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Der Schwindel kommt nicht vom Autounfall ?

Nickii

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#25
Ja, Upright-MRT habe ich in Hannover machen lassen. Auch ich fand Dr. Schulze sehr kompetent und vertrauenswürdig, zudem ist in Privatpraxen eine völlig andere, entspanntere Atmosphäre.

Zusätzlich zu dem Punkt, dass das Kopfgewicht beim Upright auf den Kopfgelenken und der HWS lastet, was dem Alltag entspricht, hat das Upright-Gerät andere Auflösungen (ich bin nicht vom Fach) und macht vermutlich deshalb auch deshalb einiges sichtbar, was beim fMRT nicht erscheint.
Die Vernarbungen bei dir könnte man mit "normalem" fMRT möglicherweise gar nicht deutlich diagnostizieren, aber das ist nur eine Annahme meinerseits.

LG

ich kann dir nur zustimmen.. Dr. Schulze war einer der besten Ärzte überhaupt, die ich in dem ganzen Chaos kennenlernen durfte. Allerdings hat er mir auch gleich angekündigt, dass der " Spass" nun erst richtig los gehen wird. Ich war total geschockt, hatte ich doch endlich den Beweis in der Hand das ich nicht spinne. Nach solch einer Irrfahrt zweifelt man ja dann doch schon mal an sich selbst. Zumindest war es bei mir so. Er kam damals nach der Untersuchung zu mir und meinte " gleich vorab, sie bilden sich das nicht ein... :) " und dann hat er sich so unsagbar viel Zeit genommen. Ich war total perplex . Stimmt, in dem Buch von Michael Graf wird auch beschrieben, das die herkömmlichen MRT - Aufnahmen meist schon nicht mehr das leisten, was sie leisten müssten . Auch die Ärzte hier halten oftmals noch an völlig veraltete Bücher fest und nutzen diese dann auch im Gutachten, obwohl die Kenntnisse schon mehrfach überarbeitet worden sind.

Es ist doch fatal, dass sich Gutachter hier nicht weiterbilden bzw. noch mit völlig veralteten Buchmaterial , welches sie als Quelle nutzen, arbeiten.
 

Nickii

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#26
Hallo Nicki,
die Reaktion des Gerichts lassen sich aus meiner Sicht nur dadurch erklären, dass der gerichtlich bestellte Sachverständige offenbar jeden Unfallzusammenhang schlüssig verneint und stattdessen offenbar eine psychiatrische Erklärung für die bei Dir vorbestehenden Einschränkungen und Beschwerden gefunden hat, die in ihrer Eindeutigkeit auch das Gericht überzeugt. Hiergegen ist dann tatsächlich schwer anzukommen. Hast Du denn mal in Dich hineingehorcht, ob der Sachverständige nicht möglicherweise recht hat, mit dem, was er schlussfolgert? Es gibt ja durchaus psychiatrische Erkrankungen, die gerade durch die fehlende Krankheitseinsicht des Betroffenen gekennzeichnet sind. Unter Umständen irrt sich ja auch der orthopädische Gutachter und der ganze Sachverhalt ist tatsächlich psychiatrisch untermauert. In Deiner Situation würde ich alles ohne Vorbehalte durchdenken. Gruß Rehaschreck

Ich muss jetzt gerade schmunzeln. Also ..ja , ich bin mir sicher, dass sich der fachorthopädische Gutachter nicht irrt. Denn, es gibt spezial-MRT-Aufnahmen, die diese Instabilität belegen und ebenso die Myelopathie, wie auch alle Symptomatiken. Was soll ich denn für eine psychische Störung haben Ich war bisher nie auffällig :D . Und wie gesagt, wenn ich mit einem orthopädischen /neurochirurgischen Hintergrund, der durch bildgebendes Material belegt ist, wie durch mehrere Fachärzte und durch ein Rückenmarksverletztenzentrum, dann in ein Schlaganfallsforschungszentrum geschickt werde, dann läuft ja sicher nicht bei mir etwas schief. Wie man hier auch lesen kann, geht es mir nicht alleine so, alle , die diese Schädigung haben, rennen sich nen Wolf..das würde ja heissen, dass alle hier, die das gleiche Problem haben, verrückt wären. Willst man also 5 Ärzte und ein Upright-Mrt in Frage stellen? Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein. Dieser Mann arbeitet nur für einen, nämlich für die Gegenseite..zufällig ist er Vorsitzender der gutachterlichen Vereinigung oder wie der Sauhaufen heisst und steht auf dieser netten , besagten Liste. Wir haben diese Praxis betreten und er erklärte meinem Freund, dass er das Haus verlassen müsse, da etwas entwendet werden könne. Ich finde es auch äusserst fragwürdig, wenn ein Arzt, der eigentlich wissen müsste, dass eine Myelopathie im oberen HWS-Segment vorliegt , meint sagen zu müssen " sie müssen die Bewegung einfach nur üben... " also bitte, dort in dem Bereich liegt das Atemzentrum, jede falsche Bewegung kann die letzte sein..damit macht man keine Spässe und nein, ich renne auch nicht weil mir langweilig ist wie besoffen durch die Gegend. Ich bin gerade ein wenig sprachlos.. Genau das ist es, was mir richtig stinkt, Menschen werden einfach als psychisch krank hingestellt, obwohl unzählige Befunde vorliegen, von unterschiedlichen Ärzten, im Zeitraum von 5 Jahren.
 

HWS-Schaden

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#28
Danke @ Nickii für die klaren Worte in der Antwort an #Rehaschreck!

"Ohne Vorbehalte durchdenken" ist an sich ja nicht verkehrt, aber bist du sicher, dass du keine Vorbehalte hast, @Rehaschreck?

PN an dich, Nicki.
 

Nickii

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#29
Danke @ Nickii für die klaren Worte in der Antwort an #Rehaschreck!

"Ohne Vorbehalte durchdenken" ist an sich ja nicht verkehrt, aber bist du sicher, dass du keine Vorbehalte hast, @Rehaschreck?

PN an dich, Nicki.
Ich kann leider nur eine PN innerhalb von unzähligen Minuten beantworten.. wenn du bei Facebook bist, suche doch mal nach Nicki Bank. Ansonsten kann ich dir erst morgen oder so antworten. Liebe Grüsse Nicki
 

Rehaschreck

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#30
Hallo Nicki,
die Stigmatisierung, die HWS-Geschädigte im deutschsprachigen Raum erfahren, ist ein Skandal, da sind wir uns einig. Das hilft Dir in der jetzigen Situation aber nicht weiter. Deshalb hatte ich angeregt, auch einmal die Argumentation der Gegenseite anders zu betrachten. Nach meiner Beobachtung hier im Forum haben gerade die Upright-MRT-Befunde, auf die Du Dich ja maßgeblich stützt, vor deutschen Gerichten leider keinen entscheidenden Beweiswert, anders als native MRT-Aufnahmen oder noch besser nativröntgenologische Aufnahmen. Im asiatischen Raum hingegen sind derartige Funktionsaufnahmen der absolute Standard. Wird dort nach einem HWS-Trauma Schwindel beklagt, ist das Erste ein Upright-MRT, so wurde es mir von einem Bekannten berichtet, der in Bangkok mit dem Roller verunglückte. Gruß Rehaschreck
 

Rehaschreck

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#31
Hallo HWS, mich wundert Deine Frage. Aber dessen ungeachtet, kann ich Dir versichern, dass ich stets bemüht bin, mich den Dingen vorbehaltlos zu nähern. Gruß Rehaschreck
 

Nickii

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#32
Hallo Nicki,
die Stigmatisierung, die HWS-Geschädigte im deutschsprachigen Raum erfahren, ist ein Skandal, da sind wir uns einig. Das hilft Dir in der jetzigen Situation aber nicht weiter. Deshalb hatte ich angeregt, auch einmal die Argumentation der Gegenseite anders zu betrachten. Nach meiner Beobachtung hier im Forum haben gerade die Upright-MRT-Befunde, auf die Du Dich ja maßgeblich stützt, vor deutschen Gerichten leider keinen entscheidenden Beweiswert, anders als native MRT-Aufnahmen oder noch besser nativröntgenologische Aufnahmen. Im asiatischen Raum hingegen sind derartige Funktionsaufnahmen der absolute Standard. Wird dort nach einem HWS-Trauma Schwindel beklagt, ist das Erste ein Upright-MRT, so wurde es mir von einem Bekannten berichtet, der in Bangkok mit dem Roller verunglückte. Gruß Rehaschreck
Auf normalen MRT-Aufnahmen kannst du eine Instabilität gar nicht sehen, da sie in fixierter Haltung durchgeführt wird und die Überbeweglichkeit der Bänder ( alaria, transversum) bzw. die extremen Fehlausschläge des Dens gar nicht dargestellt werden können. Aus diesem Grund gibt es ja ein Upright-MRT. In dieses MRT werden Menschen überwiesen, die eben in Funktion betrachtet werden müssen. Veraltete MRT-Aufnahmen hierzu in Betracht zu ziehen, wäre genauso wenn ich versuchen würde einen Stier zu melken. Wird auch nicht funktionieren. All die Dinge sind allerdings auch hier bekannt. Nicht umsonst wird man ja dorthin überwiesen. Hier geht es einfach mal ums Geld. Schlichtweg darum, den Menschen den Weg zu ihrem Recht zu erschweren, da die Versicherungen sonst ein böses Erwachen haben werden. Warum ist es so schwierig in ein Funktions-MRT zu kommen Das hat schon seinen Grund. Mir wurde bei der Krankenkasse gesagt, ich könne ja noch zwei MRT`s haben. sie würden mir diese bezahlen. Obwohl mehrere MRT-Aufnahmen im Laufe der Jahre gemacht worden sind. Man weiss doch auch hier, dass ein Funktions-MRT einfach mal die beste Möglichkeit ist, den Dingen auf die Schliche zu kommen. Wie ich hier lese, ist diese Methode, einen Patienten für psychisch krank zu erklären, wohl Gang und Gebe. Wenn sich mein werter Herr Gutachter sich wenigstens herab gelassen hätte ein bisschen die Befunde einfliessen zu lassen, wäre es wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen, wo die Reise hingehen soll, aber er hat ja überhaupt nicht reagiert. Da er mich im Vorfeld der Begutachtung per Mail gefragt hat, ob ich ihm noch Untersuchungsergebnisse beibringen kann, hab ich ihn gefragt, ob er diesen oder jenen Befund inklusive fachorthopädisches Rentengutachten denn vorliegen hat. Es kam keine Antwort. Als ich in die Praxis kam, wollte ich ihm die CD und die Befunde, nach denen er ja gefragt hat, überreichen. Er nahm sie mit dem Wortlaut " ich darf von ihnen nichts nehmen" nicht an. Nun frage ich mich, wieso fragt er mich in deiner E-Mail also vorher nach Befunden, die ich ihm noch geben könnte? Warum soll ich in ein Schlaganfallsforschungszentrum zur Untersuchung, wenn selbst die Gegenseite fragt " was soll das denn? " und als ich dort bin ist von einem Schlaganfall keinerlei Rede mehr Mein Einladungsschreiben wurde mir abgenommen und durch den Schredderer gezogen. Das war somit auch nichtig. Die Untersuchung ( MRT und Begutachtung) sollte in der Charité stattfinden, aber nur das MRT fand dort statt..wegen dem ganzen anderen Kram musste ich nach Berlin-Neukölln in seine Praxis..einmal also durch die ganze Stadt.. er schrieb in seinem Schreiben, er hätte mich nach einer Mittagspause gefragt, die ich nicht wollte. Mich hat niemand gefragt..er hat meinem Freund erklärt, wie wir zu seiner Praxis kommen und ist gegangen. Während der Begutachtung hat er sich mit der Reinigungskraft , die draussen putzte , unterhalten und ist rausgelaufen.. etc. diese Begutachtung war ein Witz.. Ach ich sage dazu besser nichts mehr..
 

Nickii

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#33
die Frage ist doch berechtigt.. wie kann man denn solch eine Frage überhaupt in den Raum stellen, wenn geschrieben wird, dass nunmehr 5 Ärzte und ein Funktions-MRT belegen was los ist. Myelopathie , subarachnoidaler Puffer unter 2mm..das will schon was heissen..da ist dann nicht mehr viel an Platz.. nööööch.

Das kann man sich nicht einfach mal so einbilden. Das wäre ja oskarreif.
 

HWS-Schaden

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#34
Hallo,

dies (ich zitiere #Rehaschreck):
"Nach meiner Beobachtung hier im Forum haben gerade die Upright-MRT-Befunde, auf die Du Dich ja maßgeblich stützt, vor deutschen Gerichten leider keinen entscheidenden Beweiswert, ..."​
wäre zu überprüfen (nicht die Beobachtung selber ;-) - deshalb meine Frage an Nicki, ob es zur Beweiskraft des Uprights vom Gericht Bemerkungen gab.

Vor einiger Zeit habe ich die Frage der Anerkennung der Upright-Ergebnisse hier im Forum schon einmal aufgeworfen, ggf. suche ich den Thread.
Die mir bekannten Fälle, in denen die Anerkennung problematisch verlief, liegen einige Jahre zurück. M.W. ist der Stand heute anders.

Wer Belege hat / erlebt hat, dass Upright-Ergebnisse nach heutigem Stand angezweifelt werden, möge dies/e bitte einstellen / schreiben, ich suche danach. Danke.

Liebe Grüße HWS-Schaden
 

Nickii

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#35
Hallo,

dies (ich zitiere #Rehaschreck):
"Nach meiner Beobachtung hier im Forum haben gerade die Upright-MRT-Befunde, auf die Du Dich ja maßgeblich stützt, vor deutschen Gerichten leider keinen entscheidenden Beweiswert, ..."​
wäre zu überprüfen, deshalb meine Frage an Nicki, ob es zur Beweiskraft des Uprights vom Gericht Bemerkungen gab.

Vor einiger Zeit habe ich die Frage der Anerkennung der Upright-Ergebnisse hier im Forum schon einmal aufgeworfen, ggf. suche ich den Thread.
Die mir bekannten Fälle, in denen die Anerkennung problematisch verlief, liegen einige Jahre zurück. M.W. ist der Stand heute anders.

Wer Belege hat / erlebt hat, dass Upright-Ergebnisse nach heutigem Stand angezweifelt werden, möge dies/e bitte einstellen / schreiben, ich suche danach. Danke.

Liebe Grüße HWS-Schaden

Mir wurde damals gesagt, dass ein MRT keinerlei Ergebnisse bringen wird, was auch logisch ist, da die Methode einfach nicht die Ergebnisse erzielen kann. Sprich erst einmal die Auflösung und zweitens die Art und Weise der Lagerung .

Ein Upright-MRT ist ein MRT, welches auch als Funktions-MRT bezeichnet wird. Da es in jeglichen Ausgangsstellungen sowie unter Last durchgeführt werden kann, was schlichtweg in einem MRT unter Fixierung nicht möglich ist.

MRT - Aufnahmen sind für das Darstellen einer hochzervikalen Instabilität völlig unangebracht, da diese gar nicht dargestellt werden kann. Hierzu werden Patienten in ein Funktions-MRT gesteckt. Selbst in medizinischen Fachbüchern wird über die Untersuchungsmethoden ausführlich berichtet. Das wahre Ausmass einer hochzervikalen Instabilität ist oftmals sogar auch erst vollständig unterhalb einer OP einsehbar. Eine hochzervikale Instabilität wird durch den abnormen Ausschlag des Dens bzw. des Gefüges im Genickbereich sichtbar. Die Bewegung hier ist bei Schädigung eine völlig andere.
 

HWS-Schaden

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#36
@Nicki
Hat das Gericht (GA, Richter, ...) irgendwelche Äußerungen in die Richtung gemacht, dass ein Upright keine Anerkennung findet?

Musstest du argumentieren, damit es überhaupt anerkannt wurde?
(Soweit ich dich verstanden habe, hat es gar keiner zur Kenntnis genommen.)

P.S. Lass doch mal die Fullquotes, wo nicht nötig, sie kosten Serverkapazität.
 
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