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Hws Instabilität nach Unfall

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#13
Hallo Sekundant,
ja in einem anderen Beitrag da ging es um Gutachterwahl hatte ich heute was geschrieben. Meine Verhandlung war gestern in der 2. Instanz/ also Landessozialgericht richtig? mdl. Urteilsverkündung , schriftlich habe ich sie noch nicht. Begründung war : es ist nichts Aktenkundig vom D-Arzt. Der hatte aber zugesehen , dass er mich los wird. Untersuchung nicht gemacht.. von daher gibt es auch nichts in der Akte über meine HWS nur über Hüfte Schulter. Ich weiß , dass dem Arzt eine Rechnung für MRT Schulter gekürzt wurde mit Begründung er hat eine Heilmittelmaßnahme eingeleitet. Er hatte mir KG verschrieben auf neurophysiologischer Grundlage bei erworbener Schädigung des zentralen Nervensystem heißt Rückenmark. Darüber hat er in seinem Arztbrief nichts geschrieben.
 

IsswasDoc

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#14
Hallo Hippokratischereid?

deine Ziele finde ich absolut toll!

Sehr interessant sind die Aussagen und die Vorgehensweise des Upright-Radiologen in Köln, wo ich eignetlich gehört habe, das in München der Spezi für Kopfgelenke sitzen soll, schon komisch. Weise mal den Radiologen in Köln auf die Röntgenverordnung hin und ob es erlaubt ist, ohne Anwesenheit des Patienten eine Befundung durch zu führen.

So wie es sich anhört wurde dort eine sogenannte "Ärztliche Stellungnahme" evtl. gemacht? Mit deiner Zustimmung?

Wenn du den Ärzten und der BG das Handwerk legen willst, mach dich darauf gefasst, die bekommen aus allen Richtungen Unterstützung und es ist nicht so einfach denen an den Karren zu flicken. Außer du kannst so einem einen Behandlungsfehler nachweisen.

Bei der BG musst du auch noch sehr vorsichtig sei, was die dir erzählen, weil wenn Sie dir Schaden können bzw. Kosten einsparen M.E. lügen die wie gedruckt. Hast du wirklich so einen Befund von einem Uright-Radiologen bekommen? Nicht das die BG im Hintergrund wieder Ihre berühmten Spielchen mit dir treibt und in echt werden die Unterlagen gefälscht. Ist nämlich alles schon vorgekommen.

Ich wäre nämlich davon ausgegangen, dass sich sämliche Upright-Radiologen mit der BG nicht grün sind bzw. Spinne-Feind sind, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Nicht, dass uns die Upright-Radiolgen schon umgefallen sind, Kenner wissen bescheid.

Gruß
Isswasdoc
 
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Sekundant

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#15
aber hallo ...

Ich weiß , dass dem Arzt eine Rechnung für MRT Schulter gekürzt wurde mit Begründung er hat eine Heilmittelmaßnahme eingeleitet. Er hatte mir KG verschrieben auf neurophysiologischer Grundlage bei erworbener Schädigung des zentralen Nervensystem heißt Rückenmark. Darüber hat er in seinem Arztbrief nichts geschrieben.
das sind doch die stellen, die zu finden sind! was ergibt sich denn daraus? ohne den inhalt und zusammenhang etwas wässrig, aber das spricht doch schon dafür, dass weitere schädigungen und vor allem neurologische zu erwarten waren. ab hier heisst es aber, sich mit den medizinischen aspekten intensiv zu beschäftigen. hier fing bei mir das nachhaken in dem bereich an. so kann evtl ein dokumentations- u/o befunderhebungsmangel vorliegen und nachgewiesen werden.
es ist nunmal so, dass das ganze bild GESEHEN und die gesamte palette abgeklopft werden müssen. und "du weisst" heisst auch du hast es belegt?
da würde ich aber intensiv weiterbohren! die be- und nachweise liegen in diesen fällen meist nicht offen auf dem tisch.


gruss

Sekundant
 
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#16
Hallo Hippo,
nein das ist es ja, es wurden keine Aufnahmen von der HWS am Unfalltag gemacht. Ich selber war nicht in der Lage für mich zu kämpfen , hatte Hölle schmerzen war sicher auch im Schockzustand und vegetativ entgleist. Hatte extrem angefangen zu zittern am ganzen Körper und brachte das nicht unter Kontrolle . Dann wurden mir endlich Schmerztropfen gegeben. Untersuchung konzentrierte sich nur auf Schulter und Hüfte. Ich wurde nicht stationär aufgenommen. Ich war nicht in der Lage zu sitzen, musste warten bis meine erste Arbeitskollegin Feierabend hatte, quälte mich also noch bis zum Nachmittag bis endlich ich nach Hause gefahren wurde und mich hinlegen konnte. Leider nicht in's Bett , denn das stand im oberen Geschoss, sondern auf das Sofa im Wohnzimmer , wo ich auch die Nacht bleiben musste . Ich konnte nicht gehen , denn inzwischen war mein Bein gelähmt. Kontrolle beim D-Arzt war erst 5 Tage später nach dem Wochenende. Wie gesagt, ich war nicht in der Lage klar zu denken und für mich zu kämpfen durch die starken Schmerzen.
Das war mein Unfalltag. Alles von Anfang an blöd gelaufen.
Glaub ich war damals wirklich naiv. Dachte das ist n Arzt, der wird schon das Richtige tun und wie die BG arbeitet hätte ich mir nie so vorstellen können. Als ich dann 5 Jahre später diese Seite gefunden habe und die anderen Geschichten gelesen habe . War klar , da steckt System hinter und ich bin nicht allein.
Was Isswasdoc schreibt, dem stimm ich nur zu.
 
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#17
Hallo Sekundant ,
ja so dachte ich auch . Ich habe das alles dem Gericht gestern vorgelegt, hatte sogar eine Kopie von dem KG-Rezept. Sie haben sich alles angehört , wirkten betroffen. Am Ende fehlte ihnen aber aktenkundliches, ein Wort über die Fraktur. Darauf hat sich das Gericht gestützt , das ist egal ob es Ärzte später diese Befunde in ihren Briefen geschrieben hatten , nach dem dann endlich untersucht wurde. Denn der D-Arzt hatte längst meine Akte geschlossen. Alle Hinweise und Beweise , das es alles in einem Zusammenhang ist interessiert das Gericht nicht, so lange nicht jemand sagt/schreibt , ja die Fraktur ist beim Unfall entstanden. Wobei , das haben eigentlich Ärzte getan, aber nicht mein Gegengutachter . Er hat diese besondere Formulierung nicht verwandt mit an sicherheitsgrenzender Wahrscheinlichkeit....sondern nur in seinen Worten.Da sagt das Gericht da wäre mein Gutachter wohl auch nicht sicher , ob das so ist. Ich weiß nicht was die noch haben wollen. eine Fraktur zieht man sich nicht einfach zu und ein anderes Ereignis gab es nicht außer dieser Unfall - interessiert aber nicht. Habe ich alles vorgebracht. Ich weiß nicht was man da tun soll , wenn es nur darauf ankommt , dass der 1. Arzt korrekt untersucht und dokumentiert. Hätte er es getan, wäre es heute aber auch kein Streitfall.
 

IsswasDoc

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#18
Hallo Heidjer,

kleine Frage, wurde nicht ein §109-Gutachten beantragt? Welche Fachrichtungen haben deine Gutachten gemacht?

Stelle die Frage deshalb, weil bei Kopfgelenken und Halsmarktrauma wäre dass doch ein Fall für einen richtigen Neurologen?

Gruß
Isswasdoc
 
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#19
Hallo Heidjer welchen Unfall hattest du Verkehrsunfall?. Was stand auf deiner Krankmeldungen und was hat der Physiotherapeut dokumentiert. Wann und wer hat die Fraktur diagnostiziert
 

Sekundant

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#20
hallo @Heidjer

ja, das kenne ich natürlich auch, deswegen wie schon gesagt geht es darum, in allen bereichen das nötige zu erkennen. ja, leicht gesagt, aber es ist nun mal so (glaube mir, selbst bei unumstösslichen tatsachen manipulieren die betroffenen). es kann daher nur auf die nächste instanz gebaut werden.

fraglich ist aber, was bringt es wenn man

und die vorausgehenden fragen vom SV nicht oder fehlerhaft beantwortet wurden? ein 109er ist nach m.A. das allerletzte mittel.


gruss

Sekundant
 

HWS-Schaden

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#21
Hallo

Welch lebhafter Thread!

Alle, die mitlesen und noch am Anfang stehen, also kürzlich einen Unfall hatten, der Kopf und Übergang Kopf-Hals in Mitleidenschaft gezogen hat, sollten auf einige Dinge achten:

Am Anfang wird geröntgt in 2 Ebenen und wir nehmen an, das Ergebnis ist ohne Befund.
Keine Fraktur, yeah, das ist super.
Du bist benommen, hast Schmerzen, kannst nicht klar denken und typischerweise vertraust du dem Arzt und darauf, dass alles wieder gut wird, eine Prellung kennt man, die verheilt ja.
Du bekommst von der BG großzügig Massage, Traktion, Physio, Wärme - toll.
Der D-Arzt hat inzwischen einen Bericht verfasst an die BG und da dies elektronisch abgewickelt wird und du nach wie vor traumatisiert bist, bekommst du gar nicht mit, was im Hintergrund abläuft. Ist dir auch egal, du tust alles für die Besserung, denkst, das wird wieder, liest vielleicht mal Infos zum Schleudertrauma oder HWS-Distorsion durch, was dir diagnostiziert und gesagt wurde.
Die Dinge, die du im www vielleicht liest, die haben aus deiner Sicht nix mit dir zu tun, du denkst ja, du wirst wieder gesund und du tust was dafür.
Irgendwann merkst du, dass nix besser wird (manchen Menschen ist das von Anfang an klar) - manchmal dauerts, bis es dämmert.
Die Schmerzen und sonstige komische Phänomene dringen durch und lassen sich nicht wegschieben und werden ganz und gar nicht besser.

Hole dir frühzeitig den Bericht des D-Arztes.
Prüfe genau, was er geschrieben hat.
Wenn du mit dem Kopf irgendwo gegen geknallt / gestoßen bist oder dir etwas auf / gegen den Kopf geprallt oder gefallen ist, achte auf alles, was Sehen, Hören, Flüssigkeiten aus dem Ohr, Schwindel(freiheit) betrifft. Der offizielle Rat lautet, dass bei einem sogenannten Kopfanpralltrauma ein HNO-Arzt hinzuzuziehen ist!

Die Schmerzen lassen nicht nach und der D-Arzt ignoriert das?
Die offizielle Leitlinie besagt, dass dann, spätestens nach 8 Wochen, ein MRT-Befund erstellt werden soll.

Achtung! Wenn die Ärzte murmeln "obere HWS" oder dir schwindelig und übel ist oder Sehstörungen auftreten, dann achte besonders darauf, was die MRT-Aufnahme befunden soll.
Üblich ist HWS C 3 - BWS ...
Das Kopfgelenk liegt aber oberhalb davon. Man braucht Befunde über C3 - C0.
Das wissen wir Laien i.d.R. nicht.

Wertvolle Zeit vergeht, bis man das alles rausfindet.

Bei mir hat es 2 Jahre gedauert, bis - weil die Schmerzen nix besser wurden - die erste MRT angeordnet wurde (Leitlinie: nach 8 Wochen).
Knapp 2 zusätzliche weitere Jahre habe ich gebraucht um zu kapieren, dass oberhalb von C3 keine Aufnahmen gemacht worden waren.
Es hat ca. 2 Jahre gedauert, bis ich die Erstberichte des D-Arztes gelesen / wrfragt und abgeholt habe. Zusätzliches traumatisches Erlebnis: Dinge wie Kribbeln in Fingern, Blutung aus Ohr etc. waren nicht aufgeführt oder befundet als "keine neurologischen Defizite".

Die D-Ärzte wissen genau was sie tun.
Das ist meine Einschätzung und meine Erfahrung.

Wer also frisch verunfallt ist und sich wiederfindet beim Mitlesen, der sollte nicht abwarten.
Frühe Diagnostik ist sehr wichtig sowohl für Gesundungschancen als auch in versicherungsrechtlichen Fragen (an früher und genauer Diagnostik haben Versicherungen genau gar kein Interesse).

Ich nähere mich dem Datum 8 Jahre nach Unfall.
Mein "Fall" ist noch nicht abgeschlossen. Mein "Fall" ist noch nicht einmal im Klageverfahren.
Dass das Upright -MRT abgetan wird, ist nicht meine Erfahrung.

LG
 
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#22
Die Bg Ärzte werden regelmässig von den BGs geprüft und entsprechen sie nicht deren Vorstellungen verlieren sie die Bg Zulassung
Der D Arzt hat bei Heidjer ene Tetraplegie in Kauf genommen und das darf doch wohl nicht wahr sein
 

Sekundant

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#23
völlig d'accord (oder dacor ...) mit @HWS-Schaden,

die krux ist nur die, dass selbst ein arztwechsel und damit nachbehandler häufig nicht dem vorgänger "ins handwerk pfuschen" wollen. im gegenteil wurden vorliegend unglaubliche versuche unternommen, alles wegzuretuschieren und wegzubefunden. letztendlich ist man dazu verdammt, sich selbst das nötige wissen auf irgendeiner art und weise anzueignen.

als beispiel:
selbst als ich die unterlagen und den op-bericht mit der aussage des zerrissenen längsbandes hatte - es sagte mir gar nix. 2 hausorthopäden redeten (aus heutiger sicht) um den heissen brei herum, ein ortho-prof empfohlen von der Notgemeinschaft Medizingeschädigter meinte wörtlich "das kommt häufiger vor und hat mit dem unfall nichts zu tun".
prof schwab neuro der uni-klinik erlangen reduzierte nach anfänglich anderen feststellungen auf den MRTs nach und nach die schäden und revidierte seine meinung, nachdem (wie ich dann vom D-arzt erfuhr) er rücksprache mit dem ärztl dienst gehalten hatte und dann waren es nur noch "artefakte". auf meine frage, weshalb der arm dann ständig blau ist (durch TOS) meinte er wörtlich "das ist normal". nachdem ich intervenierte und ihm anbot, durch (einen zufällig in die hände bekommenen) algorithmus die artefakte herauszurechnen wurde ich kurzerhand aus der klinik entlassen.
ganz zu schweigen von den machenschaften des beauftragten SV Rudert, klinikleiter und uni-prof in würzburg, der on top noch seine falschaussagen vor gericht folgenlos wiederholen durfte.

es geht also nicht um heilung und behandlung, sondern um breit angelegte(s) abzocke und ethisches fehlverhalten.


gruss

Sekundant
 
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#24
Was wurde bei der Op gemacht ist es das Ligamentum Transversum gewesen....der ortho prof sagt ja das es häufiger vorkommt dann müsste er ja Fallbeispiele nennen können...was er natürlich nicht kann da es ja reisst bei einem Trauma.Nochmal wir müssen zusammen Infos sammeln und das ganze öffenlich nachen auch you tube wöre eine Möglichkeit denn keo er von uns fescgädigten wusste von den Nachenschaften der BG u d BG Ärzte das erfährt man erst wenn es zu spät ist
 
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