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BWK, Skapula, Rippenserien, Lungenkontusion usw.

Gsxr1983

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Auf Grund dieser Angabe des Gutachter wurde das Urteil gefällt:

Seite 10 (2) wird angegeben ... . Aus diesem Verlauf ergebe sich der Verdacht auf einen neurologische Erkrankung; angesichts der familiären Dispossition beim Kläger spreche Einiges für einen Verdacht auf eine MS Erkrankung (...). Es könnten aber durchaus auch noch andere möglicherweise chronische entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystem im Raum stehen. Auf jeden Fall bestehe kein Zusammenhang mit dem Unfallereignis im Jahre 2013 (...). ...

Ich verstehe das ganze nicht! Was habe ich nun?

MfG


GSXR
 

Gsxr1983

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Ich musste Aufgeben!

Das Gericht hat keinen meiner behandelten Ärzte gehört oder befragt und der Dubiose Gutachter sagt Unfallunabhängige Chronische Entzündung des Zentralen Nerversystem!

Also habe ich nun eine der seltensten Arten einer MS!

Es wurde kein Nervenwasser entnommen oder ein Mehrkanal SEP Sep gemacht, das Gericht folgt einem Arzt der nicht weiß was ich habe und sich nur sicher ist das es nicht vom Unfall kommt!

In was für einer Welt leben wir?
 

Pfong

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Hey

Oh man du kämpfst ja nun schon so lange und dann das.

Hast du keine Möglichkeit gegen dieses Urteil vorzugehen?
 

HWS-Schaden

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Hallo Gsxr

Es fällt schwer, das zu verstehen, das stinkt gewaltig.
Es tut mir total leid, ich hoffe, du hast Mensch(en) um dich, die dich etwas auffangen bei diesem Brocken.

Der Frage schließe ich mich an: Welche Möglichkeiten hast du?

Liebe Grüße
 

Sekundant

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hallo,

leider ging die diskussion an mir vorbei, denn ich frage mich angesichts des im beitrag #337 geschriebenen und wohl aus dem GA zitierten. was dagegen vorgebracht wurde!? ist der wortlaut korrekt, dann ist das eine gutachten-fabel, wenn "der Verdacht auf einen neurologische Erkrankung" bestehen soll, es wiederum heisst, dann "spreche Einiges für einen Verdacht auf eine MS Erkrankung", andererseits "aber durchaus auch noch andere möglicherweise chronische entzündliche Erkrankungen" vorliegen könnten!

war da nun ein ärztlicher sachverständiger am werk oder doch ein orakel? hast du die ungereimtheiten dagegen vorgebracht? und dass aus diesem gezeigten UNWISSEN dann ein "Auf jeden Fall bestehe kein Zusammenhang mit dem Unfallereignis" wird, ist dann nur noch das letzte gramm, um das GA zu versenken.

da schliesse ich mich der frage von @HWS-Schaden an: welche möglichkeiten hast du noch?


gruss

Sekundant
 

Anja123

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Hallo Gsnr,

dringend zu empfehlen wäre die Verdachtsdiagnose zu hinterfragen.
Oder wurde sie in der Zwischenzeit bestätigt?

Bei MS gibt es viele Richtungen - die trotzdem mit dem Unfallereignis
zu sehen ist.

Eine Adresse habe ich dir bereits vor Wochen gegeben.
Das Zentrum ist sehr spezialisiert.

Viele Grüße

Anja
 

Gsxr1983

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Danke für eure Kommentare,

Wir haben vor dem Amtsgericht und dem Landgericht gefordert das meine Behandelnten Ärzte befragt werden. Dem Wurde nicht nachgekommen!

Wir haben den Chronologischen Ablauf aufgezeigt und erklärt warum erst 2017 die direkte Diagnose Contusio Spinalis auf kam, hat das Landgericht nicht interessiert!

Ärzte Fehler RMK Backnang.
Reha nach 6 Monate wegen anhaltender Probleme.
Das erste richtig Bildgebende Mrt ein Jahr nach dem Unfall.
Gutachten der Bezirksärztekammer dauerte fast 1 Jahr.
Dann alle Örtlichen Ärzte durchgemacht (als nicht privat dauert so ein Termin jeweils Monate)
Dann 2017 Chefarzt einer Wirbelsäulenchirurgie als erster Arzt der sich mit so etwas auskennt und praktiziert.

Wir haben Diagnosen von den Behandelnten Ärzten und Privatgutachten in einem Wert von ca 10 T € erstellen lassen und eingereicht. Hat das Gericht nicht interessiert.

Das Sozialgericht hat die Gangstörung als Contusio Spinalis anerkannt!

Der Gutachter Dr M. Lang macht Angaben wie das die Contusio Spinalis hätte auf den Mrt Bilder die im erst behandelnten Krankenhaus gemacht wurden hätten erkannt werden müssen! Die Bilder waren so schlecht das selbst die Wirbelfrakturen nicht erkannt wurden!

Der Gutachter Dr M. Lang aus Ulm gibt in seinem Gutachten eine progedienz, kontinuierliche Verschlechterung, als klares Zeichen für eine MS Erkrankung an. Dumm nur das er den Chronologischen Verlauf falsch auflistet und die Werte der vor Ihm behandelten Ärzte schlechtere Werte sind als er sie hat!

Gutachter Dr M. Lang kann nicht erklären warum ich nur eine leichte Schädigung der Aufsteigenden Afferenzbahnen habe! Er weiß nicht was eine Mehrkanal SEP ist und das damit die Schädigung lokalisiert werden können.

Das Gericht ist der Meinung das Dr Lang das alles richtig gut gemacht hat und das eine Nervenwasseruntersuchung oder Mehrkanal SEP, unnötig sind weil bisher ja noch kein behandelnder Arzt auf die Idee gekommen ist dies zu machen! Die Wahrheit ist das die Behandelnten Ärzte keinen Sinn oder nutzen an solchen Untersuchungen sehen da Sie nicht von einer extremst seltenen Art MS ausgehen da es keinerlei Anzeichen dafür gibt!

Ich habe bei einem BGH Rechtsanwalt eine Nichtzulassungsklage beauftragt. Dieser hat mir geantwortet nach dem er fast 5000 € erhalten hat und die Unterlagen gesichtet hat das er das Mandat niederlegt wenn ich die Klage durchsetzen möchte.

So sitze nun hier mit meiner MS neben mir, tippe auf meinem Handi und trinke ein Mc Cola.

Der Unfallverursacher muss alle Folgeschäden wegen meinem kaputten Rücken übernehmen und da muss ich jetzt meinen Fokus darauf setzen!

Ich werde meine Ärzte einbinden die eine MS Erkrankung lächelnd abtun und werde fokussiert weiter machen. Wenn mich der Drang nach Wahrheit auch sicher über 50 000 € gekostet hat (das Gericht, die Gutachten und Rechtsanwälte).

MfG

Gsxr
 

Sekundant

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hallo,

es wäre überflüssig zu bemerken, aber vielleicht hilft ja die schwarmintelligenz. ich habe leider vergessen ein dok abzuspeichern - oder finde es jedenfalls nicht - mit einer abhandlung zu dem problem MS im zusammenhang mit hws- und nervenschädigung. es wird die offenbar häufig anzutreffende methode einer in den raum gestellten möglichen MS-erkrankung aufgegriffen und diskutiert. der autor kam zu dem - auch begründeten - schluss, dass dies barer unsinn ist und - mit meinen worten - von einer gewissen ahnungslosigkeit jener ärzte zeugt.

vielleicht kennt ja jemand diese abhandlung oder findet sie noch.


gruss

Sekundant

ps:
ich vermute, dass es sich um Michael Lang von der Begumed Ulm handelt?
 

Gsxr1983

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Sekundant du bist ein Fuchs!

Ja genau der Dr der als Kind vom Apfelbaum viel und bis heute ein Trauma davon getragen hat! So einen Stuss gibt dieser vor Gericht von sich.

Der Facharzt für Neurologische Erkrankungen! Der Wirbelsäule mal kur nebenher macht.
 

Sekundant

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Frage: wann bist du bei ihm gewesen? welche fragen sollten beantwortet werden, und welche "untersuchungen" oder tests wurden gemacht? vielleicht kann ich dir DEINE daten und ergebnisse geben ...

mehr mal per PN, dann kannst du das mit dem "Fuchs" besser beurteilen.


gruss

Sekundant
 

nightwalker

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Hallo Gsxr1983,

daß kann ich auch nicht vom Gericht verstehen,
denn ein Verdacht ist ja kein Beweis,
und was möglicherweise ist sollte bewiesen sein,
So schwurbelt nur etwas im Raum herum.
Eine Diagnose muss doch gesichert sein.?,
und es gehört dazu, eine Liquoruntersuchung vorzunehmen.


In der Ärztezeitung von 2016:

Verwechslungsgefahr
Viele MS-Diagnosen sind falsch


"Wie groß das Problem ist, weiß niemand, da es dazu keine Statistiken und Erhebungen gibt,
doch für Professor Andrew Solomon von der Universität in Burlington, Vermont,
waren die immer wieder beobachteten Fehldiagnosen Anlass genug,
im Kreis ausgewählter MS-Spezialisten nach den Ursachen zu fahnden."

"So kommt es offenbar immer wieder zu falschen MS-Diagnosen,
weil sich Neurologen zu sehr auf MRT-Aufnahmen verlassen,
obwohl sie nicht zu den klinischen Symptomen passen oder schlicht falsch interpretiert werden."

"...Zu den verpassten Chancen zählten sie etwa Liquoruntersuchungen..."


Ich hoffe, daß es doch noch eine Möglichkeit gibt dagegen vorzugehen.

Gruß
nightwalker
 

Gsxr1983

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Ach Nightwalker,

das Gericht macht die Sachlage daran klar das die ersten Schäden erst 2017 von einem Facharzt klar angegeben werden@

Warum man bis Ende 2014 die Wirbelfrakturen übersehen hat, wir nicht hinterfragt.

Das man mich mit Tilidin und Tramadol großzügig versorgt hat wird nicht hinterfragt.

Warum das Gutachten von Prof Dr. Knop der Bezirksärtekammer bis zum Abschluss über ein Jahr dauerte, wird nicht beachtet.

Dann 3-4 Monate Termin zum Orthopäde, dieser Überweist zum Örtlichen Neurologe 3 Monate dann 6 Wochen zum örtlichen Orthopäden.

Dann 3 Monate Stuttgart WS Chirurgie und dieser lässt ein neues MRT machen.

Usw.

Richter sind halt Privat versichert da ist so etwas unvorstellbar.


Leider
 
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