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GdB Migräne

Kasandra

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Hallo Rosi,

Marima hat Dir bereits eine Adresse genannt.

Mir ist die folgende bekannt:


Da ich kein Migränepatient bin kann ich zu dieser Klinik leider nichts sagen.

Wenn ich aber auf die HP der Klinik gehe, werden diverse Kopfschmerzarten genannt. Haben Deine Ärzte Deine Migräne bereits zugeordnet?

Auch finde ich viele Hinweise auf eine Klinik in Kiel.

Ich weiß ja nicht wo Du wohnst - aber ein Weg sollte Dir nicht zu lang sein. Ich habe gelesen, Du bist berentet. Somit ist es schon mal von Vorteil Du brauchst keinen Urlaub zu nehmen für Arztkonsultationen. Eine Bahnfahrkarte und eine Pension frühzeitig gebucht, das ist dann zumindest ein relativ geringer Einsatz von Euronen.

Lieber mal einen Hunni investieren und evtl. Lebensqualität zu bekommen anstelle eines GdB´s.

Viele Grüße

Kasandra
 
Zuletzt bearbeitet:

Marima

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Hallo

Ich hätte zu der Klink in Essen zu Fuß gehen können, aber die Techniker-Kasse hatte keinen Vertrag mit der Klink, die hätten drei Wochen in Kiel bezahlt. Muss man nicht verstehen.

Zu diesem Zeitpunkt war ich ganz unten mit bis zu 25 Tagen Kopfschmerzen, bis heute ist nicht sicher ob ich an Migräne leide. Nur durch Zufall hat mein Hausarzt mir Zolmitriptan verschrieben.
Da ich nach kurzer Zeit, nach dem Genuss von bösen Lebensmitteln (Obst, Kaffee, verarbeitete Lebensmittel usw.) Kopfschmerzen bekomme, die durch Zolmitriptan nach 5 Tagen weggehen ist mir es auch egal.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:

Marima

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Hallo Kasandra

Das Westdeutsches Kopfschmerzzentrum in Essen gehört nicht direkt zur Universitätsklinikum Essen , sondern ist daneben. Ob es heute allen offen steht, auch den der Techniker-Krankenkasse ist mir nicht bekannt.

Die Techniker-Krankenkasse schickt alle nach Kiel, nicht Hamburg da habe ich mich geirrt, ist schon lange her.


MFG Marima
 

Kasandra

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Hallo Marima,

lt. HP gehört das Zentrum zum Universitätsklinikum und es gibt auch keinen Hinweis auf Versichertenstatus (oder ich finde diesen nicht - oder habe ihn überlesen).

Demnach, gerade weil fußläufig von Dir erreichbar würde ich mal einen Termin dort machen und die Versichertenkarte durchziehen lassen :)

Natürlich nur, wenn es für Deine Erkrankung keinen anderen verantwortlichen Kostenträger gibt.

Viele Grüße

Kasandra
 

Rudinchen

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Hallo,

Welche Bedenken hast du denn gegen die Schmerzklinik in Kiel? Die soll doch super sein?!

Und in Essen bekommst du die Behandlung auch auf Kassenkosten als ambulante Behandlung?

Viele Grüße,

Rudinchen
 

Kasandra

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Hallo Rudinchen,

ich weiß ja nicht wo Rosi wohnt. Hatte ja schon geschieben, da sie durch Ihren Unfall leider Rentnerin geworden ist und BU ist eine Anfahrt per Bahn frühzeitig gebucht inkl. Pension mit Frühstück für einen erstmaligen ambulanten Termin im Grunde sehr günstig und dies sollte es einem Wert sein für die Gesundheit und ggf. Abhilfe, statt sich mit Migräne jahrelang durch Prozesse wegen eines GdB´s zu belasten.

Nur wir wissen nicht wo Rosi wohnt!!! Ggf. ist eine Anfahrt nach Kiel oder Essen sehr beschwerlich???

@ Rosi

" mein Unfall war im Jahre 2013 und meine Symptome und Einschränkungen ähneln deinen ( Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsstörung, Schwindel, Sehfeldeinschränkung, Schlafstörung, schnelle Erschöpfung und die Störung, bewegte Bilder zu folgen). Hinzu kamen (vermutlich, weil ich unzählige Medikamente einnehmen musste ein Restless-Legs und seit 2 Jahren extreme Gelenkschmerzen nach sehr starken Migräneanfällen, die ich ca. 10 - 15 Tage pro Monat habe.

Welche Diagnostik wurde bereits bei Dir gemacht?

Welche Medikamente nimmst Du?

Was für Diagnosen hast Du?

Was wurde durch die HPV & BU wie und in welcher Form anerkannt?

Viele Grüße

Kasandra
 

Marima

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Hallo Kasandra,

Das Universitätsklinikum Essen hat eine Kooperation mit dem Westdeutschen Kopfschmerzzentrum, was das heute für die Versicherten der Techniker Krankenkasse bedeutet kann ich nicht sagen


Hallo Rudinchen,

Ich war damals Selbständig und für drei Wochen stationär nach Kiel war nicht drin. Da ich keine Behandlung mehr benötige hat sich die Sache für mich erledigt. Mein Hausarzt verschreibt mir Zolmitriptan, alles Gut.

Wenn allerdings jemand etwas zu Pseudoallergien sagen kann, oder selber darunter leidet, kann sich gerne mir mir melden. Wenn ich beim Arzt auch nur das Wort Pseudoallergien sage, steht der Arzt auf und geht oder besser er fordert mich auf zu gehen.


Hallo Rosi,

du wird schon deine Gründe haben, warum du erst mal andere Wegen mit deiner Neurologin gehst, nur mit einem Befund und einem stationären Aufenthalt in einer spezialisierten Schmerzklink für Migräne, hat du etwas aussagekräftiges an der Hand.

Wenn ich gerade den Beitrag von Kasandra lese, müsstest du doch schon lange einen Schwerbehindertenausweis haben, es wird doch ohnehin nur Teil für die Migräne dazugerechnet und nicht die vollen Prozente.

MFG Marima
 

Kasandra

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Hallo Marima,

danke!

Hallo Rosi,

du wird schon deine Gründe haben, warum du erst mal andere Wegen mit deiner Neurologin gehst, nur mit einem Befund und einem stationären Aufenthalt in einer spezialisierten Schmerzklink für Migräne, hat du etwas aussagekräftiges an der Hand.

Wenn ich gerade den Beitrag von Kasandra lese, müsstest du doch schon lange einen Schwerbehindertenausweis haben, es wird doch ohnehin nur Teil für die Migräne dazugerechnet und nicht die vollen Prozente.

MFG Marima
Ich sehe es auch so, die Migräne scheint ein Teil der Unfallfolgen von der Kartbahn zu sein. Daher ist hier wohl eine umfassende Diagnose und Behandlung nötig zu sein.

Ich habe den Eindruck, die von Rosi erkärte Neurologin geht gemäß den Behandlungsempfehlungen der AWMF vor. Die von Rosi beschriebene "Monatsspritze" kostest wesentlich mehr als übliche Tabletten.

Hier scheint mir ein Defizit zwischen Erkrankungs- Ursachenabklärung vorzuliegen bzw. auch der Hinweis an die Neurologin, dass nicht ihr Budget belastest wird, sondern nach Rechtsaufklärung die Verordnung nicht zu Lasten der Neurologin sondern des Unfallverursachers erfolgen könnte.

Leider hat Rosi noch nicht geschrieben, welche Migräne / Kopfschmerz sie hat, was unfallbedingt ist, was anerkannt wurde oder wo sie noch kämpft.

All diese Punkte finde ich wesentlich wichtiger mit Berufsschadensausfall, Schmerzensgeld usw. als einen GdB????

Was bringt einer "Rentnerin" ein GdB von 50? Im Grunde nichts ohne Merkzeichen. Ein paar Cent in der Lohnsteuer? Als Rentnerin mit eine Schwerbehinderung hat man auch nichts von 5 Tagen Mehrurlaub?

@ Rosi, ggf. kannst Du mal mehr schreiben zu Deinen Diagnosen, Verfahren und Intension GdB.

Somit kannst Du sicherlich Deinen Beitrag erhellen wo sich jetzt viele User Mühe geben.

Viele Grüße

Kasandra
 

Rosi70

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Guten Morgen zusammen,

ohje, da schaut an mal ein paar Stunden nicht rein und schon stauen sich die Nachrichten, was ja eigentlich sehr gut ist.

Also, ich komme aus dem wunderschönen Niedersachsen. Einen Klinik-Aufenthalt in einer Schmerzklinik hatte ich bereits, welcher allerdings die Migräne nicht reduziert hat. Einen Klinikaufenthalt in der Schmerzklinik in Kiel plane ich. Zusätzlich war ich in einer neurologischen Reha.

@ Kasandra, ich versuche mal deine Fragen zu beantworten.

Diagnostik erfolgte überwiegend in der Zeit nach dem Unfall. Ich habe so ziemlich zu jedem Symptom Fachärzte aufgesucht ... Augenarzt wegen der Sehfeldeinschränkung, Hals-Nasen-Ohren-Arzt wegen des Schwankschwindels, Orthopäde, Schmerzklinik wegen der Migräne, Neurologe wegen Migräne und Restless-Legs, Radiologie, Neurochirurg
Momentan gehe ich nur zu meinem Hausarzt und meiner Neurologin.

Medikamente nehme ich zur Zeit so wenig wie möglich. Also nur bedarfsweise gegen meine Migräne und wenn mein Restless-Legs mich zu stark behindert

Was die Monatsspritze betrifft, hast du vollkommen recht. Meine Neurologin erklärte mir, dass zunächst eine Vielzahl von Medikamenten ausprobiert werden müssen. Sollte keines der Medikamente wirken, erhält man die Spritze.

Diagnose: z. n. SHT, Postkontusionelles Syndrom, Neuroasthenie, Sehfeldeinschränkung, chr. Mirgäne, Restless-Legs, chr. Kopfschmerzen, Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörung.

Um eine Anerkennung kämpfe ich nach wie vor, was sich schwierig gestaltet. Das erste MRT Kopf nach dem Unfall zeigte keinerlei Schädigung, im zweiten MRT nach 1,5 Jahren dem Unfall wurden mehrere Einblutungen festgestellt. Ein radiologisches Gutachten widerspricht der Blutung, so dass wieder am Anfang stehe. Ich bin in der Beweispflicht, dass meine Einschränkungen unfallbedingt sind. Ein psychiatrisches Zusatzgutachten erfolgte kürzlich, welches mich in keinster Weise weiter bringt. Auf Grund der Kürze kann er eine psychische Störung nicht festmachen, aber er vermutet eine Somatisierungsstörung oder eine Simulation, weil ich ja gar nicht will, dass bei mir eine psychische Störung festgestellt werden soll. Naja, das sagt ja schon alles.

Ich weiß, dass ich viel mehr machen müsste, aber ich fühle mich sehr überfordert. Meine Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörung und die Vielzahl der Migräne machen es mir nicht leicht. Anwaltlich werde ich nicht besonders unterstützt. Der letzte Termin, wo wir das Gutachten besprechen wollten, dauerte 15 Minuten. Er hatte das Gutachten noch nicht einmal gelesen. Ich hatte bereit 16 Seiten innerhalb einer Woche am PC geschrieben. Am Ende hat er meine Aufzeichnungen an sich genommen und wird nun was schreiben :-(

Daher bin ich über jeden Hinweis dankbar.

LG

Rosi70
 

Rosi70

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Hallo Marima,

mir wurde gesagt, dass ich bei einer Einnahme von bis zu 7 Tabletten im Monat des Medikamente Zolmitriptan nicht´s zu befürchten habe.
In wenigen Ausnahmen sind bis zu 10 Tabletten möglich. Ich schreibe mir das immer genau auf, wenn ich eine Tablette einnehme. Meistens nehme ich nur 7 Tabletten im Monat. Bisher habe ich nur einmal 11 Tabletten im Monat nehmen müssen. Da ich mehr Tage im Monat Migräne habe, als man das Medikament einnehmen darf, quäle ich mich oft ohne Medikamente.

In einer Schmerzklinik war ich bereits.

LG

Rosi70
 

Marima

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Hallo Rosi,

wenn du vor Gericht gewinnen möchtest braucht du Vergleichsurteile auf die du dich berufen kannst, auf welche berufst du dich oder besser dein Rechtsanwalt. Im vergleich zu deiner Migräne, wer hat 50% GdB in Gerichtsurteilen zugesprochen bekommen.

Du schreibst, du hast 16 Seiten geschrieben, der Gutachter wird vor Gericht nicht zugeben, dass sein Gutachten falsch ist. Hier ist vielmehr die Frage welche Maßstäbe hat er angesetzt, ab wann gilt eine Migräne beim Gutacher als schwerwiegend. Kennt der Gutachter die aktuelle Rechtsprechung, eher nein.

Deine Aufgabe ist es herauszufinden wann die Sozialgerichte eine Migräne als schwerwiegend einstufen.

mir wurde gesagt, dass ich bei einer Einnahme von bis zu 7 Tabletten im Monat des Medikamente Zolmitriptan nicht´s zu befürchten habe.
Du hast doch bereits geschrieben, dass deine Migräne chronisch ist.

Diagnose: z. n. SHT, Postkontusionelles Syndrom, Neuroasthenie, Sehfeldeinschränkung, chr. Mirgäne, Restless-Legs, chr. Kopfschmerzen, Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörung.
MFG Marima
 
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