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Durchs Trauma Schmerzsyndrom anerkannt

Sonni1956

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Dez. 2010
Beiträge
988
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Hamburg
Hallo zusammen.

Mich würde es mal interessieren ob ihr durch Traumafolgen und der PTBS auch vermehrt unter Schmerzen leidet? Hat es einer sogar anerkannt bekommen oder hat die BG sich auch aus der Affäre geschlichen.
Ich habs mal im Rücken und Halswirbel gehabt aber durch Therapie und Medis im Griff gehabt .War deshalb auch nicht Au.
Ich hab durch einen Überfall ein Trauma und dazu die PTBS.Bereits bei der stationären Therapie bekam ich extreme Schmerzen weil ich immer angespannt war.Im BG KH gehörte auch Sport und Physio mit zur Therapie.
Es wurde so schlimm das ich mich auf die Traumatherapie nicht konzentrieren konnte und ein MRT und ne Neurochirugische Untersuchung gemacht werden mußte.Es soll ne degenerierte BS im LWS gewesen sein und laut NC sollte ich Tetrazepan zur Entspannung erhalten und auf mein Gangbild geachtet werden.Selbst die Massagen waren schmerzhaft.
2 Tage voe Entlassung ein BSV wo aber nicht mehr einer einging lediglich Schmerzmittel bekam ich konnte kaum laufen und bin auch hingefallen.Leider hab ich nicht den Notknopf gedrückt deshalb hat mich keiner mehr darauf untersucht.
Zuhause hab ich mir nen Arzt gesucht und es mußte operiert werden.Auch nach der OP und AHB nicht besser.
Bin 4 Monate arbeiten gegangen bis ich im KH landete was sich als Somatisierung der PTBS rausstellte.Ich hab eigentlich immer Schmerzen gehabt und bekam es nicht in Griff .
Bei der Schmerztherapie wurde immer wieder drauf hingewiesen das Streß auch mehr Schmerzen verursacht.
Durch den Schmerzen hab ich auch ne Schonhaltung angenommen und meine Kniee wurden schlimmer mußte dieses Jahr ne Prothese erhalten.
Als ich zur Reha mit Gutachtung war wurde festgestellt das ich noch nicht richtig therapiert wurde.Wie denn mit Schmerzen kann man sich kaum konzentrieren,das machte ich den Gutachter klar.Er schrieb dann auch das das Schmerzsyndrom wahrscheinlich durch die PTBS gekommen ist.
Ich hatte nur nach den 26 Wochen 20% und zum Ende des Jahres trotz Folgeschaden 10% zum Schluß der Reha soll alles in Hintergrund stehen da die unfallunabhängigen Krankheiten überwiegen.Bekomme bis Ende Februar noch BG wenn die EMR noch nicht durch istund den Psychologen darf ich auch noch besuchen.
Was mich geärgert hat ist das mir gesagt wurde wenn ich körperlich fit bin ,also keine Schmerzen mehr hab,kann ich mich an die BG zwecks Berufsfindung wenden,das mit 55 und den Einschränkungen.Meinen JOb darf ich aber nicht mehr machen also bleibt mir doch nichts mehr übrig wenn ich Konzentrationsschwäche hab.
Hab wegen der BG Rente eingereicht und gehofft etwas Ausgleich von denen zuerhalten .
Mit den Schmerzen hab ich es immer noch nicht im Griff grad wenn ich Streß hab ist es schlimmer.
Deshalb meine Frage geht es anderen auch so und hat es einer mitanerkannt bekommen?

Lieben GRUß SONJA
 

uschreider

Erfahrenes Mitglied
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Hallole Sonni1956,

wenn die Schmerzen über ein normales Maß hinausgehen wird entweder seitens der BG oder als Nebengutachten ein ,,Schmerzgutachten in Auftrag gegeben.

Normalerweise sind Schmerzen z.B. im chirurgischen Gutachten bereits mit inbegriffen. Sollte anhand eines Schmerzgutachtens eine MDE festgestellt werden, so werden diese Prozente seperat z.B. zurm chirurgischen Gutachten hinzugerechnet.

Allerdings ist die liebe BG jetzt, als es bei mir um die unbefristete Rente ging, auf die Idee gekommen, mir vom chirurgischen Gutachten 10 % abzuziehen, das sie der Meinung sind, man hätte sich nach 3 Jahren an die Schmerzen gewöhnt.

Es ist somit nicht ganz einfach, diese Sache auf Dauer anerkannt zu bekommen.

Liebe Grüßlein
Würmlie
 

Kai-Uwe

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3,038
Hallo,

unsere private BU hat bei Kai-Uwe die Schmerzen, per Schmerzgutachten als Unfallfolge anerkannt und zahlt seit Unfalltag eine private Rente.
Er hat kein PTBS, aber ein chronisches Schmerzsyndrom.

Gruß
Kai-Uwin
 

Abendsonne

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Sonni1956,

ich leide auch täglich unter Schmerzen. Manchmal weiß ich gar nicht mehr wie ich mich bewegen soll. Da ich Schmerzmittel nicht so gut vertrage, versuche ich so hinzukommen. Leider liege ich dadurch meist am Nachmittag flach. Wenn es gar nicht mehr geht, nehme ich Voltaren Resinat bzw. 800er IBU. Durch meine PTBS bin ich ständig verspannt. Ich vermute auch, dass ich den Bandscheibenvorfall in der HWS nur durch die ständige Anspannung und Verkrampfung bekommen habe. Natürlich kann ich das nicht beweisen und habe auch keine Kraft das zu tun.

Viele Grüße

Abendsonne
 
Zuletzt bearbeitet:

Rudinchen

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Hallo Abendsonne,

hast du es mal mit einem Mittel versucht, das die verspannten Muskeln entkrampft? Das wäre evtl. mal ein Weg, um aus den Schmerzen rauszukommen. Ein Mittel wäre z. B. Myoson - das muss aber der Arzt aufschreiben.

Evtl. hilft auch Wärme (Sauna, Wärmekabine). Wird denn auch deine PTBS behandelt?

Hilft dir denn ein Arzt weiter?

Mein Sohn war beim Schmerztherapeuten und ist dort leider nicht ernst genommen worden. Ihm wurde empfohlen 3 x täglich (oder öfter) zu meditieren ...

Alles Gute, Rudinchen
 

Abendsonne

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Hallo Rudinchen,

ja meistens sind es Muskelrelaxanzen und die machen abhängig, da sie zzur Gruppe der Benzodiazepine (wie Diazepam) gehören.

Ich liege jeden Tag mit Heitzkissen auf dem Sofa, um etwas die Schmerzen zu lindern.

Meine PTBS wird momentan nur mit Tabletten behandelt, leider vertrage ich die scheinbar nicht so gut, da die meine Schmerzen noch verstärken.

Ansonsten habe ich alles an Schmerzmittel daheim. Von IBU 800, Voltaren Resinat bis Tilidin. Ich nur eben nicht ständig Tabletten nehmen.

Ich denke Meditation, PMR, Autogenes Training könnten bis zu einem bestimmten Punkt helfen. Hier müsste ich auch mal wieder anfangen, aber....

Viele Grüße

Abendsonne
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Abendsonne,

der Orthopäde meines Sohnes macht gerade eine Neuraltherapie mit ihm - das scheint ganz gut anzuschlagen. Vielleicht wäre das für dich auch mal einen Versuch wert? Dann hat mein Sohn bis zu einer Woche Dauer weniger Muskelverspannungen.

Ansonsten kann ich eine Wäremekabine nur empfehlen, wenn dir der Besuch einer solchen mit deiner PTBS möglich ist. Die gibt es in Schwimmbädern, Saunalandschaften u. die wirkt sehr gut gegen Muskelverspannungen (jedenfalls bei mir) - ganz ohne Medikamente.

Bist du wegen deiner PTBS in Behandlung? Das ist sicher wichtig.

Viele Grüße, Rudinchen
 

teufelchen1962

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hallo,

ich kenne das auch mit den Schmerzen.
Angefangen von Kopf bis Fuß.

PTBS habe ich seid 1999 und was ich als schlimm finde sind die Hustenanfälle, wo ich richtig Atemnot bekomme. Jeder Dok der es hört will mir dann helfen.

Aber bei Untersuchung fehlt mir nichts und so mit habe ich nichts, soll doch mal mein Übergewicht los werden dann habe ich auch keine Beschwerden mehr.

Wurde mir vom letzten Lungenarzt gesagt. Bin ja mal gespannt was bei dem Herz-dok rauß kommt. Mein Hausarzt hat das Belastungs EKG abgebrochen, mit der Info das ist ihm zu gefährlich-
 

Sonni1956

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Entspannung mit chronischen Schmerzsyndrom.

Hallo Abendsonne
Entspannungstherapien machen mich eher agressiv da ich beim sitzen eher Schmerzen hab. Im Moment kann meine Physiotherapeuten mich kaum anfassen weil alles schmerzt.
An den Beinen und im unteren lWS Bereich ist es am schlimmsten bin gestern sogar umgeknickt aber nicht gefallen da ich den Rolli bei hatte.Da ist ja der operierte BSV wieder nach gerückt.
Bei uns ist es ja ähnlich ich hab meistens Schmerzen wenn wieder was neues auf mich zukommt oder zuviel ich brauche die Woche 2 Tage wo ich nichts auf den Zettel hab.
Versuche das Antidepressium auf die hälfte zu reduzieren da bin ich eben immer müde und schlafe nur kurz wegen der Schmerzen ein und das Essen brennt dann an.Hab ja fast alles an Medis durch und die PRT Spritzen bekomme ich nicht hab zuviele Baustellen.Entweder sind die BS geschrumpft oder es sind Vorwölbungen vorhanden.
Sitze mit Wärmekissen auf der Schulter am Computer.

Es war bei mir kurz vor Rehaschluß das Gutachten beim Neurochirugen und der auch Psychologe ist .Es sollte in den Gutachten der Restschaden der PTBS und die unfallunabhängigen Krankheiten aus gegrenzt werden.
Hab die BG SB angerufen das ich ne Stellungnahme von ihr zum Gutachten haben möchte und wann das VG eingestellt wird.
Auf den Gutachten vorne steht : Gutachten zur Zusammenhangsfrage bei psychischen Gesundheitsstöhrungen und das sind 24 Seiten. Es wurde im Gutachten drauf hingewiesen das ich nach den Überfall erst vermehrt die Schmerzen in der BG Klinik bekam durch Streß und Anspannung und das ich deshalb nie au war.es wird auch viel auf die Einschränkungen hingewiesen was ich angeben hab.
Bei Vorerkrankungen wurde angegeben : Degenerierte Veränderungender LWS mit S förmiger Fehlform leicht BWS sowie Rundrücken und sternosymphysealer Belaßtungshaltung ,keine hirnorganischen Vorerkrankungen.
Weiters 1999 Meniskusteilresektion linkes Knie und Gonatrhrose OP geplant im August 2011 Karpaltunnel beidseids 1998 op,2010 Reitblase op weterhin Pollakisurie.
ZUR FRAGE ab welchen Zeitpunkt die unfallunabhängigen Faktoren im Vordergrund getreten sind ,das sie für den weiteren Verlauf die Rechtlich allein noch wesentliche Ursache bilden und woran es sich festmachen läßt.
Als konkurierende Erkrankung bestehen die des Bewegungsapperats ,,wobei den letzten neurochirigischen Einschätzungen zufolge die lumboischialgiformen Restbeschwerden linksseitig durch die MRT nicht ausreichend erklärt werden. Es wird vermutlich eine zusätzliche somatoforme Schmerzstöhrung vorliegen. Diese ist einerseitz sicher die Folge des Traumas und der jetzt abklingenden PTBS zu sehen ,bildet jedoch auch einen KOmplex mit den somatischen ebenfalls leistungseinschränkenden Beschwerden und den sekundären und damit unfallunabhängigen Änderungen der psychosozialen Gesamtsituotion. So gesehen kann davon ausgegangen werden das die unfallunabhängigen Faktoren spätestens seit Beendigung des jetzigen BG Heilverfahren im Vordergrund stehen.

Au wegen Traumas bis 17.5.2011 Ende der Reha
Behandlungsbedürftig : Der Versicherte benötigt auf Grund der unfallunabhängigen Restsyntome weiterhin eine traumazentierte Psychotherapie.
Mogen telefoniere ich mit meinen Psychologen der nicht nur fürs Trauma sondern auch für Schmerzen ist.
Der war auch erstaunt das ich von einen Tag auf den anderen ne Wunderheilung hab.
Die Schmerzen sind ja immer bei Streß mehr grad jetzt wo ich mich ärgere über BG und das die RV nicht in die Hufe kommt.
Hab was wichtiges aus den Gutachten geschrieben meint ihr wenn ich meinen Psychologen mit ins Boot hole das wir Erfolg haben das das Schmerzsyndrom noch anerkannt wird .Weshalb haben die dann noch zur Therapie geraten.

Ist leider ein Roman geworden aber vielleicht weiß ja einer Rat grad weil ich es ausführlicher geschrieben hab.

LG SONJA
 

sozimod

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Liebe UO,

auch ich leide an chronisches Schmerzsyndrom, PTBS ( letztes Gutachten aberkannt), immer noch Folgen eines Schleudertraumas. Es werden einfach bei der Erstuntersuchung
seitens der Ärzte grundwichtige Untersuchungen unterlassen, Diagnosen unterlassen.

Bei mir wurde nur PTSS, Muskelhartspann und degenerative Veränderungen der HWS
im Erstbericht festgehalten. Die PTBS wurde in der Reha Bad Salzdetfurth diagnostiziert,
nach DSM IV, ICD 10 Schlüssel.

Massagen, LWS Akupunktur, Schmerzmittel, Fango, Akupunktmassagen, Tens, aktive Gymnastik, HWS Akupunktur mit Tiefenhypnose, 5 Min. Jacobsen, 20 Min. Jacobsen usw.

Ich bin mittlerweile kraftlos. Mein Kurzzeitgedächtnis und Merkfähigkeit werden immer schlimmer. Die BG in HH hat eine spezielle Klinik um die Beschwerden zu lindern oder zu heilen. Aber die weigern sich.
Meine Krankenkasse will für die Kosten der Unfallerkrankung nicht aufkommen.
Die BG lehnt es ab.
Ich versuche seit ca. 2 Wochen mich selbst zu therapieren. Gegen die Autophobie
anzukämpfen. Ergebnis ist, dass ich nach ca. 5 Min. führen eines PKW`s die gleichen Symptome aufteten, wie nach lesen, schreiben, aktive Bewegung. Also
Panikattacken, schweißausbruch, brennenden Nacken, Klopfkopfschmerzen, rechte Hand verkrampft, Schwindelgefühle, Angst. Kurz nach der Ankunft zu hause erfasst mich
eine große zusätzliche Müdigkeit. Schlafattacken.

Ich weiss nicht wie lange ich mir dies noch antun kann. Ein Leben im Dämmerzustand.

Meine letzte Hoffnung ist dieser Link:
http://www.kopfgelenke.de/diagnose-von-instabilitaten-der-kopfgelenke/2008/04/15/

Er wurde schon einmal gepostet. Aber für die, die ihn noch nicht kennen.

Leider haben die auf meine Mail noch nicht reagiert. Wenn die physischen Probleme
gelöst werden, kann ich die psychischen wahrscheinlich besser in den Griff bekommen.
Nur werde ich immer müder....., kraftloser.

Gute Nacht euch allen

Norbert
 

Sonni1956

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Hallo.

Ich komme selbst aus Hamburg meine Arbeitsstätte ist 5 Busstationen vom Unfallkrankenhaus Boberg entfernt.Ich war Anfang 2010 bis zum 12 Februar dort zur Traumatherapie.Dort wurde ich mit Medis zugestopft und hab meine Therapien gemacht.Um Tags nicht zu schlafen hab ich Morgens meine Sachen gepackt und bin rüber ins Haubtgebäude.Da hab ich das mit den Schmerzen und zuletzt den BSV bekommen hat lange gedauert bis ich ein MRT und NC Untersuchung bekam.Die meinten mit der eigentlichen Therapie hat es nichts zutun.Und nun haben wir das Maleur.Konnte mich schlecht konzentrieren und bin ewig vom Thema abgekommen.Ich war ja nicht krank nur meine Psyche.
Montag war ich dort um den Zahlschein unterschreiben zulassen und hab mich gewundert wie einfach es ist den Weg zur Traumapsychologin zufinden ich hab mich ewig verlaufen.
Im Mai war meine Reha mit Gutachten in Damp bei Professer Conrat .In der Reha wurde aber festgestellt das ich dringens noch mich mit den Traumafolgen auseinander setzen mußund weiter psychologische Hilfe brauche,hab mal den Rehabericht raus gesucht.Es ist nicht identisch was der Gutachter geschrieben hat und in der Reha haben die mit mir ja schließlich gearbeitet und auch ne Psychologin die es schwer mit mir hatte.
Deshalb hab ich merin Knie dort machen lassen damit ich mit ihr weiter Arbeiten kann in der AHB .Das ging aber auf Kosten der KK .Und das Knie ist auch nicht in Ordnung genau wie der BSV .
Da soll einer mal sagen das hat nichts mit der PTBS zutun ich bin Beweis genug dazu.Hab vorher kaum mit den Rücken gehabt.Aber die BG zieht sich aus der Affäre und meint alles war vorher und ich muß nun damit leben
LG SONJA:
 

sozimod

Erfahrenes Mitglied
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Liebe Sonja,

dabei sollen die Klinikaufenthalte dem Patienten dienen wieder gesund zu werden.
Ich habe das Gefühl, dass es hier nicht mehr um Gesundung geht. Nur noch
um Ruhigstellen, Wegverwalten. Meine Familie und der Hausarzt unterstützen mich
gegen die Pillenflut. Wenn die BG Ihrer realen Verantwortung nach kommen würden,
müssten die Beiträge für die Arbeitgeber deutlich angehoben werden.
Dass will wohl keiner. Also muss man sparen. An Heilmittel und Therapiekosten.
Würde die Vernetzung zwischen BG, DRV, GKV, PKV und Jobcenter effektiver,
Abteilungs übergreifender, würde den Unternehmen sogar Kosten gesenkt.

Jede Behörde arbeitet nur für sich. Versucht die Zahlen zu schönen. Jetzt will das
Jobcenter, dass ich vom Ärztlichen Dienst begutachtet werde. Was rechtlich schon fragwürdig ist, da ich noch Angestellter bin (nicht gekündigt).

2008 bat ich um ein Gutachten oder Finanzierung (über Darlehen) eines objektiven
Gutachtens. Es wurde abgelehnt. Auch meine Begründung, dass der Jobcenter im rechtlichen Sinne nicht für mich zuständig wäre, fruchtete nicht.

Jetzt werden in versch. Gutachten auf die Situation ALG II hingewiesen. Fakt ist:

Wenn die BG Ihrer eigentlichen Verpflichtung nachgekommen wäre, müsste ich heute
nicht in einer Bedarfsgemeinschaft mit Hartz IV leben (überleben).

Ich hoffe, dass das LSG auch dies mit einbezieht.

Leider werden nur Soldaten die PTBS anerkannt. Auch Polizisten haben es schwer.

Ich wünsche Dir die Kraft und resultierend daraus die Heilung.


LG

Norbert
 
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