• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Integrierte hausarztbasierte Versorgung AOK

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
687
Hallo,
Weiss jemand Beschied? Wer hat Erfahrung damit?
bin bei der AOK versichert und habe vom Hausarzt den Antrag zur integrierten hausarztbasierten Versorgung erhalten. Bin schon ettliche Male vom Arzt bzw. seiner Angestellten auf dieses sogenannte Hausarztmodell angesprochen worden. Hatte auch schon mal ein Gespräch mit der Kasse, wo es jedoch hauptsächlich um ein anderes Problem ging, war wahrscheinlich auch nicht der richtige Ansprechpartner. Jedenfalls sagte diese DAme, dass ich keine Nachteile hätte, nur Vorteile und dass der Arzt ein besseres Budget hätte und ich indirekt dadurch auch mehr Möglichkeiten. Heute sagte die Arzthelferin zu mir, dass sie dadurch nur mehr Arbeit hätten und keine Vorteile. Sie hätte auch daran teilgenommen und hätte (man glaube es nicht!) bei der ENBW Bonuspunkte bekommen. Welche anderen Vorteile man habe wisse sie nicht.
Schön brav unterschreiben und dann rein in die Falle?
Was genau ist dieses Modell? Es ist freiwillig, und ich sehe bisher keine Vorteile, kenn mich jedoch nicht aus. Da ich zur Zeit sehr viele andere Probleme habe, habe ich den Antrag,schon vom Arzt unterschrieben, seit über 2 Monaten bei mir rumliegen, noch nicht unterschrieben.
Ich vermute ja, dass es sich hier um Kostenersparnisse der Kasse handelt.
Würde mich über Tips freuen....
 

carlina

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
22 Okt. 2007
Beiträge
107
Hi wurzlpurzl,

bin zwar nicht bei der AOK, sondern bei der BEK, trotzdem hier aus dieser Sicht meine Meinung dazu:

Ihr Hausarzt
  • koordiniert die Behandlung und stimmt sie gemeinsam mit Ihnen ab.
    ach, tut er das? Habe meinen Hausarzt das letzte Mal PERSÖNLICH vor ca. 1 Jahr gesehen.......!
  • sorgt für eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachärzten, Krankenhaus und Therapeuten.
    Wunschgedanken! Das mache ich selbst!
  • entwickelt gemeinsam mit Ihnen ein Präventionsprogramm, das individuell auf Ihren Gesundheitszustand zugeschnitten ist.
    dto.!
  • verpflichtet sich zu speziellen Qualifikationsmaßnamen.
    schön :)
  • sorgt zusammen mit der Barmer Hausapotheke für eine optimale Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit.
    siehe Punkt 2 bzw. 3!
Die Barmer Hausapotheke
  • führt eine Liste über alle verordneten und rezeptfrei erworbenen Arzneimittel,
    ich hab in meiner nicht-virtuellen "Stamm"Apotheke eine Kundenkarte, da wird auch alles, was ich dort kaufe, dokumentiert
  • prüft die Medikamente auf gegenseitige Verträglichkeit sowie kritische Wechsel- und Nebenwirkungen,
    siehe oben!
  • bietet Ihnen Preis- und Servicevorteile.
    DAS halte ich für einen schlechten Witz, wenn Beratung kein Thema ist, weil klar ist, welche Meds man nehmen muss/will. Wer es noch nicht kennen sollte, kann gerne mal hier reinschauen: http://www.medizinfuchs.de
Die Barmer
  • befreit Sie unbürokratisch von der Praxisgebühr in der Hausarztpraxis. Sie zahlen nur noch bei Ihrem ersten Hausarztbesuch 10 Euro. So zahlen Sie bis zu 30 Euro weniger im Kalenderjahr.
    Das wäre in der Tat (das) ein(zige) Argument, aber SO schlecht gehts mir noch nicht ;-)
 

Paro

Sponsor
Registriert seit
3 Nov. 2006
Beiträge
1,294
Liebe Leute,
es kommt immer darauf an, wie man zu seinem Hausarzt/ärztin steht.
Ich hatte viele, die mit einem €-Zeichen in den Augen den Patienten betrachteten und Facharztüberweisungen zu verhindern suchten. Man hat ja das teure Gerät angeschafft, so muss es auch genutzt werden.
Meiner alten Hausärztin verdanke ich meine schnelle Blasenkrebsdiagnose, da sie mich schnellstens überwies und auch ihrer Nachfolgerin vertraue ich, da auch sie nicht lange fackelt und mich zum entsprechenden Facharzt überweist. Ich habe sie selbständig zu meiner "Gesundheitsmanagerin" ernannt, obwohl es bei meiner KK noch kein Hausarztmodell gibt.
Aber wie heisst es bei Schiller so schön: "Drum prüfe wer sich ewig bindet..."
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
687
Danke für die Anregungen. Ist immer interessant verschiedene Ansichten zu sehen.
Grundsätzlich bin ich immer in der Vergangenheit zu meinem Hausarzt gegangen. Manchmal hat er eine Überweisung unfreiwillig ausgestellt, aber immerhin. Letztens hatte er jedoch eine Aussage gemacht: Ich solle mit dem Ärztetourismus aufhören. Und ich dachte bei mir, eine Hintertüre offen zu lassen, ist auch nicht schlecht. Denn dieses Modell ist freiwillig. Angeblich hat man keine Nachteile wenn man sich nicht beteiligt, sondern nur Vorteile. Nur die Vorteile konnte mir bislang keiner sagen.
Ich darf dann nämlcih nicht einfach zu einem Facharzt, der mir dann z.B. eine Überweisung zum Hausarzt ausstellt. Ich muss immer zuerst zum Hausarzt. Und der ist zur Zeit ständig überfüllt. Er kann sich kaum noch Zeit nehmen für den Patienten.Das ist die Kehrseite der Medaille.
 

Buffy07

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
13 Sep. 2006
Beiträge
875
@ an Alle,
Auch ich habe als chronisch Kranke Post von meiner KK bekommen und der Werbung für das Hausarzt- Modell. Ich habe mir das durchgelesen und nein Danke gesagt. Wenn du das machst sparst du zwar einige Euro, aber du bist der gläserne Patient. Alles was du in Apotheken kaufst wird gespeichert. Und der Hausarzt schreibt auch nicht immer eine Überweisung.
Das Beste ist, das die Bertelsmannstiftung das Hausarztmodell für nicht wirksam befunden hat. Außerdem hat ein Gericht befunden das dieses Modell gegen bestehende Gesetze verstößt.
Vielleicht findet Seenixe das Urteil.
Gruß Buffy07
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
687
Hallo! Ich dachte, das mit dem Verstoss betrifft die Barmer. Habe was im Fernsehen gesehn. Aber jede Kasse hat wohl ihr eigenes Hausarztmodel. So dachte ich zumindest. Dann wird ja der Wettbewerb noch schwieriger, wenn man durch diesen Dschungel noch durch muss.
Das mit dem gläsernen Patienten passt mir auch nicht. Aber das kommt so oder so. früher oder später. Und irgendwann bekommen wir dann noch einen Steiffknopf ins Ohr - mit all unseren Daten. Wir gehen durch die Praxistür und brauchen keine Arzthelferin mehr. Alles wird computergesteuert sein. Denn es macht kling und im PC erscheint: wurzpurzl ist eingetreten. Sie hat zwischenzeitlich das und jenes Medikament genommen (der Computer weiss das vom Computer der Apotheke). Dann der schritt zum Roboter: er macht EKG oder sonst was....Der Arzt macht nur noch denRest. Überweisungsscheine braucht man dann sowieso nicht mehr. geht alles elektronisch. Und da in meinem Knopf die anderen Termine auch drin sind, wird der Termin beim Facharzt automatisch verglichen.
Zukunft.........
 

Papa

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
3 März 2008
Beiträge
2
Hausarztmodell

das Hausarztmodell der AOK hat für dich einen Vorteil, dass du dich mit 10,00 Euro für 4 Quartale bei deinem Hausarzt freikaufst. Du musst allerdings , wenn du zu einem Facharzt willst immer erst einen Überweisungsschein von deinem Hausarzt holen. (sonst musst du natürlich bei dem Facharzt wieder 10 Euro abdrücken. Ich kann die Arzthelferin nicht vestehen,du bekommst von deiner AOK die Bescheinigung und die legst du in der Arztpraxis vor. Es gibt nur zwei Daten für die Arzthelferin den Beginn und das Ende und dann wieder die Verlängerung. Lesen muss Sie das halt schon:D .
Ich mache dass seit das meine AOK anbietet hatte keine Schwierigkeiten ebenso auch meine Arztpraxis.
 
Top