• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Halswirbelsäulensyndrom: Einfluss von Behandlungsdauer und -häufigkeiten einer Physiotherapie auf den Behandlungserfolg

Sekundant

Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,833
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
Auch wenn ich momentan beim Lesen und folgendem Recherchieren ins Trudeln und in Zeitnot komme: auf einer Plattform zu Behandlungsfehlern wurde ein Artikel im Ärzteblatt "Nutzen der Physiotherapie bei Halswirbelsäulensyndrom unklar" gepostet (https://www.aerzteblatt.de/nachrich...LXquhyZDvSExn6Dcj71wkWsMapN9sNGK0oH-jTVA0JGCg).

Da Anlaß und Hintergründe etwas diffus schienen, habe ich etwas recherchiert und interessante weitere Informationen gefunden, die ich auch hier weitergeben möchte, da das IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) alle - also auch uns als Betroffene - in einem Stellungnahmeverfahren vom 7.1.-4.2.2020 einbeziehen will (s. Punkt 2):

1.
Der Bericht des ÄrzteBl beruht auf eine vorgesehene Untersuchung (mehr dazu weiter unten). Es fällt aber auf, dass schon beim Thema HWS-Syndrom überhaupt nicht differenziert wird. Viele werden es kennen: eine Schnelldiagnose, hinter der oft unerkannt (gewollt?) schwerere Verletzungen stecken wie Bandzerreissung, BSV, ja oft nicht erkannte Wirbelbrüche). Dass hier eine Physiotherapie meist nicht (ausreichend) hilft - wie bei mir sogar weitere Schäden verursacht - wird nicht erwähnt und nicht in Betracht gezogen.
Es sind auch nicht alle Physiotherapeuten wirklich geeignet, besonders wenn in Folge solcher Maßnahmen weitere Probleme auftreten, wird das heruntergespielt, ob aus Furcht vor möglichen (Haftungs)Folgen oder aus Image-Gründen.
Werden also schon mit der Verordnung physiotherapeutischer Maßnahmen aufgrund mangelhafter Diagnose und Befunderhebung (was überaus häufig der Fall zu sein scheint nach den bisherigen Erfahrungen) die falsche Therapie wie hier Massagen durchgeführt, kann auch das Ergebnis nicht von Erfolg sondern eher schädlich sein.

2.
Zu dieser Erhebung des IQWIG gibt es einen vorläufigen Bericht unter
ThemenCheck Medizin - 06: HT18-02: Halswirbelsäulensyndrom: Einfluss von Behandlungsdauer und -häufigkeiten einer Physiotherapie auf den Behandlungserfolg
UND vor allem wurde ein ÖFFENTLICHES Stellungnahmeverfahren eröffnet, zu dem sich jeder äußern kann. Das Verfahren läuft vom 7.1.-4.2.2020. Zur Teilnahme am Verfahren gibt es Infos und Adressen unter
ThemenCheck Medizin - Aktuelle Stellungnahmeverfahren
und weitere unter erstem Link.

Ich hoffe, dass ich bis zum Ablauf etwas Zeit für eine Reaktion finde.


gruss

Sekundant
 
Zuletzt bearbeitet:
Top