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Heute: "Die Sterne leuchten auch am Tag", im ZDF

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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23 März 2007
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Hallo an alle:) , und besonders V-Ärzte und BG-Mitarbeiter:rolleyes: !

heute abend, im ZDF um 20.15, kommt der Film,
"Sterne leuchten auch am Tag", mit Monika Ferres.

Sie spielt eine Staatsanwältin, die nach einem Sturz vom Pferd an ALS erkrankt, eine Erkrankung die ein Stammhirnschaden , (je nach erstem Läsionsort) darstellt, "sogenanntes" HWS-Schleudertrauma mit Kopfanschlag Ein langsames Siechtum, mit scheußlichem Ende!

In der Filmankündigung heißt es: ".. leidet an einer motorischen Schwäche!"
Das ist es, was Ärzte, wenn es für eine Heilmaßnahme zu spät ist und erst dann, feststellen können.
Geht es um die Ursache dieser motorischen Schwäche, dann wird bei vermuteten Unfallopfern alles vertuscht (Verweigerung des ärztlichen Nachweises und Befunderhebung!), damit es nicht als Unfallursache festgestellt werden kann!.

Die Tücke der Verletzung (und somit Vorteil jeder Haftungsversicherung) ist, dass es von inkompetenten Ärzten kaum objektivierbar ist, und von V-Medizinern nicht objektiviert wird.
Keine Frakturen, anfangs reduzierte Reflexe (die meist als normal ausgelegt werden), die Symptome sind kaum wahrnehmbar, nur erkennbar, wenn man sie auch vermutet, und wenn, dann erst wenn es zu spät ist.
Das Unfallopfer wird solange als psychisch krank bezichtigt, Medikamentös vergiftet und weiter geschädigt, bis es zu spät ist.

Das wird, wenn auch nur wenig auffälligen Szenen, in dem Film gut dargestellt.

Sehr sehenswert!
Und der Anfang des Films ist wichtig, um alles zusammenzufügen!
Der Sturz vom Pferd, als eine völlig gesunde junge Frau ein Schleudertrauma erleidet, übergangen als: ohne Befund!
Es muss ein "sogenanntes HWS-Schleudertrauma" sein, denn sonst würde sich die motorische Lähmung nicht in diesem Bereich zuerst ausdehnen! Der Krankheitsverlauf wird in eine daramatischen Liebesgeschichte eingepackt!

Für uns Unfallopfer, besonders die Stammhirngeschädigten, sind viele Elemente im Film bekannt, wenn auch nicht bei jedem ganz gleich! Vom Schädigungszeitpunkt an, sind die Beschwerden nur vom Opfer wahrzunehmen, und, weil immer als subjektiv unterstellt wird, als Simulation/Aggravation übergangen, die Hilfeunterlassung der Ärzte immer zuvorderst.
Das ist der Punkt, dass die Ärzte, mit Hirnwäsche verseucht, und folglich das Vorschuß-Vertrauen zum Patienten abgelegt, nur noch a priori, einen Simulanten oder Psychopath vor sich sehen, wenn es an Kenntissen und anfangs deutlich, Symptomen fehlt.
Erst wenn die Symptome für jeden Dummen (für Ärzte sind das die med. Laien) sichbar sind, dann ist es allerdings zu spät! Soviel zu den Ärzten!

Wie in diesem Liebes-Film auch hervorragend dargestellt, ist es für uns Opfer reine Glücksache, einen geeigneten, kompetenten und vertrauenswürdigen Arzt zu finden.


http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2101149_idDispatch:5255737,00.html

Gruß Ariel
 
Zuletzt bearbeitet:

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Zusatz zu dem obigen Beitrag:

einige HWS-Schleudertrauma diagnostizierte, kennen die Verspottung ihrer Beschwerden durch V-Mediziner: psychogene Lähmung, mit der die Unfallopfer, wg.der Anfangs leichten motorischen Lähmungserscheinungen, als Simulanten gestempelt werden sollen und andere, oder zukünftige, Unfallopfer abgeschreckt werden sollen, ihre Beschwerden bei der Versicherung einzuklagen.
Stichwort: Schadensabwehr! (Zur Erinerung die Aussage des V-Mediziners Dr. L., in der Sendung: "Allein gegen die Versicherung"!

Gruß Ariel
 

Johann_A.

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Hallo Ariel!
Es ist eine hervorragende Vorbereitung auf diesen Film in diesem Betrag.
Man weiß von Anfang an, worauf man besonders achten muß.

Bei meiner Frau schrieb der Chefarzt im Entlassungsbericht: "Wir entlassen die Patientin in einem objektiv gebesserten Zustand, wobei die Patientin subjektiv keine Besserung feststellte."

Man stellte vor 22 Jahren bei den Lähmungserscheinungen ( Füßheberschwäche, Hackengang und -stand nicht möglich, Kraftminderung, Reflexe ASR und PSR schwer oder nicht auslösbar, Gefühlsstörungen alles rechtes Bein) in dieser Klinik eine psychische Gangstörung fest, die 22 Jahre nicht behandelt wurde.

Jetzt nach 22 Jahren die gleichen Erscheinungen am linken Bein.
Jetzt wurde von einer anderen Klinik Myolitis, vom Orthopäden Meniskusschaden und von der 1.Klinik eine Verschlimmerung eine bekannten leichten Polyneuropathie festgestellt.
Am 10.7. geht meine Frau in ein weiteres Krankenhaus.

Ich habe keine Frage hierzu. Ich kann mich auch nicht mehr zu dem Verhalten der Ärzte äußern. Es ist nur gut, dass das Fernsehen uns Beispiele für das Verhalten der Ärzte vorführen.
Sehr gut finde ich auch die Sendung Frontal 21, und dabei in der letzten Sendung das Beispiel: "Legastenie"

Mit freundlichem Gruß, Johann_A.
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Es ist kein übel so groß, wie die Angst davor. F.Schiller
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Johann_A,

ich finde es auch gut, dass die Medien die Zuschauer sensibilisieren für diese Themen.

Allerdings, ich kenne diesen Film "Sterne leuchten....", komme ich da nicht in erster Linie auf die Idee, über Sterbehilfe nachzudenken, dazu ist die Dramatik der Behinderung zu wenig dargestellt.

Bei mir kommt immer zuerst das Leben und zuvorderst, was kann man alles tun, um den Menschen erst nicht in eine Sterbelust geraten zu lassen!

Versicherungen, die Schadensersatz lebenslänglich leisten müssen, also selbst mit penetranter Begutachtungtortur nicht aus der Schadenshaft entlassen wurden, für die kommt schon das Thema Sterbehilfe gelegen, dann das ist ein letztes positives Element der strategischen Schadensabwehr!

Ich kann bei diesem Filminhalt nur die Anfangssituation als massgebliche Aussage erkennen, die Inkompetenz der Ärzte, sei es vorsätzlich oder dd (dummdoof), die Abschiebung der Patientin auf die Psychoschiene!

Und das bei vollem Bewußtsein und der intakten Intelligenz des Unfallopfers, welch kaum nachvollziehbare, unfassbare Demütigung einer Patientin, die regelmäßig ihre Beschwerden voranschreiten spürt!

Bin gespannt auf alle Meinungen, nach dem Erleben des Films!

Gruß Ariel
 

Cateye

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Hallo Ariel,

eine mögliche Ursache von ALS kann eine Veränderung im Chromosomensatz sein. Man vermutet eine erbliche Disposition.

In der Vorschau zu dem Film kommt dies nicht so deutlich rüber, jedoch kann eine ALS niemals durch ein Trauma ausgelöst werden.

Der Film ist sehr traurig, trotzdem einen schönen Filmabend

Cateye
 

Ariel

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Hallo Cateye,

sehr interessant:
dein Beitrag: "..., jedoch kann eine ALS niemals durch ein Trauma ausgelöst werden."

Ist das deine fachliche Kenntnis? oder auf grund welcher Wissenschaft kommt dies Aussage, Quelle?

Gurß Ariel
 

Cateye

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Hallo Ariel,

die Quelle ist die Forschungsgruppe der Charite Berlin. Dort werden die möglichen Ursachen genannt. Ich kann aber gerne auch mal im Pschyrembel nachlesen!

Hallo oerni,

ich hab's im allgemeinen nicht so gerne, wenn ich mit der BG in Zusammenhang gebracht werde. Ich bin nicht nur Opfer eines Unfalls sondern auch Opfer der Machenschaften der BG. Jedoch verschweige ich hier niemanden, dass ich derzeit nebenbei eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolviere. Habe das ja auch mehrfach bereits genannt. Wenn mich ein Sachverhalt besonders interessiert, dann recherchiere ich eben danach. Recherchieren können gehört zu meinem Job. Ich bin hier nicht der Feind!

Cateye
 

Cateye

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Zu ALS aus wikipedia:

Epidemiologie: Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, die meisten Patienten sind jedoch älter als 50 Jahre. Von 100.000 Menschen erkranken etwa ein bis drei pro Jahr an ALS (Inzidenz), Männer etwas häufiger als Frauen. Die Prävalenz, also Anzahl der tatsächlich Erkrankten, beträgt drei bis fünf je 100.000. Die Prognose ist schlecht, die durchschnittliche Überlebenszeit beträgt drei bis fünf Jahre. Patienten mit Schluck- und Sprachproblemen (bulbäre Zeichen) sterben schneller.

Es gibt gewisse regionale Schwankungen bezüglich der Häufigkeit. Besonders im Südpazifik finden sich Cluster mit erhöhter Häufigkeit. Bei der indigenen Bevölkerung der Insel Guam, den Chamorro, beträgt die Inzidenz 7,5 je 100.000 und ist somit wesentlich erhöht[1]. In den 1960ern betrug die Inzidenz noch 70/100.000[2]. Dies legt sowohl genetische (erhöhte Wahrscheinlichkeit in einer Volksgruppe) als auch exogene Ursachen (Rückgang mit zahlreichen Veränderungen im Lebensstandard) für die Erkrankung nahe.

Bemerkenswert ist weiterhin die erhöhte relative Häufigkeit bei Fußballspielern. Eine Studie der Universität Pavia stellte bei einer Untersuchung italienischer Fußballprofis ein erhöhtes Risiko für das Erkranken an ALS vor dem 49. Lebensjahr fest[3].


Diagnose: Grundsätzlich gestaltet sich die Diagnosestellung als schwierig, da u. a. kein spezifisches Kardinalsymptom die ALS beweist. Es ist die Konstellation der Symptome (das Syndrom), die einerseits den Verdacht auf ALS aufkommen lässt, andererseits aber – insbesondere durch die z. T. stark voneinander abweichenden Verlaufsformen – auch sehr unterschiedlichen neurologischen Störungen zugeordnet werden kann (z. B. der Multiplen Sklerose, viralen Erkrankungen oder auch mechanischen Beeinträchtigungen des Rückenmarks).

Die Patienten führt meist eine zunehmende Muskelschwäche, Muskelschwund (Muskelatrophie) oder nicht bewegungswirksame Muskelzuckungen (Faszikulationen) zum Arzt, alles Symptome, die nicht spezifisch auf ALS hinweisen. Ausgenommen von dem Ausfall sind die Augenmuskeln, sonst kann sie sich überall am Körper zuerst zeigen. Bei der Untersuchung verstärkt das gleichzeitige Auftreten von Zeichen einer schlaffen und spastischen Lähmung den Verdacht auf die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose. Es ist nach einem Muskelschwund, besonders an den Handmuskeln, zu suchen. Typisch sind auch Muskelzuckungen (Faszikulationen), z. B. beim Herausstrecken der Zunge (hier sind es Fibrillationen - diese sind stark pathognomonisch), in späteren Stadien am ganzen Körper. Am entkleideten Patienten muss für die Diagnose ausgiebig danach gesucht werden. Die Reflexe bleiben auch an gelähmten Körperteilen noch lange Zeit auslösbar, sie sind sogar vor allem am Anfang als Zeichen einer Läsion des ersten Motoneurons deutlich gesteigert, was auch, z. B. in Form eines gesteigerten Masseterreflexes, der Diagnosefindung dient. Die Kranken zeigen oft auch einen Kontrollverlust beim Lachen, Weinen oder Gähnen (Affektlabilität). Psychische Veränderungen treten sonst aber nicht auf, abgesehen von den verständlichen Reaktionen auf die Nachricht, an einer unheilbaren, häufig in kurzer Zeit zum Tode führenden Krankheit zu leiden (siehe Coping).

Durch eine Muskel- oder Nervenbiopsie oder eine Elektromyographie kann die Diagnose erhärtet werden. Für die Diagnosestellung wurden international standardisierte Kriterien entwickelt (El Escorial Kriterien).

Wichtig ist die Abgrenzung von der Tropischen Spastischen Paraparese, weil diese durch HTLV-I ausgelöste Krankheit ansteckend ist.

Der Substanzverlust ist bei der Autopsie sichtbar, sie betrifft sowohl den praecentralen Cortex im Großhirn und die Vorderhörner des Rückenmarks, wo die Zellkörper des ersten bzw. zweiten motorischen Neurons liegen, als auch die Nervenbahnen dazwischen (sog. Pyramidenbahn vom Gyrus praecentralis zum Rückenmark).


Ätiologie: Die Ursache ist unbekannt. Die meisten Fälle treten sporadisch auf, eine Minderheit (bis 10 %) hat jedoch einen genetischen Hintergrund. Dabei sind verschiedene Mutationen im Gen der Superoxiddismutase (SOD-1) gefunden worden. Es wird daher teilweise vermutet, dass oxidativer Stress eine Rolle bei der Pathogenese spielt.


Forschung: Nach neuen Forschungsergebnissen aus Utrecht (Niederlande) kann eine Ernährung, die reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren ist, das Erkrankungsrisiko senken (Wikinews 5. Mai 2006).
Laut einem Bericht der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität im US-Fachjournal Science (Bd. 314, S. 130) hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam ein Protein gefunden, das für die Erkrankung an ALS eine Rolle spielen soll: das Eiweißmolekül TDP-43. Dieses ist auch an bestimmten anderen, so genannten Demenzerkrankungen, beteiligt. Die Entdeckung ermöglicht eventuell gezieltere Forschungen, so wurden beispielsweise Mäusen TDP-43 injiziert, um festzustellen, ob diese Antikörper bilden.

Prominente ALS-Kranke [Bearbeiten]Weltweit prominentestes Opfer der ALS ist der Physiker Stephen W. Hawking. Seine lange Überlebenszeit mit der Krankheit – mehr als 40 Jahre – lässt allerdings vermuten, dass er nicht direkt an ALS, sondern an einer anderen neurodegenerativen Erkrankung leidet.

Im angloamerikanischen Raum ist die Bezeichnung Lou-Gehrig-Syndrom nach dem deutschstämmigen US-Baseballstar Heinrich Ludwig „Lou“ Gehrig, der 1941 mit 37 Jahren starb, sehr verbreitet.

Der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig starb mit nur 42 Jahren an ALS. Der chinesische Politiker Mao Zedong soll auch daran erkrankt gewesen sein. Der amerikanische Sänger Leadbelly, der ebenso aus Amerika stammende Kontrabassist Charles Mingus, der frühere rheinland-pfälzische Justizminister Peter Caesar und der durch seine Forschungen an Ötzi bekannte Archäologe Konrad Spindler starben daran. Die Schauspieler David Niven und Lane Smith litten an dieser Krankheit, ebenso der italienische Politiker Luca Coscioni. Der Ausnahmegitarrist Jason Becker leidet seit 1989 an ALS. Der Sänger der ostdeutschen Rockgruppe Stern Meißen, Reinhard Fissler, leidet seit 2002 an ALS. Am 13. März 2006 verstarb Celtic-Legende Jimmy Johnstone an ALS. Ein weiteres Opfer ist der Kriegsgefangene Dieter Dengler, dessen Leben Werner Herzog verfilmte.

In Deutschland gibt es etwa 6000 an ALS Erkrankte. Einer der bekanntesten unter ihnen war der Maler Jörg Immendorff, der am 28. Mai 2007 der Krankheit erlag. Er hat eine Stiftung mit einem Stipendium zur Erforschung von Ursache und Therapie der ALS an der Berliner Charité gegründet. Der ehemalige Wolfsburger Fußballspieler Krzysztof Nowak, der am 25. Mai 2005 an der Krankheit starb, gründete zur Erforschung dieser Krankheit die Krzysztof-Nowak-Stiftung. Am 10. März 2004 starb der ehemalige Ski-Rennläufer Hansjörg Schlager nach nur zwei Jahren an ALS. Ebenso erkrankte der Opernsänger Werner Hollweg an ALS, der am 1. Januar 2007 daran verstarb. Der britische Schauspieler Neil McCarthy starb 1985 an ALS. Der vor zehn Jahren in der Türkei spielende Sedat Balkanli, heute 38 Jahre alt, lebt immer noch mit der Krankheit. Auch Ismail Gökcek, der früher bei Trabzonspor spielte, leidet an ALS.


Therapieversuche: Mit dem Medikament Rilutek®, das den Wirkstoff Riluzol, einen Glutamat-Antagonisten, enthält, kann die Überlebenszeit mancher Patienten möglicherweise etwas verlängert werden (nach Studien des Herstellers etwa um 3 Monate). Symptomatisch kann man versuchen, die Spastik medikamentös zu lösen. Daneben hilft man sich mit Physiotherapie.
 

Ariel

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Hallo Cateye,

dies ist nicht der Themenbereich über die Ursachen von ALS zu diskutieren.
Deshalb schlage ich vor, dass wir das in einen anderen Themenbereich verlegen.
Nur soviel vorab, damit die Sache abgrundet wird für die Leser:

Du schreibst an mich:
"die Quelle ist die Forschungsgruppe der Charite Berlin. Dort werden die möglichen Ursachen genannt. Ich kann aber gerne auch mal im Pschyrembel nachlesen!"

Die Charité fällt schon seit Jahren auf, dass sie Berichte wischiwaschi formuliert, besonders alles, was den Stammhirnbereich durch Unfallverletzung betrifft. Eine Behauptung wideer besseren Wissens. Spezielle Gefälligkeit an die BG und Versicherungen, um nicht konkret in bestimmten Arztberichten Farbe bekennen zu müssen. Das geben sie auch offen zu, dass sie angeblich "noch nicht alles verstanden hätten".

Das tollste ist aber:
"...die möglichen Ursachen...".

In deinem vorhergehenden Beitrag schreibst du:
", ...jedoch kann eine ALS niemals durch ein Trauma ausgelöst werden."

Ja, was nun?

mögliche Ursachen? oder wissenschaftlich nachgewiesener Maßen?

Psychyrembel? Das ist ein lexikales Nachschlagewerk, ist das deine Bildungsquelle?

Oerni schreibt, "vielleicht aus der Quelle der BG und Versicherung"

Damit unterstellt er dir nicht, dass du vielleicht in dieses Lager zählst, aber deine Informationsquellen (viele Deiner) lesen sich genau nach diesen Quellen an.

Das Besondere an diesen Quellen ist, dass sie nicht genau sagen (können)was die Ursache von Beschwerden oder einer Behinderung ist, aber sie wissen immer ganz genau, dass es nicht von einem Unfall stammen kann. !

Das ist ausschließlich BG, und Versicherungslogik

Gruß Ariel
 

Ariel

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Hallo Cateye,

unsere Beiträge haben sich überschnitten!

Also, aus der langen Kopie von Wikipedia, die jeder im Internet lesen könnte,
wo steht nun, dass ALS niemals durch ein Trauma ausgelöst werden kann?

Gruß Ariel
 
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