• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

inkomplette Berstungsfraktur des BWK 12

Holzmichel13

Neues Mitglied
Registriert seit
8 Feb. 2017
Beiträge
7
#73
Inkomplette berstungsfraktur bwk 12

Hallo
Hab gerade gelesenes es wieder einem den 12 Brustwirbel zerschmettert hat, willkommen im Club , bei mir ist der Unfall knapp ein Jahr her und auch bei mir ging es die ersten Monate gut voran mit der Genesung ca 4 Monate, wollte dann nach der Reha eigentlich langsam zurück in meinen Beruf als Bau Tischler ABER nach der Reha wurden die Schmerzen ein Dauerzustand und nun bin ich kaum belastbar .
Ich will damit nur sagen gib dir alle Zeit die dein Körper braucht!
Habe heute vom Versorgungsamt Antwort auf meinen wiederspruch bekommen mit den ärztlichen Unterlagen, und muss mich nun bis Mitte August dazu äußern.es scheinen aber zwei Blätter zu fehlen denn die Nummerierung beginnt mit 3.
wie lange hat man Zeit seinen wiederspruch zu begründen, können die eine Frist setzen?

Gruß holzmichel 13
 

Sb1208

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Juli 2017
Beiträge
6
#74
Hallo Hotte und danke für die Antwort.
Ich versuche für mich einen guten Mix aus genügend Bewegung und Schonung zu finden. Schmerzen machen mir momentan nur die rippen. Der Rücken so gut wie gar nicht. Hatte zwischenzeitlich eine Woche ohne Schmerzmittel aber durch eine falsche Anwendung meiner Krankengymnastik an den Rippen waren die Schmerzen schlimmer und nun nehme ich 1-2 Ibu600 am Tag, bis es besser wird.
Ich bin noch junge 25, man sagte dass das Alter eine gute Heilungschance bietet. Bisher studiere ich noch, bin aber so gut wie fertig und der Plan ist ab 1.9. Zu arbeiten, es wäre ein reiner Bürojob, Belastung also in Form von sitzen bzw. Stehen. Die Firma weiss von meinem Unfall und hat mich trotzdem eingestellt. Ich bin gespannt ob alles so klappt.

Nach wie vielen Wochen nach der OP sollte ich deiner Meinung nach einen Kontroll-CT machen lassen? Verspannungen habe ich auch, keine Frage. Aber eine Kontrolle schadet sicher nicht. Und in welchem Abständen allgemein lässt du es kontrollieren?
Meine Angst später ähnliche Probleme zu bekommen ist wirklich sehr gross, auch wenn alle sagen, dass das "schon woeder alles wird". Die Ärzte im Krankenhaus, zwei andere Ärzte unabhängig voneinander... sind alle der Meinung. Hoffen wir es einfach.
 

Hotte

Aktiver Sponsor
Registriert seit
5 Nov. 2014
Beiträge
468
Ort
Schleswig-Holstein
#75
Hallo Hotte und danke für die Antwort.
Ich versuche für mich einen guten Mix aus genügend Bewegung und Schonung zu finden. Schmerzen machen mir momentan nur die rippen. Der Rücken so gut wie gar nicht. Hatte zwischenzeitlich eine Woche ohne Schmerzmittel aber durch eine falsche Anwendung meiner Krankengymnastik an den Rippen waren die Schmerzen schlimmer und nun nehme ich 1-2 Ibu600 am Tag, bis es besser wird.
Ich bin noch junge 25, man sagte dass das Alter eine gute Heilungschance bietet. Bisher studiere ich noch, bin aber so gut wie fertig und der Plan ist ab 1.9. Zu arbeiten, es wäre ein reiner Bürojob, Belastung also in Form von sitzen bzw. Stehen. Die Firma weiss von meinem Unfall und hat mich trotzdem eingestellt. Ich bin gespannt ob alles so klappt.

Nach wie vielen Wochen nach der OP sollte ich deiner Meinung nach einen Kontroll-CT machen lassen? Verspannungen habe ich auch, keine Frage. Aber eine Kontrolle schadet sicher nicht. Und in welchem Abständen allgemein lässt du es kontrollieren?
Meine Angst später ähnliche Probleme zu bekommen ist wirklich sehr gross, auch wenn alle sagen, dass das "schon woeder alles wird". Die Ärzte im Krankenhaus, zwei andere Ärzte unabhängig voneinander... sind alle der Meinung. Hoffen wir es einfach.
Hallo Sb1208,das hört sich doch schon mal sehr gut an und auch ich denke das wird schon wieder werden bei Dir :).
Wow,eine Woche ohne Schmerzmedis das hab ich noch nicht geschafft und das so "kurz" nach Unfall und OP klingt in meinen Ohren traumhaft, anscheinend hattest Du einen ausgesprochenen guten Chirurgen.Auch deine jetzige Medikation ist noch absolut im "grünen Bereich",problematisch wirds erst wenn man komplett "abgeschossen" wird (z.B. mit Opiaten),denn nimmt man die Warnungen seines Körpers nicht mehr war.Bei mir wird das leider nix mehr(neuropatisches Schmerzsyndrom),sollten sich meine Leberwerte verschlechtern durch die Schmerzmedis auf Dauer,will mein behandelnder Arzt mir die Nerven für den Thorax (linker Bauchraum,untere Wirbelsäule) durchtrennen,so Daß ich da nix mehr spüre (tu ich mich noch schwer mit :-()

Auch das mit Deiner Berufswahl klingt gut,dazu regelmäßig gezielten "Sport" zur Stärkung der Rückenmuskulatur dann dürfte das passen.
Ich hab mir übrigens genau aus dem Grund einen Hund zugelegt (den Du schon hast), nach der letzten stationären Reha als absehbar war das keine weiteren OPs notwendig sind und die Gesundheit sich stabilisiert hat,der sorgt dafür das ich meine tägliche Physiotherapie (walken) mache ;-).

Kontroll CT empfehle ich,bei erheblichen Verschlechterungen oder bei unerklärlichen "gnubbeln" (so als wenn man mit den Fingern knackt,bloß im Rücken). Meine letzte CT ist jetzt ein halbes Jahr her, da meine Bewegungsschmerzen stark anstiegen,dabei kam raus das es zum "Glück" nur muskuläre Probleme waren,statisch war in meinem Rücken alles gleich geblieben eher sogar besser geworden da die knöchernde Einwachsung der Implantate weiter fortgeschritten war :).
CT ist im gegensatz zu Röntgen sehr aufschlussreich da kann man sogar als Laie alles erkennen,beim Röntgen kann man hingegen alles mögliche reininterpretieren.

Das Alter spielt für den Heilungsverlauf eigentlich nicht so eine große Rolle,sondern eher wie man mit seinem Rücken nach der OP umgeht,ich war beim Unfall 39 (also auch nicht alt) und bei mir gings gewaltig in die Hose.
Ganz unschuldig bin ich selbst aber auch nicht dran,ich wollte unbedingt und schnellstmöglich wieder der "Alte" sein (selbständiger Zimmerermeister/Bauunternehmer) und hab die Warnungen meines Körpers ignoriert und betäubt und nun hab ich den Salat :-(.

LG Hotte
 

Sb1208

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Juli 2017
Beiträge
6
#76
Hallo Hotte,

Ja ich hatte einen wirklich wirklich sehr guten Chirurgen. Mein Freund hat mich nach meinem Unfall in ein Krankenhaus einliefern lassen, welches Rückenzertifiziert ist, das zweite nach einem Klinikum in München. Zu dem Zeitpunkt wussten wir das nicht. Es war eine reine Entscheidung des Rufes des Krankenhauses. Das, was näher dran gewesen wäre, hat einfach einen mieserablen Ruf. Vor meiner 2. OP hat mein Arzt mir dann gesagt, dass sie rückenzertifiziert nach München sind und aus dem Grund noch in der Unfallnacht operieren konnten und auch die zweite OP so schnell danach stattfinden konnte. Du glaubst nicht wie dankbar ich noch heute deshalb bin!

Genau, ich gehe regelmäßig spazieren, zur Krankengymnastik und baue mir oben in unserem Büro jetzt einen kleinen Gymnastik-Bereich auf, damit ich meine Rückenübungen dort in Ruhe ausführen kann, und nicht nebenbei in der Küche (oder die in Bauchlage auf dem Bett). Ich hoffe dass es dadurch alles wird. Verspannungen habe ich auch viele, und wie gesagt, die Schmerzen sind momentan primär an den Rippen, weil bei der zweiten OP genau wie bei dir vorgegangen wurde. War gestern noch beim Arzt, ich habe dazu Haarrisse in den Rippen und eine kleine Wundwasseransammlung zwischen Milz und Rippen- bzw. Zwerchfell, die wohl durch das heftige Massieren der Krankengymnastin letzte Woche kam. Sie meinte meine Narbe dort massieren zu müssen, damit sie nicht so wulstig und hart ist. Laut Arzt war das viel zu früh, dazu unnötig und nun hab ich den Salat und dadurch starke Schmerzen. Ich warte nun aber erstmal die 6-8 Wochen Schonzeit ab, bis dahin sollten sich hoffentlich auch die Rippen erholt haben.

Ich versuche positiv zu denken, auch wenn das nach den Berichten hier im Forum nicht leicht fällt.
 

Gsxr1983

Aktiver Sponsor
Registriert seit
5 Dez. 2014
Beiträge
654
Ort
BW
#77
Hallo SB1208

die Einträge hier im Forum sind die subjektiven Beschreibungen von Einzelpersonen und es sind auch einige positive dabei! Daher ist es wichtig das du uns noch etwas erhalten bleibst und über positives berichtest.

Im Moment kann ich nichts hinzufügen, es läuft bei dir!

MfG


GSXR
 

Holzmichel13

Neues Mitglied
Registriert seit
8 Feb. 2017
Beiträge
7
#78
Hallo in die Runde
Heute war ich mit meinen ct Aufnahmen bei meinem op Arzt zur Kontrolle. Mein Unfall liegt jetzt ein Jahr zurück und ich bin immer noch arbeitsunfähig. Laut dem op Arzt sieht meine Wirbelsäule ganz gut aus alles sitzt änder richtigen Stelle und jetzt schlägt ervor von der Fixierung die oberen und unteren Drähte und Schrauben zu entfernen um die Beweglichkeit zu verbessern. Dazu meine Frage kann es dabei Probleme geben und bringt es einen Vorteil weniger Fremdkörper im Rücken zu haben ?
Wie ist eure Meinung dazu?
 

Sb1208

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Juli 2017
Beiträge
6
#79
Hallo nochmal von mir
Ich möchte berichten wie es mir momentan geht. Dazu muss ich sagen: mir geht es wirklich gut. Seit dem 15.8. Arbeite ich wieder (bürotätigkeit). Wenn man bedenkt dass mein Unfall am 21.6. War, war selbst ich überrascht wie früh ich wieder fit war. Habe seit Anfang August Schmerzen im Steißbein Bereich. Diese halten bis heute an. Brauche aber keinerlei Schmerzmittel o.ä. war am 22.8. Zur Verlaufskontrolle unf habe alle Ärzte dort verblüfft. Sehr gute Heilung und Beweglichkeit und so gut wie beschwerdefrei. Kaum zu glauben aber wahr. Mache weiterhin fleissig Physio in Verbindung mit Wärme und Massage und bin vollkommen zufrieden. Hat jemand Erfahrungen mit den Schmerzen im Steißbein? Der Arzt konnte nichts ungewöhnliches feststellen....

Zur Entfernung der Fixierung kann ich nicht viel sagen. Meine soll für immer drin bleiben und das wurde mit einigen schlechten Erfahrungen begründet, die die Ärzte gemacht haben. Gibt es da bei dir etwas neues?
 

eltonno

Mitglied
Registriert seit
29 Apr. 2016
Beiträge
37
#80
Hallo,
nun mal zu meinen Stand der Dinge.
Ich hatte ja 07.2016 mal vorsorglich einen
Rentenantrag auf volle EU Rente gestellt.
Das hat dann 12 Monate gedauert, und bekam dann im Juli rückwirkend zum Ablauf 31.11.2017
eine befristete Bewilligungauf volle EM Rente.
Ich war dann noch mal in einer 3 Wöchigen stationären Schmerztherapie auf einer Palliativstation.
(schock was da so geht, und eigentlich nicht förderlich für die eigene psyche.
Hatten in der Zeit 14 Tode, die sogar teilweise an uns im Leichensack vorbei gefahren wurden.)

Die 3 Wochen waren also total für die Katz.

Vor 2 Monaten habe ich, oder besser gesagt, musste ich ja schon den Verlängerungsantrag
auf die EU Rente beim Bund stellen.
Mein Verletztengeld wurde rückwirkend mit der Rente verrechnet.
Das Verletztengeld ist nun ja im August ausgelaufen.
So bekomme ich nun den vollen EU Rentenbetrag plus die Rente der BG.
Naja viel ist es nicht noch unter der Armutsgrenze, aber man kann davon einigermaßen leben.

Der Bescheid vom Rententräger ist dann vor 3 Wochen schon gekommen.
Für mich erst mal ein richtiger Schock. Ich bin von Amts wegen nicht mehr für die Arbeitswelt zu gebrauchen.
Nur noch ein Frack schlecht hin.
Ich hatte so etwas eigentlich nie gewollt, und dass war auch nie mein Ziel.
Die Rente ist nun bis 2028 bei voller Erwerbsminderung.
Wie da dann die Altersrente aus am 2029 schaut mag ich gar nicht wissen wollen.
Naja inzwischen sag ich aber für mich, nie wieder Arbeitsamt und was damit so einher geht.
Der gesamte Eingriff vom 02.2016 mit den Einbau des Ersatzwirbekörpers war wohl einer der wenigen größten
Fehler in meinen Leben den ich gemacht habe.

Nun bin ich erst mal am überlegen, ob ich meine Stäbe / Fixateur entfernen soll.
Ist ja nun schon 19 Monate her der Einbau. Wenn das überhaupt noch möglich ist.
Die machen mir ständig bei Bewegungen stich und kneif schmerzen. Es ist doch recht unangenem.
Die Nervenschmerzen von den OP Zugang der linken Seite habe ich durch eine selber erlernte Ablenkung
einigermaßen im Griff.
Medikamente helfen dabei überhaupt nicht. Ich habe dann mehr mit den Nebenwirkungen zu kämpfen als sie
wirklich helfen.
So nehme ich zZ keinerlei Medis.
Darüber bin ich auch ganz froh, mir nicht noch den Rest durch die Pharmaindustrie zu versauen.

so das ist nun mein jetziger Stand nach dem Unfall im April 2015
 

Sb1208

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Juli 2017
Beiträge
6
#81
Hallo
Ich dachte ich berichte mal wieder. Mein Unfall ist nun genau ein Jahr her und was soll ich sagen? Es geht mir blendend. Ich arbeite Vollzeit und mache wieder Sport wie vorher. Ich kann zu 95% alles machen. Schwere Kisten schleppen kann ich nicht oder Achterbahn fahren oder sowas. Aber sonst ist alles super. Ich habe noch leichte Schmerzen aber damit kann ich super leben. Jetzt wird darüber nachgedacht die Schrauben zu entfernen aber dem stehe ich eher skeptisch gegenüber. Alles in allem geht's mir also super und ich habe so gut wie keine Beschwerden.
 

Gsxr1983

Aktiver Sponsor
Registriert seit
5 Dez. 2014
Beiträge
654
Ort
BW
#82
Hallo Sb1208,

das ist schön zu hören, wie gut so etwas wieder werden kann.

Ich finde deine Einschränkungen zwar erheblicher als 5%, weis aber wie froh man ist wenn man wieder etwas voran kommt und etwas Lebensqualität bekommt und da sieht man Über Achterbahn fahren einfach hinweg!

Dann wünsche ich dir weiterhin noch bei bester Gesundheit und Beweglichkeit zu bleiben.

MfG


GSXR
 
Top