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Gericht zwingt zum Abfinden

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
8,061
Ort
Berlin
Hallo,

eigentlich ganz einfach: Wenn Prozesskostenhilfe erteilt wird, bekommt der Anwalt seine Gebühren vom Gericht und wird entsprechend verpflichtet. Aus diesem Grund muß er auch vom Gericht wieder entpflichtet werden.

Gruß von der Seenixe
 

Chumana

Mitglied
Registriert seit
3 Aug. 2010
Beiträge
79
Ort
Deutschland
Lieber Trus,

Dir ist es also gelungen zwei ablehnende PKH Entscheidungen in demselben Streitgegenstand zu drehen.
Respekt. Versuch mal über Wasser zu laufen. Das dürfte Dir auch noch gelingen.

Nun Spaß beiseite, der von allen Seiten aufgedrängte Vergleich ist hier das Thema.

Ohne den Sachverhalt zu kennen sollte keine Prognose aufgestellt werden. In dem speziellen Fall werde ich es dennoch tun.

Die zwei abgelehnten PKH- Anträge bestätigen Deinen Argwohn, dass die zuständige Richterin das Verfahren nicht möchte. Deine Beschwerden waren erfolgreich, es ist jedoch ein Irrglaube, dass damit automatisch eine erfolgversprechende Klage vorliegt.

Prozesskostenhilfe ist ein komplexes und höchst verkompliziertes Verfahren, was von den wenigsten Juristen beherrscht wird. Bei Interresse werde ich tiefergehend darauf eingehen.

Die zuständige Richterin hat Dir einen Vergleich nahegelegt, verfalle bitte nicht dem Irrglauben das diese Richterin gedreht ist.
Das Vergleichsangebot ist eine ganz normale Rechtsfolge der erfolgreichen PKH- Beschwerden und nicht mehr.

Lässt Du es jetzt auf ein Urteil ankommen, wird Deine Klage mit hoher Sicherheit abgewiesen.
Das ist wohl auch Deinem Anwalt bewusst, weshalb Dir die Annahme des Vergleiches nahegelegt wurde.

Ich rate Dir weder zum einen noch zum anderen.

Beste Grüsse
Chumana
 

trus25

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
9 Dez. 2009
Beiträge
192
Hallo Chumana,

Dann verrate mir einen dritten Weg.

Wenn Du eine Prognose aufstellst, ohne den Sachverhalt zu kennen, dann kannst auch einen Weg vorschlagen.

Du stellst Dich hier als alles besser Wisser, aber eigentlich hast Du nicht brauchbares und vernünftiges geschrieben.
Dabei habe ich meine Situation dargestellt und um die Hilfe gebeten.

Bezüglich der bewilligten pkhs solltest Du - meiner Meinung nach - erst Dir überlegen, was hier passiert ist und passiert, dann Unsinn Schreiben.

Ich kenne mich mit Pkh aus und weiss, dass manche Rechtsanwälte diese Instrument ausnutzen und der Mandant soll später die gegnerische Kosten aufbringen.

Bitte versuche den Sachverhalt richtig nachvollzuziehen. Es ist noch nicht soweit, dass ein Vergleich angeboten wird. Die Ansprüche sollen soweit herunter gehammert werden, dass ich mit einem billigen Vergleich einverstanden bin.

MfG
trus25
 

Rekobär

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Hallo Trus25,

Dein letzter Beitrag trägt nicht gerade dazu bei, ernsthafte Hilfe zu bekommen. Auf der einen Seite möchtest Du, dass Dir @Chumana einen dritten Weg aufzeigt, gehst sie aber gleichzeitig in beleidigender Art an. Das ist gelinde gesagt, taktisch äußerst unklug.

Ich hoffe nicht, dass Du bei Gericht und Deinem Anwalt gegenüber genauso auftrittst. Ich begleite jetzt schon einige Jahre Gerichtsprozesse von Klägern vornehmlich im Zivil-, aber auch in manchen Sozialgerichtsprozessen. Ich weiß natürlich, dass viele Gerichtprozesse von den Richtern interessengesteuert geführt werden. Ich erlebe allerdings auch, dass sich so mancher Kläger mit seiner Art und Weise selbst ins Aus geschossen hat.

Also bitte, denke auch Du erst einmal nach, ob Du Deinen Frust ablassen, oder doch lieber die Hilfe der anderen User in Anspruch nehmen möchtest.

Es bleibt natürlich Dir selbst überlassen, ob Du meinen Rat annimmst.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 
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