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Eine Fingerverletzung mit offenen Fragen. Wer kann helfen?

Etienne1

Neues Mitglied
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20 Sep. 2017
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17
#13
Nochmals zu meiner Frage bzgl der Unfallanzeige: Ist eine Unfallanzeige seitens der RehaKlinik aufgenommen worden? Warum hat dich niemand in die Notaufnahme gebracht? So war das bei mir. Sofort ins benachbarte Krankenhaus in die Notaufnahme.
In der Rehaklinik war alles in heller Aufregung, anfangs habe ich ja auch noch gelacht. Trotz der Sternchen vor den Augen. Und war schon sehr irritiert das mich der Rehaarzt sofort in die Notaufnahme schickte. Egal ob bei dir ein Arzt anwesend war oder nicht. Die Ärzte in einer RehaKlinik sollten mindestens eine Rufbereitschaft habe oder das Pflegepersonal instruiert sein in einem Fall wie deinem sofort zu handeln, nämlich Krankenwagen anrufen und in die Notaufnahme bringen lassen. Andernfalls gibt es ja auch eine hausärztlichen Notdienst.

Alles Gute
Chris1966
Hallo, Chris1966;

Herzlichen (...etwas verspäteten) Dank für Deine Antwort.

Schade, daß es bei Dir auch nicht so optimal verlaufen ist! In meinem Fall sind die ärztlichen Fehler aber definitiv nicht "schicksalhaft" bedingt, sondern auf krude Schlamperei zurückzuführen - die von mir geschilderten Fehler waren allesamt vermeidbar, sofern die Ärzte ihre Arbeit und Verantwortung gegenüber dem Patienten ernst genommen hätten! Aber heutzutage agieren Ärzte ja nur noch als profitorientierte Wirtschaftsunternehmer - und welcher Mediziner macht sich für das bißchen Fallpauschale pro Kassenpatient und Quartal auch nur die mindeste Mühe? Sollen die Patienten - heutzutage nur noch "Kunden" - doch sehen, wo sie bleiben! Herzlichsten Dank, Ulla Schmidt & CO. - IHNEN geht es hoffentlich ganz hervorragend!?

Die Unfallanzeige wurde erst am Tag (Montag) nach dem Unfall (Sonntag) aufgenommen; da war die Verwaltung der Rehaklinik wieder im Dienst. Das war (laut Verwaltung) auch der Grund, wieso - angeblich - am Tag zuvor kein zeitnaher Transport in die Notaufnahme einer anderen Klinik möglich war - die Genehmigung dazu und den entsprechenden Behandlungsauftrag mußte angeblich erst die Verwaltung nach Maßgabe eines (...sonntags ja nicht vorhandenen Arztes) erstellen und bearbeiten. Wegen der KOSTENFRAGE. - So ein Schmarrn!!! Und DAS in einer deutschen Rehaklinik!!!

Mittlerweile habe ich eine Antwort meiner Krankenkasse (Pronova) bezüglich eines "unabhängigen" Gutachters erhalten: Ich muß natürlich einen Unfallbericht anfertigen und meine "Bedenken" betreffs der ärztlichen Versorgung "möglichst objektiv" schildern. Dieser Bericht wird sodann vom Medizinischen Dienst (MDK) beurteilt und "nach Aktenlage" (...klar - ist am bequemsten) geprüft - allerdings mit höchst ungewissem Ausgang, denn der MDK ist gegenüber seinen Kameraden ("eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus") in der freien Wirtschaft sehr kulant - und es gibt derzeit nur einen einzigen amtlichen Gutachter für die gesamte Region Südwest-Pfalz, der, laut Sachbearbeiterin der Pronova, "wegen der massiven Zunahme der Behandlungsfehler so gut, wie ständig ausgebucht ist"! Das sorgt doch gleich schon mal für gute Laune!
Aber ich nehme den Kampf auf!!!

Nicht nur für mich selbst, sondern auch, um anderen Leidensgenossen in Zukunft dieses menschenverachtende Procedere zu ersparen oder zumindest zu erleichtern!

Übrigens: Es hat sich bei einer Nachuntersuchung vor wenigen Tagen heraus gestellt, daß auch bei der Operation wohl so einiges schief gegangen ist, denn die Strecksehne des Fingers wurde vermutlich völlig lahm gelegt, das Fingerendglied (DIP) läßt sich nicht mehr ganz durchstrecken und ist in ca. 30 Grad gebeugt - die Details müssen jetzt per MRT überprüft werden. Dazu eine Frage in die Runde:
=> Kann das auch eine Folge der Ruhigstellung (erst 4, dann 6 Wochen) sein? Ist diese Fehlstellung vielleicht mit etwas Zeit (u. Ust. viel Zeit und Geduld) wieder reversibel? Kann ich das fördern oder bin ich zum Abwarten verdammt? Hat hier jemand eine Idee bzw. ähnliche Erfahrungen machen müssen?

Viele Grüße an alle und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr;
Etienne
 

Tina79

Erfahrenes Mitglied
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4 Aug. 2017
Beiträge
123
#14
Hallo Etienne,

Deinen Frust können viele hier nachvollziehen. Auch wenn es bei jedem anders ist (Heilungsverlauf), wirst auch Du Deinen Weg finden.
Und wenn Du so gern Gitarre spielst, wirst du das auch weiterhin machen. Vlt was anders, aber Du wirst es.
Der Wille ist entscheidend dafür.
Vlt ist schon bald der nächste Gig ;)

Hast Du schonmal darüber nachgedacht, Deinen ganzen Frust, den Ärger niederzuschreiben??? Für Dich persönlich, um auch irgendwann mal abschließen zu können damit, um weiterzugehen.
Würde ich Dir empfehlen. Das befreit.
Vlt wird es ja sogar ein Bestseller:cool:
Aber vergesse Deine Ziele, Wünsche dabei nicht.

Ich hatte eine Luxation des Ellenbogens rechts, mit Trummerbruch deshalb.
Das und weiteres wurde z.T. übersehen, und weil sich erstmal darum gekümmert werden musste, dass ich am leben bleibe.
Bei Auffallen, bekam ich einen Fixateur daran, und später eine Schiene.
Durch die lange Zeit hat in dieser Haltung, hat man bei der physio und Ergo noch viel erreicht. Aber es stimmt svhon, durch Zeit, und Heilung wird es "fest" in dem Sinn.
Du hast doch diesbez. Therapien, mehr kannste nicht tun. Auch zH, aber bedenke nicht zuviel.

Ich kann den Arm nicht strecken oder anwinkeln komplett, und manchmal stört es mich auch. Aber, ich kann den wieder "im Alltag" nutzen... das ist doch die Hauptsache. Ich bin Rechtshänderin.

Gib nicht auf, und geh (ein bissel anders wohlmöglich) weiter.

Gruss
 

Etienne1

Neues Mitglied
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20 Sep. 2017
Beiträge
17
#15
Hallo, Tina;

Lieben Dank für Deinen Zuspruch und Optimismus! Das zaubert mir ein Lächeln in's Gesicht. Nochmals Danke! :)

Dein Mut und Deine Tapferkeit sind wirklich bewundernswert!!! Respekt! :D Du hast ja ein echtes Martyrium :eek: hinter Dir. Aber zum Glück hat Dein Schutzengel Dich nicht im Stich gelassen und ich bin sicher, er wird auch in Zukunft stets für Dich da sein. Darauf kannst Du Dich bestimmt verlassen. :)

Die Idee mit dem Buch finde ich gut; auf jeden Fall werde ich meine äußerst schlechten Erfahrungen mit der zynischen Gesundheitsindustrie, den unfähigen Ärzten ("Goldene Rolex und Ferrari "Grande Macho"- was sonst?") sowie den korrupten Krankenkassen und Ärztekammern (Zitat Montgomery "Sozialverträgliches Frühableben muß gefördert werden...!") niederschreiben und auch im Netz veröffentlichen. Denn nicht nur ich persönlich, sondern auch Familienmitglieder, Verwandte und Freunde sind hilflose Opfer dieser perversen Gesundheitspolitik geworden, einige davon haben durch ärztliche Schlamperei sogar ihr Leben verloren! Andere Menschen durch gezielte Aufklärung und Entlarvung sozial- und gesundheitspolitischer Lügen und Intrigen vor Leid und Elend zu schützen ist schon lange eines meiner wichtigsten Ziele!

Das Gitarrespielen klappt leider nicht mehr, da die Feinmotorik meiner rechten Hand ziemlich hinüber ist; auch ist der kleine Finger in einer 20 Grad-Beugung fast völlig versteift :confused:. Sowohl mit dem operierten Mittelgelenk als auch mit dem Endgelenk (...Strecksehne verletzt? o_O) ist aktuell jeweils nur noch ein "Zappeln" von maximal 40 Grad Beugung und 85 Grad Streckung statt jeweils 90 Grad (Mittelgelenk) sowie 20 Grad Beugung und ca. 65 Grad Streckung statt jeweils 90 Grad (Endgelenk) möglich. Das jeweilige Streckdefizit beträgt also 5 Grad (PIP/Mittelgelenk) und ca. 25 Grad (DIP/Endgelenk) :(: in dieser Position befinden sich beide Gelenke des Fingers in der entspannten Ruheposition. Zum Vergleich: vor dem Unfall: 0 Grad (also gar keins...) Streckdefizit! Laut Operateur "wird das wieder" und laut Physiotherapeut ist "die Beugung des Endgelenks der noch vorhandenen, starken (!) Schwellung geschuldet" und "kommt wieder". Was immer das auch heißen mag :rolleyes:, denn es klingt wie "Tagsüber ist es hell und nachts dunkel"...!!! Auf jeden Fall hat sich bis jetzt (8 Monate postoperativ) nicht sehr viel verbessert - bis auf eine sehr, sehr geringe Zunahme der Beweglichkeit (siehe oben). Eindeutig zu gering, gemessen an der "Prognose" des Operateurs; der konnte mir auch nicht erklären, wieso das nicht operierte (!!!) Endgelenk so stark gebeugt ist :( - von einer Strecksehnenverletzung steht auch nichts im Befund, weder vor noch nach der Operation! Das macht mich echt total fertig, denn ich muß den Alltag, funktional gesehen, hauptsächlich mit der linken Hand bewältigen, dabei bin ich auch Rechtshänder. Sehr vieles ist mit nur einer gesunden Hand einfach nur eine elende Quälerei; dazu noch dieses extrem unangenehme "Fremdkörpergefühl" des fast völlig versteiften Fingers tags wie nachts - Verzweiflung, Angst, Wut über den Unfall und auf die Ärzte, die mich so schlampig behandelt haben, Selbstvorwürfe, Schuldgefühle (...hätte ich den Unfall vielleicht doch irgendwie verhindern können?) und oft auch einfach nur "Akku absolut leer, nichts geht mehr" :confused:; das alles hat meine Nerven völlig ruiniert! Wieso, um alles in der Welt, ist das Endgelenk, welches "nur" ruhig gestellt war, so stark gebeugt und kann sich aktiv nicht mehr ganz durchstrecken? Kann mir hier jemand weiter helfen? :(


Zudem hat mir am vergangenen Freitag ein medizinischer Gutachter endlich bestätigt, daß bei einer kompetenten Behandlung von Anfang an der Finger ganz problemlos und ohne Defizite ausgeheilt wäre :rolleyes:! Aber das alleine reicht ja nicht - ich, als Geschädigter o_O(!), muß die Behandlungsfehler in allen Punkten nachweisen! Ich könnte platzen vor Wut! :mad:

So ist derzeit auch mein sehnlichster Wunsch, daß mein Finger bald wieder ohne bleibende Schäden ausgeheilt und wieder vollbeweglich sein wird!!! Darauf hoffe und darum bete ich jeden Tag auf's Neue!:) Selbst, wenn es so mancher Arzt für "unrealistisch" hält - welcher Arzt hat mit seiner Prognose denn schon in jedem (!) Fall recht? Welcher Arzt hat schon eine eingebaute Kristallkugel? Aber alles das kostet sehr viel Kraft und Zuversicht - beides finde ich hier in diesem Forum :D, gerade auch durch Deinen optimistischen Zuspruch, liebe Tina! Merci beaucoup.

P. S. Meine Posts schreibe ich derzeit mit der linken Hand und dem Zeigefinger der rechten Hand. Anstrengend!

Viele liebe Grüße in's Forum
Etienne
 

Tina79

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#16
Hallo Etinne,

Danke auch. So hat jeder so seines, seine Geschichte. Weiter geht's!

Du hast geschrieben, dass Du Physio. und Ergo machst. Was die Ergo anbelangt, so ist
Ergo nicht gleich Ergo.
Es gibt spezielle Handtherapeuten, die sich mit Deiner Thematik auseinandersetzen.
Die holen sehr viel raus!
Sofern Du da noch nicht bist, solltesr Du mal dahingehen.

Ich stimme Dir zu, dass das alles sehr viel Kraft und auch Zeit kostet und auch die Grenzen "erprobt" werden. Mach Dir keinen Druck.
Teile Deine Kräfte "sinnvoll" ein und bleib dran! inkl. Pausen/Regeneration. Nur so kannst Du was reißen.

Stell den Perfektionisten aber mal in die Ecke;)
Nichts und niemand ist perfekt, und Du musst es auch nicht sein.

Oft wird es eine Art Marathon, an Therapien, und Ärzten und auch sonstigem.
Jeder hat seine eigene Meinung, seine persönliche Art und Weise, wie er/sie/es beurteilt, und agiert halt. Vieles muss sicherlich nicht sein. Keine Frage. Und doch ist es so. :eek:

Ich nenn das mittlerweile alles Erfahrungswerte... aber das ist meine persönliche Meinung.

Es kommt immer auf Deine eigene Art (Typ) und Kräfte (!!!) dafür/damit an und Du musst sehen, was Du und inwieweit mit Dir selbst vereinbaren kannst.
Und auch, womit Du abschließen solltest, um weiterzugehen.
Das heißt nicht, dass ich nicht emotional reagiere... aber, es schafft ein anderes Bewusstsein...

Du hast die Wahl. Ganz oft zumindest. V.a.
eine andere/weitere Meinung/en einzuholen in jedem Fall. Und das rate ich Dir!

Bleib nur dran. Nimm Dir Zeit und hab Geduld - mit Dir v.a.!
Da kommt nochwas:)

Alles Gute!

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

Mercury

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#17
Hallo Etienne,

Finger verteifen leider extrem rasant wenn die mal länger ruhiggestellt waren oder wegen verletzung dazu verdamnt wurden. Die sehnen verkürzen sich und evtl verkleben die sehnenscheiden. Da hilft nur Geduld. Und vor allem hartes Training. mm für mm. Tut weh wenn man das trainiert. Hat was von Spagattraining für Steife. Kann sein dass es nicht mehr wird wie früher. Dann würde ich im Falle eines einzelnen kleinen Fingers aber sagen damit muss ich mich dann abfinden. Ich meine jetzt nur den körperlichen Zustand und deine Haltung zu dir selbst. Wie und ob du rechtlich vorgehen möchtest ist eine andere frage.
 

Siegfried

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#18
Hallo Etienne,

ich habe erst heute deinen Hilferuf entdeckt. Auch ich könnte ein Buch schreiben. Ich glaube dir jedes Wort, weil ich ähnliches erlebt habe. Wegen chron. Personalmangel in den Krankenhäusern und Kliniken läuft so einiges schief. Die Inkompetenz schreit zum Himmel. QM und sonstige Zertifizierungssiegel täuschen nicht über das Desaster hinweg. Nur passiert den Verantwortlichen nichts. Ärzte, Gutachter und Klinikbetreiber decken sich untereinander. Auch den Ärztekammern kannst du nicht trauen. Man kennst sich, man trifft sich....und sei es auf dem Golfplatz. "Du ich habe das gehört....man munkelt...schau doch mal....und ruckizucki ist auf einmal die Akte verschwunden....und dann? Ich kann dein Leid nur allzu gut verstehen. Die meisten von uns sind ja hier vertreten, weil sie ansonsten keinerlei Lobby haben. Wer glaubt uns denn schon - wir sind doch alle nur lästige Simulanten und eingebildete Kranke.

Ich kann dir nur einen persönlichen Arzt auf dem Gebiet der Handchirurgie empfehlen: Professor van Schoonhoven im Campus Bad Neustadt. Das liegt in der Rhön. Aber wenn dir deine Gesundheit wirklich am Herzen liegt, mach dir den Weg! Zu ihm kommen die hoffnungslosen Fälle aus ganz Deutschland. Er ist einer der ganz wenigen die Würde und Anstand haben, neben der hohen Kunst seiner OP. Ich"habe wirklich schon viele "Ärzte" oder besser Angestellte in Krankenhäuser erlebt. Da ist so manches unterwegs denen Berufsverbot erteilt gehört. Aus bitterer Erfahrung vertraue ich kaum noch einem Arzt bis auf einige wenige. Aus eigener Erfahrung kann ich aber Prof. van Schoonhoven mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Er ist wirklich ein Kapazität, Spezialist und eine Persönlichkeit ohne Chefarzt-Attitüden!

Vereinbare dort einen Termin bei ihm im Sekretariat. Nehme alles an Rö Bilder und Befunden mit was du hast und bespreche dein Anliegen. Wenn du in die Klinik kommst wirst du mit anderen Menschenmengen in einem langen Gang sein. Aber keine Sorge, die Organisation in diesem Haus stimmt und dort geht alles seinen Gang. Frage den Prof. was er tun würde, wenn es seine Finger wären und du wirst eine ehrliche Antwort bekommen.

Hier wurde auch geschrieben, dass Physiotherapie nicht gleich spez. Hand-Physiotherapie ist. Wild dran herumziehen ist nicht das Mittel der Wahl.

Wenn du privat versichert bist, hast du ja überhaupt keine Probleme zum Arzt deiner Wahl zu gehen. Bist du gesetzlich versichert, dann besprich es mit deiner Krankenkasse im Rahmen "Zweitmeinung". Die Fahrtkosten bzw. Übernachtung (nicht Luxushotel) mach bei deiner Steuerklärung geltend. Auch wenn es zunächst sehr beschwerlich für dich klingt diese Reise auf dich zu nehmen. Aber gerade im Hinblick auf die rasante Verschlechterung kannst du das nicht aus Höflichkeit hinnehmen. Nichtstun, Beobachten und Abwarten der Ärzte hat mir meine Gesundheit kostet, die heute irreversibel ist. Wäre ich damals so schlau wie heute - Dank Forum - es würde mir heute nicht mehr passieren.

Alles, alles Gute für dich! Gruß Siegfried
 

Etienne1

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#19
@Tina79

Lieben Dank für Deine ausführliche Antwort, da sind gute Tips mit dabei! :) Soweit es der übliche Alltagsstreß zulässt, nehme ich mir ausreichend Zeit, um meine Bewegungsübungen zu machen und mich zu entspannen - auch die Entspannung kommt der Heilung zugute, denn so ein operierter Finger ist schnell überlastet, wenn man es übertreibt. Du hast völlig recht - darauf muß man ganz bewußt achten und nicht ungeduldig werden; auch, wenn schon die geringsten Fortschritte oft lange auf sich warten lassen. Demnächst hole ich mir noch eine zweite, fachärztliche Meinung eines Spezialisten ein, da mich an dem bisherigen Heilungsverlauf noch so manches irritiert und die bisherigen ärztlichen Aussagen dazu recht widersprüchlich ausfallen! Bericht folgt, sobald es soweit ist.

Noch kurz etwas zu meiner persönlichen Geschichte: Möglicherweise wirke ich ein wenig perfektionistisch, da es sich zunächst um einen kleinen Finger handelt und viele hier noch sehr viel Schlimmeres erlitten haben, was insofern ja auch nahe läge. Doch der Finger ist leider nicht meine einzige Baustelle: meine Beine und meine Lendenwirbelsäule sind nach einem anderen jahrelangen Ärztepfusch völlig hinüber (Feinmotorik erloschen und schwere Ataxie :(), was in der Folge den Unfall, bei dem der Finger so schwer verletzt wurde, erst ausgelöst hat. Und das ausgerechnet während einer Reha, die mich anfänglich und nach 11 langen, nervigen Jahren eines Ärztemarathons darauf hoffen ließ, hinterher wieder mehr als 100 Meter am Stück sicher (...ohne Krücken) zurück zu legen! Bis dahin half mir der Gedanke, daß ich trotz allem noch zwei gesunde Arme und kräftige, bewegliche Hände habe, um den Alltag irgendwie zu bewältigen. Jetzt ist es - vorerst - nur noch eine Hand, die linke. Und diese gewaltige Enttäuschung hat mich schlagartig meine letzte Kraft gekostet; vor allem angesichts dieses erneuten Behandlungsfehlers und meines mißbrauchten Vertrauens als Patient! :confused: Den Akku neu aufzuladen für die kommenden Herausforderungen; das ist für mich jetzt eine langwierige Aufgabe, der ich mich jedoch mit allen Mitteln stelle, denn andernfalls wäre eine Heilung erst gar nicht möglich. Du hast vollkommen recht - Aufgeben ist keine Option! Ich bleibe dran! :)

@Mercury

Das mit den Sehnen befürchte ich bisher auch. :rolleyes: Daher bleibe ich auf jeden Fall mit meinen Übungen dran und versuche, meine Angst, alles könne eventuell doch umsonst sein, möglichst gut in den Griff zu bekommen. ;) Nicht nur der operierte Finger, sondern auch das "Gesamtpaket" (siehe oben) macht es für mich dabei so schwierig, mich damit abzufinden: ein sehr beweglicher, kreativer Geist in einem spürbar eingeschränkten Körper - für mich eine echte Horrorvorstellung! :eek:

@Siegfried

Auch Dir recht herzlichen Dank für Deinen lieben Brief! :) Zunehmend wird mir nun klar, daß meine eigene Situation alles andere als ein Einzelfall in der "medizinischen Servicewüste" hierzulande ist. Einfach erschreckend und für ein hochentwickeltes Industrieland wie Deutschland zutiefst beschämend! o_O Es tut mir sehr leid, daß es Dich auch getroffen hat! Gute Besserung und gib die Hoffnung nicht auf - eine glückliche Wende sollte man nie ganz ausschließen, dazu ist die Natur zu flexibel. ;) Daran glaube ich ganz fest! :D
Vielen Dank auch für den Tip mit Professor van Schoonhoven im Campus Bad Neustadt/Rhön. Über das Internet ("Metager" - weil datensicher) werde ich mir die Kontaktdaten heraus suchen. Ich bin auch schon dabei, alle dafür nötigen Unterlagen bei zu bekommen; ich bin gesetzlich versichert (Pronova) und hoffe dennoch, daß er dazu bereit ist, ein Gutachten zu erstellen. Sobald ich ihn kontaktiert habe, werde ich davon berichten.

P. S. Zum Glück gibt sich meine Physiotherapeutin viel Mühe.

Viele liebe Grüße
Etienne
 

Mercury

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#20
Hallo nochmal,

Ich kann verstehen, wenn du enttäuscht mit dem Ergebnis bist. Aber du bist ja noch in physiotherapeutischer Behandlung, Richtig? Das heißt du hast auch noch Kontrolltermine in der BG? Oder gehst du woanders hin? Was ist deren Meinung? Nochmal OP oder abwarten?
Meine Erfahrung ist, dass die BG ein etwas wirrer anstrengender Haufen ist (immer ein anderer Arzt - viele verschiedene Meinungen) aber dennoch besser als irgendein D-Arzt oder sonst niedergelassener Arzt. Die sind medizinisch m.M. nach gut, haben mehr Ideen und untersuchen auch genauer. Man muss nur verkraften dass man da auch mal auf einen trifft, der dieses Lob nicht verdient.... dann halt der nächste. Im Falle von stationären OPs läuft dort auch die Zusammenarbeit mit ergo und physio im Haus gut. Ich denke gerade die erste Zeit nach der OP ist immens wichtig bevor sich wieder Narbengewebe bildet und vllt alles zunichte macht. Warst du denn stationär zur OP dort und hast schnell physio dort bekommen? Ich war schon bei vielen verschiedenen ambulanten Physios und Ergos. Alle deutlich zimperlicher (erstmal achln heilen lassen bis die Fäden raus sind) das war nett und angenehm. Hat aber immer dazu geführt dass es sehr langsam voranging. Physio in der BG hat mich an meine Grenzen gebracht (schmerztechnisch) im Nachhinein muss ich aber sagen ohne deren Beharrlichkeit hätte ich jetzt bestimmt auch noch viel gröbere Probleme. Wenn erstmal wieder Narbengewebe fest ist geht nicht mehr viel voran...

Wenn du nicht mehr in die BG willst, dann such dir nen anderen guten Handchirurgen. Auf keinen Fall irgendwein "normalen Unfallchirurg"

Alles Gute Dir!
 

Tina79

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#21
Hallo Etienne,

das hört sich doch gut an :) prima!

Irgendwann ist das Maß voll. Mehr wie voll!
Stimme Dir vollkommen zu.
Aber da am Boden, an Verzweiflung usw wollen wir ja nicht (drin) sitzenbleiben.
Nicht aufgeben, nur mal Pause machen ;)
für was auch immer. Für Dich!
um wieder zu Kräften zu kommen.

Schau mal, was der Handchirurg/-Therapeut sagt, und dann guckst du weiter.

Köpfchen hoch, Krone richten und, immer schön lächeln und winken:cool:

Passe gut auf Dich auf!
 

Etienne1

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#22
@Mercury

Entschuldige bitte, daß ich mich erst jetzt wieder zurück melde, aber ich brauchte die letzten Monate mehr Auszeit, als mir bewußt war, vor allem, nachdem ich nach und nach bestätigt fand, daß ich von Anfang an auf Minimalniveau behandelt worden bin, weil ich als "Kunde" einfach "nicht rentabel genug" war. Vieles bzw. alles wäre andernfalls wesentlich unkomplizierter und positiver verlaufen! Das hat mir für's Erste ein Kollege (Internist) meines Hausarztes, der selbigen mal vertreten hat, sehr genau und vor allem ehrlich erklärt. Deine Erfahrungen kommen mir nur allzu bekannt vor!

(Zitat) "Aber du bist ja noch in physiotherapeutischer Behandlung, Richtig?"

So ist es. Zum Glück hat mir die Krankenkasse im März eine "Ausnahmeverordnung" für die Dauer eines Kalenderjahres genehmigt. Allerdings ist die Behandlungsdichte jetzt leider nicht mehr so hoch, wie zu Zeiten der ambulanten Reha, sprich, statt 2 - 4 Behandlungen/Woche, manchmal sogar 2/Tag, Physio- und Ergotherapie immer in einem Durchgang, finden diese jetzt nur noch (Physiotherapie) 1 - 2 mal/14 Tage sowie (Ergotherapie) 1 mal/Woche statt. Das wäre ausreichend, wenn durch eine korrekte und verantwortungsbewußte Behandlung von Anfang an der "Grundstein gelegt" worden wäre. Aber in meinem Fall kann die Physiotherapeutin nur noch versuchen, das, was die Ärzte mißachtet haben, mit viel Mühe auszubügeln, denn der Fortschritt stagniert leider schon seit mehreren Monaten. Auch die Ergotherapeutin versucht, mich darin zu unterstützen, wo sie kann. :)

(Zitat) "Das heißt, du hast auch noch Kontrolltermine in der BG? Oder gehst du woanders hin? Was ist deren Meinung? Nochmal OP oder abwarten?"

Um jeden einzelnen Kontrolltermin in der BG-Unfallklinik (Handchirurgie), in der ich auch operiert wurde, muß ich generell "mit allen Vieren" kämpfen; die Wartezeit für Kassenpatienten beträgt dort in der Regel mehrere Wochen, selbst im Notfall (!) erwarten (!) die Ärzte dort "einige Tage Geduld"! :rolleyes: Hat man endlich einen der kostbaren Termine ergattert und am betreffenden Tag bis zu 5 Stunden Wartezeit ohne einzuschlafen überstanden, sitzt einem endlich ein total übermüdeter, gelangweilter und völlig überforderter Assistenzarzt gegenüber, der "sein immenses Wissen" dokumentiert, indem er gezielt auf jede ernst gemeinte Frage mit einer Gegenfrage reagiert! Und seltsamerweise ist auch jedesmal der erfahrene Facharzt, bei dem man den Termin eigentlich hat (!), "zufällig" wieder einmal während dessen im OP! :( Das absolute "I-Tüpfelchen" jedoch sind die Röntgenbilder, bei deren Betrachtung der Assistenzarzt aus dem verlegenen Stottern gar nicht mehr heraus kommt...!

Also gehe ich zu der Chirurgengemeinschaftspraxis, von wo aus ich damals auch in die BGU überwiesen wurde. Was die Termine angeht...siehe oben! Die kurze und knappe Antwort eines Chirurgen, der mich zum erstenmal dort sah, auf meine besorgten Fragen bezüglich der Behandlungsalternativen: (Zitat) "Man könnte es ja mal mit einer zweiten OP versuchen, wenn es schief gehen sollte, versteifen wir halt!" Nicht sehr hilfreich. :confused:

(Zitat) "Warst du denn stationär zur OP dort und hast schnell Physio dort bekommen?"

Ja, ich war nach der OP eine Woche lang dort auf Station. In dieser Zeit mit Unterarmgips und Kirschnerdraht, dann Sandwichschiene in 20 Grad Beugung und nach zwei Wochen Fäden ziehen, nach 6 Wochen Draht raus und Schiene ab. Nachdem ich eine Woche lang die Krankenkasse genervt habe, endlich die ambulante Reha in der BGU für 2,5 Monate. Ich hatte Glück, die Physio-/Ergotherapeuten dort waren sehr erfahren und - meistens - sehr engagiert. Aber die Reha wurde dann von der Kr.K unversehens gestoppt - aus Kostengründen! :rolleyes: Danach stagnierten die Fortschritte und gingen teilweise sogar wieder verloren, denn "Heimübungen" sind eben doch nicht so professionell. Einen Monat später fand ich dann die Therapeutinnen, die mich aktuell behandeln. :)

Die Narbenbildung war für mich auch von Beginn an einer der größten Risikofaktoren, vor allem, was die Gelenkkapsel selbst und die Sehnen angeht. Zitat meines damaligen Physios: "Bewegen, bewegen, bewegen und Narbenöl oder Fettcreme gründlich in die Narbenstelle einmassieren". Verblüffenderweise hielten die Schmerzen sich in engen Grenzen - doch das "kratzige Knacken" im Gelenk, sobald es bewegt wird und ein fieses, kurzes und dumpfes "Stechen", haben bis heute nicht aufgehört. Was kann das nur bedeuten?

Nach wie vor ist das Mittelgelenk geschwollen, verhärtet und bewegungseingeschränkt, auch das Endglied ist - vermutlich durch die Schwellung selbst - noch zu ca. 20 Grad gebeugt und läßt sich nur minimalst (ca. 1 -2 mm) strecken. Auch die Ärzte der BGU waren hier ziemlich ratlos! Einzige Auskunft von dort: "Eine Schwellung des operierten Mittelgelenkes von 6 - 12 Monaten Dauer sei "völlig normal" und absolut "kein Grund zur Besorgnis". Nur sind jetzt bereits 10,5 Monate seit Drahtziehung vergangen und die Schwellung ist noch da...! Trotz laufender Physio-/Ergotherapie. Hast Du hierzu vielleicht eine Idee?

Noch etwas: Im abschließenden OP-Bericht steht "Gelenk destruiert", wenn man es also wörtlich nimmt "zerstört" und "Knorpel Basis Mittelglied mehrfragmentär zerbrochen, wurde deshalb entfernt", wieviel Knorpel entfernt/verworfen wurde, konnte mir niemand in der BGU sagen. Passive Gelenkbewegungen sind nach 15 Minuten Dehnen sogar endgradig möglich, nur aktive Bewegungen sind derzeit noch recht eingeschränkt, vor allem das Knicken des Mittelgelenkes und der Faustschluß sind zu ca. 1/3 möglich, wobei die Fingerkuppe allerdings die Handfläche berührt. Nur wird das Grundgelenk bei dieser Position als "Ausgleich" recht stark zur Handfläche hin (volar) abgeknickt und überdehnt - sehr unangenehm. Diese ungeklärten Details schlagen mir sehr auf's Gemüt und kosten mich - weil Rechtshänder - mehr Kraft, als ich bisher wahrnahm.

Derzeit bespreche ich daher, soweit möglich, alle Details mit meiner Physiotherapeutin, die über die nötige Berufserfahrung verfügt. Ergänzend suche ich gezielt nach fachlich seriösen Informationen, vor allem, wenn es um die Regeneration traumatischer Knorpelverletzungen bzw. um entsprechende Behandlungsverfahren geht. Hierzu gibt es erstaunlicherweise selbst in Fachkreisen gravierende Widersprüche. Eine Methode interessiert mich letztlich besonders, nämlich die Anwendung eines Gels, das als eine Kombination von stoßdämpfenden und regenerierenden Eigenschaften den Wiederaufbau des Knorpels bei sehr kleinflächigen Schäden und bis zu "Stufe II - III" ermöglichen soll. Es wird anscheinend nach einer gründlichen Voruntersuchung wiederholt direkt in das verletzte Gelenk injiziert und ist angeblich hochwirksam. Entzündlich degenerative Knorpelschäden sind ein Ausschlußkriterium. Weiß hier jemand etwas darüber?

Mercury - wie geht es Dir denn zur Zeit? Schöne Grüße jedenfalls. :)

@Tina

So ist es, Tina - auf keinen Fall lasse ich mich unterkriegen! Liebe Grüße auch an Dich. :cool:

P. S. Ein langer Text, ich weiß. Ein großes Dankeschön an alle, die bis hierhin mitgelesen haben!

Etienne
 
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Lisaa1977

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#23
Ich bin ehrlich gesagt auch etwas irritiert, dass dich niemand in die Notaufnahme gebracht hat. Normalerweise ist doch immer sofort jemand zur Stelle, der einen dorthin bringt? Und ich schließe mich Chris1966 Meinung an, ich denke auch, dass die Mehrheit aller OPs komplikationslos verläuft, mach dir da nicht allzu viele Sorgen
 

Etienne1

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17
#24
Grüezi, Lisaa1977

Kurz nach dem eigentlichen Unfall an jenem Sonntag hatte ich per Notrufknopf mehrmals die Krankenpfleger der Bereitschaft verständigt, denn ich tat mich zu allem Pech auch noch mit dem Laufen (...ohne Krücken) sehr schwer - keiner hat reagiert! So mußte ich auf den nächsten Morgen warten, denn wir wurden immer von den Pflegern geweckt. Dann allerdings habe ich solange nicht locker gelassen, bis mich der diensthabende Arzt wenigstens kurz in Augenschein genommen hat - der rechte Kleinfinger war mittlerweile so dick wie mein Daumen, sehr schmerzhaft und blauviolett, vor allem um das Mittelgelenk herum. Ich mußte mich mit aller Vehemenz gegen ihn (Zitat: "...ist doch bloß ein kleiner Finger!") durchsetzen, bevor ich am gleichen Morgen dann endlich zum Röntgen (Zitat: "Mann - jetzt nerven sie aber wirklich!") in ein anderes Klinikum (mit Röntgengerät) überwiesen wurde. Beschämend, oder?

Ja, ich hoffe natürlich sehr, daß sich mein Finger nach diesem Schaden entgegen den Befürchtungen der Ärzte wieder ordentlich erholt und meine Hand dann wieder normal funktioniert; jedenfalls mache ich, was mir möglich ist, um die Regeneration zu fördern. Wenn bloß diese blöde Unsicherheit nicht wäre...! Und es dauert tatsächlich ewig, bis auch nur der kleinste Fortschritt zu bemerken ist. Irgendwie muß ich eine Methode finden, um meinen Optimismus nicht zu verlieren. Vorschläge hierzu sind gerne willkommen, denn ich habe das Problem, die "Negativprognosen" der Ärzte aus meinem Kopf zu verbannen.

P. S. Ich sehe gerade, Du hast Dich neu hier angemeldet - herzlich willkommen und Dank für Deinen netten Post!

A bientot
Etienne
 
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