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Gerichtsbarkeit und Versicherungen eine unheilvolle Allianz

Registriert seit
2 Jan. 2017
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#13
Schon wieder ich, mir fällt dazu ein, das die überwiegende Mehrheit hier ähnliche Problematiken erlebt... das endet ja meist nicht nur bei der Art des Umganges durch die Gerichte... RV, Krankenkassen, Gutachter, Berufsgenossenschaften....alle spielen ja irgendwie mit... wie wäre es, wenn jeder (jede), welche hier ähnliche Erfahrungen macht oder gemacht hat, sich auch an den Rechtsausschuss des Bundestages wendet, damit man das zusammen bekommt, was die anderen haben...eine Lobby.... von mir aus könnt Ihr euch auf meine Intervention berufen, und mitteilen, das es euch ganz ähnlich geht... und das man vom Volksvertreter erwartet, das er hier das Volk vertritt... LG Volker Adresse : mail@bundestag.de Betreff : Rechtsausschuss
 

Sekundant

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#14
hallo Volker,

wie schon erwähnt halte ich deine zusammenfassung für zutreffend, auch wenn ich noch immer nicht vollständig durch bin.

ja, "wie wäre es ...". ein solches vorbringen, das in allgemeiner art "fehlleistungen" und "fehlentwicklungen" benennt (dazu noch in zu erwartend als einzelfall bezeichnet), dürfte sicher scheitern.
aber eine vielzahl von fällen, dazu die kernstücke und den entscheidungen gemeinsamen punkten herauskristallisiert, die es auf die wesentlichen nachvollziehbaren punkte bringt, die durch eine gewisse schlagkraft nicht übergangen werden können, wäre durchaus denkbar. aber auch eine herausforderung in der aufarbeitung und erstellung. vielleicht kommen ja vorschläge und entsprechend geartete sachverhalte ...?


gruss

Sekundant
 
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#15
Hallo Sekundant, so oder so ähnlich meinte ich das auch, das alle Betroffenen sich an den Gesetzgeber wenden... die sollten damit "bombadiert" werden, damit dort deutlich wird, das dies eben keine Einzelfälle sind... das ein Rechtsstaat seine Bezeichnung erst dann verdient, wenn er auch Recht walten lässt, wenn Qualität statt Quantität den Gerichtssaal erfüllt, und wenn sich Richter am Ergebnis messen lassen müssen, wie alle anderen Berufsgruppen auch...

So gut und richtig es ist, das es solche Foren, wie dieses gibt, wo sich Betroffene austauschen können... das/ die Problem(e) müssen dorthin transportiert werden, wo Sie geändert werden müssten.... ansonsten sehe ich zumindest die Gefahr, das aus solchen Foren leider nur noch Diskussions- und Debattierclubs überbleiben...

Gruß Volker
 

Siegfried21

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#16
Hallo Volker,

den Gesetzgeber "bombardieren" o_O:D
Alle Versuche verlaufen so oder so i. d. R., wie das „Hornberger Schießen
Nein.. Nein.. es hilft nur eine gewaltfreie Gelbwesten- Kultur
;)

Natürlich werden sich in den Foren, in der Masse, nur diejenigen zu Wort melden,
wo die Angelegenheiten nicht „glatt“ verlaufen.

Dein Fall, wiederum ein krasses Beispiel und natürlich kein Einzelfall!

Gegen die Versicherungen bist du vor Gericht, mehr oder weniger, ein Bittsteller.
Öfters spielen die ihr Katz und Mausspiel bis zum BGH und wenn sie merken, dass der Schuss nach hinten losgeht, wir schnell eingelenkt
(um ein Urteil zu vermeiden)

Du hast allg. viel - zutreffendes dargelegt , wenn die Gerichte nicht wollen, dann kannst du einen Handstand machen, es
wird trotzdem, gegen dich durchgewunken.

Die Richter verstecken sich oft hinter ihren Hof und Hausgutachter und Schema F- Fachliteratur
„herrschende Lehrmeinung“ oft auf der Grundlage von Pseudo- Versuchen aus den 60-70-80 Jahren.

Wenn ich dann frage, warum nicht mit den heutigen Mittel Versuche-Forschungen getätigt werden, herrscht oft schweigen im Walde.

Ich sehe gerade auch……in SG-LSG: BG-DRV-VA Verfahren, gegen die Antragsteller, oft von oben her befürwortete-abgesegnete,
unzulängliche Rechtsprechung.
Die Unzulänglichkeiten fangen gegen die Antragsteller auch schon in den BG-DRV-VA Verwaltungsverfahren an.

Manche Verwaltung- Haus und Hof Gutachter vergessen auch, dass sie auch hierbei, der ZPO unterliegen.

Summa Summarum:
alles zum Wohl und Schutz des Sozialstaates bzw. Versichertengemeinschaft:p

Grüße
 

ptpspmb

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#17
Hallo Volker,

ich bin voll und ganz bei dir!
Damit das ganze aber auch gelesen wird, sollte es so kurz und kanckig wie möglich gehalten werden!
Leider bin ich kein Jurist, aber vielleicht ist ja hier der eine oder andere der eine Vorlage einstellen kann, damit man dann seinen Fall eintragen kann!
Nur so (meine Meinung) bekommt man gehör!
Ich denke z. B. daran, Gutachterauswahl der Gerichte rügen!
Oder nachfragen, warum das Opfer den Nachweis bringen muss und nicht der Täter!
 
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#18
hallo ptpspmb,

ich gebe zu, das der Text lang ist... aber ich wollte zumindest die Bewertung und Begründung des Gerichtes wörtlich zitieren um deutlich zu machen, wie unsachlich und unfachlich dort argumentiert wurde... da braucht man, denke ich, nicht mal Jurist zu sein, um zu erkennen, wie schamlos dort Urteile zusammen gefummelt werden... das sollte deutlich gemacht werden.

Aber sei froh, die gesamte Geschichte ist noch viel länger... alleine unsere Tochter hat eine Ausbildung angefangen, und musste vom ersten selbstverdienten Geld (540.-€) 300€ zum Lebensunterhalt der durch den Unfall entstandenen Bedarfsgemeinschaft (Hartz 4) beitragen... nur die Versicherung des Unfallverursachers, die hat mit allem nichts zu tun... usw.

Gruß Volker
 

ptpspmb

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#19
Hallo Volker,

nein nein, dein Text ist perfekt!
Ich meinte die Vorlage sollte kurz und knackig gehalten werden!
Mein Unfallverursacher hat bis heute (ca. 6,5 Jahre) noch kein Cent an mich bezahlt!
Aber warum auch, die haben ja alle Zeit der Welt!
Bei mir ist meine Risikolebensversicherung nach 10 Jahren abgelaufen, wurde nicht verlängert, Begründung zu hohes Risiko!
Das sind dann die Nebenkriegsschauplätze, von denen man nichts ahnt!
Da macht Arbeiten gehen (deine Tochter) aber auch keine Freude!
Alles eine riesige Schweinerei!
 
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