• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Kann vielleicht jemand helfen?

Sekundant

Aktiver Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,247
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#2
hallo Christiane,

da ist dein beitrag ja wieder :D du hattest während meines antwortversuchs das thema geändert/entnommen.

übersetzen kann ich das nicht (ohne die www-suche zu verwenden). wenn es hilft: es gibt ein angebot von medizinstudenten (unterstützt von ärzten), die befunde allgemeinverständlich übersetzen, zu finden unter

https://washabich.de


gruss

Sekundant
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 März 2016
Beiträge
1,068
#3
Danke Dir, Sekundant. ;)
Ja, ich hatte etwas geändert.
Da will ich es auch hinschicken. Ich warte aber noch auf den Befund vom MRT 2014. Wollte nur vorab fragen, ob jemand sich etwas auskennt. Ist nämlich wirklich schwierig. Hab es schon versucht.

LG Christiane
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,396
Ort
Berlin
#4
Hallo,

oh, endlich mal wieder ein wissenschaftlicher Text, der jedem Richter oder Sachbearbeiter leicht verständlich vollständig erklärt, was Du hast. LOLOLOL
Also ich sehe den Versuch, alles was Du hast auf einen Unfall im Alter von 14 Jahren zu schieben. Der setzt angeblich die Ursache für alles weitere Geschehen. Für wen ist dieser Text geschrieben worden?

Gruß von der Seenixe
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 März 2016
Beiträge
1,068
#5
Hallo Seenixe,
für mich selbst. Ist eine Zweitbefundung. Ist nur ein Teil des Befundes. Und dummerweise hat der Radiologe des Erst-MRT von Mai 2014 und das letzte von April 2019 'vergessen'. Und ja, es ist sehr kompliziert geschrieben.

Ich habe den Verdacht, dass er bereits beeinflusst wurde. Seine erste Zweitbefundung (Becken/Bein) liegt seit 01/2019 bei Gericht. BG und Klinik Dessau wissen somit bescheid. Jetzt wollte er nicht so richtig ran... Hat ziemlich rumgeeiert. Mir am Telefon gesagt, dass Knochenstückchen von den Verknöcherungen abgebrochen sind. Dann auf einmal fragte er mich, ob ich wirklich das Geld für diese Zweitbegutachtung ausgeben will....

Man hat versucht, es auf degenerative Veränderungen zu schieben. Die Klinik wollte doch sofort (5 Wochen später) operieren, obwohl es nichts mit dem Unfall zu tun hätte.... nur wegen degenerativen Veränderungen. Ich weiß vom Orthopäden seit 2014, dass ich miteinander verknöcherte Facettengelenke habe. Das ist die Selbstheilung meines Körpers. Sehr wahrscheinlich passiert durch Sportunfall - kopfüber vom Stufenbarren auf den Rücken geknallt.


Der Sportorthopäde hat sofort gesagt, dass das Frische vom Unfall kommt und dass er mich sofort im KH behalten hätte. Der konnte überhaupt nicht verstehen, dass ich nach dem Unfall nicht im KH war. Er meinte, ich wäre haarscharf an der Querschnittslähmung vorbeigeschrammt.

Ich kann ja mal als Gegensatz den Befund der Klinik einstellen......

Meine Anwältin hat ein radiologisches Zusatzgutachten beantragt. Ende Januar. Seitdem ist Funkstille. 3,5 Monate = nichts..... Es soll halt vertuscht werden.


LG Christiane
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:

Sekundant

Aktiver Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,247
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#6
hallo Christiane,

es ist zumindest so geschrieben, dass es betroffene nicht so ohne weiteres verstehen (sollen). da stimme ich @seenixe uneingeschränkt zu, dass beschwerden jeglicher art auf ein altes ereignis (im alter von 14 jahren) abgewälzt werden. "Resudien" als verbliebene restbestände
Unter Residuen versteht man in der Medizin meist Beschwerden, die nach Ausheilung einer Erkrankung zurückbleiben.
https://befunddolmetscher.de/koerperliche-untersuchung/kopf/2238/Residuen
und die erwähnten "Stressfrakturen" (s. http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=01971) weisen sehr deutlich darauf hin. wenn dann noch gefragt wird, ob man "wirklich das Geld für diese Zweitbegutachtung ausgeben will....", ist das sicher auch nur als hinweis dahingehend zu verstehen, dass es nicht positiv ausfallen wird.

deine anwältin wird zu prüfen haben, inwieweit vorschäden bestanden, wem der jetzige zustand in welchem masse zuzurechnen und ob ggf je nach rechtsgebiet eine wesentliche verschlechterung besteht.


gruss

Sekundant
 

JörgS.

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
12 Mai 2019
Beiträge
72
Ort
53919 Weilerswist
#7
Du solltest dich mal an die Unabhängie Patientenberatung Deutschland wenden, die helfen Dir sicher weiter, Kontaktdaten findest Du im Internett
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 März 2016
Beiträge
1,068
#8
hallo Christiane,



es ist zumindest so geschrieben, dass es betroffene nicht so ohne weiteres verstehen (sollen). da stimme ich @seenixe uneingeschränkt zu, dass beschwerden jeglicher art auf ein altes ereignis (im alter von 14 jahren) abgewälzt werden. "Resudien" als verbliebene restbestände


und die erwähnten "Stressfrakturen" (s. http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=01971) weisen sehr deutlich darauf hin. wenn dann noch gefragt wird, ob man "wirklich das Geld für diese Zweitbegutachtung ausgeben will....
Hallo Sekundant,
Restbestände sind verknöcherte Facettengelenke mit Randanbauten. Diese Randanbauten wurden sicher zerbröselt..... Und das durch den Unfall. Steht ja drin.
Und ist auch zu sehen, als frische Verletzung. Es war also nicht nur ein 'einfaches' Schleudertrauma. Und ist auch nicht einer degenerativen Veränderung zuzuordnen, wie es die Klinik weismachen wollte.

Im BG-Bescheid ist eine HWS-Distorsion dokumentiert, die nach 8 Wochen ausgeheilt gewesen wäre.....

Der letzte Befund der Radiologin sagt aus, das ein verstärktes Wirbelgleiten vorhanden sei. Mit Hinweis auf Unfallgeschehen. Und da der Ausgangspunkt keine degenerative Veränderung war, steht die Frage, ob es als Unfallfolge zu betrachten ist.

Das vorhergehende MRT ist keine zwei Jahre alt. Also dürfte der Unterschied doch recht einfach zu betrachten sein. Im D-Arztbericht (Orthopäde) ist die Rede von unfallbedingten Veränderungen - am Tag der CT-Aufnahme, die sich dann im schriftlichen Befund (Radiologe) nicht wiederfinden. Aber der Orthopäde der Uni-Sportambulanz hat mir diese auf dem CT gezeigt.

Was den (Zweit)Radiologen angeht..... ich hatte eher das Gefühl, dass er 'keine Lust' hatte. Denn die Geldfrage wird kaum sein Problem sein. Er wäre ja nicht der erste Arzt, der einen Anruf bekommen hat.....

LG Jani
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,396
Ort
Berlin
#11
Hallo Christiane,
vielleicht mal so als Anregung: wenn die ursprünglichen Verletzungen " Sehr wahrscheinlich passiert durch Sportunfall - kopfüber vom Stufenbarren auf den Rücken geknallt" stammen, ist damals eine Unfallanzeige gemacht worden? Auch als Schülerin bist Du in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.....
Ich persönlich würde diesem Gutachter keinen Auftrag zu einem zweiten Gutachten erteilen.

Gruß von der Seenixe
 

Sekundant

Aktiver Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,247
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#12
hallo Christiane,

dann wird die aufgabe wohl darin liegen vorschaden gegen jetzigen fraglichen schaden abzugrenzen. ganz wie @seenixe schreibt und ich mit "wem der jetzige zustand in welchem masse zuzurechnen" ist beschreiben wollte wäre das weitere aufgabe eines SV.

im übrigen sagen auch deine anhänge noch einiges aus, wenn sie sicher auch nur im zusammenhang richtig gesehen werden können. so steht in einem befund zur "... Subluxation im Bereich des 4. und 5. Halswirbelkörpers" "Im Vergleich zu den Voraufnahmen war dieses progriedent". das lässt aber wieder darauf schliessen, dass dieser bereich noch in einer heilungsphase ist.
ob mit dem befund und der beschreibung des letzten anhangs wirklich der geforderte nachweise eines ausschlusses der ruptur des vorderen längsbandes nachgewiesen ist, sollte nochmal ein arzt betrachten. mir scheint das hier fraglich. wenn hier unter punkt 4. steht

"Konstante degenerative Retrolisthesis HWK 4/5 und Anterolisthesis HWK 5/6" stellt sich mir bei der bezeichnung degenerativ immer die frage, worauf sich dies bezieht, schliesslich liegt die aktuelle schädigung auch schon eine gewisse zeit zurück, so dass hier zwingend logisch degenerative veränderungen normal und zu erwarten sind. eine aussage über eine zeitliche zuordnung ist damit aber keinesfalls gegeben. das bitte auch immer mit berücksichtigen! ich habe dazu selbst eine überraschende zuordnung durch eine vergleichsbeurteilung erhalten, was degenerativ betrifft.



gruss

Sekundant
 
Top