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Kopfgelenkinstabilität festgestellt

Manuf

Neues Mitglied
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12 Feb. 2021
Beiträge
20
Hallo,


ich mache hier mal ein neues Thema auf, damit es in dem Thema unter Laserpointertherapie (Kopfgelenke, Instabilität) nicht zuviel wird.

Ich bin neu hier und bei mir wurde eine Kopfgelenkinstabilität durch ein Upright MRT, das ich als Privatzahler in Auftrag gegeben habe, festgestellt.

Meine Fragen an euch werde ich entsprechend zukünftig hier reinschreiben.

Beim MRT in Hannover ist leider keine Befundung der Ligamente geschehen. Warum das so ist, ist noch nicht klar. Muss ich noch erfragen. Es wurden auch nur Aufnahmen mit Kopfneigung nach vorn und hinten gemacht. Seitlich wäre wohl nicht nötig, meinte der Arzt.


VG,
Manuf
 

Manuf

Neues Mitglied
Registriert seit
12 Feb. 2021
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20
Ist es tatsächlich so wichtig, noch die Bänder und Kapseln untersuchen zu lassen, wenn bereits rein von den Wirbelkörpern eine Instabilität festgestellt worden ist?
Die Therapie oder OP ist doch dann prinzipiell dieselbe, oder?
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Juli 2018
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107
Kannst du vielleicht den Befundtext hier einstellen? Und was zu deinen Symptomen und Krankengeschichte (zB Auslöser) in Stichpunkten schreiben.
 

Manuf

Neues Mitglied
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12 Feb. 2021
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20
Hier mein Befund abgetippt:

1.
In der Neutralstellung im Sitzen kräftige Streckstellung der HWS. Bei der Anteflexion und der Hyperextension Einschränkung der Beweglichkeit in den Segmenten C5-C7.

2.
Rechtsseitiger Dorsalversatz der vorderen Begrenzung des Atlas gegenüber der des Axis um 3mm, der sich im Rahmen der Funktion nicht wesentlich ändert; Rotationsfehlstellung des Atlas.
Bei der Hyperextension kommt es zu einem geringen Ventralversatz des hinteren Atlasbogen als Hinweis auf eine funktionsabhängige Instabilität.
Der CXA (clivoaxiale Winkel) misst in der Neutralstellung 134 Grad und bei der Anteflexion 130 Grad und liegt unterhalb der Norm (Norm: Gleich > 135 Grad); kraniozervikale Instabilität.
Die Differenz des Horizontal Harris Measurement (Abstand zwischen hinterer Begrenzung des Clivus und hinterer Begrenzung des Axis) zwischen Anteflexion und Hyperextension beträgt 8mm (Norm: Bis 3mm); kraniozervikale Instabilität.

3.
Mäßiger Verlust des Wassersignals der Bandscheiben in den Segmenten C5-C7 bei Osteochondrose.
Im Segment C5/C6 beidseitige leicht linksbetonte knöchern bedingte periphere Spinalkanalstenose (Neuroforamen). Die Nervenwurzeln C6 beidseits werden im intraforaminellen Durchtritt leicht komprimiert.
Im Segment C6/C7 mäßige linksseitige knöchern bedingte periphere Spinalkanalstenose (Neuroforamen). Die Nervenwurzel C7 links wird im intraforaminellen Durchtritt leicht komprimiert.

4.
Im Segment C7/TH1 mäßige rechtsseitige knöchern bedingte neuroforaminale Enge mit leichter Kompression der Nervenwurzel C8 rechts im entsprechenden Durchtritt.

5.
In sämtlichen HWS-Segmenten lassen sich weder gröbere Protrusionen noch Bandscheibenvorfälle nachweisen. Bewegungsabhängig keine signifikante Befundänderung.

6.
Keine Zeichen einer zervikalen Myelopathie.

7.
Kein Hinweis auf ein Wirbelgleiten oder eine Gleitinstabilität unterhalb C2.

8.
Kein Anhalt für eine knöchern oder anderweitig bedingte klinisch relevante zentrale Spinalkanalstenose. Bewegungsabhängig keine signifikante Befundänderung.

9.
Knöchern entzündliche oder pathologisch tumoröse Veränderungen kommen im mit abgebildeten anatomischen Ausschnitt nicht zur Darstellung.





Symptome:

- Schwindel
- Hinterkopf-/Nackenschmerzen bis in die ganze BWS entlang (vielleicht ist das auch ein Rückenmarksschmerz)
- Benommenheit
- Muskelzuckungen am ganzen Körper
- Brennen am Mageneingang/hinter Brustbein/zwischen Brustbein und BWS -> Brustenge
- immer mal wieder Übelkeit/Appetitlosigkeit/Völlegfühl/Aufstoßen
- starke Gewichtsabnahme
- Probleme im Sitzen oder Stehen aufrecht zu bleiben, die Haltung stabil zu halten
- Gefühl, dass der Kopf gleich abknickt -> schwerer Kopf, wird auch immer gefühlt in den Nacken gezogen
- Unruhe/Nervösität (auch haltungsabhängig)
- Sehstörungen (Fokussierungsprobleme, Augenzucken, Augenflimmern, Augenschwindel)
- starker gefühlter Muskelabbau
- Knirschen in den Kopfgelenken/Nacken
- Schluckbeschwerden (Kehlkopf ist wie zu)
- Kreislaufprobleme beim/nach dem Essen (verstärkter Schwindel, Unruhe)
- Heiserkeit, wenn Kopf von oben auf Wirbelsäule drückt

u.v.m.
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
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107
Warst du mal bei einem Neurologen und wegen der Gewichtsabnahme bei einem Gastroenterologen? Würde ich zum Ausschluß empfehlen. Prinzipiell können deine Beschwerden vom Kopfgelenk kommen. Ob man die Bänder separat untersuchen soll, kann ich dir nicht sagen. Das Problem ist, dass ich niemanden kenne, der das ordentlich befunden kann. In den Upright-MRTs ist die Bildqualität m.E. zu schlecht um die Ligamente beurteilen zu können das geht nur indirekt. Die Messungen die bei dir vorgenommen wurden sollen ja für eine Instabilität sprechen, ich kann das jetzt nicht beurteilen weil ich da nicht tief genug drinstecke mit den Winkeln, etc.

Wie kam es zu deinen Beschwerden? Unfall?
 

Manuf

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Ja, war beim Neurologen und Gastroenterologen. Neurologe hat nur normale Gang- und Greiftests gemacht (die Standarduntersuchungen ohne irgendwelche Geräte).

Magen- und Darmspiegelungen wurden gemacht. Außer eine MINIMALE chronische Gastritis kein Befund.

Auslöser war damals 2016 ein Sturz beim Inline Skating, wo mein Kopf geschleudert ist, aber nicht aufgeschlagen.

Wie kann man denn die Ligamente und Kapseln sicher beurteilen? Röntgen (was auch wieder Strahlung bedeutet) zeigt ja auch nur Knochen.
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
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Ja, war beim Neurologen und Gastroenterologen. Neurologe hat nur normale Gang- und Greiftests gemacht (die Standarduntersuchungen ohne irgendwelche Geräte).
Wurde kein MRT vom Gehirn gemacht? Das würde ich auf jeden Fall machen lassen.
Auslöser war damals 2016 ein Sturz beim Inline Skating, wo mein Kopf geschleudert ist, aber nicht aufgeschlagen.
Hat es direkt nach dem Sturz angefangen? Wenn es direkt danach angefangen hat ist die Sache ja relativ eindeutig, ansonsten würde ich zusätzlich mal das Immunsystem untersuchen lassen, ob evtl eine chronische Infektion wie Borreliose vorliegt. Wegen Magen-Darm gibt es auch noch verschiedene Sachen die man klären könnte, z.B. Mastzellaktivierungsstörung. Ich meine halt, weil man das mit der Atlasinstabilität meist nicht sicher diagnostizieren kann, würde ich versuchen andere Dinge zusätzlich auszuschließen.

Wie kann man denn die Ligamente und Kapseln sicher beurteilen?
Die Frage ist nicht wie sondern wer. Ich kenne niemanden. Technisch wohl mit einem MRT mit 1,5 oder 3 T.
Röntgen (was auch wieder Strahlung bedeutet) zeigt ja auch nur Knochen.
Man kann eine erhöhte Beweglichkeit sehen und indirekt auf Bänder schließen.
 

Manuf

Neues Mitglied
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Wurde kein MRT vom Gehirn gemacht? Das würde ich auf jeden Fall machen lassen.

Hat es direkt nach dem Sturz angefangen? Wenn es direkt danach angefangen hat ist die Sache ja relativ eindeutig, ansonsten würde ich zusätzlich mal das Immunsystem untersuchen lassen, ob evtl eine chronische Infektion wie Borreliose vorliegt. Wegen Magen-Darm gibt es auch noch verschiedene Sachen die man klären könnte, z.B. Mastzellaktivierungsstörung. Ich meine halt, weil man das mit der Atlasinstabilität meist nicht sicher diagnostizieren kann, würde ich versuchen andere Dinge zusätzlich auszuschließen.


Die Frage ist nicht wie sondern wer. Ich kenne niemanden. Technisch wohl mit einem MRT mit 1,5 oder 3 T.

Man kann eine erhöhte Beweglichkeit sehen und indirekt auf Bänder schließen.
cMRT wurde im Dezember gemacht, unauffällig.

Ja, es hat mit den damaligen Problemen direkt am Abend/nächsten Morgen angefangen. Damals war das mit dem Magen und Rücken (nicht so ein Brennen wie jetzt) zumindest etwas anders von den Symptomen her. Auf Borreliose wurde aber auch schon damals getestet, auch unauffällig.

Sieht man die erhöhte Beweglichkeit nicht auch im Upright-MRT. Im Röntgen sieht man doch keine höhere Beweglichkeit, oder?
 

Markus123

Erfahrenes Mitglied
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4 Juli 2018
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Im Röntgen sieht man doch keine höhere Beweglichkeit, oder?
Doch, im Sandberg-Funktionsröntgen natürlich schon. Im Upright prinzipiell auch. Es gibt auch Messungen in Ruhe die man durchführen kann, die auf Instabilität hindeuten können, aber damit kenne ich mich zu wenig aus. An deiner Stelle würde ich eher den Fokus auf einen fähigen Behandler legen. Der wird dir dann schon sagen, ob er noch Bilder braucht und welche das sein sollen. Bilder alleine bringen dir ja auch nicht viel.
 

Manuf

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Jemand, der Sandberg-Röntgen macht, habe ich noch nicht gefunden.
 
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