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Finanzielle Unterstützung für die Einstellung Schwerbehinderter ...

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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... in Hessen tritt rückwirkend seit dem 01.01.2014 mit dem

HePAS
Hessisches Perspektivprogramm zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen

in Kraft.


Ziel ist es, schwerbehinderte Menschen in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis zu vermitteln. Dabei arbeiten das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) und das LWV Hessen Integrationsamt eng mit Jobcentern und der Agentur für Arbeit zusammen. HePAS bietet Unternehmen und Dienststellen finanzielle Anreize, behinderte Menschen als Fachkräfte zu gewinnen, um mit ihnen gemeinsam ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen zu können. Dies beinhaltet bereits eine individuelle Unterstützung in der Anbahnungsphase eines Beschäftigungsverhältnisses.
Für Maßnahmen und Einstellungen bis zum 31.12.2016 werden Mittel aus der Ausgleichsabgabe bereitgestellt.

http://www.lwv-hessen.de/webcom/sho.../_cmt-117e74995307118a98c7534a8e1c422c/i.html

Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, einen Job, einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz in Hessen zu bekommen?

Falls das Thema unter "Arbeitsagentur" besser aufgehoben wäre, bitte verschieben!

Viele Grüße, Rudinchen
 

Mehlstaubadipositas

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HePAS bietet Unternehmen und Dienststellen finanzielle Anreize, behinderte Menschen als Fachkräfte zu gewinnen, um mit ihnen gemeinsam ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen zu können.
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, einen Job, einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz in Hessen zu bekommen?
Und was passiert wenn die finanzielle Förderung ausläuft? Auch behinderte Menschen möchten ihre Anstellung aufgrund ihrer Leistungen bekommen und nicht auf Grund ihrer Behinderung.:cool:
 

Rudinchen

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Hallo,

ich denke, der Gedanke dahinter ist, dass einfach Schwellenängste abgebaut werden und dass, wenn alles gut läuft, der schwerbehinderte Mitarbeiter nach der Förderung in Lohn und Brot bleibt, weil der Arbeitgeber erkennt, was ein schwerbehinderter Mitarbeiter alles leisten kann ...

Viele Grüße,

Rudinchen
 

Mehlstaubadipositas

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Kann Dir ja nicht passieren, die BG kümmert sich doch bestens um Dich :cool:
LG Rajo
Was soll denn diese dumme Anspielung? Wenn du nichts konstruktives zu einem Thema schreiben kannst, dann las es doch einfach.:mad:

Hallo,
ich denke, der Gedanke dahinter ist, dass einfach Schwellenängste abgebaut werden und dass, wenn alles gut läuft, der schwerbehinderte Mitarbeiter nach der Förderung in Lohn und Brot bleibt, weil der Arbeitgeber erkennt, was ein schwerbehinderter Mitarbeiter alles leisten kann ...
Viele Grüße,
Rudinchen
Das mag sicherlich der Gedanke dahinter sein und ich finde diese Idee auch durchaus annehmbar, dennoch glaube ich, dass es viele Firmen geben wird die nur auf die finanzielle Förderung schauen werden und weniger auf die Leistung der Behinderten und das finde ich falsch. Es ist traurig, dass man die Firmen nur noch mit finanziellen Zuschüssen dazu bringen kann einen behinderten Bewerber einzustellen. Und zu allem Überfluss findet in den Firmen oftmals noch eine Selektierung zwischen den behinderten Bewerbern statt. Zwischen denen bei denen man die Behinderung sofort sieht und denen bei dem man sie nicht sofort sieht.:cool:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

seenixe

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Hallo Mehlstaubadipositas,
Was soll denn diese dumme Anspielung? Wenn du nichts konstruktives zu einem Thema schreiben kannst, dann las es doch einfach
Kann es sein, dass Du dies durch Deine eigenen Beiträge immer wieder provozierst?

Zum Thema:
Dieses Programm bietet einigen Schwerbehinderten wenigstens die Möglichkeit wieder in eine Berufsleben einzusteigen. Eine Vielzahl von Betrieben würde sie ohne diese finanziellen Anreize überhaupt nicht in Betracht ziehen. So können sie sich wenigstens beweisen, können im Job zeigen, was sie können und bekommen damit auch eine Chance.
Ich erlebe es in meiner täglichen Arbeit, wie schon innerlich die Hände gehoben werden, wenn es heißt "Schwerbehindert". Unsere Freunde von der Berufsgenossenschaften lassen die Betroffenen schon sehr oft in der Luft hängen und was meinst Du, wie Personalchefs das sehen?

Den Anspruch der Schwerbehinderten kenne und lebe auch ich, aber wenn Du nicht bereits in einer Firma beschäftigt bist und die Dich nicht eventuell noch rausschmeißen , dann ist der Einstieg nicht allzu einfach.
Nicht jeder findet eine Arbeit und erst recht nicht, die er gerne haben würde.

Gruß von der Seenixe
 

Rajo1967

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Hallo Mehlstaub...

Dumm ist nur, wer dummes denkt.:D

Nach Deinen bisherigen Beiträgen lebst Du doch in einer rosaroten Welt, und wenn einmal etwas kommt an Projekten die schwerbehinderte fördern sollen dann läuft es wie bei Deinen anderen Beiträgen.
Alle sehen es falsch, Du hast "die Richtige Meinung" zu dem Thema. Ich bin gespannt, wie Du es nach Deiner Umschulung schaffst in Deine Arbeitsleben zurück kommen zu wollen.

Wie willst Du denn "Arbeitserfahrung und Leistung" nachweisen, wenn Du in Deinem umgeschulten Beruf noch nicht gearbeitet hast?

Willst Du Dir Arbeitsbescheinigungen und Leistungsbeweise im Vorab ausstellen lassen?

Wenn Du erstmal überlegst, bevor Du Deinen Senf dazu gibst, dann würdest Du auch merken was dabei nicht stimmt.:confused:
Die wenigsten werden schon schwerbehindert geboren.:eek:

LG Rajo
 

Mehlstaubadipositas

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Und schon wieder werde ich angegriffen nur weil ich eine andere Meinung zum Thema habe.:cool:

Ja, vielleicht habe ich in manchen Bereichen eine rosarote Brille auf, aber ich bin lieber ein Optimist der auch mal auf die Schnauze fällt, als ein Pessimist der alles schwarz sieht und keine Hoffnung mehr hat. Und das mit der Arbeitserfahrung könntest du jeden fragen, der frisch aus der Ausbildung kommt. Nur zu deiner Info, eine Umschulung in einem Ausbildungsberuf ist genau das selbe wie eine Ausbildung in dem Beruf, nur um 1 Jahr kürzer. Die Prüfung und die Abschlüsse sind genau die selben.:)
 

Rajo1967

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Ich brauche sicher keine Infos von Dir.....

Ich habe in meinem Leben drei Berufsabschlüsse, habe verschiedene "Zertifikate" und auch als Ausbilder habe ich schon nebenher gearbeitet.
Ebenso meine Frau die Industriekauffrau ist, Ausbildereignungsprüfung für Bürokaufleute hat und auch noch weitere Berufsabschlüsse.

So Du Spaßmacher, sie bekommt mit den bei ihr vorliegenden Gesundheitseinschränkungen die aktuell einen GdB von 70, davon 50 unbefristet bedingen garantiert keinen Job mehr.
Schwerbehinderte haben unter anderem auch einen verbesserten Kündigungsschutz.

Das was Du schreibst ist teilweise oberflächlich, realitätsfremd und ohne grundlegende Überlegungen. Diesen Satz kannst Du gerne als persönlich nehmen und ist ausschließlich meine erfahrungsnahe Meinung aus dem was Du so von Dir gibst.:p

LG Rajo
 

Mehlstaubadipositas

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Das was Du schreibst ist teilweise oberflächlich, realitätsfremd und ohne grundlegende Überlegungen. Diesen Satz kannst Du gerne als persönlich nehmen und ist ausschließlich meine erfahrungsnahe Meinung aus dem was Du so von Dir gibst.
G Rajo
Mit Oberflächlichkeit kennst du dich doch bestens aus. Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass es keine Rolle spielt was ich schreibe, du bist von vornherein anderer Meinung. Versuch es doch mal mit vernünftigen Gegenargumenten, oder bist du mit deinen drei Abschlüssen nicht in der Lage zu. Geh doch mal in ein anderes Forum für Menschen mit Behinderung, ob die das alle so toll finden.
 

Michi104

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Hallo,

Das Firmen, schon lange einen ausgleich erhalten können, wenn sie durch die einstellung eines Menschen mit einer schwerbehinderung, einen nachteil haben. (Da dieser ggf. Langsamer ist usw)

Aber auch das bringt nur gering mehr Menschen mit einer Schwerbehinderung in Arbeit.

Ich weis das viele lieber darauf verzichten und einen Bewerber ohne SBA einstellen.
Auch der Kündigungschutz bringt nur bedingt etwas.

Grüße Michi
 

Rajo1967

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Hallo Michi,

deshalb ist es meiner Meinung nach auch zu begrüßen, wenn eine Landesregierung Programme (auch wenns nur vorrübergehend ist) ins Leben ruft, die ein bischen helfen können.

Es kommt ein Signal an, das gesehen wird das Probleme bestehen. Ob das eine Lösung ist wage ich auch zu bezweifeln, es könnte aber ein zusätzlicher Weg sein um Schwerbehinderten die noch arbeiten können und vielleicht nicht so viele Leistungseinbußen haben genau die Möglichkeit zu eröffnen ihre Leistungsfähigkeit die vorhanden ist unter Beweis zu stellen.
Es wird vielleicht kein genereller Weg sein, allerdings für einige eine reelle Chance.

LG Rajo
 
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