• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Ein kaputes knie und seine folgen

Sissy

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2008
Beiträge
6
Hallo!

Wie schon in einigen anderen Thema`s erwähnt habe ich seit gut 6 Jahren einen großen Schaden im Knie.Nun bemerke ich seit längeren (ca.1 Jahr) das es anfängt in der Hüfte und im Rücken ebenfalls zu schmerzen.Mir wurde schon von einigen Ärzten gesagt das ich "später" Probleme bekommen kann o.werde durch die permanente Fehlstellung im Knie hervorgerufen wird,was letztendlich zu einer Athrose in der Hüfte führen kann.

Bei meinen letzten Arztbesuchen in der BG Klinik wurde ich immer abgewimmelt, wenn ich darauf drängte das sich der Arzt doch mal ansehen soll woher die Schmerzen kommen und was man dagegen tun kann.Er meinte plötzlich es hätte überhaupt nix mit dem Knie zutun!Was soll ich den nun machen?Ich hab schmerzen und der Arzt will es nicht hören und sehen.Ich kann doch auch nicht zu einen "normalen" Arzt gehen,es kommt doch schließlich vom Knie und das läuft alles über die BG!

Bitte um Rat!
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo Sissy,

es ist natürlich schwierig, Rücken und Hüfte als Unfallfolge anerkannt zu bekommen, aber als ich z.B. in Kliniken war, wurde ohne Probleme auch immer gleich mein Rücken mitbehandelt (Massage+Fango). Diagnostik wurde leider aber auch nicht gemacht... Ich bin dann zu einer Orthopädin, die mich super behandelt, auch wenn es keine D-Ärztin ist!

Bei GA und meinem D-Arzt habe ich diese Probleme trotzdem immer mit angegeben, auch in einem Schreiben an die BG hatte ich es mal erwähnt... letztendlich wurde es irgendwann als "mittelbare" Folge anerkannt, allerdings bin ich schon mehr als 10 Jahre betroffen und laufe sehr lange an UAG.

Ich denke, Du solltest Deine Probleme immer mit angeben und solange sie nicht anerkannt sind, natürlich auch von anderen Ärzten behandeln lassen (wenn Dein D-Arzt dies nicht macht, gehe doch zu einer Orthopädin/Chiropraktikerin! Diese sollte sowieso besser sein bei derartigen Problemen und einen Blick auf Dein Knie wird sie sicher auch immer mit haben - also frei nach dem Motto 4 Augen sehen mehr als 2...und manchmal schadet eine 2. Meinung auch nichts...!)

VG Santafee
 

Sissy

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2008
Beiträge
6
Ja das ist ja später,denke ich mal das Problem das es anerkannt wird als Unfallfolge.Läuft sowas wieder über ein Gutachter oder wie?Dieser kann doch bloß den jetztigen zustand Beurteilen,oder nicht?
Mein Anwalt hatte mir diesbezüglich mal gesagt das alles was die UK als Vorerkrankung durch mogeln will,muss von Ihr auch Bewiesen werden.Sprich wenn ich sagen wir mal in zwei-drei Jahre irgendwelche veränderungen am Gelenkknorpel der Hüfte habe müssen Sie Beweisen das dies vor dem Unfall schon vorhanden war b.z.w. es durch etwas anderes entstanden ist (z.Bsp. Schwere Körperliche Arbeit o.ä.).Ich bin jetzt 21 Jahre alt,da wird es wohlkaum normal sein wenn man z.Bsp mit mitte 20 oder anfang 30 schon abgenutzte Gelenke hat.Oder sehe ich das falsch?
Die Ärzte sagen das wenn ich mich noch mal Operieren lassen am Knie kann es gut möglich sein das sich der Knorpel in den nächsten Jahren so stark abnutzt das ich mit 30 ein neues Kniegelenk brauch:confused:
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo Sissy,

ich denke, Du gehst von einer falschen Seite heran... Natürlich verstehe ich es, wie Du das meinst: Nämlich, dass es ganz klar ist, irgendwann durch diesen Zustand Folgeerkrankungen zu haben (nicht nur Gelenke, auch Magen oder Nieren durch die Medikamente...)!

Aber Du kannst sicher jetzt noch nicht irgendwas als Schaden melden, wenn es noch nicht da ist! Deine Schmerzen kommen ohne Zweifel von der Fehlbelastung und diese solltest du auch behandeln lassen! Aber ich denke, Du solltest die Zeit abwarten und diese Probleme bei Deinem D-Arzt ab und an mit ansprechen (auch er kann Dir mal Therapien für den Rücken über BG-Rezept ausstellen oder Du hast eine gute Therapeutin, die zwischendurch nicht "nur" Dein Knie behandelt!) und da Du sicherlich sowieso immermal wieder zum GA musst, würde ich es dort mit angeben! Wenns ein objektiver GA ist, wird er es mit aufnehmen! Aber sicher erst dann, wenn wirklich Veränderungen eingetreten sind, denn alles was vielleicht mal irgendwann eintritt, wird ja eh nie befundet!

Und wegen Deinem Knie kann ich Dir nur den Rat geben, keine unnötigen OPs durchführen zu lassen. Die Frage ist, was ist unnötig, was nötig? Ich denke, um gelenkerhaltene OPs wirst Du irgendwann sicher nicht vorbeikommen und wenn die ausgeschöpft sind, wird eine TEP folgen... Versuche alles so weit wie möglich hinauszuschieben und passe Dein Leben an! Ein eigenes kaputtes Gelenk ist immer noch besser als eine verpfuschte TEP... (=meine Meinung! Obwohl ich natürlich auch einige kenne, denen es damit gut geht, aber da spielen eben viele Komponenten eine Rolle...)

VG Santafee
 
Top