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Gutachtersuche/dringend

Robert 2509

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Postleitzahl 6/ Hatte mehrere Arbeitsunfälle./ Alle anerkannt, d. h. des wurden die Behandlungskosten vom Staat getragen. 10 Jahre. Unfallausgleich erhielt ich keinen. Wurde dann in Rente geschickt mit Unfallruhegehalt. Doch gleich anschließend kam die neue Aufforderung zur nächsten Begutachtung. Der stellte fest, dass kein Unfall einen Schaden hinterlassen hätte. Die Verrentung sei ein Irrtum gewesen. Die Rente wurde sofort ganz erheblich gekürzt. Ein Richter teilte meine Meinung zunächst. Darauf wurde er sofort vor der Verhandlung ausgewechselt. Neue Kammer zuständig mit neuer Besetzung. Dann wurde mit ablehnendem Urteil mitgeteilt, dass ich in meinen Rechten nicht verletzt bin und der Staat korrekt gehandelt habe. Habe Beschwerde eingelegt und suche jetzt dringend seriösen Gegengutachter. Habe bisher mit einem sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ist auf Vorgaben nicht eingegangen und hat mich in unerträglicher Weise finanziell abgezockt. Benötige dringend Hilfe. Orthopädie/Unfallchirurgie
:mad:
 

derosa

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Hallo Robert,

wir sind es hier eigentlich gewohnt, dass man ein kurzes Hallo und einen netten Gruß zum Abschluß des Beitrages bringt.

Reine Forderungen nach einem geeigneten Gutachter kommen nicht so gut an.

Wie du sicherlich schon festgestellt hast, gibt es hier im Forum keine Datenbank für Gutachter. Das u. a. auch, damit man hier nicht einfach reinspaziert, seine gewünschten Info rauszieht und danach nie wieder gesehen wird.

Basis dieses Forum ist das Nehmen und Geben.

Was hälst du denn davon wenn du dich uns erst einmal vorstellst?

Viele Grüße (dieses ist z. B. eine Form, wie man sich verabschieden kann)

Derosa
 

Robert 2509

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Die fehlende Anred war keine Missachtung. Bitte um Entschuldigung. EEs gibt für mch zur Zeit gute Gründe, etwas zurückhaltend zu sein. Grüße an alle Interessierten. Robert 2509
 

Kai-Uwe

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Hallo Robert,

das ist ja wohl der größte Quatsch:cool:.

Du mußt ja nicht Deinen richtigen Namen, Anschrift, Alter hier angeben....verlangt keiner. Nur die Rahmen zu Deiner "Geschichte".

Aber wenn Du Antworten haben willst, dann können wir schon die Bitte äußern, dass Du Dir für Deine Sätze etwas Zeit nimmst (bist doch Lehrer;)) und vertständlich schreibst.

Eine nette Anrede und ein freundlicher Gruß sind kein Outing, sondern eine Hoflichkeit;):rolleyes:

Gruß
Kai-Uwin
 

derosa

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Hallo Robert,

dann wirst du sicherlich Verständnis dafür haben, dass wir auf solche Beiträge auch mit Zurückhaltung reagieren.

Gruß

Derosa
 

stefanie57

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Lieber Robert,
herzlich willkommen im Forum.
Bei der Hiobsbotschaft kann ich verstehen, dass Du sehr aufgeregt bist und eine Anrede vergißt, immerhin geht es um Deine Existenz.
Ich könnte Dir Herrn Dr. Thomas Wölk in Koblenz, Kemperhof empfehlen, er ist ein kompetenter Unfallchirurg.
Schade, dass ich Dir noch keine PN schicken kann, ich würde Dir gerne nähere Informationen geben. Du kannst Dich aber einstweilen schon mal im Internet kundig machen, wenn Du möchtest.
Vielleicht ist der Gutachter was für Dich.

stefanie57
 

Robert 2509

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Liebe Stefanie 57, danke vielmals für dein Verständnis und deine freundlichen Worte. Auch natürlich für den Vorschlag. Werde vorsichtig Informationen sammeln. Was heißt PN, um mit mir Kontakt aufzunehmen? Ich kenne mich leider gar nicht aus. Vielleicht kannst du mir auch dabei helfen. Jedenfalls wäre ich sehr daran interessiert, weitere Informationen zu erhalten, da ich zu meinen gesundheitlichen Problemen auch noch einen schrecklichen Reinfall mit einem Gutachter gemacht habe und jetzt auch dagegen vorgehen muss. Meine Nerven liegen blank. Zu gegebener Zeit werde ich weitere Informationen ins Netz stellen. Beste Grüße von Robert 2509.

Liebe Stefanie57, ich danke dir für dein Verständnis und dass du trotz meines Telegrammstils so freundliche Worte für mich gefunden hast. Wenn PN persönliche Nachricht heißt, kannst du mir vielleicht einen Vorschlag unterbreiten, wie ich Kontakt mit Dir aufnehmen kann. Ich wäre dir sehr dankbar. Über den empfohlenen Arzt werde ich mich erkundigen. Besser ist natürlich, wenn ich von dir persönlich etwas erfahre.
Beste Grüße Robert 2509

Hallo Derosa, ich muss zur Zeit sehr vorsichtig sein. Habe eine Menge Ärger zusätzlich zu dem sehr belastenden Verfahren. Und jetzt auch noch mit einem Gutachter, der ein Gegengutachten erstellen sollte. Mein RA sagt, dass er in mehr als 35 Jahren Berufsleben derartiges noch nicht erlebt habe. Es ist nicht verwertbar und kostet ein Vermögen. Ich bin völlig verzweifelt. Jetzt habe ich noch eine weitere Baustelle, die ich bedienen muss. Ich kämpfe seit mehr als 10 Jahren einen verzweifelten Kampf. Seit versichert, dass ich zu gegebener Zeit Details angebe. Im Augenblick wäre ich sehr dankbar, wenn mir einer von euch erfahrenen Mitgliedern einen seriösen Gutachter für Orthopädie und Unfallchirurgie nennen könnte, der nicht nur geldgierig ist und die Not der Unfallopfer ausnutzt. Entschuldigt bitte meinen Einstieg, er war gegen niemanden gerichtet. Grüße von Robert 2509
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

magenta

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Hallo Robert,

Du schreibst:
.....ich muss zur Zeit sehr vorsichtig sein. Habe eine Menge Ärger zusätzlich zu dem sehr belastenden Verfahren.
.......
Im Augenblick wäre ich sehr dankbar, wenn mir einer von euch erfahrenen Mitgliedern einen seriösen Gutachter für Orthopädie und Unfallchirurgie nennen könnte, der nicht nur geldgierig ist und die Not der Unfallopfer ausnutzt.
Ärger und belastende Situationen mit laufenden Verfahren, damit stehtst Du nicht alleine da.

Vorsichtig, was unsere teilweise auch noch laufenden Verfahren anbelangt, müssen wir auch sein.

Es geht ja auch nicht darum, sich hier detailliert mit Namen, Beruf, Arbeitgeber, Unfalltag usw. darzustellen.

Aber es kann Dir hier im Forum nicht geholfen werden, wenn Du uns nicht ein paar grundsätzliche Fakten zu Deinem Fall lieferst.

Hierzu mach bitte mit jeweils einer aussagefähigen Überschrift ein neues Thema auf.

Du schreibst etwas von Unfallruhegehalt, bist Du Beamter?

Jetzt nochmal zu Deinem ersten Beitrag:

Deine Berentung / Zurruhesetzung ist doch wegen einem gesundheitlichen Dauerschaden entstanden nehme ich mal an.

Wenn Dein gesundheitlicher Schaden - jetzt im nachhinein - nicht als Unfallfolge angesehen wird, welcher Umstand hat dazu geführt?

Ich selber hatte übrigens einen Dienstunfall, wo der Unfall als solches anerkannt wurde, nicht aber die Folgen daraus :rolleyes:

So und nun noch zu Deiner Bitte, dass Du hier von uns einen Gutachter benannt bekommst.
Gute und faire Gutachter werden hier im Forum nicht öffentlich genannt.

Von Stefanie57 hast Du zwar einen Gutachter genannt bekommen, aber Stefanie 57 ist erst seit Juni 2011 hier im Forum und hat diese Regel die wir haben wohl noch nicht mit bekommen - und sie wollte Dir halt helfen.

.....aber es ist keine Hilfe für gute Gutachter, wenn sie hier öffentlich genannt werden.
Die Regel hier keine kompetenten und fairen Gutachter öffentlich zu nennen dient auch zum Schutz dieser wirklich guten Gutachter!

Persönliche Nachrichten (PN) kannst Du derzeit weder empfangen noch schreiben, das ändert sich aber sobald Du ein paar Beiträge mehr hier im Forum geschrieben hast.

Hier im Forum wird niemand der Hilfe benötigt "im Regen stehen gelassen".
Um Hilfe zu erhalten musst Du einfach noch mal geordnet in Dich gehen und Dich dann hinsetzen und weitere Beiträge hier im Forum schreiben.

Sehe Dich mal in Ruhe um .....vielleicht kannst Du ja auch an der ein oder anderen Stelle mit Deinen Erfahrungen anderen Hilfe und Tipps geben.

Soweit erstmal von mir.

Alles Gute und Gruß
magenta
 

derosa

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Hallo Robert,

dein Anwalt wird nicht der erste sein, welcher dich über das Verhalten von BG und privaten Versicherungen wundert;)

Wie magenta schon geschrieben hat, veröffenlichen wir hier keine Gutachter mehr.

Um dir trotzdem helfen zu können, solltest du uns aber wenigstens das Körperteil mitteilst, welches begutachtet werden soll.

Viele Grüße

Derosa
 

Robert 2509

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Hallo Magenta, danke dass du dich meinem Problem angenommen hast. Ich fühlte mich doch recht hart angegangen, obwohl ich natürlich schuld daran war. In seiner Verzweiflung handelt man nicht immer klug. Ich war im öffentlichen Dienst beschäftigt und zwar an einem Ort mit erschwerten Argbeitsbedingungen. Dort wollte ich nicht hin, weil ich schon einmal Opfer eines Anschlages geworden bin und nur durch Umsicht dem Tod entging. Mein Strafantrag wurde eingestellt, weil kein Täter zu ermitteln war. Meine Meldung war dem Land nicht mal eine Antwort oder Reaktion wert. Von einem Gutachter, zu dem ich später wegen meines Unfalls in der Reha-Klinik musste, wurde ich auch dafür verspottet und verhöhnt mit vernichtender Diagnosestellung, weil ich mangels Hilfe vom Dienstherrn die Behandlung eines Psychologen zur Bewältigung dieses Schocks in Anspruch genommen hatte. Deswegen ist es für mich unfassbar, dass sogar Lehrer nach Amoklauf in der Schule wegen PTBS als Dienstunfall mit erhöhten vollen Bezügen pensioniert werden, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht in der Schule waren und sich in sicherer Privatsphäre aufhielten, die der Täter gar nicht aufgesucht hat. Durch Gewalteinwirkung einer anderen, mir nicht bekannten Person aus reinem Frust war ich dann an der neuen Arbeitsstelle hart gestürzt. Dadurch erlitt ich u. a. schwere Ischialgien, die über Wochen und Monate behandelt werden mussten. Sie waren so schmerzhaft, dass ich mir das Knie verdrehte und das vordere Kreuzband zerriss. Der Dienstherr bezahlte die Operationen aufgrund der gesetzlichen Vorschriften und später auch die weiteren notwendigen Krankenaufenthalte, weil die Rückenschmerzen nach dem Sturz einfach nicht nachließen. Diagnose: Bandscheibenvorfall. In der Zwischenzeit hatte ich keinen Unfall oder Ähnliches, da mehrfach in stationärer Behandlung wegen des Knieschadens. Anschließende Reha-Maßnahme, vom Dienstherrn genehmigt wegen Dienstunfall. Dort erlitt ich einen weiteren Unfall und weitere Operationen, die auch wieder der Dienstherr bezahlte. Einen Unfallausgleich erhielt ich nicht, weil mir ein zu niedriger Grad Erwerbsminderung zugestanden wurde. Grund: Ich war früher schon mal wegen Verspannungen der Wirbelsäule ärztlich behandelt worden. Auch hier ist eingewirkt worden, da der Arzt zunächst einen Zusammenhang mit dem Dienstunfall angab, das aber später mit Bezug darauf (angebliche Vorerkrankung) zurücknahm. Hatte aber keinen GdB bekommen, weil es kein Bandscheibenvorfall war, sondern nur Vehärtungen der Muskeln. Den GdB, nicht MdE, bekam ich dann nach Feststellung des Bandscheibenvorfalls. Der Staat zahlte trotzdem nichts, weil die Entscheidung immer verschoben wurde. Auch diesbezüglich wird von den Gerichten sehr unterschiedlich geurteilt, wie ich feststellen musste. Manchen werden Bandscheibenvorfälle sogar trotz nachgewiesener vorbestehender degenerativer Wirbelsäulenschäden als Unfallschaden anerkannt, andere werden immer abgewiesen, nur weil sie vorher mal wegen Rückenschmerzen behandelt wurden und nachweislich keine degenerativen Schäden vorlagen.
Inzwischen war ich wieder arbeitsfähig. Zwei Jahre später hatte ich auf dem Weg zur Arbeit einen schweren Autounfall. Frontalzusammenstoß mit Totalschaden. Kam in ein Krankenhaus, in dem ich unzureichend behandelt wurde. Wegen der anhaltenden Beschwerden suchte ich anderen Unfallchirurgen auf, der mein Problem erkannte. Wegen Ganglion der Hand kleine OP, dann wieder Reha-Maßnahme wegen HWS- und LWS-Leiden und Händen. Inzwischen musste ich zu mehreren Gutachtern, die mich alle als Simulant einstuften. Man wollte mich in Rente zwingen wegen psychischer Probleme, die nichts mit meinem Unfall zu tun hätten. Dagegen wehrte ich mich, weil ich im Leben schon viel ertragen musste, ohne daran zu zerbrechen. Ich wollte arbeiten und bat um Tätigkeit, bei der die Handgelenke geschont werden. Angeblich nicht möglich. Schließlich wurde ich wegen Dienstunfall in Rente geschickt mit rechtskräftigem Bescheid, dachte ich jedenfalls. Nach genau 6 Monaten musste ich plötzlich unter einem Vorwand zum nächsten Gutachter, der mich ebenfalls im Unklaren ließ. Der stellte dann im Auftrag des Dienstherrn fest, dass auf einmal kein Unfall einen Schaden hinterlassen habe, alles bedauerliche Gelegenheitsunfälle, degenerative Erscheinungen waren dafür verantwortlich bzw. es haben klinisch stumme Zeichen bestanden, die sich plötzlich bemerkbar gemacht hätten. Also 10 Jahre lang ein Irrtum. Der Dienstherr teilte mir dann sofort mit, dass Monate vorher ein rechtswidriger Bescheid ergangen sei. So konnte er den Bescheid wegen Dienstunfall wieder zurücknehmen, alle Rechte aushebeln und mich zu normalen Bedingungen mit vielen hundert Euro weniger Rente abspeisen, und das lebenslang. Ich hatte aus finanziellen keine Ausbildung bekommen und musste mir alles selbst erarbeiten. Deshalb bin ich auch erst sehr spät eingestiegen. Deshalb fehlen mir schuldlos viele Rentenjahre und dann kommen noch die normalen staatlich verordneten Kürzungen ab 2002 wegen vorzeitiger Verrentung hinzu. Es wurden ab sofort auch keine Krankheitskosten mehr erstattet, obwohl dies 10 Jahre vorher der Fall war. Nun muss meine Krankenkasse dafür aufkommen. Über die häufigen Erhöhungen wegen der starken Inanspruchnahme muss ich mich deshalb nicht wundern. Auch alle weiteren Operationen, die ich in den Folgejahren hatte, wurden nicht anerkannt bzw. bezahlt. Schließlich wagte es doch ein Arzt, mir den Unfallschaden meiner Handgelenke als unfallbedingt zu bescheinigen. Er muss aber Sanktionen erfahren haben, denn ich werde nicht mehr von ihm selbst behandelt und man begegnet mir sehr zurückhaltend. Auf meine Klage wurde vom Gericht ein weiterer Gutachter eingeschaltet. Dieser hielt sich an den Vorgänger, der die Rücknahme inszeniert hatte und teilte nach vielen Monaten mit, alle Schäden meiner Unfälle seien ausgeheilt. Da alle MRT das Gegenteil beweisen, sind das jetzt meine Alterserscheinungen, die sich reihenweise einstellen. Die Schäden des letzten Unfall, die er nicht ablehnen konnte, bewertete er extrem gering und betonte mehrfach, dass ich in den zehn Jahren niemals höhere Schäden gehabt hätte, damit der Dienstherr auf keinen Fall zu zahlen braucht und ihm selbst weitere Gutachtenaufträge sicher sind. Auf den Unfallschaden in der Reha-Klinik ging er gar nicht ein, um den Kollegen zu schonen. Das Gerichtsverfahren verlief dann im Sinne des Dienstherrn, obwohl ich nachweisen konnte, dass mein Knie vor dem Unfall wegen der Ischialgie keinen Schaden hatte und gesund war. Auch im OP-Bericht nach VKB-Plastik stand, dass ich keine Knorpel- und Meniskusschäden hätte. Im MRT nach dem Unfall in der Reha-Klinik stand, das es ein traumatischer Schaden sei. Heute wird einfach behauptet, dass das ein Irrtum gewesen sei, ich könnte als Laie das Ganze nicht richtig deuten. Es seien auch keine Aufzeichnungen über den Schaden von Seiten der Reha-Klinik. Logisch, wenn er verschwiegen werden sollte, werden keine Dokumentationen vorgenommen. Das wird mir angelastet. Ein Richter ist frei in allen Entscheidungen. Man hat mir im Termin ein paar tausend Euro Entschädigung angeboten, jedoch nur unter der Bedingung, dass der Dienstherr zustimmt. Nach meinen schlimmen Erfahrungen habe ich mich nicht darauf eingelassen, weshalb dann ein niederschmetterndes Urteil erging. Ich sei in meinen Rechten zu keinem Zeitpunkt verletzt worden. Mir stehe kein Unfallausgleich (Schmerzensgeld) und keine höhere Rente zu. Die Klage wurde abgewiesen. Dagegen habe ich Beschwerde eingelegt. Mein RA. empfahl mir dringend, einen Gutachter zu suchen, der meine Schäden seriös beurteilt. Inzwischen habe ich an dem Knie derart schwere Schäden mit entsprechenden Schmerzen, dass ich in absehbarer Zeit mit einer Prothese rechnen muss. Davor habe ich besonders große Angst, weil ich nach der VKB-Plastik bereits eine Thrombose hatte und vorher ebenfalls, wo ich dem Tod näher war als dem Leben. Ich kenne Personen, die rein gar nichts haben. Aber mit dem richtigen Draht nach ganz oben wurde denen eine PTBS mit 70 MdE bescheinigt, die dann unbeanstandet durchging. Von dem angeblichen Leid hinterher keine Spur mehr. Wegen der weiteren Schäden meiner LWS und HWS wird immer auf die Vorschäden verwiesen. Die Bandscheibenvorfälle sei angeblich degenerativ entstandenwas einfach nicht stimmt. Der Literatur war zu entnehmen, dass 14 % aller Bandscheibenvorfälle traumatisch sind nach sogenannten banalen Unfallgeschehen. Der Sturz bzw. der Autounfall könne sie nicht verursacht haben. Es gibt zahlreiche Urteile, nach denen Unfallopfern Schmerzensgeld bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 9/10 kmh zugesanden wurde. Ich war damals mit ca. 50 kmh gefahren. Alle Schmerzen setzen mir sehr zu. Bin wegen Knie und Wirbelsäule in ständiger Behandlung. Mit den Beeinträchtigungen der Handgelenke muss ich leben. Oft kann ich mich kaum bewegen. Dabei war ich früher immer sehr sportlich und bin viel gewandert. Das fehlt mir alles sehr. Der jahrelange Stress hat dann zu weiteren Gesundheitsschäden wie stark schwankendem hohen Blutdruck geführt. Wenige Monate vor dem Sturz nach Gewalttägkeit wurde vom Arzt noch bescheinigt, dass bei mir kein Bandscheibenvorfall vorliege. In der Zwischenzeit hatte ich weder Beschwerden noch ein Trauma etc. Es geht stets nur darum, mich um meine Rechte zu bringen und nichts zahlen zu müssen. Auf meiner Suche nach einem Gutachter habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und bin total fertig, weil ich jetzt noch ein weiteres Problem habe. Ich muss dringend einen Gutachter für Orthopädie und Unfallchirurgie finden, der seriös arbeitet und andererseits die Unfallopfer in ihrer Not nicht mit sinnlosen Gutachten noch gnadenlos ausbeutet und abkassiert. So jetzt kennt ihr meine Situation. Ich bitte nochmals alle um Entschuldigung, die sich durch meinen Verhalten brüskiert fühlten. Bitte helft mir, wenn ihr könnt. Ich nehme auch weitere Anfahrten in Kauf.
 

magenta

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Robert,
Du hast ja jetzt sehr ausführlich geschrieben..... aber beim nächsten Beitrag schreibe bitte in einzelnen Absätzen!
.....denn es ist wirklich "harte Arbeit" sich in so einer "Buchstabenwüste" zurecht zu finden.:rolleyes:

Nun ich habe mich durch Deinen Beitrag durchgearbeitet :)

Ich greife mal aus Deinem Beitrag folgten Sätze raus:

Schließlich wurde ich wegen Dienstunfall in Rente geschickt mit rechtskräftigem Bescheid, dachte ich jedenfalls. Nach genau 6 Monaten musste ich plötzlich unter einem Vorwand zum nächsten Gutachter, der mich ebenfalls im Unklaren ließ.

Der stellte dann im Auftrag des Dienstherrn fest, dass auf einmal kein Unfall einen Schaden hinterlassen habe, alles bedauerliche Gelegenheitsunfälle, degenerative Erscheinungen waren dafür verantwortlich bzw. es haben klinisch stumme Zeichen bestanden, die sich plötzlich bemerkbar gemacht hätten. Also 10 Jahre lang ein Irrtum.

Der Dienstherr teilte mir dann sofort mit, dass Monate vorher ein rechtswidriger Bescheid ergangen sei. So konnte er den Bescheid wegen Dienstunfall wieder zurücknehmen, alle Rechte aushebeln und mich zu normalen Bedingungen mit vielen hundert Euro weniger Rente abspeisen, und das lebenslang.
Bist Du sicher, dass in Deinem Rentenbescheid, bzw. Zurruhesetzungsbescheid nicht einfach nur dauernde Dienstunfähigkeit drin stand, bzw schreib doch mal den § nachdem Deine Berentung erfolgt ist.

Vielleicht habe ich es ja in Deinem Beitrag überlesen......bist Du Beamter oder Angestellter?

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon geschrieben habe ist es keine Seltenheit, dass Folgen aus einem Dienstunfall nicht anerkannt werden, aber trotzdem eine Berentung/Zurruhesetzung erfolgt.

Mich irritiert auch der Sachverhalt, das Du erst aus psychischen Gründen berentet werden solltest - wo Du der Berentung widersprochen hast und dann doch die Berentung wegen Dienstunfall vom Dienstherrn eingeleitet wurde.

Lieben Gruß
magenta
 
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derosa

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Hallo Robert,
über nicht ausreichende Darstellungen deiner Arbeitsunfälle, kann selbst ich nicht mehr meckern.

Bei dir haben sich im Laufe der Jahre so viele "Baustellen" aufgetan, dass dir kaum damit geholfen wäre, wenn wir dir nur einen einzelnen Chirurgen nennen würden.

Daher wäre es für dich nicht ratsam, wenn du dich nur auf die Suche nach einem Gutachter für Orthopädie oder Chirurgie begibst.

Hier sollten alle Unfallfolgen von Ärzten begutachtet werden, welche sich auf die Gebiete HWS, LWS, Hand usw. spezialisiert haben.

Man könnte zwar annehmen, dass ein Unfallchirurg diese Fachgebiete begutachten könne, aber Spezialisten kennen sich in ihren Fachgebieten besser aus.

Für Knie- und Handchirurgie könnte ich dir seriöse Gutachter nennen.

Darüber hinaus würde ich dir auch zu einem neurologischen/psychologischen Gutachter raten, da solch lang anhaltende Schmerzen zwangsläufig zu psychologischen Problemen führen.
In deinem Fall nicht nur durch die finanzielle Situation, sondern auch, da du offensichtlich nicht nur Anschlags- sondern auch noch Mobbingoper geworden bist. Damit ist nicht zu spaßen!

Auch hierfür könnte ich dir einen Gutachter nennen.

Wegen der Gewalttätigkeit solltest du dich zusätzlich an den "Weißen Ring" wenden. Die helfen speziell Gewaltopfern.

Es ist ratsam, dass du dir sämtliche Arztberichte besorgst. Mit deren Hilfe lassen sich oftmals gutachterliche Fehldiagnosen schnell revidieren.

Ich hoffe, dass ich deinen Beitrag einigermaßen "abgearbeitet" habe? Wie magenta bereits geschrieben hat, lassen sich Texte mit Absätzen leichter lesen.

Viele Grüße
Derosa
Viele Grüße

Derosa
 
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