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Brauche dringend Eure Unterstützung, stehe kurz vor der Obdachlosigkeit

beiself

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Dez. 2015
Beiträge
179
Hallo, herzlichen dank für eure Infos.
habe noch eine Frage. Inwieweit sind vorgerichtliche Kosten und außergerichtliche identisch bzw. unterschiedlich?
Habe da im Internet nichts konkretes gefunden.
Es betrifft den Vollstreckungsauftrag in dem die Hauptforderung und eben die vorgerichtlichen Kosten tituliert wurden.
Des anderen besteht nun ein Kostenfestsetzungsbescheid über die Gerichtskosten und die außergerichtlichen Kosten.
Beantragt wurde alles vom gegnerischen Anwalt.
Im ersten Moment erscheint mir dies doppelt angesetzt. Der gegnerische Anwalt macht hier vorgerichtliche und
außergerichtliche Kosten geltend und da er sie hat titulieren lassen sind diese sofort vollstreckbar.
Kennt sich vielleicht jemand aus?

Liebe Grüße beiself
 

Sekundant

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Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,465
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
hallo,

eine "halbe" antwort:
es gibt dazu schon einiges im www zu finden, dürfte nur schwer verständlich sein und selbst insider wie fachwirte haben es damit offenbar nicht immer leicht. zu sagen ist allerdings, dass beide keinesfalls identisch sind.
in teilen kann man hier nachlesen

https://www.iww.de/rvgprof/archiv/a...ch-angefallener-rechtsanwaltsgebuehren-f47034
https://www.daboius.de/referendariat/aussergerichtliche-anwaltskosten-ein-leidiges-thema/

aber wie gesagt, vmtl nicht sehr verständlich für laien.
etwas grob eingeteilt würde ich den unterschied so sehen: aussergerichtliche kosten entstehen durch nicht verfahrensgebundene oder -abhängige aber notwendige aufwendungen (aufenthalts- und wohnortermittlung, einsatz von detektiven), vorgerichtliche kosten stehen in direktem zusammenhang mit der vorbereitung eines rechtsstreits.
ich muss aber sagen, dass das aber auch ein eher laienhafter erklärungsversuch ist.


gruss

Sekundant
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,248
Hallo beiself,

Wende dich doch wirklich an eine Schuldnerberatungsstelle. Die müssten doch Bescheid wissen?!

Sonst fällt mir nichts ein ...

Viele Grüße,

Rudinchen
 

Meli

Erfahrenes Mitglied
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4 Jan. 2011
Beiträge
605
Ort
Großstadt
oder an den VdK? Oder an die Verbraucherberatungen? Ich kenne mich mit der Thematik leider gar nicht aus. Wichtig zu wissen ist aber, dass du auf jeden Fall einen so genannten "Selbstbehalt" hast, den dürfen sie meines Wissens nach nicht antasten, um Kosten zu vollstrecken - das ist nur eine Laieninfo, besser bei den oben genannten Institutionen nachfragen.

Liebe Grüße
Meli
 

beiself

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Dez. 2015
Beiträge
179
Hallo,
der gegnerische Anwalt und das Gericht haben es sich ziemlich einfach gemacht, denn die vorgerichtlichen Kosten
sind aus einem Kontoblatt des RA zu entnehmen, aber eben kein Rechnungsnachweis. Der Gerichtsvollzieher hat diese
dann einfach nur zu vollstrecken.
Der Kostenfestsetzungsbeschluss ist ebenfalls ohne Nachweise erstellt worden.
Geht dass denn überhaupt?
Ich finde dies ziemlich unseriös. Aufgrund von Auszügen eines Kontoblattes einfach titulieren lassen.
Grüße beiself
 
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