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e-Akte

zu überwachen und elektronisch festzulegen WER WAS WANN WIE machen darf etc.

... und genau da liegt der Hase im Pfeffer.
Das Soziagericht und die Behörden verlangen immer:

DIE AUFHEBUNG DES DATENSCHUTZES

folgt man man dem nicht, so kommt der Vorwurf der mangelnden Zuarbeit,
das führt in der Regel zur Ablehnung der Anträge.

Somit ist der Datenschutz Schall und Rauch,
wenn es zur Sache geht.
Wozu und wie Patientenakten "misbraucht" werden,
kann man hier im Forum massenweise nachlesen.

Persönlich habe ich übelste Erfahrungen damit machen müssen.

==> deshalb habe ich die e-Akte abgelehnt. Ohne e-Akte kein Missbrauch
 
Hallo

In meinen sozialgerichtl. Verfahren wurde die „Aufhebung des Datenschutzes“ nicht verlangt.
Deswegen sollten wir immer den einzelnen Fall betrachten: Welches Gericht bzw. welche Interessenspartei verlangt welche Information?

Ich stimme - nicht dass ich hier missverstanden werde - zu, dass gr. Vorsicht bei der Freigabe der eigenen Daten angebracht ist sehe die ePA, der man jederzeit widersprechen kann, kritisch.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
da stimme ich Briano zu, dass bei Vorgängen in denen das Sozialversicherungssystem, KK, DRV, GUV betroffen ist Schweigepflichtsentbindungen gefordert werden, die bei nicht Zustimmung mit Ablehnung gedroht wird.

Bei Privaten Gesellschaften, Versicherungen ist das anders.
Hier wird eine Auswahloption angeboten. Eingeschränkte Entbindung.
Der Betroffene kann auswählen, dass vor jeder Abfrage bei einer anderen Einrichtung/Behörde/Unternehmen sein Einverständnis eingeholt werden MUSS.

Das geht aber nicht so einfach bei einem Sozialversicherungsträger.
Volle Entbindung.
So viel ich weiß, ist sie noch nicht mal zeitlich begrenzt sondern auch noch unbefristet.
Wie Briano schon geschrieben hat passiert da viel und ist in anderen Unterforen beschrieben.

LG
 
Hallo Briano,

meinst du in etwa so die Richtung den Menschen "als gläsernen Patienten" darzustellen?

Ich halte von der e-akte auch nicht viel. Auch weil wir mittlerweile wissen, das wurde mehrfach statistisch ermittelt, ich habe das gerade nicht zur Hand, wie oft Arztbriefe "falsch" oder unvollständig sind.

Viele Grüße und Danke für das Teilen,
Helios
 
meinst du in etwa so die Richtung den Menschen "als gläsernen Patienten" darzustellen?
Nein,

es geht bei mir darum,
daß die sogenannten "Beratenden Ärzte" in meiner Sache
die Tatsachen (Arztberichte etc.) total verdrehen und zu meinem Nachteil auslegen.

Da wird gelogen daß sich die Balken biegen.
Auch werden unbequeme gerichtlich bestellte Gutachten einfach unterschlagen.

Einer dieser "Ärzte" stellt sogar meine über 35-jährige Berufstätigkeit in Zweifel
bzw. behauptet dieser ich hätte nie diese Arbeiten ausgeführt.

Da bleibt mir einfach die Spucke weg, was sich da abspielt.

==> deshalb, keine e-Akte

es kommt nur das auf den Tisch,
was für den Fall relevant ist.
 
Hallo Briano,

danke für die klaren Worte.

Bei mir wurde ein privat Gutachten, erstellt von einem städtischen klinischen Chefarzt, und, wie soll ich es nennen, das wurde "vorgeführt vom Gerichtsgutachter", nur weil an einer Stelle, die nichts mit den Unfallfolgen zu tun hatte, ein Tippfehler bestand, so als wenn alles schlecht wäre und nichts stimmen würde.

Da wußte ich nicht, was zu sagen, was der ärztliche Gerichtsgutachter sich da herausgenommen hat. Mit dem eigentlichen Inhalt wurde sich gar nicht beschäftigt an diesem Tag. Eine Strategie um die mündliche Verhandlung "rum zu kriegen" ohne sich mit dem zu beschäftigen worum es gehen sollte.
Ist das eine Ablenkungstaktik?

Beufliche ausgeführte Tätigkeiten kann man doch gar nicht bestreiten! Das kann doch belegt werden von dir. Auf welchem Planeten wohnen Gutachter die so einen ... behaupten.

Viele Grüße
Helios
 
Hallo,
ja so sind die.
Kenne ich auch alles. Man muss sehr aufpassen. Könnte noch viel mehr sagen, was die sich alles herausnehmen.

Hierzu habe ich einen tollen Spruch gehört:

"Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht“...

In diesem Sinne, verliert nicht den Glauben, dass es Menschen gibt die nicht nur Geld, Macht und ihren Vorteil sehen.

Hier zum Beispiel sind auch tolle Menschen, die sich für andere einsetzen.

Schönen Advent⭐
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Hallo HWS-Schaden,

das ist ja interessant !!!
Kannst Du mir ein Datum nennen wann das war?
Also die Jahreszahl würdemir genügen.
@Briano Das war ca. 2020-2025 (mehrere sozialgerichtl. Instanzen).


da stimme ich Briano zu, dass bei Vorgängen in denen das Sozialversicherungssystem, KK, DRV, GUV betroffen ist Schweigepflichtsentbindungen gefordert werden, die bei nicht Zustimmung mit Ablehnung gedroht wird.
Es scheint nicht immer so abzulaufen.
Ich wiederhole darum nochmal, dass sinnvoll ist, jeden einzelnen Fall konkret zu betrachten.
Pauschales „Abwatschen“ hilft niemandem weiter.

VG
 
Hallo ins Forum,

ich habe der ePA widersprochen, und für mich ist es so richtig.

Genügend falsche, fehlerhafte Berichte haben sich in meinen Unterlagen getummelt,
und es hat sehr sehr viel Mühe, Kraft und Zeit gekostet alles systematisch wieder ins Lot zu bringen.
Finden sich solche Fehler erst mal in der ePA an, werden sie sich permanent wie ein roter Faden durchziehen,
und da werden sie festzementiert.
Wie sollen solche Berichte, bzw. die Fehler wieder aus der Akte entfernt werden?
Ich bin überzeugt davon, daß auch noch genügend Datenmissbrauch mit der ePA betrieben wird.
Ein Glück kann man noch widersprechen.

Gruß
nightwalker
 
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