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Gegn. Versicherung beauftragt Reha Team

Marcel80

Nutzer
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24 Sep. 2006
Beiträge
2
die gegnerische Versicherung hat jetzt, 4 Jahre noch meinem Autounfall ein
Reha Team beauftragt mich wieder ins Berufsleben einzugliedern. das ist nach den verdienstausfall forderungen meines anwalts geschehen.

es ist ein privater reha beauftragter, der einen psychologen für mich angeheurt hat. die beiden möchten nächste woche zu mir nach hause kommen um mich kennenzulernen und mich beraten...

was haltet ihr davon ??? ich habe sehr große skepsis da sie ja von der gegn. versicherung bezahlt werden...

soll ich diese hilfe annehmen ? bzw muss ich ?

gruß Marcel
 

Kalotte

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8 Sep. 2006
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6
Hallo Marcel 80,

ich habe der gegner. Versicherung mitgeteilt, dass die Beauftragung ihres Reha-Dienstes, oder einem R.-Dienst meiner Wahl, nur durch mich persönlich erfolgen kann.

Es erfolgt keine Globalfreistellung von Ärzten oder anderen Institutionen gegnüber dem R.-Dienst. Informationsbeschaffung des R.-Dienstes bezüglich meines Gesundheitszustandes müssen jeweils mit mir abgesprochen werden und werden im Einzelfall genehmigt.

Der Umfang der Beauftragung wird zwischen mir und dem R.-Dienst abgetimmt.

Informationen des R.-Dienstes an die Versicherung gehen ausschließlich über mich und meinen Anwalt.

Die Leistungen des R.-Dienstes werden mir in Rechnung gestellt und ich werde die Entsprechende Forderung bei der Versicherung geltend machen.

Ergebnis: Von der Beauftragung des R.-Dienstes wurde Abstand genommen.

Jetzt kannst Du dir Gedanken machen und nochmal mit deinem Anwalt reden.
Gruß Kalotte
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Sozia80

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5
Hi,
also die gegnerische Versicherung aus meinem Unfall hat bereits sofort als ich wieder aus dem Krankenhaus daheim war (ca nach 5 Monaten) ein Reha Team eingeschaltet (RehaCare). Konnte meinen alten Beruf (Krankenschwester) nicht weiter machen.
Naja.....habe eigentlich nicht sonderlich gute Erfahrungen damit gemacht. Bzw mir haben die nicht wirklich geholfen - hören zwar immer zu und fragen nach dem Befinden, aber bringen tut das nicht wirklich etwas. Wollten mich in Berufe stecken, die ich gar nicht hätte machen können (kann nur noch bis 5 kg re Hand belasten, nicht lange schreiben, nur bis zu 1 km am Tag langsam gehen, nicht lang sitzen...). Und die hatten alle Arztberichte eigentlich vorliegen. Im Endeffekt habe ich mir selbst eine passende neue Umschulung gesucht usw. Man hat gemerkt, dass diese Berater nicht wirklich auf einem neutralen Standpunkt sind und sehr daran interessiert sind einen wieder "arbeitsfähig" zu bekommen - so schnell wie möglich und für die gegnerische Versicherung auch so billig wie möglich!!!
Also mein Fazit: es wird zwar viel geredet aber am Ende kommt nichts dabei raus.

Hoffe das hilft dir bei deiner Entscheidung etwas ;-)
 

NixchenII

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Hallo ihr,
habe da mal eine persönliche Frage zu dem Thema. Wer hat schon mal Erfahrungen mit Reha-Beratern des Arbeitsamtes gemacht und kann mir darüber berichten, oder empfehlen...abraten usw.

Wäre dankbar für Infos, da das schon mehrfach zur Sprache kam(nicht in meinem Fall, aber im näheren Umfeld). Würde die entsprechenden Infos weitergeben und ggf. auf meiner HP integrieren, falls sie Erfolg versprechend sind.

Liebe Grüsse

datt Nixchen II
 

Marcel80

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Danke für eure Antworten !

Genau so eine Scheiße hatte ich befürchtet !

Ich habe dem Reha Team mitgeteilt das sie zu meinem Anwalt kommen können und wir da das Gespräch führen.

Die sind im Endeffekt nur ein verlängerter Arm der Versicherung...also mein Feind...so sehe ich das
 

paolosolo

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Alter
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Ort
Berlin
Hi Marcel,
mir hat die Versicherung nach ca. 2 Jahren nach dem Unfall auch so einen Reha-Dienst angeboten.Habe diesen sofort durch meine Anwältin ablehnen lassen mit der Begründung, das die gesetzliche Rentenversicherung sich um meine berufliche Integration zu kümmern hat.Diese Reha-Dienste haben nix anderes im Sinn als Dich genau zu beobachten und jede noch so kleine Besserung wird sofort vermerkt.Also man muss diesen Dienst auf keinen Fall annehmen, gerade wenn es um Erwerbsunfähikeit und Verdienstausfallschaden geht.Diese Rehadienste sind nur dazu da die Renten zu schmälern und die Schadenersatzleistungen zu mindern.
 

michisma

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
228
Hallo Marcel80

Nach dem schweren Unfall meines Sohnes im Juli 04 hat die gegnerische Versicherung uns auch die Firma Reha Care geschickt.
Unser Anwalt meinte wir sollten uns das mal anschauen.
Die Dame die für Michi zuständig ist,ist echt der Hammer.Die wohnt 60 Kilometer von uns weg,hat kein Auto und wenig Ahnung.Ich glaube die läuft unter ABM-Massnahme.
Im Enddeffekt bringt es überhaupt nichts,sie ruft ab und zu mal an.

Bis jetzt war es wirklich für die Katz
Liebe Grüße

michisma
 

maddin

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
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2 Jan. 2007
Beiträge
5
hallo,
gibt es hier neuigkeiten?

marcel ,wie bist du nun mit der versicherung verblieben?

habe nun auch einen reha-dienst von der versicherung bekommen.
kennt jemad diesen GEN-RE dienst?
 

gerdh

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Lemberg
Mit denen habe ich gerade zu tun Reha-Beratern des Arbeitsamtes wegen meinem Gleichstellungsantrag. Mein SB kommt mir sehr Arbeitgeber freundliche
vor. Trotz GdB ein med. Gutachten das ist Positiv für mich ausgefallen, jetzt
will er noch ein Gutachten vom Arbeitsplatz. Antrag läuft jetzt schon seit
Anfang November. Habe schon beim Integrationsamt nachgefragt bekommt man nur belanglose Antworten.

Gruß
Gerd

PS: Nachdem ich mir ein KFZ mit Sitz für Wirbelsäule gekauft habe wurde mir Nachträglich gesagt das ich Zuschuss bekommen hätte wenn ich vorher einen Antrag gestellt hätte. Egal obs über BG läuft oder nicht muß nur einen GdB
haben.
 

Kalotte

Neues Mitglied
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8 Sep. 2006
Beiträge
6
Hallo maddin,
nach meiner Erfahrung mit dem Gen-Re Dienst, bin ich der Meinung, dass die Vorgaben der Auftraggber sehr restriktiv sind und dass sich dies in der Betreuung durch die Sachbearbeiter widerspiegelt.
Meiner Meinung nach ist die geforderte Freistellungserklärung des Reha-Dienstes datenschutzrechlich äußerst bedenklich und mann sollte sich sehr genau überlegen, ob mann so etwas unterschreibt. Ich habe es nicht getan.
Mann kann sich ja auch die Frage stellen, warum mann als Betroffener nicht selbst Auftraggeber des Dienstes sein kann.
 

licht

Erfahrenes Mitglied
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8 Sep. 2006
Beiträge
125
Hallo

Der Gen Re Rehabilitationsdienst wurde als GmbH zum Jahreswechsel 2000/2001 gegründet - als hundertprozentige Tochter der Kölnischen Rückversicherungs-Gesellschaft AG.
Die Geschäftsführung übernahmen die beiden Gründer des Reha-Dienstes, Jutta Eich und Norbert Neumann. Auf ihre Idee geht die Entstehung des Reha-Dienstes zurück.

http://www.rehabilitations-dienst.de/1_ueber_uns/1_3_historie.asp

Gruß

licht
 
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