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Hilfe Komplikationen bei LWK Fraktur von stabil zu unstabil

wulfi69

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18 Sep. 2017
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#1
Hallo
ich hab das hier beim googlen gefunden und was man hier so liest scheint Hand und Fuss zu haben.
Ich hoffe ihr könnt mir Helfen.

Ich habe ein kurzfristiges Probelm und weiss nicht was ich nun machen soll.

Ich bin 43m, 182cm 115KG von Beruf Speditionskaufmann.

Am 27.05 hatte ich einen Motorradunfall, durch Fahrfehler mit ca 80 Km/h in den Graben.
Zum Glück stand nichts im Weg.
Im Krankenhaus wurde anhand CT eine Deckenplattenfraktur LWK1 diagnostiziert. Diese sollte mit konservativer Methode behandelt werden. Ich war 6 Tage im KH.

Zu Hause zum Orthopäden der mir eine Orthese verschrieb und Schmerzmittel.
alle 2-3 Wochen hat er in seiner Praxis eine Kontollaufnahme gemacht und er hat festgestellt das der Wirbel einfiel.

Mir ging es ständig besser und ich konnte die Schmerzmittel reduzieren.

Nach 6 Wochen war der Bruch noch immer nicht verheilt, ich sollte durchhalten.

Die letzten 3-4 Wochen geht es mir ganz gut. Habe nur noch morgens kurz Schmerzen und bei Überanspruchung.

Wollte diese Woche endlich wieder arbeiten ( 15 Wochen AU ) und es wurde nochmal ein CT gemacht.

Dort wurde wie schon im Röntgenbild festgestellt der eingebrochene Wirbelkörper diagnostiziert und ein zusätzlicher Bruch am Wirbelbogen.

Ich wurde in die Unfallchirugie des Elisabeth Hospitals in Gütersloh überwiesen wo ich heute war.

Der Chirurg war ganz nett aber man hört ja so viel das Wirbelsäulen OPs viel zu Oft angeordnet werden.

Er hat mir alles nochmal am Bildschirm gezeigt und gesagt das dieser Wirbel niemals zusammenwachsen wird da er unstabil ist.

Auf der Überweisung fragte mein Orthopäde nach einer Spondylodese.

Der Chirurg meinte da ich keine starken Schmerzen hätte und das eine grosse OP ist würde er das erstmal nicht machen.
Da aber die Hinterwand noch OK ist und auch so bleiben soll kann es so nicht bleiben.

Er schlug vor minimal invasiv die Wirbel miteinander zu verbinden. Die OP würde nur 45 min dauern und ich kann nach 5 Tagen nach Hause .
Er könne nicht garantieren das der Knochen so heilt, aber er würde das versuchen.

Was ist das für eine OP? Und was haltet ihr davon.Brauche ich noch ne 2. Meinung?
er hat gesagt ich soll mal drüber schlafen und mich die Tage melden.....

Ich hätte auch Bilder aber wie kann man die anhängen?

Bin total verzweifelt.

VG
 

Gsxr1983

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#2
Guten Abend Wulfi69,

schön das du uns gefunden hast! Unter anderen Umständen wäre es sicher erfreulicher.

Wie stark ist deine Deckplattenfrakrut ausgebildet? Kannst du auch am Bildschirm vermessen und in Prozent angeben! Ich bin mir nicht sicher ob du erst ab einer Bestimmten Anzahl von Einträgen Bilder hochladen kannst! Ansonsten geht es wenn du einen Eintrag machst und etwas weiter nach unten gehst.

Ich hatte über 4 Wirbel eine Kypose von 40° der 6 BWK hatte eine Höhenminderung vorne von 70%. Sind Irgendwie zusammen gewachsen!

Der Arzt zieht die Knochen voraussichtlich zusammen und macht eine Schraube rein

Das nun folgende ist meine Meinung: Ich hatte nach meinen Wirbelfrakturen auch schon über 90 kg und war auch mal 182 cm :) , das mit den 115 kg würde ich überdenken außer du bist spitzen Sportler.

Das Problem bei Rückenverletzungen ist und ich sage es ohne schöne Blümchen es wird kontinuierlich immer schlechter! Bandscheiben und Wirbel sind wie ein Radiergummi dein verletzter Bereich wird steif und der darüber und der darunterliegende werden überbeansprucht und werden stärker verschlissen! Dein Gewicht geht in einer Potenz mit ein! (Vielleicht ist es bei dir nicht so, ich würde es dir gönnen)

Eine zweite Meinung ist immer zu empfehlen.

Dir weiterhin eine gute Genesung.

MfG


GSXR
 

wulfi69

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#3
Hallo GSXR
Danke für deinen Post.
Ja du hast Recht 115 Kg sind zu viel, es waren aber schon mal 30 Kg mehr.
Vor 2 Jahren habe ich einen BS Vorfall gehabt und seitdem mit Sport und FDH schon ganz gut reduziert.
Ich bin Frustesser, heute nach dem KH mussten leider unsere Schokivorräte dran glauben....
Anhänge kann ich leider nicht hochladen. Ich habs mal mit der Dropbox gemacht.

https://www.dropbox.com/s/wg89w16srkno58t/InkedWirbel 2_LI - Kopie.jpg?dl=0

https://www.dropbox.com/s/8ly4vsywc6hlilq/InkedWirbel 3_LI - Kopie.jpg?dl=0

Ich hab echt Angst und keine Lust aufs KH aber nichts zu machen ist bestimmt auch verkehrt.
Hatte gehoft hier kommt die antwort a la lass das mal sein das geht sich so aus.

VG
 

Hotte

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#4
Hallo Wulfi willkommen im Forum.
Fachkundige Beratung wirst Du hier wohl kaum bekommen da es ja hier kein Ärzteforum ist ;-).
Was man hier allerdings bekommt sind Erfahrungen und Meinungen zu Sachverhalten,weil man hier unter Leidengenossen ist und das ist vielen Fällen recht hilfreich,war zumindest bei mir so :).
Ich hab mehrere Rücken OPs hinter mir (instabile Frakturen BWK 11-12,Unfall 6/14) unter anderem mit ventraler und dorsaler Spondylodese. Vor die Frage die Dir jetzt gestellt worden ist (Spondylodese ja/nein) worde ich nie gestellt,da ich bei der ersten Rücken OP (dorsale Spondylodese) noch im künstlichen Koma lag.

Mittlerweile bin ich son "kleiner Fachmann" was Rückenfrakturen angeht u.a. durch die stationären Rehas und Klinikaufenthalte.

Schade das Deine Fraktur bisher nicht konservativ verheilt ist,weil Material ist ja noch eigentlich genügend vorhanden.

Das Problem ist meist dabei die Wirbelsäule ruhig zu stellen,das geht mit andere Gliedmaßen wesentlich einfacher.

Wie oft trägst Du deine Orthese?

Meine Meinung wäre dazu die Orthese permanent zu tragen (auch wenns nicht weh tut) und Sie nur abzunehmen wenn man schwimmen bzw.Wassergymnastik macht zur Stärkung/ Erhaltung der der Stützmuskulatur am besten mehrmals die Woche.
Im Wasser drückt das eigene Gewicht nicht so auf den beschädigten Bereich.

Eine OP kann ich nur als letztes Mittel empfehlen,aber da Du mit deinen Schmerzen zurecht kommst,würde ich das an Deiner Stelle noch nicht in Angriff nehmen,operieren kann man immer noch.

Ich habe und werde immer an den Folgen meiner OPs zu kämpfen haben,durch die ventrale Spondylodese (Wirbelkörperersatz für 2 Wirbel und 3 Bandscheiben) habe ich mir unter anderem ein neuropathisches Schmerzsyndrom (durch innere Vernarbungen) zugezogen :-(.

An Deiner Stelle würde ich erst alle Möglichkeiten der konservativen Behandlungsweisen ausschöpfen.

LG Hotte
 
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#5
Hallo Wulfi,

dass deine Fraktur konservativ ausheilt, also der Knochen heilt ohne OP ist zwar denkbar, stellt aber einen Idealfall dar. Dafür solltest du auf keine Fall rauchen, abnehmen und dich kaum bewegen - das ist zwar alles hilfreich, aber keine Garantie (wenn ich die Bilder betrachte, schätze ich die Möglichkeit, dass das von alleine heilt eher gering ein).

Was sind die operativen Möglichkeiten?

1. Kyphoplastie. Dabei wird in den Wirbelkörper L1 flüssiger Kunststoff eingespritzt, der dann aushärtet. Macht man, wenn der Wirbelkörper (komplett) einbricht und die Form verliert. Hilft aber wenig bei der Knochenheilung. Bei dir eher nicht wahrscheinlich.
Alternativ zum Kunststoff kann man auch Knochenersatzmaterial nehmen. Macht die Sache aber nicht viel besser.

2. Minimal-invasiv stabilisieren. Da kriegst du je zwei Schrauben in den Wirbelkörper drüber (T12) und drunter (L2). Diese Schrauben werden dann mit zwei Stäben verbunden. Die Schrauben haben ca. 6 mm Durchmesser und sind ca. 45 mm lang, die Stäbe 5,5 mm Durchmesser und ca. 90 mm lang. Durch diese Konstruktion bewegt sich L1 wenig(er) und kann/soll dann ausheilen. Nach ca. einem Jahr kommen die Schrauben und die Stäbe wieder raus.
Kann funktionieren, hat die "normalen" Risiken einer OP. Ist eine Standard OP, sollte aber nur und ausschließlich an einer (größeren) Klinik vorgenommen werden, von einem Arzt der so was mehrmals die Woche macht.

3. Wenn der Wirbelkörper L1 nicht verheilen sollte, dann könnte er (im Extremfall) rausgenommen werden müssen, ebenso die Bandscheiben zwischen T12/L1 und L1/L2 und anstelle dieser beiden Bandscheiben und L1 kommt ein Wirbelkörperersatz rein. Auch wenn das jetzt den Extremfall darstellt - so was kommt als Konsequenz aus solchen Verletzungen vor. Aber: auch mit so was kann man leben.

Was heißt das für dich?
-Nur weil eine OP kurz ist, heißt das nicht, dass sie harmlos ist (einen Finger abschneiden geht auch schnell, ist aber nicht gut)
-Ärztliche Zweitmeinung einholen
-OP ausschließlich in Fachklink und nicht beim Waldfeldwiesenarzt

Bis dahin: Gesund leben, schonen.

Alles Gute,
scanetti
 

wulfi69

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#6
Hallo
Danke schon mal für eure Antworten.

Heute habe ich den Befund der Radiologie erhalten, hier mal zusammengefasst:
Der 1. Lendenwirbelkörper zeigt eine deutlich muldenförmige Höhenminderung seiner Deckelplatte mit einem abgesprengten, halbmondförmigen Fragment der Deckplatte ventral, welches dem Hauptfragment anliegt.

Die Hinterkante zeigt eine minimale Vorwölbung richtung Spinalkanal, jedoch keine höhergradige Einengung und keine wesentliche Höhenminderung der Hinterkante.

Schrägverlaufende unscharfe Frakturline auch des Wirbelbogens L1 rechts dorsal, hier kein Versatz.

Beurteilung:
Höhenminderung hat zugenommen, keine knöcherne Verbindung des Fragments, Intakte Hinterkante und sich demaskierende weitere Frakturline L1.

Die hat der Orthopäde auf den Kontroll Röntgenbildern wohl nicht sehen können.

Wie scanetti hat auch der 1. Chirurg ja die beiden OP,s beschrieben.Hoffe aber noch auf andere Vorschläge

Dennoch möchte ich noch eine 2 Meinung einholen.

Habe mir heute noch eine Überweisung geholt und werde vermutlich zum Marienhospital nach Hamm fahren
Leider hab ich bei Dr. Quint erst einen Termin am 05.10 bekommen können.

Das heisst nochmal 2 Wochen warten, was mich echt fertig macht, aber deswegen darauf verzichten?

Ich bin nun 16 Wochen zu Hause. Was das heisst brauch ich hier keinem zu erklären, sei es Schlaflosigkeit oder auch die finanziellen Einbußen.

Meine Firma tut mir Leid. Ist ein kleiner Betrieb wo ich ziemlich viele Aufgaben habe die sich das GF Paar nun schon 16 Wochen teilt.
Ich freue mich jetzt schon auf deren Reaktion wenn ich sage, die 16 Wochen waren umsonst, mal sehen wann ich wieder komme.

Ich bin im Augenblick extem down, wenn ich wenigstens wüsste das es mit der kleinen OP gut ist.........

Ich habe richtig Angst und hab schon ein schlechtes Gewissen das ich das ganze noch mehr in die länge ziehe wegen der 2. Meinung. Aber deswegen drauf verzichten?

Wenn es nach mir ginge könnte es morgen schon losgehen....

VG
 

Gsxr1983

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#7
Guten Morgen Wulfi69,

die zweite Meinung ist ganz wichtig! Und die 2 Wochen mehr kannst du in den nächsten Jahren wieder herein arbeiten!

Ich kenne das, ging mir des öfteren So wie dir. Ich habe auch in einer kleinen Firma gearbeitet und bin aus reiner Gutmütigkeit nach ein paar Tagen wieder Arbeiten gegangen!

Lies dir mal den Leidensweg von Hotte etwas, dann kannst du sehen was passiert wenn man das ganz auf die leichte Schulter nimt und am Schluß "stehts" oder eher "sitzt" im Regen!

MfG


GSXR
 

wulfi69

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#8
Hallo

seid heute habe ich meine Zweitmeinung......und bin noch verwirrter....

Von meiner AOK angeschoben habe ich heute einen Termin bei Prof. Dr. Liljenqvist im Franziskus Hospital in Münster bekommen.
Das ist eine reine Wirbelsäulen Station, der Mann ist sehr bekannt und immer ganz vorne auf der Focus Ärzteliste.

Leider habe ich keinen guten Tag erwischt.

Da die ganze Geschichte bei mir seid 4 Monaten dauert hab ich bei der Terminvergabe etwas gequengelt und man hat mich noch eingeschoben.

Ich weiss nicht was die AOK da macht aber wenn man im I Net leist dauert da ein Termin Wochen bis Monate.

Pünktlich da, Aufnahme ging schnell und ich war schon nach 30 Min. im Sprechzimmer.

Leider kam nach 15 Minuten eine Mitarbeiterin und sagte das der Prof. im OP aufgehalten wird und er sich verspätet und draussen schon 32 Kinder Patienten warten da heute Kinder dran wären.
Hatte das Gefühl die wollte am liebsten das ich gehe.....!
Nach ner weiteren halben Stunde kam dann der Prof.
Schnell hat eine neue Dimension erreicht! Andere würden sagen er war effektiv....?
Schneller Blick auf die Röntgen und CT Bilder, einmal ausziehen und abklopfen.
Können sie gehen? Ja kann ich
Können sie sich bücken? Ja kann ich.
Haben sie Schmerzen? Nein nur morgens und abends aber eher wenig.
Nehmen sie Schmerzmittel? Nur noch abends eine Tramal.
Was für einen Job haben sie? Speditionskaufmann mit ca. 75% sitzen.

Diagnose:

Alles Stabil, Bandscheiben etc. sie können arbeiten ich würde nicht operieren.
Machen sie Krankengymnastik, noch etwas Schonung und Wiedereingliederung, auf Wiedersehen.

Meine Frage was kann schlimstenfalls passiere: Nichts!

Das ganze dauerte ca.8 Min...

OK der Mann hatte Stress aber was ist diese Diagnose wert?

Mann wahr erst so froh aber nur zweifel
 

Gsxr1983

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#9
Hallo Wulfi69

Es tut mir leid aber bei mir war es genau So, außer das Dr. med. Farzam Vazifehdan noch eine Neurologische und MRT Untersuchung veranlaßt hat!

Dann hat er, wie bei dir ein paar Fragen gestellt und sich die Ergebnisse Bilder angeschaut und sagte vorsichtig das man von einem bleibenden Nervenschaden ausgehen kann und das wenn mir das alltägliche leben ohne starke schmerzen möglich ist, noch nicht operiert den dann wir es selten Besser!

Tam Tam und da sitze ich heute! Habe mich auf 82 kg eingependelt mache mein Training und es geht mir nicht schlecht!

Ich gehe davon aus ich merke wenn etwas schief geht oder verrutscht!


MfG


GSXR

P.S.: Ich könnte noch Arzt werden!
 

wulfi69

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#10
Hi genau davor habe ich Angst, was ist wenn?

Ich sage ja nicht, das der Mann sein Handwerk nicht beherrscht. Was kann passieren wenn man es so lässt, droht eine Lähmug?

Lt. seiner Aussage ja nicht.

Für uns Patienten ist es der wichtigste Termin, für den Ausführenden nur einer von vielen, das scheinen die zu vergessen, leider.

Ein bisschen mehr Aufklärung wäre schön.
 

Gsxr1983

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#11
Guten Morgen Wulfi69,

Was soll den passieren? Wir kennen unsere Einschränkungen und halten uns daran! Kein Bunjyjumping, Fallschirmsprung, kein Sprung mehr vom 3, 5 oder 10 Meterbrett und vom Baum oder Leiter auch nicht mehr. Statt Großpferd ein Isländer oder etwas anderes kleines, Hauptsache ein Verlasspferd!

Unsere Muskeln und sehnen halten uns zusammen. Unsere Wirbel müssen nur einer erhöhten Flächenpressung standhalten , durch die Keilwirbelbildung und haben so einen höheren Verschleiß! Auch eine Bandscheibe verschlechtert sich kontinuierich und drückt nicht schlagartig aus Lust und Laune auf das Rückenmark!

Ich z.B. Bekomme schnell Schmerzen bei zuviel Belastung und Erschütterung, manchmal sticht es in die Bwk und Brustkorb aber damit bin ich vertraut!

Was passiert wenn ich z.b. dennoch im Winter stürze möchte ich mir nicht ausmahlen aber da kann es auch einen erwischen der zuvor Gesund war! Das ist Schwarzmalerei.

Meine Meinung, meine Prinzipien! Ich muss wissen was gut für mich ist.

Mfg


Gsxr
 

Hotte

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Was kann passieren wenn man es so lässt, droht eine Lähmug?
Hallo Wulfi,

was das angeht kann ich Dich zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung beruhigen,im "normalen" Alltag(ohne weiteren Unfall,Fallschirmsprung,Achterbahnfahrt,etc.) kommt eine Lähmung/Instabilität nicht schlagartig.
Sie kündigt sich an und zwar mit zunehmenden Beschwerden/Schmerzen.
Mein Rücken hat mir mittlerweile schon die 3.Chance gegeben mit meinem "neuen" Leben zurecht zukommen,noch eine wirds nach meinem Chirurgen nicht geben.
Ich wollte so unbedingt mein "altes" Leben zurückhaben,das ich Anfangs die Warnungen meines Körpers ignoriert habe und Sie mit Opiaten betäubt hab so das ich bei meiner 1. stationären Reha und bei der Arbeitseingliederung jeweils eine komplette Unterleibslähmung hatte (hat mir die Beine weggezogen und hatte da kurzzeitig kein Gefühl drin), zum Glück waren die Nerven da "nur" eingeklemmt und nicht ab,schon beim lang hinlegen auf dem Rücken kamen die Beine "wieder" und durch weitere Aufrichtungsops wurde der jetzige Zustand stabilisiert.
Lange Rede kurzer Sinn,bei zunehmenden Beschwerden diesen auf den Grund gehen und evtl. Krankengymnastik um den entgegen zuwirken, in keinem Fall die Schmerzmedikation immer erhöhen das ist keine Lösung (im Gegenteil wie bei mir).
Mittlerweile bin ich im "neuen" Leben angekommen und ich passe auf meinen Rücken auf ;-).

LG Hotte
 
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