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Hilfsmittel-neuer BG-Klärungsbedarf und Verzögerung trotz Bescheid!

Ingeborg!

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Kennt sich jemand mit solchen Schikanen aus?

Hallo und guten Tag!

Durfte davon ausgehen, daß nach Bescheiderteilung zu meinem 2. Unfall endlich alles geregelt ist!? Nun habe ich eine Verordnung meines D-Arztes über ein dringend benötigtes Hilfsmittel einreichen lassen. Die 1. VO war angeblich nicht aussagekräftig (nicht richtig...?) genug. Neue, geänderte VO nachgereicht und nun: Man kann noch keine Kostenzusage erteilen, man hat noch weiteren klärenden Ermittlungsbedarf, ich soll bis nach Abschluß unaufgefordert... warten!
Das Hilfsmittel ist notwendig, weil beide Unfälle (Knie und Hand/Hände)in wechselseitiger Beziehung an vielen täglichen Abläufen beteiligt sind. Dies ist die erste derartige Verordnung!

Knieunfall= mittels Bescheid 2006 anerkannt,
Hand-/Hände-/Armunfall= schriftliche Kostenübernahmezusage in 2004, aber immer noch Gutachtertermine.

Wie komme ich an das Hilfsmittel - was kann ich veranlassen, um die erstarrten Verwaltungs-Gemüter auf Trab zu bringen?

Danke schon mal für Eure Hilfe
Ingeborg
 

seenixe

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Hallo Ingeborg,

es ist Deine Gesundheit und meist ist es so, dass die Entscheidungsvorgänge langwierig sind:mad:
Nach einer gewissen Wartezeit solltest Du dich an den Bereichsleiter wenden, wenn Dein Sachbearbeiter Dich hängen läßt.
Du kannst wenn eine längere Zeit vergangen ist, auch mit einer Untätigkeitsklage drohen, das bringt aber meist nicht.

Gruß von der Seenixe
 

Cateye

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Liebe Ingeborg,

manchmal sind die Dinge wirklich unverständlich - da helfen leider auch keine Argumente, dass Deine Arbeitsfähigkeit leidet, wenn Du die Hilfmittel nicht bekommst. Ich habe mir die Bandagen für die Hand teilweise selbst gekauft, obwohl Wegeunfall (und die Ablehnung durch die BG... mit Kostenübernahme durch die KK) Mir ist mittlerweise wurscht, wer bezahlt, hauptsache ich bekomme die Hilfsmittel. Nur, wenn ich längere Fehlzeiten nachweisen kann, dann öffnet sich komischerweise manches Türchen..... :)

Ich habe mich lange mit den medizinischen Inikationen (wofür welche Bandage verschrieben wird) befasst - und den Ärzten gegenüber argumentiere ich (natürlich bewusst laienhaft), dass ich das Hilfmittel unbedingt brauche. Oft liegt es dann an den Ärzten, wie sie eine Verordnung begründen. Da würde ich den Arzt Deines Vetrauens nochmals bitten, eventuell nachzuhaken - um das Verfahren zu beschleunigen.

LG,
Cateye
 

Ingeborg!

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Danke für Eure Antworten!

Wer weiß denn, wie die Hierarchie gestaffelt ist? Zum Beispiel konnte mir noch niemand sagen, welche übergeordnete Behörde/n für die BG'en aufsichtführend ist/sind!

Bis jetzt sieht es so aus, als ob jeder Sachbearbeiter machen kann, was er will. Und meistens ist er unwillig! Es kann doch nicht sein, daß ich einen Bescheid erhalte, der die Anererkennung meines Unfallschadens beinhaltet, die Zuständigkeit der Kostenübernahme regelt und gleichzeitig wird für jede D-ärztliche Verordnung ein neues Gutachten verlangt und dann muß erst einmal wieder................abgewartet......................werden. Habe heute einen bB (bösen Brief) losgelassen und den Sachbearbeiter gefragt, ob er das Hilfsmittel aus der eigenen Tasche bezahlen müßte und mich nach dem erneuten Forschungsauftrag erkundigt. Ich habe auch eine extra große Schrift gewählt, weil ich die Schn.... voll habe!

Hat schon mal jemand Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit gemacht? Mir reicht's!

LG Ingeborg
 

Petra

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Hallo Ingeborg,

die aufsichtsführende Behörde ist das Bundesversicherungsamt:

http://www.bva.de/


Bundesversicherungsamt
Friedrich-Ebert-Allee 38

53113 Bonn


Liebe Grüsse

Petra
 

Ingeborg!

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Danke Petra!

Das ist es!!! Bisher wußte das niemand, den ich danach befragte!

Werde morgen erst einmal telefonisch vorfühlen und dann schriftlich nachschieben. Möglich, daß dieses üble Spielchen so abgestellt werden kann!?

Werde demnächst berichten; vielleicht ist das dann auch hilfreich für andere Unfallopfer, die auch immer wieder die gleichen schlechten Erfahrungen mit Versicherungsträgern und deren unwilligen oder sonstwie übellaunigen Mitarbeitern machen müssen!

(So, jetzt sehe ich erst einmal zu, was es Neues bei der CSI gibt!)
Wünsche allen noch einen guten Abend und
LG Ingeborg
 

Cateye

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Liebe Ingeborg,

eine andere Möglichkeit bestünde darin, den Petitionsausschuss in Berlin einzuschalten!

LG Cateye
 

Ingeborg!

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Liebe ("Katzenauge/n") Cateye,

Kennst Du jemanden, dem das schon mal geholfen hat? Oder hast Du selbst diesen Weg schon einmal beschritten? Wie sind die Erfahrungen?

Werde mir aber zur Sicherheit schon mal die Adresse raussuchen, kann mir vorstellen, daß ein Rundumschlag gut kommt. Bin in der richtigen Verfassung: Gerade heute morgen konnte man sich in meiner Hausarztpraxis nicht dazu durchringen, mir eine Grippeschutzimpfung zu geben - das wird in 2 Tagen entschieden! Ich habe nicht genug Phantasie, um mir vorzustellen, wohin uns das alles führt. Beiträge, Gebühren und Abgaben zahlen und dann......"Schnauze halten"! Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung! So, das mußte mal eben raus!!!

Danke Euch allen für Eure Unterstützung, das gibt Mut!
LG Ingeborg ("Teckeleye")*gg*
 

Cateye

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Liebe Ingeborg,

ne, ich habe derzeit noch keine Erfahrung - bin ein wenig zögerlich, da mein Widerspruchsverfahren ein 2. Gutachten vorsieht... Davon abgesehen warte ich fast ZWEI Jahre!!!! auf den neuen Gutachtertermin (Akten anscheinend verschwunden, Gutachten nach Aktenlage und all den Mist). Das alleine wäre eigentlich Grund genug, eine höhere Instanz einzusetzen. Ein Bekannter hatte allerdings in einem völlig anderen Zusammenhang Erfolg.

Ich trage ja seit langem sogenannte Soft-Orthesen. Die letzte bekam ich Ende Juni - diese ist mittlerweile auch im Eimer. Ich werde also erneut zur Bittstellerin werden. Aber da die BG nicht bezahlt, muss ich mir die über die KK verordnen lassen. Lustig nicht? Wohl eher nicht!!!!

LG und einen schönen Abend,

Cateye
 

Ingeborg!

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Liebe Cateye,

das konzertierte Vorgehen vieler Versicherungen/Sachbearbeiter scheint System zu haben. Ich frage mich manchmal, wo die sich alle getroffen haben, um das Vorgehen gegen ihre "Fälle", oft mit den gleichen Worten, abzustimmen. (Das sollte eigentlich scherzhaft gemeint sein, kann aber auch nicht mehr lachen.)

Wie kommt es, daß Du noch auf Deine Krankenkasse zurückgreifen kannst? Ich habe mir erst neulich eine glatte Absage geholt, weil der Unfallversicherungsträger unzweifelhaft als Kostenträger feststeht. Also muß ich noch bis ??? warten, um mein Hilfsmittel zu erhalten. Auch der Hinweis auf die Notwendigkeit und das zögerliche Arbeiten der BG ist kein Grund für die KK, um hier Abhilfe zu schaffen - trotz meiner Beitragszahlung. Vorleistung mit anschl. Regreß ist bei so klaren Verhältnissen auch nicht drin!

Habe mir aufgrund des Hinweises hier im Forum erst mal das Formular für eine Petition heruntergeladen. Und wenn Du schon jemanden kennst, der mit einer P. Erfolg hatte, kann mir ja fast nichts mehr passieren!!!*gg*

GLG
Ingeborg
 

Cateye

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Liebe Ingeborg,

in einem Bericht von einer BG Klinik irgendwo in Deutschland... hat ein Assistenzarzt den Unfall als Erkrankung eingestuft - jedoch mit Handlungsbedarft, sprich seines Erachtens einer notwendigen OP - die dem Bericht zu Folge der Krankenkasse anzulasten wäre. Das war auch Anlass für mein Widerspruchsverfahren. Die Schriftlichkeit dieses Bericht macht es möglich, dass die KK wenigstens einen Teil der Behandlungskosten trägt. Die medizinischen Indikationen sind ja vorhanden. Die BG ist übrigens der einzige Träger, der den Unfall als Erkrankung einstuft. Bin für eine Reha sogar von dem Rententräger begutachtet worden, der meine Version eindeutig bekräftigt.

LG
Cateye
 

Ingeborg!

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Hatte mich in einem anderen Forum "angehängt" und frage deshalb im eigenen Thema noch einmal nach; hier mein kopierter und leicht geänderter Beitrag:

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Hallo ,

wo kann ich:

'das Problem ist, dass die Folgeschäden in der gesetzlichen Unfallversicherung voll bewiesen werden müssen',

nachlesen? Habe ein ähnliches Problem und werde allmählich vom Schlitten geschoben - der Umgang verschiedener Gutachter mit unseren/meinen Unfallfolgen und die dazugehörige Wortwahl dürften bekannt sein! Meine Physiotherapeutin hat schon vor langer Zeit auf die zu erwartenden Folgen meiner Knieverletzung hingewiesen (ähnlich wie bei AFR), inzwischen sieht's so aus, als ob selbst die DIREKTEN Unfallfolgen nicht abgefangen werden sollen! BG: abwaaaaaaaaaaaaaaarten/ich und weiterprüüüüüüüüüüfen/BG! Wie kann ich meine Rechte wahren, auch für die Zukunft? Wie kann ich etwas voll beweisen, wenn die einzigen anerkannten Meinungen zu den BG-beauftragten Gutachtern gehören? Auf meine Schreiben wird übrigens nicht geantwortet!

Zu Deinem Vorschlag:

' Um Rechtssicherheit zu erfahren, würde ich diesbezüglich jedoch ein Schreiben an die zuständige BG schicken. Die BG muss Dir darauf eine Antwort geben. Nach Möglichkeit immer schriftlich, da es auch schwarze Schafe gibt, welche später was anderes behaupten könnten...',

was muß die BG schriftlich beantworten, wenn es um meine Rechtssicherheit/die Rechtssicherheit aller Beteiligten geht? Wenn jetzt schon keine Antwort mehr kommt?

Axel Frank Reinhard:

Welche Folgen sind bei Dir inzwischen eingetreten und wie werden die bezeichnet? (Z.B. als altersgemäßer Zustand und sonst unauffällig? *gg* Unabhängig von der angebotenen TEP als einzig noch mögliche OP? Mit freundlich-netten (auch: wissenschaftlich-fundierten) Worten umgangen und sonst garnicht so schlimm, kaum, daß der Gutachter den Unfallschaden überhaupt erkennt; aber jeder andere Arzt die Augen aufreißt, bis daß er erfährt, daß es sich um einem (*) "BG-lichen"-Unfall handelt? - Ab hier(*): Große Aufregung und Angst um seine Abrechnung!)

Hoffe, daß ich mich hier "anhängen" durfte, sonst bitte verschieben!

Freundliche Sonntagsgrüße
und allen einen guten Tag!
Ingeborg!
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Ich bräuchte zu meinem Problem wirklich einen Rat (habe im Forum gelesen, daß auch Untätigkeitsklagen nichts bringen)! Ich warte seit 3 Monaten auf die Kostenübernahmebestätigung der BG für ein Hilfsmittel, das auch von der Krankenkasse nicht übernommen wird, weil die Zuständigkeit eigentlich geklärt sei/ist! Allmählich werden tägliche Abläufe immer schwerer bis unmöglich!

Danke und gute Wünsche!
Ingeborg!
 
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