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Invaliditätseinstufung bei Wirbelsäulenfrakturen

Sebe59

Nutzer
Registriert seit
4 Juni 2008
Beiträge
4
Hat jemand Erfahrung mit Infalitätseinstufungen?
Hatte im Oktober 2006 einen Autounfall wurde am 17.04.2008 von der Krankenkasse aus gesteuert. Mein Rentenantrag im Januar wurde abgelehnt. Der Widerspruch läuft seit März 2008.Habe mit der Firma noch ein Arbeitsverhältnis und wurde zum Arbeitsamt geschickt das ich überhaupt von jemanden Geld bekomme. Den im April bekam ich weder Krankengeld noch war ich Versichert.Bin 2x Operiert worden an der Wirbelsäule habe 2 Platte im Rücken und war seit den Oktober 2006 noch nicht 1 mal beim Vertrauensarzt. Habe jetzt im Juni endlich einen Termin für die Medizinische Begutachtung München von meiner priv. Unfallversicherung. Von der ich bis heute auch noch nichts bekommen habe .Hat jemand eine Ahnung was man von einer Wirbelsäulenfraktur BK/11/12 Prozente zu erwarten kann?

Gruß Sebe59
 

Reickja

Erfahrenes Mitglied
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27 Feb. 2007
Beiträge
470
Hallo Sebe59,

Dein Beitrag ist etwas verwirrend. Autounfall soweit so gut. Wie es es passiert, war noch jemand involviert, hast Du schuld?

Arbeitsverhältnis noch vorhanden aber Du bist nicht arbeitsfähig.
Antrag Rente läuft. Du wirst auf die Begutachtungen warten müssen, weil nur dadurch wird der MdE / GdB festgehalten. Ob es für eine EU Rente reicht bleibt abzuwarten.

Völlig losgelöst hiervon ist die private UV, normalerweise erfolgt die erste Begtuachtunge bei den privaten nach Ablauf des ersten Jahres nach dem Unfall innerhalb der sogenannten 15 Monatsfrist. Wieso erfolgt Deiner erst jetzt. Welche Versicherungsbedingungen liegen bei Dir zugrunde? Deine Frage nach dem Invaliditätsgrad ist im Zusammenhang mit der privaten nicht anzusetzen da hier nach der sogenannten Gliedertaxe bewertet wird.

Invalidität greift hier nicht.

Auf was möchtest Du denn hinaus? EU Rente oder Wiedereingliederung in den Beruf?

Du mußt schon etwas mehr aussagen, so einfach sind die Dinge nicht zu beantworten. Wie sind Deiner Meinung nach die körperlichen Beschwerden zu beurteilen, wieviel Aussicht auf Ausheilung gibt es?

Die Beurteilung über den MDK von einer privaten Versicherung kommt mir auch merkwürdig vor

L. G.

Reikja
 

Sebe59

Nutzer
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4 Juni 2008
Beiträge
4
Hallo Reickja

Sorry scheiß Tag.
Bei meinen Unfall war ich selbst Schuld.Ich bin im Nebel bei ca.40Std/km an eine Betonmauer gerutscht und habe mir dabei den 12 Brustwirbel gebrochen.Bin 3x Operiert und habe 2 Metallplatten im Rücken. BK11 und BK12 sind eingebrochen und mit Platten versteift Bin zuletzt in Taufkirchen beim Dr.Schneiderhan in Behandlung gewesen aber mit wenig erfolg.Kann nicht lange Sitzen und nicht lange Stehen.Ich war bis zum 17.04.2008 Krank geschrieben und nicht 1x beim Vertrauenarzt.Ich habe die Rente eingereicht weil mir der Dr.Schneiderhan gesagt hat, er kann nichts mehr tun für mich.
Wie funktioniert die Gliedertaxe?Was ist das?
.Was ist der MDK.
In der Unfallversicherung steht bei
a 25%iger Invalidität...
b 25% nicht aber 50% übersteigend....
L.G
Sebe
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
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3,038
Hallo Sebe59,

hast Du Deine PUV sofort nach dem Unfall den
Unfall gemeldet (schriftlich!)?

Kannst Du überhaupt jemals wieder arbeiten Sonst laß Dich doch kündigen, dann bekommst Du auch ALG1, Reha und dann vielleicht Rente.
Oder hat diese Festanstellung einen Vorteil für Dich?

Der MDK ist der medizinische Dienst der Krankenkasse, normalerweise muß man sich (auf Einladung) dort vorstellen bei Krankengeldbezug.

Hast Du überhaupt schon eine Reha bekommen?

Die Gliedertaxe (Aufschlüsselung) findest Du in Deinen Versicherungsbedingungen.

Bei der Begutachtung durch die PUV wird der Gutachter bei Dir einen Invaliditätsgrad feststellen (oder Dich für die Olympiade anmelden:eek:) und dieses der PUV mitteilen.
Ließ Dich mal durch´s Forum, besonders Private Versicherungen und alles über Begutachtung durch die PUV.

Danach bist Du etwas schlauer;). Gehe nicht alleine zur Begutachtung und kündige Deine Begleitung schriftlich an und bitte um Bestätigung.

Liebe Grüße
Kai-Uwe
 

Sebe59

Nutzer
Registriert seit
4 Juni 2008
Beiträge
4
Hallo Kai-Uwe
Ich habe gleich zu beginn meinen Unfall gemeldet habe auch schon 5000€ von der Versicherung bekommen ohne das ich etwas verlangt habe.
Zur REHA habe ich auch gleich 2x nach jeder O.P. gehabt.Haben mir aber überhaupt nichts gebracht.
Zur ALG1 bekomme ich seit ein Paar Wochen.Das ist aber sehr komisch den ich habe ja noch ein Arbeitsverhältnis mit meiner Firma?
Mit welcher Begründung soll ich zu zweit Gutachter gehen.
Hast Du mit Gutachtern Erfahrung.
Ich finde diese Situation voll beschiessen komme mir vor wie ein Bittsteller.Ich habe über 35Jhr. immer bezahlt und jetzt bin ich von einen Menschen abhägig wie er mich Beurteilt.Ich hoffe das meine Schmerzen wieder einmal besser werden aber es sieht nicht gut aus.Ich habe alle Tage schmerzen seit den 18.10.2006.
Danke für deinen Beitrag.
LG
Sebe
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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6 Sep. 2006
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940
Hallo Reikja,

Völlig losgelöst hiervon ist die private UV, normalerweise erfolgt die erste Begutachtung bei den privaten nach Ablauf des ersten Jahres nach dem Unfall innerhalb der sogenannten 15 Monatsfrist. Wieso erfolgt Deiner erst jetzt. Versicherungsbedingungen liegen bei Dir zugrunde?
„normalerweise“ gibt es bei der PUV nicht! Hängt alles von der vereinbarten AUB ab. Die „15 Monatsfrist“ ergibt sich aus der AUB 88, wonach Invalidität innerhalb eines Jahres eingetreten sowie spätestens vor Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten ärztlich festgestellt und geltend gemacht sein muss. Das hat nichts mit einer vom Versicherer veranlassten Begutachtung zu tun.

Deine Frage nach dem Invaliditätsgrad ist im Zusammenhang mit der privaten nicht anzusetzen da hier nach der sogenannten Gliedertaxe bewertet wird.

Invalidität greift hier nicht.

Was schreibst du hier für einen Unsinn? Werden durch den Unfall Körperteile (hier: Wirbelsäule) oder Sinnesorgane betroffen, deren Verlust oder Funktionsunfähigkeit nicht nach der Gliedertaxe geregelt sind, so ist für diese maßgebend, inwieweit die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit unter ausschließlicher Berücksichtigung medizinischer Gesichtspunkte beeinträchtigt ist. (AUB 88)

Gruß
Luise
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
940
Hallo Sebe59,

von der PUV erhältst du für eine Fraktur nichts, nur für bleibende Beeinträchtigungen.
Du hast „über 35Jahre immer bezahlt“, in eine PUV? Welche AUB ist vereinbart?


Gruß
Luise
 

Reickja

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Luise,

ich lasse mich gern belehren, nur nicht in Deinem Tonfall, der sich für mich "schwachsinnig" anhört und liest.

Nicht jeder ist vielleicht so perfekt wie Du, aber dennoch kannst sicher auch Du auf etwas nettere Art und Weise, Leute die nicht so fit sind wie Du, maßregeln.

Danke.

Schönen Abend noch.

Reikja
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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6 Sep. 2006
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Hallo Reikja,

ergänzend weise ich auf Deinen Beitrag vom 09.06.2008, 13:19 unter
http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=6622
hin.

Wer so oft falsche Antworten zu Fragen der PUV gibt, erweckt bei mir den Eindruck, im Auftrag der Versicherungswirtschaft zu arbeiten, und zu solchen Typen bin ich wirklich nicht nett.

Ich bin mal gespannt, ob Sebe59 sich nochmal meldet, der „über 35Jahre immer bezahlt“ hat und nicht weis, was eine Gliedertaxe ist. Ist das ein Partner von Dir, der hier ein Thema aufmacht auf das Du falsche Antworten gibst?

Gruß
Luise
 

Reickja

Erfahrenes Mitglied
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27 Feb. 2007
Beiträge
470
Hallo Luise,

SeEbe59 meldet sich vielleicht nicht mehr, aber ich mich.

Wenn Du über alles vor Deiner Erkrankung gewusst hast, denn unterstelle ich Dir mal, dass Du aus der Versicherungbranche bist.

Mein schwerverletzter Partner hatte auch über 35 Jahre einbezahlt und weder er noch ich, wussten was eine Gliedertaxe ist.

Ein Hoch auf unser Superschlauen!

Luise Du magst Dich mittlerweile in vieles eingelesen haben, vielleicht hast Du auch mehr Zeit,

aber nur mal am Rande für Dich zur Info.

Ich arbeite im minimum meine 16 Stunden, versorge meinen schwerver-letzten Partner und habe mich während des ganzen letzten Jahres mit den drei Bereichen BG, private Versicherungen, sowie Versorgungsamt rumgeschlagen.

Immerhin habe ich dank diesem Forum schon vieles gelernt, aber sich noch nicht alles. Nur Deine unsachgemäßen und vor allem unhaltbaren Unter-stellungen muß weder ich mir noch andere gefallen lassen.

Du kennst mich nicht aber schlägst um Dich als wenn wir Dir etwas tun wollen.

Bei allem Verständnis für die Betroffenen hier, bist Du nicht die Einzige, die es schwer hat.

In diesem Sinne, viel Spaß noch beim Herumtreten, denn darin bist Du wirklich Spitze.

Reikja
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo,

ich möchte Reickja Aussagen unterstreichen, besonders:

Mein schwerverletzter Partner hatte auch über 35 Jahre einbezahlt und weder er noch ich, wussten was eine Gliedertaxe ist.

Wir sind dem Forum überaus dankbar, habe viel gelernt und trotz "hohem" Alter weder von Versicherungsbedingungen, Gliedertaxe, Versorgungsamt noch Rentenanträgen etwas gewußt.

Bis zum Tag X:eek:.

Luise, ich finde auch das man, besonders Neue nicht so angreifen sollte. Auch ich, Kai-Uwe´s Frau, hätte am Anfang uns fast abgemeldet.

Wie sagen wir aus dem Norgen.
Nix für ungut.....in diesem Sinne:rolleyes:

Kai-Uwe´s Frau
 

Luise

Gesperrtes Mitglied
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6 Sep. 2006
Beiträge
940
Hallo Kai-Uwe´s Frau,

auch ich bin dem Forum dankbar, konnte viele Informationen und Ratschläge entnehmen und meinem Rechtsanwalt so zuarbeiten, dass ich in relativ kurzer Zeit die Prozesse gegen zwei Versicherer zu einem für mich befriedigenden Abschluss bringen konnte. Das Erfahrene möchte ich weitergeben.

Ich habe den „Neuen“ – Sebe59 – nicht angegriffen, ihn nur gefragt, welche AUB er vereinbart hat.

Gruß in den sonnigen Norden
Luise
 
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