• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen MDK-Gutachter

Lemon

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
12 Sep. 2007
Beiträge
19
Hallo,

ich wollte gerne wissen, wie und wo ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde machen kann gegen einen MDK-Gutachter der grünen Krankenkasse.

Dieser hat in seinem Schreiben mir glatt unterstellt, ich würde mein Krankheitsbild vortäuschen. Ich könnte diesen Gutachter umbringen, so schwer hat mich das belastet. Das verstößt gegen jegliche Menschenwürde und ist eine Persönlichkeitsverletzung!

Mir wurde jetzt das Krankengeld gestrichen und mein Arzt wird auch kein Widerspruch einlegen meinte er. Die Krankenkasse und MDK haben einen sehr großen Einfluß auf die Ärzte. Ich find das einfach zum kotzen!
Ich habe hier von einigen gelesen, die auch ähnliches geschildert haben.
Wo soll das Bitteschön hingehen? :confused::confused::confused::confused::confused:
 

michisma

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Sep. 2006
Beiträge
228
Hallo Lemon

Solche Sachen passieren häufiger als Du denkst.
Ich hatte auch diese Unterstellung vom zuständigen Sachbearbeiter meiner Krankenkasse gehört.
Der gute Mann hat mir dann noch mit Streichung des Krankengeldes gedroht.
Habe sofort bei der zuständigen Oberdirektion der Kasse angerufen und mich massiv beschwert.
Auch mit den Medien habe ich gedroht und ich würde alle Zeitungen im Größeren Umkreis mit Leserbriefen bombardieren.
Hätt ich auch gemacht.
Daraufhin wurde ich sehr höflich zu einem Gespräch gebeten und konnte den Sachverhalt darlegen,neuer Sachbearbeiter,keine Probleme mehr und werde sehr freundlich behandelt.
Wie ein rohes Ei komisch oder?
Wehr Dich,lass es Dir nicht gefallen.
Beschwer Dich telefonisch und schriftlich.
Geh an die Öffentlichkeit.
Bei mir war es die AOK.
Kopf hoch
liebe Grüße
michisma
 

Buffy07

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
13 Sep. 2006
Beiträge
875
Hey Lemon,
Ich bin kein Fachmann, aber hast du die Streichung deines Krankengeldes schrieftlich bekommen? Wenn ja, muß du eine Rechtsmittelbelehrung unter dem Schreiben finden. Damit kannst du Widerspruch innerhalb eines Monats einlegen. Die Ablehnung der Zahlung muß doch auch eine rechtliche Grundlage haben? Welche
Fordere eine Kopie des GA. Dein Arzt hat dich doch die ganze Zeit behandelt, warum aber dann seine Äußerung. Gab es Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen? Wenn ja ,muß er die doch begründen können.
Ansonsten würde ich auch die Ärztekammer mit einbeziehen. Ein Arzt kann heute nicht ja und morgen nein sagen.
Es ist alles ein wenig suspekt:confused::confused:
Einen schönen Tag noch
Buffy07
 
Zuletzt bearbeitet:

Lemon

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
12 Sep. 2007
Beiträge
19
danke für die Kommentare,

mein behandelnder Arzt beruft sich auf das Gutachten des MDK, wonach ich simulieren würde...boaaah ich krieg die Krise..mein Betriebsarzt hat mich heut nach Hause geschickt, dass ich so nicht arbeiten kann, MDK und mein Orthopäde haben mich zusätzlich mit Bänderriss zur Arbeit geschickt *UNMENSCHLICH*..dann war ich beim Orthopäden, die haben die Aufnahme verweigert und nach langem hin und her, mir für morgen einen Termin gegeben..bei mir ist es auch die AOK

Ich werde wohl auch an die Öffentlichkeit treten, wo bleibt die Menschenwürde..

Wie kann ich den Gutachter von MDK verklagen oder wie soll ich mich verhalten, die ganzen KASSEN-Ärzte berufen sich auf das MDK-Gutachten ? Wer schon mal diese Erfahrung gemacht hat..BITTE BITTE um
Nachricht!
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo Lemon,
schreib uns doch mal grob warum Du AU bist. Unfall oder Krankheit?

Gleich nach meinem Unfall (nach 4 Wo.KKH) war ich bei meiner Hausärztin (wir hatten sie schon sehr viele Jahre, aber ich kannte sie kaum, war ja fast nie Krank:D)
Da sie mit meinen Schmerzen nichts anfangen konnte und wollte und meine Medikamente immer teurer wurden...meinte sie nach 8:eek: Wochen sie wolle mal den MDK einschalten.
Ich habe mit meiner Krankenkasse telefoniert und meine Probleme geschildert, sie meinten ein Arztwechsel würden sie mir empfehlen.

Ich war wirklich kurz vorm Aufgeben (kam mir total unverstanden vor und stellte mich und meine Schmerzen schon selber in Frage)...da fand meine Frau im Internet eine tolle Schmerzklinik.
Dazu habe ich auch noch eine wirklich tolle neue Hausärztin.

Nun bin ich schon über ein Jahr AU, war auch beim MDK und habe auch dort eine 100% Unterstützung bekommen.
Gruß
Kai-Uwe
 

Lemon

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
12 Sep. 2007
Beiträge
19
Hallo Uwe,

ich bin wegen Krankheit krank geschrieben, u.a. leide ich unter HWS und Schulterproblemen, dazu bin ich Diabetiker (Typ 2) und zusätzliche schleppe ich einen Bänderiss am Sprunggelenk mit, der immer noch nicht verheilt ist und hab einen GdB von 50% (Schwerbehindert)!

Das MDK Gutachten geht davon aus, das ich arbeiten kann und meine Leiden simulieren würde! Bodenlose Frechheit! Darauf beruft sich mein Orthopäde, der ist auch nicht ganz dicht! Man wird allein gelassen!
Habe hier etliche ähnliche Fälle gelesen, also was ist denn mit unserem Sozialsystem los? Sie sollten lieber Kinderschänder und Vergewaltiger jagen und denen das Leben zur Hölle machen und nicht den kranken Menschen!
 

Liza

Mitglied mit negativem Renomee
Registriert seit
24 Juli 2007
Beiträge
33
Hallo Lemon,

als Typ 2 mit Bänderriss, ohje, das dauert ewig. Komischer Arzt, der das nicht weiss.
Ich denke auch, du solltest dir einen guten Arzt suchen, der seinen Beruf ernst nimmt und die Krankenkasse verklagen.

Liza
 
Top