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Instabilität Kopfgelenke / HWS und Berufsgenossenschaft

Szonni

Neues Mitglied
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2 Aug. 2018
Beiträge
33
#1
Hallo, ich hatte einen Fahrradsturz und seitdem mit den Folgen zu "kämpfen". Habe jetzt endlich einen (Privat) Arzt gefunden, welcher mir die Instabilität bestätigt hat.
Ich soll Muskelaufbau betreiben. Hat da jemand Erfahrung damit? Weiss auch jemand wie die BG mit solchen Fällen umgeht?
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#2
Hallo Szonni,

wie die mit solchen Fällen umgehen kann ich dir sagen, ganz einfach, was nicht sein kann, darf auch nicht sein!

Die BG wird alles versuchen um für deine Kopfgelenke nicht leisten zu müssen. Soviel ich weiß wurde eine Instabilität der Kopfgelenke noch nie richtig anerkannt von den BGs entweder es wird alles auf die Psyche geschoben oder es ist alles Verschleiß.

Wenn du dennoch eine Anerkennung bekommst deswegen, gib bitte Bescheid, weil es kämpfen sehr viele für diese Anerkennung gegen die BGs.

Du musst dich schonmal darauf einstellen, das sich bei der BG es keine Kopfgelenk-Spezi zu finden gibt, das hat System und ist gewollt!

Anderseits wird versucht von diesen Anti-Experten Wald und Wiesen Ärzten dir einzureden sowas gibt es nicht und muss Pauschal nach 6-Wochen ausgeheilt sein.

Beliebte Masche und Allzweckwaffe ist dann der völlig überforderte Orhtopäde der Null Ahnung hat von der obereren HWS aber Felsenfest behauptet da ist nichts. Eine Fachrichtung dafür darf es in Deutschland leider nicht geben.

Dann wird meist versucht den Patienten mit Psychopharmaka ruhig zu stellen bzw. aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Meinung deines Privat-Arztes wird die BG überhaupt nicht interessieren, die finden dann immer einen Gutachter der alles per Ferndiagnose abstreitet. Es gibt drei Untersuchungen die wichtig sind die Manuelle, Neurootologie und die Upright-MRT und gegen alle drei schießen die BGs aus allen Rohren dagegen, obwohl Sie genau wissen, das damit die Schädigungen nachweisbar sind.

Was die sich alles an Faulen Ausreden einfallen lassen kann sich ein Normaler Mensch nich vorstellen, eine ganz übele Kiste. Deshabl ist die Anerkennungsquote bei der BG wegen HWS-Geschichten auch <2% gleich null.

Gruß
Isswasdoc
 

bobb

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
153
#3
Hallo Szonni,
für Instabilität der HWS / Kopfgelenke habe ich einen Tipp bzgl. Behandlung / Facharzt spezialisiert auf Wirbel
In welchem Bundesland oder besser Bezirk bis zu denn zuause?
Ist Deine Intabilität behandlungsbedürftig?
Zur BG kann ich keine Tipss geben.
MfG Bobb
 

Szonni

Neues Mitglied
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Beiträge
33
#4
Hallo, danke für Deine ausführliche Antwort. Der Arzt in der Unfallklinik hat mir vor 4 Wochen gesagt, da keine strukturellen Veränderung zu sehen sind, wird dir BG mich rauswerfen. Ich warte schon jeden Tag gespannt auf den Brief. Laut BG wird es intern geprüft und dann Bescheid gegeben. Den Arzt, und mich auch, wundert es, dass die BG mich nicht schon früher gekickt hat. Und ich sollte doch mal Urlaub machen oder zum Psychologen.
Ich bin jetzt 11 Monate dabei und die wollten bisher nix von mir. Meine Ärztin hat dann eine Reha beantragt und dann wurde ich einbestellt.
Ich melde mich wieder, sobald ich was in den Händen habe.
Es ist so traurig, dass man von den Ärzten nicht ernst genommen wird. Meine Neurologen waren eh der Abschuss. Der Privatarzt meinte auch, dass wäre eine politische Angelegenheit und es wird sich kaum ein Arzt bezüglich HWS und Kopfgelenke zu gunsten des Patienten äußern. Und kein Arzt, der Gutachten schreibt, wird ein Gutachten gegen die BG schreiben....

Hallo Bobb,
ich komme aus Bayern und habe aber schon in einem Deiner Berichte von dem Arzt gelesen. Dr. Sa.... in der Oberpfalz? Richtig?
Ich komm aus dem nördlichen Bayern also ein Stück weit weg.
Meine Instabilität ist behandlungsbedürftig, besonderen auch deshalb weil ich ja mal wieder arbeiten gehen möchte.
Ich sollte es wohl mit Muskelaufbau versuchen um dem ganzen wieder Struktur zu geben. Ich habe das Problem, dass meine Nerven und Muskeln immer noch im Stresszustand bzw. in der Schutzwirkung vom Unfall sind. Und das lässt nicht locker und entspannt sich nicht.
Ich bin langsam echt am verzweifeln, weil einem keiner hilft. So wird es ja nicht wirklich besser... Meine Physiotherapeutin kann mich nicht vernünftig behandeln, da sofort die Nerven sich bemerkbar machen und spinnen und der Osteopath schlägt fast die Hände über dem Kopf zusammen, weil meine Nerven so verrückt spielen. Er legt mir z.B. nur die Hand auf den Kopf und los geht es... ;-)
Hast Du vielleicht Ansatzpunkte oder Hilfestellungen, die Du aus dem Ärmel zaubern kannst?
Lieben Dank schon mal.
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#5
Hallo Szonni,

Der Arzt in der Unfallklinik hat mir vor 4 Wochen gesagt, da keine strukturellen Veränderung zu sehen sind, wird dir BG mich rauswerfen.
Das ist das Typische vorgehen nach M.E. Verblödungslehrmeinung aller BGn. Ist doch klar wenn nur die Standart 08/15 MRT-Aufnahmen gemacht werden C3-C7 kann der Dödel nartürlich nichts zu Kopfgelenken sagen, weil die sieht man da nur Ansatzweise bis garnicht. Schade das solche Pseudo-Spezi es halt nicht wissen, dass Sie so sind und nur Müll erzählen.

Wie du so schön sagst, sind die 08/15 Neurologen auch das letzte, machen keine richtigen Untersuchungen, Schuld ist nur der Patient wenn Sie nicht weiter wissen sind es halt Panikatacken oder man hat einen an der Waffel.

Wenn ein Arzt Gutachten gegen die BG schreibt, werden die durch ärtzliche Stellungnahmen hinter dem Rücken von uns UOs nicht anerkannt und dieser Arzt bekommt dann von der BG aus nie mehr einen Gutachtenauftrag im Wert pro Person von min. 1000€ für nix. Akteneinsicht per CD/DVD macht schlauer, steht alles drin.

Wenn sich die Ärzte wenigstens bei Anzeichen von völliger Unkenntnis nicht äußern würden, wäre ja alles OK, aber wenn Sie sich äußern dann immer gegen den Patienten, auch hinter dessen Rücken im Hintergrund. Die pflegen dann M.E. dann damit meist Ihre eigene Profilneurosen.

Mit deinen Nerven kommt vielleicht durch die Facettengelenke an de HWS, ist so ungefähr wie eine Steroanlage die auf voller Lautsträke steht und sich nicht zurückdrehen lässt, obwohl evtl. alles in Ordnung ist. Das könnte evtl. ein sehr guter Neurogirurg helfen mit Facettengelenk Infiltrtion(gibt verschiedene Formen davon). Wenn aber die Achsverschiebungen an der HWS, wo es angeblich nichts zu sehen gibt zu Groß sind, hilft dass nur Temporär, war bei mir auch so. Bei manchen hilft es auch Dauer, behebt ja nicht die Ursache.

Man muss aber aufpassen, weil viele Ärzte wollen nur behandeln bzw. abkassieren, wenn jedoch ein Attest oder etwas für die BG zu schreiben wäre für den Patienten, speziell bei Kopfgelenken kennen die Herrschaften Ihren eigenen Patienten plötzlich nicht mehr und alles was dir mündlich gesagt wurde, stimmt auf einmal nicht mehr.

Daran merkt man dann sehr schnell wer von den Herrschaften Eier in den Hosen hat und nicht.

Oder ein Oberspezi für Kopfgelenke Neurogirug erzählt dir, man wisse nicht wie gesunde Kopfgelenke ausschauen und deshalb könne man nichts zu kranken Kopfgelenken sagen. Das beste war noch, wenn mir schon zwei Wirbel an der HWS zusammen gewachsen sind, weil die Herrschaften nie meinen BSV sehen wollten, könne ich keinen BSV haben nichts zusehen? Wo ist die böse Bandscheibe nur hin, traurig, trauig wirklich bedauernwert(Theo Lingen).

Alle Upright-MRT sind grundsätzlich falsch und bei Schleudertrauma Patienten wäre nie was in den MRT-Bildern an der HWS was zu sehen, na klar wenn ich die Augen zu mache, sehe ich auch nichts mehr, so wie meine heiß geliebten 08/15 Radiolgen M.E. alle blind wie Maulwürfe.

Die Meinung hatte der Prof. erst als Ihm seit über 1-Jahr schon die BG-Zulassung entzogen wurde. Als er noch von der BG was gezahlt bekam, gab es OPs an Kopfgelenken und gearde die Gegenteilige Meinung, laut gut informierten Kreisen, Kenner wissen bescheid.

Stanbartspruch: Sie haben eine perfekte HWS, na klar mir Cop-Winkel von über 20° mit deutlicher Knickbildung.

Gruß
Isswasdoc
 

Szonni

Neues Mitglied
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#6
Dann kann ich mich ja auf was gefasst machen. Ich frage mich nur, warum haben die mich nicht schon früher rausgeworfen??? Da ziehen die mich 11 Monate rum, zahlen alles, wirklich alles... Sogar die Upright MRTs und dann werde ich wahrscheinlich rausgeworfen.
Der Arzt in der BG-Unfallklinik hat in seinen Bericht noch vermerkt, dass er ein Zusammenhangsgutachten vorschlägt. Bringt das was?
Ich muss auch sagen, dass der Bericht vom Arzt in der Unfallklinik nicht ganz schlecht geschrieben war aber halt auch nicht für mich weiterführend....
 

IsswasDoc

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#7
Hallo Szonni,

bei wem hast du die Upright machen lassen Mü, HN ect? Weil im Normalfall wollen die BGs keine Upright bezahlen geschweige den anerkennen, wäre interessant ob die BG das Upright schriftlich akezeptiert hat, weil bei allen anderen Kopfglenkler die ich so kenne, auch bei verschiedenen BGs, lehnen diese immer die Upright-MRT ab, grundsätzlich.

Zusammenhangsgutachten ist M.E. der Standart, aber aufpassen wer das machen soll, weil meist will die BG den Gutachter bestimmen und dann bist du ruck zuck folgenlos ausgeheilt, deshalb auf Auswahlrecht bestehen und den Arzt gut aussuchen. Am besten einen Spezi der sich mit Kopfgelenken auch wirklich auskennt.

M.E. Vielleicht hast du Glück gehabt mit deinem Sachbearbeiter, weil wer da einen Rigorosen hat, der nur Karriere machen will, schmeißt Massenweiße seine Fälle aus dem Leistungsbezug raus.

M.E. Meist machen das die die etwas jünger die und es nötig haben und für die ein Menschleben überhaupt nicht zählt und juckt. Manchmal passt es halt auch gerade so in die Statistik hinein, keiner weieß Bescheid.

Gruß
Isswasdoc
 

Szonni

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#8
Ich hab bei meiner Zweitmeinung den Arzt nach dem Upright MRT gefragt, Überweisung bekommen, machen lassen und nie wieder was gehört. :) Das war vor ein paar Monaten. Das MRT wurde bei Dr. F. in München gemacht.
Da habe ich wohl echt Glück mit dem Sachbearbeiter. Die wollten bis heute nix von mir wissen. Erst als mein Arzt die Reha beantragt hat, wurde ich zur Konsilarischen Untersuchung einberufen...
 

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#9
Hallo Szonni, willkommen im Forum.

Wie das bei dir mit der Überweisung zum Upright gelaufen ist, interessiert mich.

Was hat der D-Arzt auf die Überweisung draufgeschrieben, hast du die dir kopiert?
Wenn nicht, ließe sich die Fragestellung auch im Bericht finden.
[Tipp am Rande: Alles kopieren, erst recht das, was man abgibt und nicht wieder bekommt (Rezepte, Überweisungen, ...), auch Terminzettel etc. pp.]
Welche Segmente wurden mit welcher Fragestellung untersucht?

Wollte die radiologische Praxis von dir keine Kostenübernahmebestätigung haben?
Oder hast du die Überweisung dort einfach abgegeben (wie in einer kassenärztlichen Praxis) und keine Kosten getragen?

Es wäre toll, wenn du das für uns Betroffene schildern könntest.

Ich kann nicht bestätigen, dass der Befund des Uprights wie Spinnerei behandelt wird.
Jedenfalls hat sich bisher niemand negativ geäußert, die Befunde werden zur Kenntnis genommen und nicht abgetan. Ich nenne es mal "eine verhaltene Reaktion" aufs Upright.
Abschließendes dazu kann ich aber noch nicht sagen, Verfahren läuft (und läuft und läuft und läuft).

LG
 

Szonni

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#10
Hallo, ich habe bis jetzt nie was kopiert. Warum sollte man das machen? Hattest Du schon mal Probleme?
Leider weiss ich nicht mehr, was drauf gestanden hat auf den Überweisungen. Es wurden die HWS und die Kopfgelenke untersucht. Allerdings wurden die MRTs von keinem Arzt bis jetzt ernst genommen.
 

HWS-Schaden

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#11
Hallo.
Was meinst du mit "MRTs wurden von keinem Arzt ernst genommen"?
Die Bilder werden sie vermutlich nicht anschauen, wie äußern sie sich denn zu den Befunden?

Ich hatte (wegen fehlender Kopien) keine Probleme, nein.
Aber da sich das Verfahren über Jahre hinzieht, ich den Ausgang nicht kenne und ich nicht weiß, wann und ob ich noch einmal etwas nachweisen muss, ... Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden hatte, dass ausschließlich ab C3 abwärts radiologisch befundet worden war, obwohl manualtherapeutisch alles auf C3 aufwärts hingedeutet hat. Seitdem passe ich besser auf.

Wie war das mit der Überweisung? Vorab Kostenzusage zusätzlich nötig oder wie bei kassenärztlicher Radiologie?

LG
 

bobb

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#12
Ich kann da leider nicht zaubern, sozusagen aus dem Ärmel. Aber wenn doch eine Instabilität eindeutig festgestellt wurde (Upright MRT bei Dr. F. muß das hergeben), frage ich mich, warum Du bis heute keine entsprechende Behandlung angegangen bist bzgl. Muskelaufbau (ich meine nicht Physio oder Osteop.) Oder hast Du in dieser Hinsicht auch schon einen Versuch gemacht und einen Facharzt konsultiert. Die richtigen kompetenten Ärzte scheinen Dir ja bekannt zu sein. Du must da schon etwas mehr über Deine gescheiterten Versuche mitteilen. Du hast ja auch anscheinend alle meine vorausgehenden Posts gelesen, wie Du selber schreibst. Dann weißt Du also, was man aus meiner Sicht machen könnte und wie es bei mir funktioniert hat. Ich erspare mir daher ständige Wiederholungen.

MfG Bobb
 
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