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Ich bin neu und weis nichts

toshak67

Neues Mitglied
Registriert seit
13 Okt. 2014
Beiträge
16
hi toptop
eine frage noch an dich ?
wurdest du schon begutachtet ? und hast du schon eine MdE ?
 

Sheep

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Mai 2013
Beiträge
270
Hallo ihr beiden,

schuldig ? warum ? weil ein HURENSOHN sich umbringen will und mich als Vollstrecker benutzt .
Weder Schuld- noch Hassgefühle sind zielführend. Der Selbstmörder wird sich nicht aus Spaß vor den Zug geworfen haben und ebensowenig habt ihr diesen bewusst verletzt oder gar getötet. Selbstmörder haben einen Tunnelblick. Sie denken nur an sich und nicht daran, was sie mit ihrem Tun ihrer Familie oder Dritten anrichten. Jetzt könnte man denken, dass Selbstmörder egoistische Schweine sind, aber im Grunde sind es doch eher arme Säue. Denn, wie groß muss wohl das Leid solcher Menschen sein, dass sie sich sogar umbringen wollen? Höchstwahrscheinlich sehr groß. So groß, dass sie nur noch den Tod als Ausweg sehen.
Manchmal kann es helfen, sich mal in die Lage des Selbstmörders hineinzuversetzen, auch wenn es schwer fällt. Aber es kann helfen, einen inneren Frieden zu finden, um mit den traumatischen Erlebnis abzuschließen. Schuld- und/oder Hassgefühle mögen anfangs nachvollziehbar sein, aber auf Dauer zerfressen sie einen innerlich.

Gruß
Sheep
 

Connietulpe

Mitglied
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31 Juli 2013
Beiträge
84
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NRW
Hallo Sheep,

ich stimme Dir voll zu.

Sich gegenseitig aufpuschen hilft niemandem, vor allem nicht jemandem mit psychischen Problemen. Auch mir fiel es schwer, positiv zu denken, und ich brauchte und brauche immer noch jemanden, der mir hilft, auf die richtigen Gedanken zu kommen. Positive Gedanken erleichtern das Leben trotz allen Widerständen und Steinen, die in den Weg gelegt werden.

Connietulpe
 

toshak67

Neues Mitglied
Registriert seit
13 Okt. 2014
Beiträge
16
Hallo ihr beiden,


Weder Schuld- noch Hassgefühle sind zielführend. Der Selbstmörder wird sich nicht aus Spaß vor den Zug geworfen haben und ebensowenig habt ihr diesen bewusst verletzt oder gar getötet. Selbstmörder haben einen Tunnelblick. Sie denken nur an sich und nicht daran, was sie mit ihrem Tun ihrer Familie oder Dritten anrichten. Jetzt könnte man denken, dass Selbstmörder egoistische Schweine sind, aber im Grunde sind es doch eher arme Säue. Denn, wie groß muss wohl das Leid solcher Menschen sein, dass sie sich sogar umbringen wollen? Höchstwahrscheinlich sehr groß. So groß, dass sie nur noch den Tod als Ausweg sehen.
Manchmal kann es helfen, sich mal in die Lage des Selbstmörders hineinzuversetzen, auch wenn es schwer fällt. Aber es kann helfen, einen inneren Frieden zu finden, um mit den traumatischen Erlebnis abzuschließen. Schuld- und/oder Hassgefühle mögen anfangs nachvollziehbar sein, aber auf Dauer zerfressen sie einen innerlich.

Gruß
Sheep

Hi du hast schon recht mit deiner Aussage . Aber meine Hassgefühle auf den Suizidant werden niemals weggehen . Weisst du wie das ist wenn man bis zu seinem 40. Lebensjahr normal gelebt hat über sachen lachen konnte mit der Familie abends durch die Stadt spazieren konnte ohne irgendwelche Probleme . Auf einmal hat man vor sich selbst Angst man kann nicht mehr lachen nicht mehr einkaufen gehen mit der Familie abends spazieren war ich seit dem Unfall nicht mehr . Mein Unfall war mit ca.20-30 km/h . Das ganze dauerte vllt. 2 min. Der unfall ist so tief im Gehirn eingeprägt das egal was man macht der Suizidant immer dein BEGLEITER ist . Wenn ich tagsüber mit meinen Kindern über etwas lache dann gnade Gott erlebe ich Nachts die Hölle . Ich hatte mal mein Therapeut im Reha gefragt ob es hilfreich sein könnte wenn ich mich mit dem Suizidant in ein Zimmer unterhalten würde . Er meinte es könnte mich Heilen aber auch verschlimmern . Vllt. wenn ich mich mit ihm unterhalte und seine Probleme höre dann könnte ich evtl. damit besser klar kommen . Aber das weisst nur der liebe Gott .
 

Sheep

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Mai 2013
Beiträge
270
Hallo toshak,

auch, wenn ich nicht dasselbe erlebt habe wie du, kann ich dennoch nachvollziehen wie du dich fühlst, denn ich hatte auch einmal eine PTBS. Wie gesagt "hatte" - ich habe die Krankheit zum Glück überwunden. Sicher, traumatisiert bleibe ich dennoch und auch mir kommen hin und wieder mal Bilder hoch, aber ich kann jetzt besser damit umgehen. Ich bin Jahrgang '84 und mein erstes Trauma hatte ich '92, dann noch eins '95 und zuletzt noch eins '99. Erst im Sommer 2012 kam der endgültige Zusammenbruch bei mir.
Ich bin also jahrelang irgendwie durchs Leben gekommen. Ich weiß nicht, ob es ein gutes Leben war. Sicher, vielleicht wäre einiges anders verlaufen, wenn ich nicht und auch nicht so häufig traumatisiert worden wäre. Aber was bringt es, darüber nachzudenken? Es ist Vergangenheit und die Vergangenheit kann man bekanntlich nicht mehr ändern. Aber ich habe eine Zukunft, die ich noch gestalten kann. Und da liegt es zum Glück in meiner Hand wie ich es tue. Auch, wenn mir aufgrund anderer Erkrankungen die ich habe nicht viel Gestaltungsfreiraum bleibt, so versuche ich doch das beste aus meiner Situation zu machen.
Im Jahr '99 als ich und meine Mutter im Urlaub von einem Ranger mit einem Gewehr bedroht wurden, hatte ich auch ziemlichen Hass auf diesen Mann. Ich hatte nicht nur Hass sondern richtige Mordgedanken. Wenn ich damals die Gelegenheit gehabt hätte, hätte ich ihn durchaus umbringen können, so rasend war ich vor Wut. Auch später kamen diese Mordgelüste noch auf. Aber es machte mich auch krank, überhaupt solche Gedanken zu hegen und ich bekam Angst vor mir selbst. Ich hatte und habe auch noch Angst mal so sehr die Kontrolle zu verlieren, dass ich vielleicht mal jemanden verletze oder schlimmers und sei es nur unbewusst. Aber heute weiß ich, dass mein Körper anscheinend bei einer Gefahr auf Angriff ausgerichtet ist und sich im Falle eines Falles nur verteidigen würde, aber nie aus purer Mordlust heraus einen Menschen etwas antun würde.
Wie bei dir der Suizidant, so wird auch bei mir der Typ mit der Waffe mein stetiger Begleiter sein. Aber: Ich lasse es nicht mehr zu, dass er sich ständig in den Vordergrund rückt, ebensowenig die Bilder aus vergangenen Traumata. Denn ich möchte nicht, dass meine Bilder aus der Vergangenheit mein Leben betimmen sondern ICH möchte die Kontrolle über mein Leben übernehmen!

Gruß
Sheep
 

toshak67

Neues Mitglied
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13 Okt. 2014
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16
hallo
ich bin jetzt seit ca.16 Monaten Krank und krieg Verletztengeld . Ich hab mal gelesen das man nach 18 Monaten ausgesteuert wird . Wie weit stimmt das ? Meine BG hat mir am Telefon gesagt das sie mich über die 18 Monate hinaus bezahlen werden , ich wollte es schriftlich aber das haben sie abgelehnt .

hallo
ich wollte gerade die aktuelllen einträge anderer nutzer lesen und da kommt dann die meldung das ich kein recht dadrauf habe auf die seite zuzugreifen ? Was soll das heissen ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Cord

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17 Okt. 2014
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10
Hallo - auf den Seiten von BG steht, dass 78 Wochen lang Verletztengeld gezahlt wird,
das heißt also - der Arbeitgeber zahlt ja 6 Wochen den Arbeitslohn weiter. Danach
beginnen dann die 78 Wochen Verletztengeld. Ich habe auch nie richtig Bescheid be-
kommen - und weiß nicht genau, ob die 78 Wochen mit 7-Tage pro Woche gerechnet
werden. Grob gesagt, wenn Du seit 16 Monaten krank bist, war Dein Unfall im
Juni 2013. Der Arbeitgeber müßte dann bis ca Mitte Juli 2013 gezahlt haben -
dazu mußt Du dann diese 78 Wochen rechnen - ( ca. 19 Monate )
ich meine, das Verletztengeld würde - wenn Du Arbeitsunfähgkeitsbescheinigungen hast -
bis Januar 2015 gezahlt werden . Ich habe selbst keine Auskunft erhalten und kenne
Deine Daten nicht genau, meine aber, dass Du ein Recht hast Aufklärung zu erhalten -
denn es muss doch auch nach Einstellung der Zahlung für Dich geplant werden können.
LG, Cord
 

toshak67

Neues Mitglied
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16
Hi Cord
deine zahlen stimmen . Der unfall war im Juni2013 und bis mitte Juli2013 habe ich Lohnfortzahlung erhalten . Seit Juli 2013 kriege ich Verletztengeld . Jui 2014 wurd mein Verletztengeld erhöht . Mein Schwerbehindertenvertreter sagte nach 18 Monaten ist es vorbei mit Verletztengeld . Aber BG sagt keine sorgen meine jetzigen Beschwerden sind auf den Arbeitsunfall zuruckzuführen und deshalb werde ich über die 18 Monate hinaus weiter bezahlt . Wie weit stimmt die Aussage .
 

uschreider

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Juni 2009
Beiträge
1,031
Halloe toshak67,

die Aussage deiner BG ist korrekt.

Bei der BG gibt es diese 78 Wochen-Regelung nicht. Wenn mit einer Arbeitsfähigkeit wieder zu rechnen ist, wird über die 78 Wochen hinaus weiter Verletztengeld gezahlt.

Hi, das Einzige was mich etwas verwundert, ist die Ehrlichkeit deiner BG, denn die meisten BG'n drücken sich vor dieser 78 Wochen-Regelung.

Somit, liebe Grüßlein
Würmlie
 

toshak67

Neues Mitglied
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13 Okt. 2014
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16
Halloe toshak67,

die Aussage deiner BG ist korrekt.

Bei der BG gibt es diese 78 Wochen-Regelung nicht. Wenn mit einer Arbeitsfähigkeit wieder zu rechnen ist, wird über die 78 Wochen hinaus weiter Verletztengeld gezahlt.

Hi, das Einzige was mich etwas verwundert, ist die Ehrlichkeit deiner BG, denn die meisten BG'n drücken sich vor dieser 78 Wochen-Regelung.

Somit, liebe Grüßlein
Würmlie

Hi uschreider

Danke für dein Info .
 

toshak67

Neues Mitglied
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13 Okt. 2014
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16
Hallo
hab mal ne frage zu meinem Arbeitsunfall . Mein Anwalt ist jetzt dabei von der gegnerischen Versicherung eine hohe Summe als Schmerzensgeld zu klagen . Jetzt hab ich aber vom Kollegen gehört das das nicht gut sei da man später von der BG keine Unfallrente mehr kriegt . Wie weit stimmd das ? Hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben .
Danke im voraus
 

Glückloser

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17 Okt. 2014
Beiträge
277
Ort
Hessen
Hallo toshak67,

meines Erachtens nach hat das Eine nichts mit dem Anderem zu tun.

Schmerzensgeld ist für die Schmerzen gedacht zur Kompensation geistiger und körperlicher Schäden. Rente dafür, dass Du eine Absicherung hast für den Teil Deines Lebens in dem Du nicht mehr arbeitsfähig bist.
 
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