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Hinhalte Taktik der Versicherung?

michisma

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Sep. 2006
Beiträge
228
Hallo Zusammen

Erst mal noch Frohe Weihnachten.
Hoffe Ihr habt den Stress einigermaßen ertragen.

Hoffe Ihr könnt mir mal wieder helfen,ich blick nicht so ganz durch.
Der Unfall von meinem Sohn ist ja jetzt über drei Jahre her.
Die Versicherung hat uns anhand der Gutachten einen Vorschlag für die Abfindung zugeschickt,den wir dankend abgelehnt haben.
Jetzt wurde Michi an der Achillissehne operiert und es ist gut verlaufen.
Die nächsten OPs stehen im Juni oder Juli an.

Das Problem,die Versicherung will jetzt bis Ende 08 warten um sicherzu gehen,dass sich am Zustand nichts ändert,dennn es würde ja dann auch weniger Kosten verursachen.
Im Gutachten wurde ja der MdE festgestellt und auch auf die massiven Folgeschäden eingegangen.
Die "Spätfolgen" sind ja schon jetzt da und werden auch nicht mehr besser werden,sondern sich weiter entwickeln.
Kann es sein,dass falls Besserung mit dem Peronäusschaden eintritt was ich doch hoffe aber nicht glaube,das Schmerzensgeld verringert wird?

Mit den letzten Brief hat die Versicherung die Verjährungsfrist aufgehoben und einen neuen Vorschuß überwiesen.
Ich muß dazu sagen,dass uns nicht nur ums Geld geht.
Wir wären Froh und Dankbar wenn es bei Michi wieder gut wäre und er keinen massiven Schaden davongetragen hätte.Wir wieder so sorglos wie vorher leben könnten und ich nicht bei jedem Alarm oder Rettungswagen in nervöse Zuckungen verfalle.
Es geht ja darum,dass Michi abgesichert wird da er wahrscheinlich nie richtig arbeiten kann und es bei einem jungen Menschen eine lange Zeit zum Überbrücken bis zur Rente ist.
So genug gejammert,jetzt blicken wir wieder nach vorn

Liebe Grüße
michisma
 

Mark

Nutzer
Registriert seit
20 Dez. 2006
Beiträge
98
Minderung Schmerzensgeld bei Besserung?

Hallo michisma,

habe gerade ein bißchen im Netz rumgestöbert und bis jetzt nur einen halbwegs passenden link dazugefunden (Urteil des OLG Brandenburg vom 14.06.2007; [FONT=Tahoma, sans-serif]AZ: 12 U 244/06[/FONT] )

[FONT=Tahoma, sans-serif]Demnach ist bei der Bemessung des Schmerzensgeldes in erster Linie dessen Ausgleichsfunktion zu beachten.

... also das was an Schäden (körperlich wie psychisch) verbleibt, entscheidet über die Höhe des Schmerzensgeldes.Dass die Versicherung jetzt abwartet, ist klar.
[/FONT]

Denke aber mal, dass dein Sohn selbst im FAll einer Besserung der Peronäusproblematik leider immer noch genug hohen Schaden hat, der keine Minderung rechtfertigt. Allein die ganzen Brüche und Kompartmentsyndrom... .
Aber Glückwunsch, dass Achillessehnen-OP so erfreulich verlaufen ist.

Alles Gute euch!
Gruß,
Mark
 

michisma

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Sep. 2006
Beiträge
228
Hallo Mark

Danke Dir für die Antwort.
Die Schäden sind wirklich hoch und werden auch in der Zukunft noch viel größere Ausmasse annehmen.
Wir sind durch die dreieinhalb Jahre schon sehr vorsichtig geworden,da wir mittlerweile wissen mit welchen Mitteln gekämpft wird.
Es ist zum Teil unmenschlich wie man von Versicherungen und Krankenkassen behandelt wird und was man sich alles gefallen lassen muß.
Ich rechne nur noch mit dem Schlimmsten und unterstelle allen nur noch böse Absichten.
Dann kann man nicht mehr so enttäuscht sein über die gegnerische Seite.

Liebe Grüße
michisma
 

Magic

Mitglied
Registriert seit
14 Jan. 2008
Beiträge
66
Hallo,ich bin Querschnitt und schlage mich seit 7Jahren mit einer Haftpflicht rum und das ist teilweise nur Menschenverachtent!Versorgungsamt hat per ferndiagnose eine verbesserung festgestellt und die Rf gestrichen.ohne Arzt Berichte und weil es sich verbessert hat wurde mir 3Wochen später die Rente zuerkannt bin jetzt für immer Rentner denn es hat sich ja verbessert.Aber aufregen lohnt sich nicht.
 
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