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Forumsthema "Arbeitsschutz"

Registriert seit
30 Nov. 2007
Beiträge
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Kiel
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www.workwatch.eu
#1
Guten Tag,
als neues Mitglied dieses Forums fällt mir auf, dass es offensichtlich kein Forumsthema mit der Betitelung "Arbeitsschutz" gibt.

Da dies nicht ganz unwichtig ist, schlage ich vor, die Startseite diesbzgl. zu erweitern.

Vorschlag: "Diskussion zum Thema Arbeitsschutz"

Freundliche Grüße

J. Hensel
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
#2
Hallo J.Hensel,

dann bin ich doch richtig mit der Annahme, dass das hier ein Forum der BG ist für UO.
Eigentlich sollten sich die BG an die Arbeitgeber wenden, mit diesem Thema: Arbeitsschutz!,
aber denen ist der Profit immer zuerst und dann als letztes ist der Arbeitsschutz für diejenigen, die den Profit auf ihren Knien und Buckeln erarbeiten.

Deshalb sollen nun wir hier das zusammentragen, was die BG nicht schafft: Überlegungen anstellen, wie man noch besser Schäden vorbeugen könnte ? ? Armselige Bereitschaft der Arbeitgeber, das Beste für die Arbeitnehmer zu tun.
Eigentlich sollte das ein Unfallopfer-Forum sein, auch ein Forum für Berufskranke, also für bereits Geschädigte, die in die Schadensentsorgungsfalle getappt sind, eventuell auch ein Forum für die Vorsorge, nicht in die Schadensentsorgungsfalle zu tappen.
:rolleyes:
Gruß Ariel
 

uwe2007

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Dez. 2006
Beiträge
239
#3
Hallo Ingenör!,
und nicht nur das! Vielleicht sollte man noch eine Seite machen mit: Ignoranz des RECHTS-Verwaltungsvorschriften, Arroganz der SB, Mißachtung des SGB...........etc........etc.
Das alles und noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeelllllllllllll mehr - machen die da von der BG, weil ich König der ABLEHNER bin...........kennst du das Lied?
Mach die Augen auf - wer lesen kann ist im Vorteil! Hier in diesem Forum haben alle ihre Geschichte mit der BG und andere Versicherungen.
PS: Ich habe in der Höhle des Löwen mal gesagt:" Ihr seid ein krimineller Haufen mit einem legalem Stempel auf der Stirn......und es war plötzlich stille beim Löwen - nur noch Kätzchen mit rotem Kopf......!"
Und ich hab nicht mal ein schlechtes Gewissen (hab Beweise-dazu aber später)! Nicht mal verbittert bin ich nur von der Vorgehensweise bin ich Schockiert! Liebe grüsse an die Bau-BG Hamburg.............

Gruß
Uwe
 

Ramona

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
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#4
Hallo,

Arbeitsschutz ist zwar ein wichtiges Thema, doch hat dieser, wenn man sich an das Forum wendet, meist versagt oder wurde nicht beachtet.

Aus meiner Erfahrung in der Landwirtschaft weiß ich, dass der Schutz der Arbeiter nicht so ernst genommen wurde. Es wurden zwar laufend Belehrungen durchgeführt, die man unterschreiben musste, aber beachtet konnten die meist nicht werden, da die Umstände nicht dem entsprachen, was arbeitschutzmäßig verlangt wurde.
Wenn dann mal eine Kontrolle der BG angemeldet wurde (warum muss man eine Kontrolle anmelden?), wurde alles schnell in Ordnung gebracht, damit es so aussah als ob alles den Vorschriften entspricht.:mad:

Ein "gutes" Beispiel für "Arbeitsschutz" kann ich jetzt bei meiner Schwester sehen. Sie hat über 20 Jahre im Steinbruch gearbeitet und war quarzhaltigen (Grauwacke) Stäuben ausgesetzt. Zu DDR-Zeiten gab es überhaupt keinen Schutz. Nach der Wende gab es einen Mundschutz.
Aber in ihrer Anlage, wo es durch alle Ritzen zieht und Centimeter dick der Staub sich anhäuft, sollte eigentlich keine Staubbelastung sein. Sie hat erzählt, dass sie manchmal nicht einmal die Fahrzeuge, die unter die Silos fahren, vor Staub sehen konnte - Staub in ihrem "Büro". Sehr gesund, kann ich nur sagen.
In der Waage sollte eigentlich auch kaum Staubbelastung sein. Doch wenn die Fahrzeuge durch den Staub fahren, wirbeln die ihn auf, bringen ihn durch die geöffnete Tür mit rein und die Arbeiter werden damit belastet.( Und Staub gibt es da genug)
Das Ende vom Lied ist, dass sie nun an der Lunge erkrankt ist.
Tausendmal hat sie sich wegen des Drecks beschwert, aber es ist nichts geschehen, um diese Umstände abzuschaffen. Nun ist ein Mensch, gerade mal 43 Jahre jung, lungenkrank. Und wer weiß, ob sie noch lange leben wird.

Und was wird die zuständige BG machen? Ablehnen, wo sie nur kann. Ja keine Verantwortung übernehmen, obwohl sie ja die Haftpflicht für den AG ist, durch den meine Schwester geschädigt wurde.(und viele andere Menschen auch)

Das ist Arbeitsschutz in D. Es wird viel geredet, es gibt hunderte Vorschriften und nichts wird unternommen, weil es zu teuer wäre, den Arbeitern Arbeitsplätze mit so wenig wie möglich schädlichen Stoffen zu schaffen.

Genauso ist es in der chemischen Industrie usw..

Würde man den Arbeitsschutz richtig handhaben und wirklich Interesse daran haben, dass die Menschen gesund bleiben, würde auch mehr getan werden. Die BG'n sollten öfter kontrollieren ( ohne Voranmeldung) und härter bei den AG durchgreifen.
So würde es nicht so viele Berufserkrankungen geben. Aber die gibt es ja sowieso nicht, da man kaum welche anerkennt und somit fallen die Erkrankten dann auch aus der Statistik raus.:mad:

Ich persönlich bin von der ganzen Prävention und wie das alles heißen mag, enttäuscht, weil sie nicht in dem Maße durchgeführt wird, wie sie sollte. Und das auf Kosten der Arbeiter, die, wenn sie dann erkranken, im Stich gelassen werden und auf sich allein gestellt sind.

Ich bin so verbittert, weil meine Schwester noch so jung ist und wer weiß, was sie noch durchmachen muss. Ich könnte heulen.

Gruß Ramona
 
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26 Juni 2007
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93
#5
Hallo Ramona!
Es gibt Dinge, Faktoren im Leben welche man beeinflussen kann, andere jedoch nicht. Die Silikose welche Deine Schwester vermutlich hat, diesen Schaden ist nicht mehr Rückgangig zu machen. Ist man erst krank, dann hilft einem die beste Prevention nicht mehr. Man kann jedoch einiges tun, indem man Stäube einfach meidet und sich öffters mal gut Seeluft leistet oder einfach in sich hinein hört was einem Gut tut. Am besten ist es deshalb konsequent auf seine innere Stimme zu hören, Dinge und Risiken, die einem nicht gut tun, einfach kompromisslos meiden. Ich weiß, dass am Arbeitsplatz oder in der Landwirtschaft viele Risiken aufgezeigt werden. Hinzu kommt dass durch eine Tätigkeit im Agrarbereich es einfach unzählige Fallen gibt. Die Menge der Dinge die durch die BG angesprochen werden sind dann einfach lästig. Jedoch sollte man nicht vergessen, wenn etwas passiert kostet dies viel, viel mehr und am Ende sogar das Leben, jedoch sind es die immer wiederkehrenden Fallen im Alltag.
Quarz und Silikate sind immer ein gutes Thema für Chemiker. Silikate werden z. B. oft in Pillen als Füll- oder Zusatzstoff verwendet. Jetzt beginnt man langsam zu begreifen, dass auch Wasserglas-Silikat sehr wohl zu irreparablen Schäden im körperinneren führen kann und das schlimme dabei ist, dass ich bisher annahm, dass dies völlig gesund sei. Ganz arg wird das Ganze, wenn die entsprechende BG auch noch mauert, wie in Deinem Fall geschildert, und dies als BG-Fall ablehnt. Ein Rechtsanwalt mit Biss ist hierbei nach meiner Meinung notwendig. Ansonsten kann Dir vielleicht unser Forumsmitglied Paro mehr Angaben zur Silikose machen.

Gruss
heincole
 

Paro

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1,294
#6
Mein lieber Sich.-Ing.J.Hensel,
Prävention, sollte ja eine der vornehmsten und ersten Aufgaben der BG'en sein, nur ging und geht die Ökonomie vor.
Die BG'en werden immer erst tätig, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt weil Erkenntnisse von Aussen kommen.
Beispiel ist z.B. die Krebsgefahr von Neustoffen, die wenigstens Ansatzweise mit einem "Ames-Test" abgeschätzt werden könnte. Der Test kostet nicht viel mehr, als eine normale Analyse, deren Methoden für Neustoffe ja auch erarbeitet werden müssen. Für den Test werden noch nicht mal Tiere, sondern nur bestimmte Bakterienkulturen gebraucht. Mehr als 80 % der im "Ames-Test" mutagenen Substanzen, sind auch kancerogen (krebserregend) und die könnten dann weiter geprüft werden.
Nur hätte das für die BG'en folgenden Nachteil, sie müssten dann viel mehr Berufskrankheiten entschädigen und könnten sich nicht mehr auf ihre wenigen Listenstoffe zurückziehen, die heute nur noch in Nebenreaktionen vorkommen, deren Schädlichkeit aber statistisch erwiesen ist.
Diesen statischen Beweis haben viele Kollegen mit Schmerzen, Krankheit und Tod bezahlt.
Wo sind denn die BG'en jetzt bei der Einführung von REACH (EG-Chemikalienverordnung) gewesen, eine prinzipielle Überprüfung aller Substanzen zu verlangen, die beforscht werden? Will man weiter auf statische Beweise warten, wieder viele Kollegen als Versuchskanninchen betrachten? Sind die Forscher und ihr Personal krebsresistent?
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus meiner Branche. Solange das Nichtstun billiger ist, als das Handeln, wird nichts passieren. Solange die BG'en die Kosten mit Hilfe des eigenen TAD und parteiischer Gutachter über die Krankenkassen auf die Allgemeinheit abwälzen und die Geschädigten um berechtigten Ansprüche prellen können, so die Industrie vor Kosten bewahren, solange ist Arbeitsschutz nur "Opium für die Betroffenen"!
Ich erinnere nur an unsere verseuchten Flüsse, die schwimmenden Schaumberge etc. Mit Einführung der Abwasserabgabe, war die Sache behoben. Es wurde damals der Untergang der Chemieindustrie in D-land an die Wand gemalt, aber nu schwimmen wieder Lachse im Rhein, weil Dreck einleiten mehr kostet, als Dreck rausholen.
 
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#7
Hallo Ariel!
Mir gefällt Dein Begriff "Schadensentsorgungsfalle" sehr. Alles hat dabei System, auch wie der hierzu entsprechende Sachverhalt von BG's abgewickelt wird. Vielleicht das neue Unwort des Jahres 2008, meine Unterstützung hast Du fuer solch einen Vorschlag.

Gruss
heincole
 
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#8
Hallo,​
über die Resonanz auf meinem Vorschlag zur Erweiterung der Forumsthemen freue ich mich. auch wenn ich das viele Leid, was an dieser Stelle anklingt mich betrübt macht.​
Sicherlich ist es richtig, bei Entschädigungen wegen einer BK oder wie eine BK auf das schmutzige Geschäft der BG`en abzuzielen und anzuprangern.

Jedoch ist die Beleuchtung der Umsetzung staatlicher Arbeitsschutznormen, wie z.B. das Gefahrstoffrecht in Zusammenhang mit Haftungsfragen seitens des Verursachers (vgl. Art. 174 EGV) m.E. nicht zu vernachlässigen.

Denn Arbeitsschutzpflichten sind arbeitsvertragliche Nebenpflichten und sind vom Arbeitgeber zu erfüllen. Tut er dies nicht oder nicht wirksam - vgl. § 3 ArbSchG -und es kommt zu einem Schadensereignis, besteht die grundsätzliche Möglichkeit insbesondere gemäß § 823 (2) BGB.​

Also was ich sagen möchte ist:
Entschädigungen durch die BG`en ist die eine Sache. Eine weitere ist die rechtliche Würdigung vg. Schadensersatznorm und anderer, wie z.B. die Möglichkeit des § 35 (1) Satz 1 GewO.

Insgesamt möchte ich somit darauf aufmerksam machen, dass hinsichtlich des Arbeitsschutzes in D ein duales System besteht. Einerseits der Staatliche Arbeitsschutz (Gesetze, Verordnungen u.a.) andererseits das Satzungsrecht der BG`en (UVV`en etc.).​

Für die die überbetriebliche Überwachung des Staatl. Arbeitsschutzes sind die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder zuständig. Sie haben die Beschäftigten zu schützen - Art. 1 (3) i.V.m. Art. 2 (2) GG.​

Insbesondere im Falle einer berechtigten Beschwerde gem. § 17 (2) ArbSchG.​


Als ehemalige Aufsichtsperson bei der Gewerbeaufsicht ist mir schon bewußt, dass Vg. von der Realität abweicht oder abweichen kann. Jedoch gibt es in diesem Falle auch Möglichkeiten sich zur Wehr zu setzen und über Menschenrechtsverletzungen in der Arbeitswelt Klartext zu reden. - Und das Thema Staatshaftung z.B. im Falle eines "Nichttätigwerdens" der Arbeitsschutzbehörden im konkreten Einzelfall ist sicherlich auch interessant zu hinterfragen.


Jörg Hensel​

 

Ariel

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#9
Hallo J.Hensel,

http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=2362&highlight=Asbest

diese Beiträge von Petra, die ich sehr gut und für sehr wichtig halte, begleiten meine Gedanken fast täglich, denn der Inhalt zeigt bis ins kleinste Detail unsere Möglichkleiten auf, sich zur Wehr zu setzen, und den entsprechenden Erfolg, bzw. Erfolgsaussichten.
(Ich würde es sehr begrüßen, wenn Petra diese Beiträge in das Thema: 'Berufskrankheiten' einschieben lassen würde.)




Jedoch gibt es in diesem Falle auch Möglichkeiten sich zur Wehr zu setzen und über Menschenrechtsverletzungen in der Arbeitswelt Klartext zu reden. - Und das Thema Staatshaftung z.B. im Falle eines "Nichttätigwerdens" der Arbeitsschutzbehörden im konkreten Einzelfall ist sicherlich auch interessant zu hinterfragen.​

Die Diskussion über den "Arbeitsschutz" kann von mir aus erfolgen, nur sehe ich darin keine Chance für Gnade für uns Betroffene von den Profis der Schadensentsorgungsfallenstellern, unseren BG-Gutachtern, den Professors Dr.Dr.Dr.Dr. ...... !

Wenn Prof. Dr. Dr. Dr..... schreibt, dass Testosteron keine Leistungssteigernde Wirkung habe (Uni-Klinik Freiburg!), (aktuelles Beispiel), was sollen wir diskutieren über Stoffe und Einhaltung von Arbeitsschutz, wenn die Stoffe, doch angeblich garnicht schädlich sind, und/oder die Aufnahmemenge nicht hoch genug war, oder die Lasten nicht zuuuuuu schwer waren, usw.

Wenn der Inhalte, die Richtwerte, des Arbeitsschutzes nicht korrekt sind, warum sollen wir uns dann unterhalten über die Einhaltung von dem was nichts Richtiges enthält.

Wir sollten uns Gedanken darüber machen, warum man , nur als Beispiel, heute die Asbestbeseitiger in vakuumierte Raumfahrtanzüge steckt und den Arbeitsbereich luftdicht verschließt, wenn doch erst ab einer bestimmten Einatmungsquantität über 20 Jahre eine kleine Gefährdung darstellen könnte, und sogar das kaum, bzw. nicht ausreichend für Schadensersatz!. Immerhin segnen deutsche Gerichte das so ab!

Ich denke, man kann solch eine Diskussion innerhalb des Themas "Berufskrankheiten" integrieren.

Gruß Ariel
PS: Der 2. Link hat mich etwas amüsiert. Wenn man erlebt hat, wie ein deutsches Gericht mit Klägern umgeht, die versuchen, einen professionellen (oder von mir aus krankhaft besessenen Falschgutachter) unschädlich machen wollen, dann kommt genau das zum Tragen, was in dem 2. Link angeprangert wird!
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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2,698
#11
Hallo J. Hensel,

ist das kein konkreter Fall für dich, der Link von Petra?

Ich denke, für Arbeitsschutz, wie es uns betrifft, gibt es fast nichts konkreteres!

Gruß Ariel
 

oerni

Erfahrenes Mitglied
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Bayrisch-Schwaben
#12
Hallo Hr. Ing. J. Hensel,


es ist sehr schön das es Vorschriften gibt, aber selbst bei der HVBG werden viele nicht eingehalten.

Es gibt viele Großfirmen z.B. Bosch Sicherheitstechnik, Siemens oder Bahn AG um jetzt mal 3 in meiner Nähe zu betrachten, dort werden Tag für Tag die Sicherheitsrichtlinien übertreten und selbst das Gewerbeaufsichtsamt oder die Politik schaut tatenlos zu, wie Menschen als Opfer benutzt werden.
Sicherheit wird vorne auf die Fahne geschrieben und wenn das Blatt gewendet wird, ist doch die Bilanz das Wichtigste.

Betrachten wir z.a. die Beleuchtungsrichtlinie für EDV-Arbeitsplätze, wenn wir in die Firmen kommen, müssen wir feststellen, dass 95% der Arbeitsstätten mangelhaft ausgestattet sind und wenn sich dann etwa Jemand traut eine Verbesserung zu beantragen, bekommt man zu hören:
Sei froh das Sie Arbeit haben!

Selbst die BG will in diesen Betrieben nicht unbedingt korrekt kontrolieren, denn in der Verwaltung sitzen bekanntlich Firmenvertreter.

Nur in mittleren und kleinen Betrieben wird demonstrativ die Macht der BG / GWA gezeigt.

Dann gibt es auch noch Prof und Dr. Dr. die nichts besseres zu tun haben, als z.b. wissenschaftliche Erkenntnisse so darzustellen, als ob davon keine Gefahr aus gehen kann.

GELD regiert auch beim Thema Arbeitsschutz und Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten eine große Rolle.

Sieh Dir den Bericht von Petra!

Asbest oder Holzschutzmittel, das Wissen über die Gesundheitsgefährdung war schon viele Jahre vorhanden, allerdings wusste die Industrie sich immer wieder ERFOLGREICH von der Verantwortung zu drücken.

Damals und Heute immer wieder aufs Neue!
 
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