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Die schlaue Patientenverfügung

frank

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Registriert seit
11 Okt. 2006
Beiträge
849
Ort
Nähe Wildnis in Flussauen

Chroni

Erfahrenes Mitglied
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5 Juni 2008
Beiträge
146
Hallo Frank,

Hilfe, was ist denn da los?

Ich habe irgendwo mal ein Buch in der Hand gehabt, aber ich erinnere mich nicht daran, wo und wie es hieß.

Es ging darum, dass jmd gegen seinen Willen in die Psychiatrie eingewiesen wurde und wie sich später heraus stellte das auch ganz ohne Grund.

Das wird dort in dem Buch angeklagt.

Es stimmt leider, man muss sich selber um alles kümmern und die Fäden in der Hand halten.

Das wird dann wieder als Kontrollzwang oder sonst etwas "diagnostiziert".

Schöne Grüße

Chroni
 

Chroni

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Juni 2008
Beiträge
146
P.S.

Ich denke, man sollte auch noch eine Menge anderer Punkte in eine Patientenverfügung aufnehmen ...

Die meisten Schleudertraumaverletzungen sind ja erst nach dem Tod nachzuweisen.

Weiß jemand, wie man vielleicht posthum da noch etwas Gutes tun kann, indem man sich dafür zur Verfügung stellt?
 

Meli

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Jan. 2011
Beiträge
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Ort
Großstadt
Also, ich würde das nicht in meiner Patientenverfügung haben wollen, dass ich keine psychiatrischen Diagnosen will. Ich habe PTBS, es könnte Situationen geben, in denen es extrem wichtig ist, dass die Ärzte darüber Bescheid wissen und mir entsprechend helfen.

Daher habe ich ein so genanntes "Psychiatrisches Testament" (Begriff googlen führt zu einem Mustertext) - und darin ausführlich festgehalten, was ich im Fall der Fälle gut heiße und was nicht. Auch eine Betreuungsverfügung habe ich und eine allgemeine Patientenverfügung für körperliche Erkrankungen.
 

Sekundant

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Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,876
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
Hallo,

da möchte ich nur einen kurzen Einwand dazu bringen.

Gerade eine Patientenverfügung sollte NIE ohne fachliche Hilfe - rechtlich wie medizinisch - gemacht werden. Es gibt so viele Fallstricke und im Falle des Falles Auslegungsschwierigkeiten, die das ganze als bestenfalls unnütz werden lassen. Vor allem möchte ich bezweifeln, dass selbst die einfachen vorgegebenen Bestimmungen von allen Betroffenen ausreichend in ihrer Bedeutung erkannt werden.

Was mir auffällt, ist der Inhalt und die Schreibe der Musterverfügung. Einerseits verständlich, wenn man den Hintergrund berücksichtigt, aber nach mM in dem Umfang rechtlich nicht unbedingt haltbar.

Merkwürdig finde ich aber vor allem den "Club", wie gesagt, bei allem Verständnis für immer wieder vorkommende Geschehnisse; aber dies - sehr suspekt.


Gruss

Sekundant
 
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