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Erfahrungswerte.....oder ich find im Web oder der Boardsuche nix passendes :(

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19 Jan. 2008
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Guten Tag Forum,
ich darf mich kurz vorstellen. Ich bin Stephan, 34 Jahr jung und seit dem 1.1.07 "Quax" der Bruchpilot. (Zumindest was meine Eigenschaft beim Skiliftfahren an geht). Es ist einfach zu dumm. Da fährt man seit über 10 Jahren Ski und dann fliegt man beim aussteigen aus den Lift hin. Und das so gekonnt, dass der Urlaub beendet war und ich im Feb. 07 unters Messer durfte.
Athroskopie, mit Teilentfernung des Hinterhornes vom linken Innenmeniskus (Korbhenkelruptur). VKB ist elongiert aber immerhin noch dran.

Die Beschwerden im Alltag sind erträglich (bin ja ein Mann *grins*). Nach sportlichen Aktivitäten hab ich zwar ein paar Tage mehr Probs. aber es geht.

Nun darf ich im Feb. zu einem von der Versicherung (PUV) bestellten Gutachter. Auch wenn ich derzeit nicht sooooo große Einschränkungen habe, hat mir mein Orthopäde eine Arthrose vorrausgesagt. Dieses würde ich natürich von der PUV in gewisser Weise honnoriert wissen.

Ich gehe davon aus, das der Gutachter ehr im Sinne der Versicherung gutachten wird und stelle mich schon einmal auf einen Rechtsstreit ein.

Um nur mal einen Anhaltspunkt zu haben, ob ich zu RA laufen sollte, würde mich einmal interessieren ob und wieviel x/10 Bein meine Verletzungen wohl ergeben werden? (Menisusteilresektion/VKB elongiert)

Liebe Grüße

DkM
 

j_e_n_s

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Hallo DkM,

den Gang zum RA kannst du dir erstmal sparen.

Die Versicherung kann dich jährlich Begutachten lassen, bis 3 Jahre nach Unfalldatum. Sprich, bis zum 01.01.2010. Bis dahin kann die Versicherung sich auch mit Zahlungen zurückhalten, lediglich einen angemessenen Vorschuss kannst du verlangen. Vorher ist jeder Gang zum RA nur Kostenerzeugend, gegen was willst du vor dem 01.01.2010 rechtlich vorgehen?

Auf deine eigentliche Frage nach der Höhe des Invaliditätsgrades, wieviel 10tel vom Beinwert das sein könnten, kann ich dir leider keine Auskunft geben, bin kein Arzt.

Gruß Jens
 
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Hallo jens,
danke für deine Antwort. Ich habe mit so einer Unfallgeschichte nicht sonderlich viel Erfahrung. Das mit den drei Jahren habe ich auch schon gehört. Mir geht es im Grunde darum, wie ein, mit an Sicherheit gerenzender Wahrscheinlichkeit, eintretender Spätschaden jetzt zu beurteilen ist. Mein Doc hat ja schon gesagt, es ist nicht die Frage ob, sondern wann ich in dem Gelenk eine Arthrose bekomme. Ich denke (besser hoffe) das dieses noch nicht bis zum 1.1.2010 eingetreten sein wird. Mein Wissensstand ist, dass der Gutachter nach einem Jahr gutachtet und beide Parteien die möglichkeit haben bis drei Jahre nach dem Unfall neu gutachten zu lassen. Was aber, wenn der Folgeschaden erst nach fünf, sechs oder zehn Jahren eintritt?
 

j_e_n_s

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Hallo DkM,

der Gutachter hat auf den Spätschaden mit abzustellen, muss diesen in seinem Gutachten und dem Grad der Invalidität mit einfließen lassen.

Gruß Jens
 
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Hallo DkM,

der Gutachter hat auf den Spätschaden mit abzustellen, muss diesen in seinem Gutachten und dem Grad der Invalidität mit einfließen lassen.

Gruß Jens
....demnach sollte es doch bereits jetzt möglich sein die abzusehenden Spätschäden (Teilmeniskus ex und VKB elongiert = vorzeitiger Knorpelverschleiß / Arthrose) zu beziffern, oder? Da sich der Meniskus nicht mehr neu bildet und das ausgeleierte KB das Knie auch nicht stabiler macht, bleibt also nur abzuwarten, wann die Verschleißerscheinungen die Lebensqualität stark mindern. Daher mein Gedanke, bereits jetzt den RA mit ins Boot zu holen. Die Kosten hierfür sehe ich ehr sekundär, da diese Streitigkeiten von meiner Rechtsschutz gedeckt sind.

LG DkM
 

j_e_n_s

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Hallo DkM,

du kannst es ja probieren mit der RSV und dem RA.

Sehe aber da wenig möglichkeiten. Bei mir war auch klar, dass mir kein neues Gelenk wachsen wird, die Versicherung lies mich trotzdem jährlich begutachten. Erst im dritten Jahr wurde dann abgerechnet. Die Gutachten vielen jedes mal höher aus, was den Grad der Invalidität betraf.

Gruß Jens
 

j_e_n_s

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Hallo DkM,

nein, auch war jedesmal ein anderer Gutachter beauftragt worden. Die Gutachter kannten sich aber alle untereinander, habe ich im Gespräch rausgehört.

Gruß Jens
 
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