• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Invalititätsanspruch nach LWK1 Kompressionsfraktur

Carsten17.06

Neues Mitglied
Registriert seit
18 Jan. 2020
Beiträge
2
#1
Hallo alle zusammen,

Vor einem Jahr zog ich mir nach einem Sturz eine LWK 1 Fraktur zu, welche bis zum November 2019 Stabilisiert wurde. Nach erfolgreicher Entfernung leide ich unter einem leichtem Dauerschmerz und leichter bis mittlerer Bewegungseinschränkung. Meine Unfallversicherung bot mir jetzt 5% Invalitität an, ohne vorherige Begutachtung. Sie begründete dies mit langjährigen Erfahrung. Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich dies annehmen soll? Ich bin Kraftsportler und habe hiermit einen Großteil meiner Beweglichkeit und Kraft zurück und habe Angst das nach einem Gutachten nur noch 3% zu Buche stehen.
Ich bitte um Hilfe!

Danke schon mal.

Carsten
 

Pfong

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Feb. 2018
Beiträge
243
#2
Hey Carsten

Erstmal willkommen hier bei uns.

Also die private Unfallversicherung zahlt, soweit ich das weiß, nur für bleibende Schäden von Unfallfolgen.

Ich weiß jetz nicht in wie weit der Wirbelbruch verheilt ist, bzw wie gut der wirbel wieder verheilt ist.
Deine Bedenken sind also nicht unbegründet.
Wenn es keinen medizinischen Grund gibt, warum der wirbel dich noch einschränkt, kann sich darauf die Versicherung berufen.

Was sagt denn dein behandelnder Arzt zum Heilungsverlauf?
Und hast du diesen mal zum Angebot der puv befragt?

Du durch die Ops die bei dir durchgeführt wurden ja auch Weichteile, Muskeln usw in Mitleidenschaft gezogen worden, könnte das auch als Unfallfolge gewertet werden.
Da wird es aber schwieriger das nachzuweisen.

Wenn dein Wirbel jetz auf Röntgenbildern immer noch sichtbar deformiert aussieht sind die Chancen höher das du über die 5% kommen könntest bei einen Gutachter.

Ich selber bin l1-l3 versteift mit fixateur und wirbelersatzkörper.
Metall bleibt alles drin.
2 große ops und eine kleine Revision von 2 Schrauben.

Angeboten wurden mir ohne Gutachten 20, welche ich ablehnte.
Nach der Begutachtung wurden mir 25 zugestanden.

Ein Wirbelsäulenschaden wird aber immer individuell beurteilt.
In wie weit die 5% gerecht sind oder nicht kann ich leider nicht sagen.

Egal wie du dich entscheidest, bedenke immer die Fristen bei der puv.

Mfg
 

Carsten17.06

Neues Mitglied
Registriert seit
18 Jan. 2020
Beiträge
2
#3
Danke für deine Antwort, der Wirbel ist ausgeheilt mit einer 1/3 Vorderkanten-Höhenminderung. Das heben vor dem Körper fällt mir schwer, rennen und springen schmerzt auch ungemein sonst geht es soweit. Laut Arzt wird dies sich noch bessern aber nie wieder so wie früher. Ich werde für nächste Woche nochmals einen Termin bei meinem Chirurgen machen und ihn zu dem Thema befragen.

Schönen Abend noch.

Carsten
 

Pfong

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Feb. 2018
Beiträge
243
#4
Hey Carsten

Ja deine schmerzen sollten besser werden.
Der Körper muss sich ja Erst mal wieder daran anpassen, das jetz das Metall draußen ist und er wieder selber stabilisieren muss.

Ok das klingt nach einem Plan.
Sprich mit deinem Chirurgen wie er es einschätzten würde und es wär super wenn du uns hier nochmal auf dem Laufenden hältst.
Vlt trägt ja noch der ein oder andere etwas bei.

Ansonsten alles gute

Mfg
 
Top