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Folgeschäden durch Versicherer

Sekundant

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#14
hallo athena,

Was Hellas Aussage anbelangt: Ihre Beschwerden richten sich doch nicht gegen Behandler sondern im Hinblick auf den Umgang der Versicherer mit den Unfallopfern. (Oder habe ich da was falsch verstanden?)

Dennoch:
Ich bin äußerst skeptisch, dass eine mittelbare Unfallfolge aus der Art und Weise des Umgangs mit den Versicherten je anerkannt wird.
grundsätzlich kann und muss man ja in der beurteilung von einem (idealerweise gegebenen) sollzustand ausgehen, wie er rechtlich definiert und nötig ist. vor allem unredliche und unzulässige vornahmen kann man hier nicht schon von beginn an voraussetzen und in die beurteilung einbeziehen.

im "Umgang der Versicherer" sehe ich da im ergebnis auch keine unterschiede, wenn sie auch in der beurteilung und ggf den anspruchsgrundlagen bestehen mögen.

ein solcher "Umgang der Versicherer" wird zb schon entsprechend in jenen fällen berücksichtigt und sanktioniert, als sich eine deutliche verweigerungshaltung in der bemessung eines (erhöhten) schmerzensgeldes auswirkt und abgestraft wird. auch hier wird ja analog die weitere und unnötige belastung geschädigter berücksichtigt und im grunde genommen damit auch der innere zusammenhang schon hergestellt.
wie alles andere auch braucht es hier nur die logische und treffende begründung.


gruss

Sekundant
 

HWS-Schaden

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#15
Hallo,

idealerweise müsste ein begleitender, behandelnder Dr. Psych (den man normalerweise gar nicht zur Seite hat) eine Rückmeldung in Form eines Berichts an die BG-Geschäftsführung geben, was das (vermutlich ja rechtswidrige) Verhalten der BG (Prof ST-Stellungnahme) an Rückschritten im Gesundungsprozess bewirkt hat
und dass dies nicht im Sinne der Kostenminderung und erst Recht nicht im Interesse des Versicherten liegen kann.

Der Therapeut / Die Therapeutin versucht behutsam ein Stützkorsett aufzubauen und die Zuständigen der BG zerschmettern es und fügen weitere Wunden hinzu.

Mit Sensibelchen hat das nichts zu tun, @hella, die Aktion der BG hat dich zurückgeworfen. Rückschritte und Fortschritte, du weißt doch, wie das ist, bist vom Fach. Sei nicht ungeduldig mit dir, es gehört zum Prozess dazu.

Ein Kampf um die Anerkennung ... Na, der fehlt dir gerade noch.

Stay strong.

Liebe Grüße HWS-Schaden
 

athena

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#17
HWS-Schaden,

Müßte? Wechler Therapeut legt sich mit der BG an. Und ob er das darf, von wegen prof. Distanz. Auch ein Therapeut, der von der BG bezahlt wird, wird sich nicht einmischen.

Gruß von athena
 

hella

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#18
Liebe Athena!
Nach zwei schlechten Erfahrungen habe ich bewusst keinen Therapeuten mehr über die BG.
Ich brauche eine echte Vertrauensbasis für eine Therapie, sonst bringt mich das nicht voran.
Lg
 
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#19
Hallo hella,
auch ich fühle mich durch meine (nicht bgliche) Therapeutin deutlich besser betreut und wahrgenommen, als in der die mehrmonatigen therapeutischen Behandlung in der BG-Klinik.
Der letzte Entlassungsbrief kam einem Gutachten gleich, aus dem die BG sofortige Konsequenzen zog...Ich sage nicht, dass die Therapie schlecht war, aber wirklich Vertrauen hätte ich besser nicht haben sollen!
Aktuell wieder zuhause und in nicht bglicher Behandlung fühle ich mich als Mensch gesehen und eben nicht als geldsaugenwollendes Objekt. Auch werde ich dort tatkräftig unterstützt, da meine Probleme als eindeutig überfallbedingt gesehen werden und auch der BG die Stirn gezeigt wird.
Ich bin mir sehr sicher, dass es mir im Moment mit großer Unterstützung der BG doch ziemlich schlecht geht und bin mir genauso sicher, dass es auch anders laufen könnte..

Liebe Grüße

Frida
 

HWS-Schaden

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#20
Hallo athena,

ich habe extra geschrieben, ein "Dr. Psych" und den abgegrenzt vom Therapeuten
und geschrieben "idealerweise"
und dass es normalerweise nicht so ist, dass zusätzlich ein Dr. zum Therapeuten involviert ist.

Die Schädigung PtBS ist Folge (oder strittige Folge) des Unfalls.
Das Verhalten des SB / Die Vorgehensweise der BG (hier die vermutlich rechtswidrige Stellungnahme bei Prof ST) erschwert den Gesundungsprozess, bewirkt Rückschritte oder Verschlechterungen.
Das ist weder im Sinne des Versicherten, noch im Sinne der Kostenminimierung.

Ich wollte hella eigentlich nur stärken und ihr meine Ansicht mitteilen, dass ein (theoretischer) Rechtstreit um die Anerkennung der gesundheitlichen Folgen oder Auswirkung, die die o.g. Vorgehensweise der BG ja tatsächlich hat, ihr [Ironie in] gerade noch fehlt [Ironie off] und auch dass ich denke, es gehört zum Gesundungsprozess bzw zur Krankheit selber dazu, dass es Rückschläge gibt.
Bis man stabil ist und sich annähernd gesund nennen kann, hat man sein Stützkorsett und an dem (noch Wackeligen) zu wackeln, bringt eben ... Na, ihr alle versteht vermutlich, was ich meine.

Liebe Grüße HWS-Schaden

@ hella und Frida
Ich kann das sehr gut verstehen. Meine Situation ist, dass ich nicht aus einer bg-lichen Liste wählen müsste, sondern nur auf GKV-Zulassung achten muss. Selbst da bleibt m.A.n. genug transparent, weshalb es mir echt schwer fällt, da jemandem zu vertrauen. Ich hab mal ein paar Std privat bezahlt, aber wer kann sich das längerfristig (wenn überhaupt) leisten?
 
Zuletzt bearbeitet:

daphne

Erfahrenes Mitglied
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113
#22
liebe hella,
was mir dazu noch einfällt: deine - wahrscheinlich von der KK bezahlte? - therapie hat ja auch nur eine begrenzte anzahl von stunden. je nach therapieverfahren 80 bis 100. wenn du jetzt aber im therapieverlauf immer wieder durch die interventionen der bg zurückgeworfen wirst und dadurch nicht mal in eine gute stabilisierungsphase kommen kannst (wir sprechen hier mal gar nicht von traumaaufarbeitung, das dauert ja sehr viel länger und setzt stabilisierung voraus), dann stellt sich doch auch zu recht die frage, wer bezahlt die therapiestunden, die nur dazu dienen, dir bei dem ganzen bg-dr. stev-dilemma zu helfen?

mir ist klar, dass das eine rein theoretische frage ist, aber therapiestunden kann man zumindest in geldwert messen und darum sind sie eine belegbare größe.

liebe grüße
daphne
 
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