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Diskussion zum Thema - Forschungsprojekt Beinprothesen

Kasandra

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28 Sep. 2006
Beiträge
5,302
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#1
Hallo Elena,

ich als NICHT Prothesenträger habe mir Deinen Bogen mal angesehen.

Die Fragen erachte ich als sehr sinnvoll.

Wichtig ist natürlich die Definition der Prothesenart, wie sie am Anfang gestellt wird.

Aber auch sehr wichtig erachte ich, dass ihr noch den "Kostenträger" mit in den Fragenbogen zur Auswertung einbringt!

Denn je nach Kostenträger, HVP, KK, BG usw. gibt es sicherlich sehr unterschiedliche Prothesenmodelle, welche genehmigt werden und mit diesen unterschiedlichen Prothesenmodellen gibt es wahrscheinlich, wenn man auswertet, immer die selben Probleme.

Genau hier könnt ihr ebenfalls ansetzen und den Prothesenträgern etwas an die Hand geben für ihre Kostenträger sowie die Gesetzgebung, mehr in qualitativ bessere Protetikversorgung zu geben.

Alle Kostenträger wollen sparen, am liebsten Holzbein und dann wird argumentiert, "sie kommen ja von A nach B".

Probleme mit Wundheilung Stumpf, Schwitzen Stumpf, Quietschen der Gelenke, Absatzhöhen? Was wollen sie damit, nehmen sie einen Turnschuh o. sonstigen "Klumpschuh" paßt ja schon"..... usw. usw.
Ach Schmerzen, dann nimm ein Schmerzmittel. Andere haben es auch im Kreuz...

Ein Dienst ist es somit, den Prothesenträgern neben verbesserten Prothesen auch ein Instrument an die Hand zu geben, um gegenüber ihren Kostenträgern zu argumentieren bzw. auch in die Gesetzgebung einzuwirken.

Denn was nutzt die beste Technik, wenn die nicht bezahlt wird und den Menschen nicht zugestanden wird.

Viele Grüße

Kasandra
 

ewicharz

Neues Mitglied
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#2
Liebe Ksandra,

vielen Dank für Dein Interesse und Deinen ausführlichen Beitrag.

Ich stimme Dir in dem was Du sagst absolut zu. Umso mehr wissenschaftliche Ergebnisse insgesamt vorliegen, desto eher hat man natürlich auch die Möglichkeit, Kostenträgern und Politikern schlagkräftig entgegenzutreten. Das psychische Wohlbefinden spielt hier nur eine Rolle von vielen. Deswegen hoffen wir, dass sich möglichst viele Teilnehmer finden, um eine möglichst umfassende Aussage nach der Auswertung treffen zu können.

Viele liebe Grüße
Elena
 
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