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Dürfen Krankenkassen...

Imogen

Neues Mitglied
Registriert seit
10 Feb. 2008
Beiträge
8
Hallo,

brauche bitte mal dringend einen Rat - bzw. Hilfe!

Bin über Krankenkasse krank geschrieben - seit geraumer Zeit auch aus der Lohnfortzhalung raus.
Musste zum MDK - der dann auch weitere 6 Wochen ein Krankengeld befürwortet hat !
Da aber nun die sechs Wochen bald um sind - rief meine KK mich an - erkundigte sich nach meinem Gesundheitszustand
Hatten aber von meinem Internisten schon Post - dass noch weitere Untersuchungen nötig sind.

Dürfen die KK ihre Versicherten anrufen - um eben solches zu erfragen!
Und das schreiben vom Arzt ignorieren?

Sie wollen es jetzt auch ihrem MDK vorlegen - und wenn der nach Aktenlage
entscheidet - bekomme ich kein Krankengeld mehr

Für Hilfe/Erfahrungen wäre ich sehr dankbar!

MfG

Imogen
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
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31 Aug. 2006
Beiträge
8,316
Ort
Berlin
Hallo Imogen,
gegen die Kontaktaufnahme der Krankenkasse ist erst einmal wenig zu sagen. Woraus schließt Du, dass die KK das Schreiben des Arztes ignoriert? Gegen die Entscheidung der KK kanst Du dann auch Widerspruch einlegen.

Gruß von der Seenixe
 

Imogen

Neues Mitglied
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10 Feb. 2008
Beiträge
8
Hallo seenixe!

Habe Dank für die Antwort.
Ich schliesse die Ignorierung daraus - das mir mein Arzt sagte, er hätte denen mitgeteilt, dass noch keine Ausheilung der internistischen Sache - und noch dringend ein MRT erdorderlich ist.

Was passiert in der "Zeit des Widerspruchs" - wird dann KG weiter gezahlt - unter Vorbehalt - und/oder muss ich zum AA.
Wobei ich von meinem AG nicht gekündigt bin

Für Hilfe bin ich sehr dankbar!

Liebe Grüsse

Imogen
 

Markus73

Nutzer
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Hallo Imogen,
lass dich von deiner KK nicht nervös machen, schließlich bescheinigt dir dein Facharzt eine AU. Wenn dich deine KK doch unter Druck setzt, dann berede das auf jeden Fall mit deinem Internisten, weil normal fühlt sich jeder gute Facharzt auf den "Schlips" getreten, wenn ein Sachbearbeiter seine medizinische Fachkompetenz in Frage stellt und wird das auch dem Sachbearbeiter im Bericht oder Brief klar machen.

Gruß Markus
 

Ingrimmsch

Nutzer
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Hallo

Du müsstest ja einen Krankengeldzahlschein haben. Den füllt Dein behandelnder Arzt aus und schreibt Dich damit weiter krank. Damit ist die KK erst mal in der Leistungspflicht in Sachen Krankengeld. Sie können Dich dann höchstens wieder zum MDK vorstellen.

Generell bescheinigt der behandelnde Arzt die AU. Die KK kann dann höchstens prüfen ob das so ok ist. Das macht die norm. KK aber nur dann wenn man denkt:
- Das nicht alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind
- Das die Behandlung stagniert (es nicht voran getriebe wird)
- Ein Simulant versucht Geld zu bekommen ... wobei man im gleichen Zuge dem behandelnden Arzt ja auch direkt Mithilfe unterstellt ;)

Ich war, nach Bandscheibenvorfall und OP über ein Jahr im Krankenstand... nicht ein mal zum MDK. Manchmal fragte die Kasse mal nach wie es denn so ausschaut. Meist wartete ich da gerade mal wieder auf einen weitere Behandlung (Termin)... oder auf den nächsten freien Klinikplatz.

So lange Dein behandelnder Arzt die AU weiter bescheinigt... mache Dich nicht verrückt.
 

Imogen

Neues Mitglied
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Dürfen...

Hey Ihr!

Habt lieben Dank für Eure Antworten!
Es zehrt doch an den Nerven...hatte (habe) schon wg. diesem Verhalten der KK die Gürtelrose bekommen!
Nun ist sie - statt abzuklingen - wieder da!

Einen Zahlschein habe ich - ausgefüllt vom Internisten ....der KK zugesandt!

Mein Internist ist gleichwohl entsetzt....da ich noch dringend wg. eines Schlaganfallvorbotens zum MRT muss - er erst dann weitere Medis ect.
veranlassen kann! Der Termin steht...ist auch der KK bekannt!

KG bekomme ich erst seit Mitte Juni - bisher lief es zig Jahre, die ich bei dieser KK bin - alles über BG!

Ich werde auf jeden Fall - wenn der ablehnende Bescheid kommt - Widerspruch einlegen....
und einen Anwalt wür Sozialrecht einschalten!

Liebe Grüsse

Imogen
 

Ingrimmsch

Nutzer
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Hallo

Lass Dich nicht in den "Wahnsinn" treiben. Wie Du ja schon mal gesehen hast, ist der MDK ja nicht negativ gelaufen. Wer weiß welchen Frust die KK Sachbearbeiter da schieben. Normal ist das nicht.

Da Behandlungen bei Dir laufen und die Sache nicht still steht kann man Dir, aus meiner Sicht und Erfahrung, das Krankengeld nicht verwehren. Das man dich nach der Zeit schon zum MDK hetzt ist für mich unverständlich. Aber nun. Manche KKs sind in letzter Zeit arg komisch geworden. Meine darf sich seit dem Unfall letztes Jahr mit Krankenständen auf verschiedene Diagnose (mal die... mal die) rumschlagen. Da die immer unterschiedliche Diagnosen haben die nicht zusammenhängen, laufen da verschiedene Blöche an KG... da hat sich auch noch keiner beschwert.

Daher... versuche es möglichst leicht zu nehmen. Das meine ich aber nicht so leicht dahin gesagt. Ich weiß wie schwer das ist. Vor allem geht es ja auch um das Geld das man zum Lebensunterhalt braucht. So mancher KK Sachbearbeiter scheint so was gar nicht mit einzurechnen in sein Tun.

Kopf hoch... immerhin scheinen Deine Ärzte nicht falsch zu sein, wenn sie schon mal reagieren.
 

Imogen

Neues Mitglied
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Hi Ingrimmsch!

Habe Dank für Dein Mut machen -(komme erst jetzt zum antworten) doch die KK hört nicht auf!
...Der MDK rief meinen Internisten an...der brachte seinen Zorn zum Ausdruck! Sagte mir - es sollte nun für mich Ruhe herrschen - und ging in Urlaub!
Prombt bekam ich vom MDK eine Woche später einen Anruf...und wurde ausgefragt!
Einbestellen wollte der Doc mich nicht!
Ergebnis: ich solle doch auch bitte meinen Jahresurlaub nehmen - um die KK zu entlasten -
er kennt sich da wohl nicht aus - das Gesetzt sagt: von krank in Urlaub ist nicht!
Gleichwohl meinte er - ich könne ja weiter krank geschrieben bleiben ect....
arg unwissend von seiner Seite !
Ich warte nun das Schreiben von der KK ab - werde dann mit meinen mir vertrauten Ärzten weiter gegen die KK vorgehen!
Und meine Ärzte hier haben ein solches Vorgehen auch noch nicht erlebt!

Liebe Grüsse

Imogen
 

Ingrimmsch

Nutzer
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Hallo

Der MDK rief meinen Internisten an...der brachte seinen Zorn zum Ausdruck! Sagte mir - es sollte nun für mich Ruhe herrschen
Na, generell eine gute Einstellung von Deinem Doc. Da hab ich schon ganz anders gewickelte Ärzte gesehen denen alles egal ist. Wende Dich ggf. vertrauensvoll an seine Urlaubsvertretung.

Prombt bekam ich vom MDK eine Woche später einen Anruf...und wurde ausgefragt!
Da bin ich mir gerade nicht sicher, aber ich meine er darf Dich gar nicht direkt anrufen, da er für die KK arbeitet. Die KK kann Dich zum MDK zum pers. Termin bestellen, aber das war es auch schon. Bin da rechtlich aber gerade ein bisschen im dunkeln am tappern

Ergebnis: ich solle doch auch bitte meinen Jahresurlaub nehmen - um die KK zu entlasten -
Das ist rechtlich nicht nur falsch sondern sogar verboten. Mit dieser Aufforderung betritt er rechtlich strafbares Territorium und mal ganz nebenbei ist das auch noch menschlich unter aller Sau.

Der gesetzliche Urlaub nennt sich offiziell "Erholungsurlaub" und ist nicht dafür da einen Krankenstand aufzufangen.

Lasse Dich weiter krank schreiben! Dann kann man Dir hier nichts.

1. Das nennt sich Sozialversicherung... nicht umsonst
2. Wenn es der Krankenkasse so schlecht geht, das sie Dein Krankengeld nicht zahlen kann, dann bitte dringend die Kasse wechseln ;)
3. Unverschämtheit und zwar eine bodenlose

Dein klarer Weg: Lasse Dich direkt und ohne Unterbrechung weiter krank schreiben!

Wenn Du noch in den ersten 6 Wochen bist greift hier die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Ab der 6. Woche das Krankengeld. Wichtig ist, das der behandelnde Arzt den Krankenstand aufrecht erhält, dich also weiter krank schreibt. Sonst hat die KK erst mal wieder einen Ansatzpunkt zum stressen und kann das Krankengeld für die Tage ohne Krankmeldung nicht zahlen.
 
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