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Frage zu PTBS bzw. EMDR

alt

Neues Mitglied
Registriert seit
21 Dez. 2011
Beiträge
11
Hallo, kurz zum allgm. Verstehen. Habe nach einem Unfall vor 7 Monaten aktuell nach einem Reha Aufenthalt
die Diagnose chronische PTBS sowie psychogenen Tremor bekommen. Wärend der 4 Wochen Reha ca. jeden 2. Tag
30 min. Gespräch mit einer Psychologin. Vor und aktuell nach der Reha im Moment nur BG-Unfallarzt.
Jetzt aktuell noch eine Therapie mit EMDR.
Nun ich war gestern zum ersten mal bei einem Therapeuten zu dem ich ( lt. BG) absofort wegen EMDR soll.

Jetzt stellt sich das so dar das ich bis zum nächsten Termin in 14 Tagen ( geplant 2 Stunden) 10 gute und 10 schlechte Erinnerungen aufschreiben soll und mitbringen.

.... meine Angst ich soll dann mit einem für mich wildfremden über 10 schlechte Erinnerungen
sprechen
affraid.gif
der bringt mich dann vielleicht wieder an den Rand des "Wahnsinns'"
... und da will ich nicht mehr hin. In der Reha hatte ich schon genug Kontrollverlust und das hat das Ganze nicht
besser gemacht.

Und wenn ich erst mal wieder bei dem Therapeuten bin werde ich sicher nicht mehr dagegen an können...

Oder will ich nur "meiden".. und muß da durch?

Ist vielleicht etwas direkt aber ich habe keine Ahnung wen ich fragen kann der von PTBS oder EMDR Ahnung hat.

2. Ist es so üblich das wörtliche Zitate von mir wärend der Besprechungen mit der Reha Phsychologin im Arztbericht erfasst und damit auch an andere
verteilt werden?

gruß alt
 

muppet

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 März 2009
Beiträge
241
Ptbs

Hallo alt,

um es mal direkt zu sagen, der Therapeut scheint unfähig zu sein.
Warum: 1. gute Therapeuten haben in der Regel eine lange Warteliste.
2. die ersten fünf Sitzungen dienen immer zum Kennenlernen und Vertrauen aufbauen, richtige Behandlungen wie EMDR werden da nicht gemacht und so klingt das in der nächsten Sitzung ja oder warum soll sie zwei Stunden dauern? Auch wenn keine EMDR stattfinden soll, finde ich zwei Stunden am Anfang als Einstieg zu lang, da es ja noch ums Kennenlernen geht. Die ersten Stunden dienen also auch dazu, dass du herausfindest, ob du dem Therapeuten vertraust und mit ihm klarkommst. Ist das nicht der Fall, so kannst und solltest du wechseln und dir einen neuen suchen. Das erzählt dir aber jeder vernünftige Therapeut auch in der ersten Sitzung.
3. eine Traumatherapie wird sinnvollerweise nur begonnen, wenn man sich in einem sicheren Rahmen befindet, also familiär, wohnlich und beruflich alles halbwegs in Ordnung ist und in der Regel nicht in laufenden Gerichtsverfahren, weil die Therapie einen ganz schön aus der Bahn werfen kann und dies nur zu bewältigen ist, wenn man in einer sicheren Situation lebt. Dies alles muss der Therapeut erst in den ersten Stunden mit einem erarbeiten.
4. Das du Erinnerungen aufschreiben sollst, lässt die Vermutung entstehen, dass deine Krankheit auf deine Kindheit abgeschoben werden soll und als unfallunabhängig deklariert werden soll. Diese Vermutung wird auch dadurch erhärtet, dass die BG dir den Therapeuten vorschreibt. Einem Therapeuten, dem die BG mir vorschreibt, würde ich nie vertrauen und deswegen eine Behandlung dort ablehnen.
Du musst überhaupt nichts durch. Du hast genug durch deinen Unfall erlebt und hast das recht, jetzt das zu tun, was dir gut tut. Also lass dich nicht von der BG ins Bockshorn jagen.

Viele Grüße,

muppet
 

Sonni1956

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Dez. 2010
Beiträge
988
Ort
Hamburg
Traumatherapie nach Arbeitsunfall

Hallo Alt.

Hast du durch den Arbeitsunfall die Diagnose PTBS bekommen oder sind es Folgeschäden des Unfalls? War die Reha über die BG um festzustellen welche Schäden du hast oder war es in einen BG KH ?
Du hast den Therapeuten von der BG bekommen hättes du nicht die möglichkeit gehabt den von der Reha zu bekommen?
Es wird nicht gleich eine EMDR gemacht dazu muß man suich erstmal kennen lernen.Deshalb sollst du sicherlich auch 10 schlechte und 10 gute Sachen aufschreiben.Der Psychologe ist auch darauf geschult mit Traumapatienten um zugehen.
Sicherlich hast du in der Reha auch erstmal Proble4me gehabt mit Fremden das negative durch zukauen.
Grade die Bg ist bemüht dir nen guten Psychologen zu geben die haben da spezielle zur Verfügung und deshalb wist du auch so schnell nen Termin bekommen haben.
Es ist normal das der Psychologe sich Notizen macht der hat viele Patienten wie soll er das auseinander halten .Deshalb wurde das auch im Rehaentlassungsbericht mit reingeschrieben denn man muß ja wissen wie die Diagnose zustande gekommen ist.
Vielleicht kannst du ja schildern durch was du die PTBS bekommen hast ,ob es aus Kindheitstagen kommt oder grad vom Arbeitsunfall direkt oder ob es sich später gebildet hat.Du bekommst sicherlich jetzt VG .
Hallo Muppes. Ich frage mich wie du sagen kannst das der Psychologe unfähig ist.Es wird nicht gleich mit EMDR angefangen dazu wird erstmal Vertrauen aufgebaut dazu gehört auch mal was auf zu Schreiben weil es sonst untergeht.
So wie ich Lese ist die PTBS von einen Arbeitsunfall und für solche Zwecke hat die BG genug Psychologen zur Auswahl denn wieviele Leute sind nach nen Unfall traumatesiert.Ich glaube kaum das die Bg eine EMDR bezahlt wenn es aus der Kindheit kommt.
Es ist sehr schwierig einen Psychologen termin zu bekommen im Normalfall also nicht BG mäßig.
Es soll bestimmt nicht dein Unfall auf die Kindheit abgeschoben werden die brauchen erstmal Anhaltspunkte um mit dir zu Arbeiten.Man kann froh in so einen Fall sein das die BG für die Kosten auf kommt.DIE BG möchte doch auch das man wieder Arbeitsfähig wird.

Alt bekommst du Antidepressiver um zur Ruhe zu kommen?Wäre toll etwas mehr zu wissen dann kann ich dir Tips geben ich habe alles hinter mir.Leider geht es noch nicht bei dir per PM fallst du es nicht offen schreiben magst.

Ich war Opfer eines bewaffneten Überfall auf der Arbeit 21.11.2009.War so fertig das ich Morgens zur Notaufnahme zur Psychologen mußte.Die riet mir dann umgehend mich im BG KH zu melden die haben dort ne Traumaambulanz.Die ersten Termine nur ambulant und dann riet mir die Traumtologin zur stätionären Aufnahme .War 6 Wochen dort war wahrscheinlich ähnlich wie bei dir die Reha.
Bekam Mirtazepin was mich umhaute aber ich mußte mal Schlafen können.Tags hatte ich genug Therapien auch mit Sport und psysio wurde ich beschäftigt.Das hab ich zuviel gemacht und zum Ende leider nen BSV bekommen den ich nach Entlassung über die KK behandeln mußte.Entspannung gabs auch genug was mich eher agressiv machte.
Ich hatte von den Überfall ein anderes Bild deshalb entschloß ich mich mit der Traumatologin das Überfallvidio mit den Personalchef in der Firma an zusehen ich mußte wissen wie es passiert war. Da sah ich dann das ich mich überkorekt verhalten hatte ,die hatten nur 135 Euro erbeutet.Bei der Flucht schloß ich die Leere Kasse ab und sah nach welche Richtung die verschwunden sind.
Da ich mich auf der Arbeit wohlfühlte habe ich die Wiedereingliederung im Februar begonnen trotz BSV der wurde 22.3.2010 operiert und nach der AHB Anfang Mai bin ich wieder Arbeiten gegangen. Habe aber auf den Rat der Ärztin in der AHB gehört und bin ambulat mit den Psychologen angefangen.Ich hätte es auch mit der Traumatologin der BG Klinik machen können schaffte aber nicht dort wieder hin zu gehen da iuch das Gefühl hatte die nahmen meine Schmerzen die zum BSV geführt hatten nicht erst.
Hab meine Arbeit 4 Monate durch gehalten mit den Schmerzen und Ängsten bis ich nen Alptraum hatte und dann sehr gereitz war. und mich nicht erholen konnte trotz Urlaub.Bin mit Verdacht auf Schlaganfall ins KH gekommen was aber die Somatisierung des Traumas war. Ich hab immer gedacht ich schaffe es schon und ich bin perfekt und ohne mich gehts nicht.In der Traumatherapie sagte meine Psychologin das es schwer ist an mich ran zu kommen ich wollte das Thema meiden es klappte ja ne Zeit .
Seid dem 2,9.2010 bin ich AU und der BG Arzt riet mir Rente ein zureichen was ich aber erst im September 2011 machte sonst hätte die BG das VG gespart.Ich hatte noch ne psychosomatische Reha mit Zusammenhangsgutachten wegen der Schmerzen. Es wurde festgestellt das die wahrscheinlich auf die PTBS zurück zuführen sind aber anerkennen möchten die es nicht so leicht.
VG läuft zum März aus aber ich kann ne Teilhabe am Arbeitsleben über die Bg bekommen wenn es sich wegen der Schmerzen machen läßt.

Noch ein Tipp sammel alle Unterlagen laß dir alles Berichte geben denn die BG zahlt nicht so leicht ne Unfallrente fals du Beeinträchtigungen zurück behälst.

LG SONJA
 

gold.baerchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Sep. 2006
Beiträge
605
Ort
Nachbarschaft vom Bundespräsidenten
Hallo Muppet,
Mach unseren neuen Mitglied doch keine Angst.
Ich sehe es etwas anders als Du!
Es gibt drei verschiedene Arten von Therapeuten, Verhaltenstherapeut, Therapeut für Tiefenpsychologie usw.
Die Notizen die Alt machen soll, bilden Ansätze für den Therapeuten um die kognitiven Wahrnehmungen und die Ausgangsstellung des Patienten richtig einordnen zu können. Prinzip > ich fühle mich schuldig, > ich spüre das verlangen mich selbst zu verletzen usw.
Hieraus wird der Ansatz für die EMDR Behandlung gebildet, um die entsprechende Hirnhälfte zu manipulieren. Einen Versuch ist es wenigstens wert. Es wurden mit dieser Methode bereits gute Ergebnisse erzielt.
Das mit den 5 Stunden austesten, ob man zueinander passt ist auch normal.
Mit den 2 Stunden Block ist auch im Rahmen, aber es kann sehr anstrengend sein. Frage an Alt, bist Du sicher das Du mit einer EMDr behandelt werden sollst. Bei verchronifizierter PTBs eigentlich etwas spät. Ist vielleicht eine etwas andere Behandlung geplant? In welchem Bundesland lebst Du?
 

bertel01

Erfahrenes Mitglied
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624
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Hallo,
ob ein Patient erfolgreich eine Therapie absolvieren kann, ist auch stark von dem Vertrauensverhältnis zu dem Therapheuten abhängig.
Bevor es zur ersten EMDR - Sitzung kommt wird der Arzt erstmal feststellen wie er am besten vorgeht und wo er ansetzen kann.
Er wird also erstmal ein paar Sitzungen benötigen um die Vorgehensweise fest zu legen.
Was mir Sorge macht ist die Betreuung nach den EMDR - Sitzungen. Ich war danach nicht in der Lage klare Gedanken zu fassen und wurde auch "überwacht".
Ich war aber auch Stationär für 12 Wochen in einer Klinik. Aus dieser Erfahrung heraus kan ich mir nicht vorstellen, dass meine Behandlung ambulant hätte stattfinden können.
So hatte ich tag und Nachts immer die Möglichkeit, ein Gespräch mit geschultem Personal zu führen um die Therapie nicht zu gefährden.
Ich habe insgesammt 27 Wochen stationären Aufenthalt und 3 1/2 Jahre ambulante Behandlung gebraucht um einigermaßen mit dem Unfall umgehen zu können. ca. 2 Jahre nach dem Unfall bin ich die erste kleine Strecke selbs mit dem Auto gefahren.
Ich fühle mich heute immer noch nicht wohl und sicher beim Auto fahren und große Strecken lasse ich mich auch noch fahren aber ich habe so ein klein wenig an Freiheit, Mobilität und Sebstvertrauen zurück gewonnen bzw. erkäpft.
Laßt Euch nicht entmutigen und kämpft weiter für Euer Ziel.
Wichtig ist aber, dass die Chemie zwischen den Personen stimmt.
LG Wolfgang
 

Meli

Erfahrenes Mitglied
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Eine EMDR-Behandlung MUSS freiwillig erfolgen. Man kann niemanden mal eben so hoppla-hopp zwingen einen neuen Therapeuten zu akzeptieren und sofort EMDR zu machen.

Jeder einigermaßen ernstzunehmende Therapeut wird erst mal mit Stabilisierungsübungen anfangen. Wenn der Patient nicht stabil ist, verbietet sich EMDR.

Kuck doch mal bei www.emdria.de (oder org) ob der Therapeut da gelistet ist und welche EMDR-Qualifikation er hat. Und du könntest ihn auch anrufen, und fragen, warum er zwei Stunden Termin ansetzt für das Kennen lernen Gespräch.
 

alt

Neues Mitglied
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Hallo, ich habe einen Arbeitsunfall / Wegeunfall. War auf Dienstfahrt und wurde von einem LKW von hinten über den Haufen geschoben.

Hatte noch viel Glück. HWS Distorsion mit bestehender Problematik.
eine innere Verleltzung, dann dazu ein zittern in der Hand / Arm.
Gleichgewichtsprobleme, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Probleme klar
und strukturiert zu denken-handeln, Gedächtnissverlust, usw.

nach fast 6 Monaten eine Reha in einer Neurologischen Einrichtung in der auch BG Patienten sind aber nicht nur..

Da wurde dann für das Zittern der Hand ein psychogener Tremor bei chronischer PTBS diagnostiziert.

Den Rest meiner Beschwerden haben die auch bestätigt.

Wurde dann arbeitsunfähig entlassen und die BG hat Termin für EMDR
Behandlung besorgt.

Ich habe vom Ablauf her schon den Eindruck das beim nächsten Termin
EMDR starten soll. Vertrauen zu jemanden haben den man mal 30 Minuten
gesehen hat in Verbindung mit dem Unfall bzw. Folgen dient nicht dazu
das so zu sehen.

Da ich in der Vergangenheit schon gesehen habe das Ärzte nicht immer richtig liegen bin ich etwas vorsichtig geworden. Es hatte drei Tage gedauert bis man die Ruptur gefunden hatte.....

Daher meine Vorsicht...

LG alt
 

alt

Neues Mitglied
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21 Dez. 2011
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11
..ähm vergessen. Nehme keine Medikamente.

Der Therapeut meinte auf eine meiner wengigen Fragen das EMDR
keinerlei Nebenwirkungen hätte...?
Ich habe Ihn auf der Therapeutenliste nicht gefunden....
 

muppet

Erfahrenes Mitglied
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19 März 2009
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241
Emdr

Hallo alt,

ich wollte dir mit meinem Beitrag keine Angst machen.
was mich nur skeptisch macht ist, dass du nach dem ersten Besuch bei dem Psychologen so unsicher bist. Normalerweise sind die ersten fünf Sitzungen zum Kennenlernen da und das sagt einem der Psychologe normalerweise. Und er erklärt normalerweise auch, dass man die Sitzungen abbrechen und einen anderen Psychologen auswählen kann, wenn man keinen Draht zu diesem findet. Auch dass die zweite Sitzung direkt zwei Stunden stattfinden soll, finde ich fragwürdig. Bevor ein Psychologe mit einem anfängt zu arbeiten, klärt er erst ab, inwieweit das möglich ist, ohne nämlich den Patienten zu stark zu belasten, oder, wie in deinem Fall, zu verunsichern.
Außerdem richtet sich ein guter Psychologe auch nach dem eigenen Tempo und Wohlbefinden des Patienten, das heißt, er macht auch nur das, was du dir selbst gerade zutraust.

Ich würde auf keinen Fall jetzt schon EMDR machen, wo du den Therapeuten kaum kennst und dich dort nicht wohlfühlst.

EMDR reißt alte Wunden oftmals erst wieder auf und nicht nur durch die Behandlung an dem Tag selbst, sondern häufig auch noch Wochen danach durch zum Beispiel heftige Alpträume.

Auch wenn eine Psychotherapie immer anstrengend ist und kein Spaziergang, so solltest du dich beim Therapeuten wohl und von ihm verstanden fühlen.

Viele Grüße,

muppet
 

alt

Neues Mitglied
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21 Dez. 2011
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11
Hallo Muppet,
Mach unseren neuen Mitglied doch keine Angst.
Ich sehe es etwas anders als Du!
Es gibt drei verschiedene Arten von Therapeuten, Verhaltenstherapeut, Therapeut für Tiefenpsychologie usw.
Die Notizen die Alt machen soll, bilden Ansätze für den Therapeuten um die kognitiven Wahrnehmungen und die Ausgangsstellung des Patienten richtig einordnen zu können. Prinzip > ich fühle mich schuldig, > ich spüre das verlangen mich selbst zu verletzen usw.
Hieraus wird der Ansatz für die EMDR Behandlung gebildet, um die entsprechende Hirnhälfte zu manipulieren. Einen Versuch ist es wenigstens wert. Es wurden mit dieser Methode bereits gute Ergebnisse erzielt.
Das mit den 5 Stunden austesten, ob man zueinander passt ist auch normal.
Mit den 2 Stunden Block ist auch im Rahmen, aber es kann sehr anstrengend sein. Frage an Alt, bist Du sicher das Du mit einer EMDr behandelt werden sollst. Bei verchronifizierter PTBs eigentlich etwas spät. Ist vielleicht eine etwas andere Behandlung geplant? In welchem Bundesland lebst Du?

Ja sicher EMDR - steht sogar schriftlich im Entlassungsbericht sowie in der
Terminbestätigung der BG...
Bayern...
 

Bones

Mitglied
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Du hast doch fünf probatorische Sitzungen zur Verfügung, d.h. du kannst innerhalb dieser Sitzungen unterschiedliche Therapeuten ausprobieren.
Unter Psychotraumatologie.de findest du eine Liste von Traumatherapeuten. Mit EMDR ist das so eine Sache. Es gibt da keinen Standard und es soll Therapeuten geben, die meinen einmal so einen EMDR Kurs belegen reicht, um der Crack zu sein.
Ohne das der Patient in einem stabilen Umfeld und selber stabil ist, wird kein Therapeut ans Trauma gehen. Es kann sein, dass der Therapeut EMDR nutzen will, um deine positiven Resourcen zu aktivieren. Wenn dem so ist, dann lass dich drauf ein. Wurde bei mir so gemacht. Positive Resourcen verstärkt per EMDR, dann noch Stabilisierungstechniken, wie Imagination, Atemübungen und Skillstraining zB.
Schau mal nach Traumaliteratur, zB von Gottfried Fischer oder Judith Hermann (Narben der Gewalt). Da steht vieles drin, um zu pakieren, was da bei dir vor geht.
Ich persönlich konnte mich nie am EMDR beim ambulanten Therapeuten einlassen, sondern immer nur in einem stationären Umfeld.

Grüße
 

alt

Neues Mitglied
Registriert seit
21 Dez. 2011
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11
Danke für die Infos.

Mein Therapeut hat mir soeben schriftlich bestätigt das
er beim nächsten Termin mit EMDR beginnt...

Von wegen 5 probatorische Sitzungen..?:confused: Keine Ahnung
Wurde ich darüber nicht informiert...
Heist das ich kann mir da noch jemanden anderen anschauen..

Gruß alt
 
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