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HWS: Argumentationshilfe für Anwälte

oohpss

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Juli 2007
Beiträge
1,237
Ort
Hamburg
Hallo,
da ich gerade mit Schuller, München meine Erfahrungen mache und er dabei im Gutachten das antrainierte Argumentationsverhalten der Verallgemeinerung anwendet (auch wenn es nicht um HWS geht) hier ein Link, der Betroffenen entscheidende Hinweise als Argumentationshilfe für den Anwalt liefern kann:

Problem: "Harmlosigkeitsgrenze" (PDF-Format)

Viel Erfolg!

Grüße
oohpss
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,398
Folgen an der HWS bei Roller-/Motorrad-Unfall?

Hallo,

vielen Dank für den Beitrag. Gibt es solche "Berechnungen" auch für Unfälle mit Roller oder Motorrad? Habe das immer nur für Autos gelesen.

Mein Sohn stand ja am Haltestreifen als ihn eine Autofahrerin umfuhr, die in diese Straße, in der er stand, einbiegen wollte. Sie schnitt die Kurve, übersah ihn und erfasste ihn mit (geschätzten) mindestens 30 - 40 kmH. Er flog nach schräg hinten weg, hatte zum Glück einen Helm, aber leider auch einen Rucksack mit Schulbüchern auf, über den er auf den Rücken fiel und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug.

Seitdem hat er erhebliche Beschwerden, höchstwahrscheinlich eine instabile HWS, ganz sicher aber "Kopfgelenkstörungen" - da streiten sich die Gelehrten... und ein cervikocephal-Syndrom mit Hirnstammschädigung.

Die HPV der Unfallverursacherin ist allerdings ganz sicher, dass das keine Unfallschäden sind ...

Viele Grüße, Rudinchen
 

oohpss

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Juli 2007
Beiträge
1,237
Ort
Hamburg
... Gibt es solche "Berechnungen" auch für Unfälle mit Roller oder Motorrad? ...
Hallo Rudinchen,
bei meinen Recherchen bin ich haufenweise auf solche Berechnungen gestoßen.
Auch am Rechtsmediziniischen Instutur in München liefen und laufen dazu Untersuchungen.
Von der Eu wird, soweit ich das mitbekommen habe, gerade wieder ein Projekt gefördert, dass mit mehrenen Millionen (es waren glauche ich 6,7 Mio. Euro) gefördert wird. Teilnehmer im Projekt: Der Gesamtverband der Versicherungen.
Das Ergebnis wird nicht anders sein, als bei allen anderen: Die Versuche werden Simulationen erlauben, die dafür sorgen, dass nicht mehr die individuelle Situation zur Beurteilung herangezogen wird, sondern dass die Versuchsergebnisse verallgemeinert werden und dann benutzt werden um Versicherungsansprüche abzulehnen.

Deshalb sollte unbedingt auf eine Übertragung verallgemeinerter Ergebnisse auf die individuelle Situation/den individuellen Geschehensablauf verzichtet werden.

Ein Gutachachter der nicht für Versicherungen arbeitet und der sich für HWS-Geschädigte einsetzt ist Dipl.-Ing. Peter Schmidt in Berlin (p.schmid@unfallreko.de). Eine Referenz ist beispielsweise der Fall Caroline Bono bei dem er aufzeigte, dass die Züricher Versicherung vermutlich Beweise manipuliert hat. Ein anderer Fall wird der sein, der mich beschäftigt, bei dem er beispielsweise die Nachlässigkeit und unzulässige Verallgemeinerung von Dr. Schuller nachweist.

Dabei sind seine Gutachten schnell, präzise und recht preiswert. Beim Rechtsmedizinischen Institut in Hamburg habe ich für ein oberflächliches Gutachten, dass rund 3 Monate dauerte und 4 Seiten umfasste 1.600 Euro bezahlt. Auf ein gerichtliches Gutachten vom rechtsmedizinschen Institut in München von Dr. Schuller haben wir ca. 6 Monate gewartet und haben eine miese und (nach meiner Meinung) manipulierte Betrachtung erhalten. Das Gericht wird das wohl in den nächsten Tagen meine Meinung zur Verwertbarkeit überprüfen.
Von Herrn Schmidt haben wir für ca. 750 Euro nach einer Woche ein Gutachten gehabt, dass erstmals auch die Verletzungsmuster bei der Beurteilung des Geschehensablaufs mit heranzog.
Herr Schuller kennt auch die geeigneten Anwälte, die sich mit der HWS-Problematik auseinandersetzen.

Falls ihr/jemand Kontakt mit ihm aufnehmt: Schöne Grüße von dem, mit dem Sturz aus dem 5. Stockwerk.

Grüße

oohpss
 
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