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KK lehnt jetzt Physio-Therapie ab, obwohl Ortho-Diagnosen vorliegen.

Karl54

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
30 Aug. 2019
Beiträge
169
Ort
Sachsen-Anhalt
#1
Hallo,

nun habe ich seit längerer Zeit immer Physio vom HA verordnet bekommen, sprich Massagen und Fango. Nun will die KK das nicht mehr genehmigen. Die Vorordnungen waren schon alle außerhalb des Regelsatzes bzw. -falls. Aber trotzdem muss ich jetzt eine Pause machen, dann könnte die HA wieder von vorne anfangen und das ganze Spiel geht wieder von vorne los. Wieder erst 18 mal danach wieder außerhalb des Regelfalls etc. Und dann kommt es auf das Budget der HA an, was sie dann wieder noch kann. Auch eine beantragte Langzeitgenehmigung von mir bei der KK wurde vom MDK nicht genehmigt. Der MDK sieht einen Grund für eine Langzeittherapie.

Das ist zum Kotzen. Diese Physio hat mir geholfen, sprich Massage und Fango. Aber der blöde MDK sieht das alles anders.

Gruß Karl
 

Rehaschreck

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juli 2012
Beiträge
1,232
#2
Hallo Karl, sag der Kk sie möge über die Ablehnung einen Bescheid erteilen. Hiergegen steht Dir dann der Rechtsweg offen. Gruß Rehaschreck
 

Orlando20

Neues Mitglied
Registriert seit
13 Feb. 2020
Beiträge
4
#3
Ich hatte schon oft eine Ablehnung gehabt. Dann einfach Widerspruch formlos eingelegt und schon war alles genehmigt. Wenn das nicht hilft: Rechtsanwalt fragen
 

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
447
#4
Hallo Karl54,

wenn Du eine Physio-Praxis hast, die auch ERGO-Therapeuten beschäftigt, dann gäbe es bei vorliegender Diagnose evtl. auch noch die Möglichkeit, dass Du wegen evtl. "anderer" Leiden eine Ergotherapie benötigst (Bewegungseinschränkung nach Frakturen usw.) oder wenn sogar wegen Deiner bekannten Leiden auch eine ERGO angebracht wäre?
Dann lass Dir eine Verordnung über
10 x 30 Minuten Ergo-Therapie vom HA ausstellen (Zuzahlung zur Zeit ca. 42,00 Euro). Die bekommst Du viel einfacher, weil das nicht erst genehmigt werden muß und der Hausarzt das auch viel leichter verordnen kann.

Was der Therapeut dann in der Praxis macht - ist dann mit Dir abzusprechen. Kannst ja hin zur ERGO gehen und dann Massagen nehmen.
Wenn der verordnende HA aber einen Bericht vom Therapeuten auf der Verordnung fordert, dann muß man halt mal mit dem Therapeuten mal reden, der weiß schon was er schreiben muß.

Ich hatte Parallel-Behandlung:
Die Physio hat eigentlich auch ERGO gemacht
Und die ERGO-Therapeutin hat sowieso ERGO gemacht aber auch die betroffenen Stellen massiert bzw. Verhärtungen gelöst.

Sprich mal mit Deinem HA, wenn Du ihn gut kennst und ein Vertrauensverhältnis zu ihm hast.

Gruß Bobb

Hallo nochmal Karl54

Die beiden therapeutischen Maßnahmen ( also ERGO und KG/Massagen) können nebeneinander laufen, ohne das die beteiligten Ärzte Abrechnungsschwierigkeiten bekommen.

Du kannst z.B. bei Deinem Ortho eine Verordnung für 6 x KG/Massagen bekommen innerhalb des Regelsatzes
Und dann parallel von Deinem HA eine Verordnung über 10 x ERGO. So belastest Du das Budget des einzelnen Arztes nicht ungebühr und kannst dann 1 x wöchentlich zur ERGO und 1 x wöchentlich zur KG abnehmen

Du kannst auch beide Ärzte über die unterschiedlichen VOs informieren. Es wird keine Abrechnungsschwierigkeiten bei den Ärzten geben.

Nur kannst Du nicht bei Deinem Ortho 6 x KG verordnen lassen und gleichzeitig bei Deinem HA 6 x KG. Das würde Probleme mit der KK bzw. für die Ärzte zu Problemen bei der Kasse oder der Kassenärztlichen Vereinigung führen.

Gruß Bobb
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,308
#6
Hallo Karl,

lege Widerspruch ein. Dein behandelnde Arzt soll dir einen Befundbericht schreiben zur Genehmigung einer Langfristherapie, wo unbedingt das Wort "manuelle Therapie" drinsteht! Dieses Wort hat bei uns Wunder gewirkt, weil es anscheinend - zumindest bei unserem Sachbearbeiter - einen anderen Stellenwert hat als Physiotherapie, Massage usw.

Vielleicht klappt es ja auch bei Dir?

Viele Grüße

Rudinchen
 
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