkinstabilität vorliegt und das Ligamentum alaria gerissen sei.
Daraufhin habe ich eine Upright - MRT Untersuchung beim - auf eigene Kosten- Dr. Förg machen lassen. Die atlantodentale Instabilität hat sich bestätigt, Flüssigleit im Kapselraum vom Dens und Verletzung vom Lig. alaria und transvers. (gott sei dank kein vollständiger Riss). Bei mir ist eher das C2 das Problem, weniger das Atlas.
Mein Problem ist, dass mich schon 2 Orthopäden in der Gegend abgelockert haben, dass sie sich mit dieser Diagnose nicht auskennen.
Kennt ihr eventuell Orthopäden in Obayern, die sich auf die Kopfgelenksinstabilität spezialisiert haben und nicht eine Menge Geld verlangen.?
Ich möchte mich beraten lassen...
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Olga
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,350
Hallo bluedanube,

Herzlich willkommen im Forum.

Kannst du nicht am einfachsten Dr Förg fragen - der müsste dir doch jemanden empfehlen können?

Da bei dir die Verletzung noch relativ neu ist, wurde eine Ruhigstellung mit einer Orthese hilfreich sein und danach/begleitend vorsichtiger Muskelaufbau mit isometrische Übungen. Da müsste dir doch deine Physiotherapeutin, die sich anscheinend gut auskennt, gut helfen können. Vielleicht kann sie dir einen Arzt empfehlen.

Viele Grüße,

Rufinchen
 

conja

Mitglied
Registriert seit
8 Feb. 2019
Beiträge
37
Hallo @Antje70,

wie geht es dir inzwischen?

Hast Du das mit der Beissschiene probiert?

Was hat der Termin in Obersdorf ergeben?

LG conja
 

Antje70

Mitglied
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Beiträge
25
Hallo Conja,
danke der Nachfrage! Mir geht es etwas besser. Die HWS scheint etwas stabiler zu sein und außerdem kann ich insgesamt besser mit den Beschwerden umgehen. Mittlerweile liegen schon die nächsten Termine in Oberstdorf direkt vor mir. Ich weiß jetzt nicht inwieweit die Behandlung dort Ursache für die Verbesserung ist. Oder die Übungen die mir gezeigt wurden und die ich nun fleißig mache (erst seit dem zweiten Aufenthalt dort, nach dem ersten gab es zu viele Probleme damit dass ich sie mir zu Hause dann nicht mehr getraut hatte). Ich versuche es auf jeden Fall weiter, Alternativen sehe ich für mich nicht wirklich - höchstens noch den Versuch mit der Schiene. Aber eins nach dem anderen....
Wie geht es Dir mittlerweile? Bist Du weitergekommen?
LG
 
Zuletzt bearbeitet:

balu67

Neues Mitglied
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10 Aug. 2019
Beiträge
18
Upright - MRT Untersuchung beim - auf eigene Kosten- Dr. Förg machen lassen. D
Olga
Hallo zusammen,
ich spiele auch mit dem Gedanken ein Upright-MRT machen zu lassen. Hab auch schon bzgl. Kosten nachgefragt ca. 700 € für die Kopfgelenke und NOCHMAL 700€ für die HWS . Als ich nachgefragt habe, dass doch die Kopfgelenke teil der HWS seien und wieso ich doppelt zahlen soll, hab ich keine Rückmeldung mehr bekommen.
Aber ich hab noch eine ganz andere Frage:
Der Vorteil der Methode ist doch, dass die Aufnahmen "in Belastung" gemacht werden. Bedeutet dass im Umkehrschluss, wenn meine Probleme unabhängig von der Belastung sind, dass ich gar keinen Vorteil von der Methode hätte - sprich, dass ich in einem "normalen" MRT das selbe sehe - also auch so Themen wie gerissene Ligamentum alaria , Flüssigkeitsansammlungen, etc.... ?? Davon hab ich in meinen "normalen" MRT-Befunden noch nie was gelesen, hier geht es immer um Themen/Probleme rund um das Thema Bandscheiben.
Wär schön, wenn mich dazu jemand aufschlauen könnte, da ich vermeiden möchte weiter Euro'S in den Sand zu setzen
 

IsswasDoc

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429
Ort
Bayern
Hallo balu67,


wenn MRT- Aufnahmen in der Röhre gemacht werden, liegt man praktisch schwerelos drin ohne Belastung.
Der Mensch ist aber so gebaut, dass er es mit der Gravitation zu tun bekommt. Sonst müssten wir auf allen vier herumlaufen bzw. krappeln.

Diese Besonderheit war auch schon zu "Zeiten", wo es nur Röntgengerät gab bekannt.
Nicht umsonst hat Dr. Gottfried Gutmann diesen Umstand hervorgehoben und spezielle Aufnahmen machen lassen, siehe auch sein Buch von 1984 "Funktionelle Pathologie und Klinik der Wirbelsäule" Band 1 Halswirbelsäule.

Eine Annahme, im liegen sei alles zu sehen , ist so nicht ganz richtig, weil gewisse "Anatomische Verhältnise" sieht man erst unter Belastung bzw. vereinfacht ausgedrückt, im liegen bleiben etliche Patologien verborgen bzw. verdeckt.

Das wird auch mit Studien belegt bzw. ich kann es aus praktischer Erfahrung heraus voll bestätigen, im liegen nichts zu sehen von meinen Lieblingen den 08-15-Radiologen und beim Uprigt ist auf einmal alles zu sehen was los ist.

Zu den "Normalen-MRT-Befunden" ist meist die HWS gemacht worden C3-C7, auf diesen Aufnahmen ist der Bereich KZÜ-Kopfgelenke nur sehr ungenau abgebildet, dass liegt auch daran, dass man für diesen Bereich spezielle Sequenzen(Einstellungen) braucht um die Ligamenta Alaria überhaupt vernüftig abbilden zu können, mit entsprechender hoher Tesla-Zahl.

Um die Kopfgelenke abbilden zu können brauchst du ein MRT vom Schädel C0-C3 ist eine ganz andere Hausnummer, wie die 08/15 MRT-HWS wo die Kopfgelenke kaum zu sehen sind.

Um den Zustand der Bänder usw. beurteilen zu können, reicht so eine MRT-Schädel mit entsprechender Fragetsellung. Jedoch gibt diese Art der Aufnahme keine Aussage zur Funktion des Halteappeerates der Kopfgelenke-KZÜ, weil wie du schon richtig erkannt hast, dort oben gibt es keine Bandscheiben wie in der HWS-C3-C7.

Röntgen nach Sandberg wäre eine Möglichkeit, nur die meisten Praxen können sowas nicht mehr, nur sehr wenige.
Dann bleibt im Moment in der BRD nur das Upright- KZÜ übrig.

Es ist halt nunmal so, dass der Bereich KZÜ von den 08-15-Radiologen nur sehr ungerne Untersucht wird, weil mit der Normalen-HWS ist man in der Regel schon total überfordert, d.b. auf HWS hat kein Radiologe Lust, zuviele Gelenke, zu Komplex und Anspruchsvoll, kennt sich keiner damit aus und die Kasse zahlt pro MRT zb. HWS nur 130€, da bleibt halt die anständige Befundung auf der Strecke zwangsläufig.

Und bis du einen Radiologen gefunden hast, der dir die Aufnahmen(Schädel) so macht, dass es passt und du dann was mit Anfangen kannst, braucht es sehr viel Zeit und etliche Anläufe usw.


Gruß
Isswasdoc
 

Karl54

Erfahrenes Mitglied
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30 Aug. 2019
Beiträge
325
Ort
Sachsen-Anhalt
Ja das Problem haben wir hier auch bei uns. Meine Frau hatte vor kurzem ein MRT-Kopf wo der KZÜ noch im Spektrum/Bereich mit enthalten war. Auch schon vor 3 Monaten hatte sie ein HWS-MRT. In beiden MRT´s war " angeblich " nichts zu sehen. Nun habe ich mir einmal die Bilder vom Kopf-MRT angeschaut und eine kuriose Stelle gesehen, die nicht ganz OK ist. Jedenfalls wenn ich das schon als Laie sehe, dann muss doch da was sein. Aber im Befundbericht des Radiologen der das Kopf-MRT ausgewertet hat, ist nichts von beschrieben. Er schrieb nur unauffällige HWS. Nun meine Frau hat die gleichen Symptome, wie die hier schon beschrieben wurden. Kann nicht mehr auf dem Hinterkopf/Hinterhaupf liegen, kann die Nacht kaum noch durchschlafen, muss den Kopf hochnehmen usw. Kann am Tag keine schweren Gegenstände/Taschen anheben und tragen, nur noch sehr leichtes. Hat danach wieder Schmerzen im Nacken und auch im KZÜ-Bereich. Sie wird irre vor Schmerzen. Habe schon mit dem Radiologen telefoniert der die Auswertung des Kopf-MRT. Hatte ihm auch beschrieben, wo ich diese kuriose Stelle gesehen habe, das da irgendwas nicht stimmt. Er meinte, das da nichts ist, sonst hätte er das befundet. Was ich ihm nicht abnehme.
Nun haben wir nochmals mit dem Neurochirurgen Kontakt aufgenommen in der Charite und das Problem geschildert. Dieser hat sich die HWS-MRT-Bilder angeschaut und nichts besonderes festgestellt. Er meinte auch das wir nochmals ein Funktionsröntgen der HWS/KZÜ machen sollten. Tage später schrieb er per Email, das doch ein Spiral-CT besser wäre. Da hatte er noch nicht die Kopf-MRT-Aufnehmen gesehen. Und seit die CD-ROM des Kopf-MRT in der Charite angekommen ist, seitdem ist Funkstille aus der Charite.

Nun haben wir nochmals eine ÜW zum Spiral-CT der KZÜ/HWS von der Hausärztin erwirken können, diese hat sie uns Anstandslos gegeben.
Natürlich ein Upright-MRT wäre das Optimum, aber aus finanziellen Gründen können wir uns das nicht leisten, da ich EMR habe und meine Frau ALG-2 hat. Die KK (GKV) würde das nicht übernehmen, hatte mich schon einmal erkundigt. Also bleibt uns diese Diagnostik verschlossen. darum das Spiral-CT als alternative.

Gruß Karl
 

conja

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8 Feb. 2019
Beiträge
37
Hallo zusammen,

@Antje, sorry für die späte Rückmeldung...

Es freut mich sehr, dass es dir etwas besser geht und der Termin bei Dr.T dich auch etwas weiter gebracht hat.

Ich drücke die Daumen, dass es weiter voran geht.

Falls du das mit der Schiene ausprobierst, wäre es toll, wenn du mal berichtest, ob sie dir hilft.

Bei mir ist es immer noch sehr wechselhaft...

Da ich nicht ins Krankenhaus wollte, habe ich die neurologische Diagnostik jetzt ambulant in Angriff genommen.

Ich hatte ein MRT vom Kopf, was unauffällig war und war noch in einem Zentrum für Bewegungsstörungen. Die Ärztin meinte, ich hätte vermutlich einen Schiefhals und hat mir schon Botox Injektionen angekündigt. Habe aber jetzt erstmal noch einen Termin zum EMG der Muskeln. Botox werde ich aber ablehnen, solange ich das Upright MRT nicht hab machen lassen.

Das hatte ich für Januar geplant. Da ist jetzt aber mein Mann 3 Wochen nicht da und alleine wollte ich das nicht machen. Muss ich also warten.

Ich denke nämlich, dass es bei mir immer mal wieder zu einem akuten Schiefhals wegen der HWS kommt oder zusätzlich wegen Problemen im HNO Bereich. Denn es bessert sich ja auch immer wieder mal.

Ansonsten hoffe ich, dass meine andere Ärztin bereit ist, mir einen Überweisung zur ambulanten multimodalen Schmerztherapie
auszustellen. Dort habe ich Ende Januar einen Termin.

Habe hier in der Nähe Etwas gefunden, wo ich das machen könnte. Die führen dort unter Krankheitsbildern zumindest schon mal Kopfgelenksfunktionsstörungen auf und auch CMD, Kopfschmerzen und langwierige HWS Syndrome. Bei der Physio steht dort auch was von Osteopathie und z.B. segmentale Stabilisierung und einiges andere, was ich für hilfreich halte. Ich hoffe, das klappt dort.

Liebe Grüße
conja
 

Relaxo

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24 Mai 2019
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39
Hallo zusammen,
ich spiele auch mit dem Gedanken ein Upright-MRT machen zu lassen. Hab auch schon bzgl. Kosten nachgefragt ca. 700 € für die Kopfgelenke und NOCHMAL 700€ für die HWS . Als ich nachgefragt habe, dass doch die Kopfgelenke teil der HWS seien und wieso ich doppelt zahlen soll, hab ich keine Rückmeldung mehr bekommen.
Hi,

die Aufnahmen unterscheiden sich deutlich und es werden auch andere Spulen verwendet. International schaut man wohl mehr auf das Upright der HWS und nicht auf das Upright der Kopfgelenke. Das Upright der Kopfgelenke ist wohl eher hier in Deutschland verbreitet.

Mit dem Upright der HWS können bestimmte Winkel und Abweichungen von Normwerten bestimmt werden, was extrem wichtig bzw. Voraussetzung für Operationen ist. Beim Upright der Kopfgelenke geht es eher spezifisch um die Kopfgelenke und betroffene Bänder.

Ich habe den Eindruck, dass beim Upright der Kopfgelenke schnell etwas gefunden wird, von dem man nicht genau weiß, wie schädlich es denn nun ist und ob überhaupt ein gravierendes Problem vorliegt. Beim Upright der HWS gibt es mehr Normwerte, wobei die Winkel bzw. Abweichungen von der Norm nicht vom Radiologen, sondern anhand der Aufnahmen von einem Spezialisten/Chirurgen durchgeführt werden.
 
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