• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Internationale Tag der Behinderten -etwas gehört davon?

JoachimD.

Nutzer
Registriert seit
21 Feb. 2007
Beiträge
1,736
Ort
Schwarzwald
Heute am 3. Dezember ist de Internationale Tag der Behinderten!
Ich hätte ganze gerne einmal eine Umfrage gemacht - ob auch nur Einer von Euch etwas davon gemerkt hat!
Aber vielleicht hätte ich da nur ein paar Mitleidige ....geerntet

Ich weis nicht, sind wir als Behinderte nun zur absoluten Randgruppe geworden? Angefangen von der Randgruppe den Kindern bis.....

Ich komme mir schon einmal wie so ein Verbrecher vor, dem man nun nicht unbedingt die Hilfe zukommen lässt die selbst laut Gesetz OK wäre!
Wenn man hier so die Zeilen liest, beschäftigt sich Mancher eher mit seinem Kostenträgern udgl. als mit seinen Unfallfolgen!
Natürlich ist dies zu 99 Prozent gewollt um Kosten zu sparen aber ist dies nicht in letzter Zeit zur Profession der so genannten Kostenträger geworden?
Oder liege ich da total verkehrt - schreibt mir bitte mal etwas dazu egal ob Unfallopfer oder......

VG Joachim
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
8,316
Ort
Berlin
Hallo Joachim,

es ist sehr gut, dass Du uns an unsere ureigenste Aufgabe ....die Vertretung unserer eigenen Rechte und Forderungen erinnerst. Ich wußte auch nicht, dass heute der Tag der Behinderten war. Gemerkt habe ich allerdings auch in der Presse nichts davon und natürlich sind wir eine Randgruppe. Wer was anderes behauptet, geht neben der Realität, aber....wir sollten an allen Ecken und bei jeder Gelegenheit auf unsere Situation aufmerksam machen.

Danke, für den Zwischenruf.

Gruß von der Seenixe
 

Paro

Sponsor
Registriert seit
3 Nov. 2006
Beiträge
1,294
Na, ich gehöre noch nicht dazu, aber ich beobachte eines an meiner Bushaltestelle:
Frau schiebt Rollstuhl mit behindertem Mann an die mittlere Tür, Busfahrer kontolliert, kassiert unbehinderte Fahrgäste, schliesst vordere Tür, fährt an, Blick in den Rückspiegel, sieht Frau mit behindertem Mann, bremst, hält an, entschuldigt sich, klappt Rollstuhl Brücke aus und schiebt den Rollstuhl in den Bus.
Der Busfahrer ist in meine Augen rehabilitiert, doch die Kommentare der Fahrgäste, ob des verlängerten Halts waren unter aller Sau:
Wofür müssen die rumcondeln, sollen mit dem ********** zu Hause bleiben, hält nur auf etc.
Wenn einer über "Alte" herzieht, tröstet mich die Gewissheit, auch er wird dorthin kommen, doch bei Behinderten fehlt mir die Gewissheit und ich frage mich, wie diese Leute mit einer massiven Behinderung klar kommen würden?
Zerbrechen sie oder hoffen sie auch auf den Blick des Busfahrers in den Rückspiegel?
In diesem Sinne
Paro
 
Top