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Brauche dringend Eure Unterstützung, stehe kurz vor der Obdachlosigkeit

beiself

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Dez. 2015
Beiträge
160
#1
Hallo liebe Forum-Mitglieder,
mein 14-jähriger Kampf um Opferentschädigung scheint zu Ende zu gehen.
Habe im Jahre 2015/2016 zwar sehr viele Rechtswidrigkeiten und Verstöße aufgedeckt,
werde aber seither massiv unter Druck gesetzt.
Seit 2017 erhalte ich die dauerhafte volle Erwerbsminderungerente, die mir aber zum
Leben nicht reicht. Ich hatte am 05.09.2017 einen Antrag auf aufstockende Leistungen
gestellt. Dieser wurde nur zum Teil bearbeitet. Durch die zeitliche Verschleppung und letztendlich durch
die Leistungsverweigerung, hat man mich so in die Enge getrieben, dass ich meine Miete nicht mehr
bezahlen konnte. Am 11.04.2019 ist der Prozess der Räumungsklage.
Eine Wohnung gibt es für mich nicht.
Ich bin schwerbehindert GdB 70 und Trauma-TypII.
Bisher keine Wiedergutmachung, jetzt aber droht mir die Obdachlosigkeit.
Bitte um Unterschriften für meine Petion bei change.org "Eilt sehr, schwerer Fall von
Menschenverachtung"
Bitte, bitte unterstützt mich.
Viele Grüße Erika
 

HWS-Schaden

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3,501
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Bei den Stadtmusikanten
#2
Hallo beiself

Vielleicht hilft es, wenn du den Link deiner Petition einstellst.
Ich habe ihn nicht gefunden auf die Schnelle.
Change.org - Die weltweit größte Kampagnenplattform

Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn du ungefähr eingrenzt, wo du eine Wohnung suchst, Plz von bis oder sowas.

Viel Kraft und viel Erfolg!!! Es tut mir echt leid und weh, zu lesen, was du durchmachst.

Liebe Grüße, HWS
 

Tina79

Aktiver Sponsor
Registriert seit
4 Aug. 2017
Beiträge
197
#3
Hallo Erika,

Du schreibst in div. Foren und Deine Hilflosigkeit. u.a. ist es herauszulesen... Das tut mir sehr leid..

Vlt hilft es Dir, neben der Erwähnung von hws.., dass/und ob Du vlt mal eine/n Sozialarbeiter/in von, es gibt diverse Organisationen, kontaktierst?!
Es gibt, u.a. die BeWo ( d.h. betreutes Wohnen/div. Orga.) was/welche Dir, u.a. Hilfestellung bei Behörden und Ämtern pp gibt! geben kann.
Die kennen sich aus!

-> Caritas, Diakonie,
Oder:
Wer sind Deine Ärzte? Haben diese nicht mal eine Adresse? wo Du Dich hinwenden kannst? Dir Antworten ggf Hilfestellung gegeben wird? Einen Ansprechpartner?
Bist Du in Therapien?
Frage dort! u.a.

Was ist mit dem Sozialamt? - aufstockende Leistungen, verweigert? Verschleppt? Höre bitte mal nach.
Ansprechpartner, im letzten Schreiben. Oder auch/aber: setze ein Schreiben auf. Worin Du fragst, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Auch bitte die genannten Gründe. Raumungsklage..

Oder, kontaktiere mal den VDK? Mitgliedschaft kostet, und ich glaube Du könntest das Geld nicht aufbringen.. die kennen sich auch aus. 60 Eu/jhrl.

Wie kommst Du jetzt, aktuell, für Deinen Lebensunterhalt auf?
Gibt es Familie, Bekannte, Freunde, die Du ggf auch um Hilfestellung bitten könntest?!
Ich meine eher persönlich, vlt auch finanziell?!
Es geht um hauptsächlich andere, Meinungen zum Sachverhalt.

Du schreibst von GdB 70/EU Rente/RV. Entschuldige, was ist der Hintergrund? Trauma typ II...
Wer waren Deine Ansprechpartner? Ggf vor xy Zeit? Bitte kontaktiere diese erstmals...


Alles Liebe und Gute!

Tina
 

Kasandra

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6,296
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#4
Hallo Erika,

frage mal beim EUTB an.

https://www.teilhabeberatung.de/artikel/erganzende-unabhangige-teilhabeberatung-eutb

Es ist bei Dir 5 nach 12.

Ggf. gibt es auch in Deiner Stadt die Vermittlung von Wohnungen, z. B. mit dem WBS?

Du kannst z. B. mal bei Deiner Tafel vorbei gehen und dort nachfragen, ob Sie Institutionen wissen, die helfen (Regional unterschiedlich).

Welche Klage hast Du aktuell laufen? Beim SG? Dann rühre Dich und dränge auf Dringlichkeit der Klage. Werde dort persönlich vorstellig.

Bist Du noch Mitglied einer Gewerkschaft? Dann wende Dich umgehend an deren Rechtschutz.

Hast Du einen Pflegegrad? Ist der aktuell und ausgeschöpft? Wenn ja, wer übernimmt Deine Pflege? Kannst Du hier an Schrauben drehen?

Du musst jetzt richtig Gas geben und alle Hebel die es gibt in Bewegung setzen!

Ich kenne jetzt Deinen Fall nicht und Deine Kostenträger.

Viele Grüße

Kasandra
 

beiself

Erfahrenes Mitglied
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160
#5
Hallo,
zu HWS meine Petition ist noch sehr jung. Ich brauche 5 Namen um sie offline stellen zu können.
Ich will hier in Rheinland-Pfalz nicht bleiben. Wenn Du mir Deine email per Pin geben möchtest, kann ich Dir meinen Artikel senden.
Dann hast Du eine Vorstellung davon was hier mit mir abläuft. Für die Behörden bin ich nicht gerne gesehen, weil ich die Rechtswidrigkeiten
aufdecke. Menschen die Aufdecker sind werden in unserem Land besonders behandelt.
zu Tina79, ich habe alles schon durch. Caritas können nichts tun. Es gäbe eben nur die Notunterkünfte wo man übernachten kann.
Was mache ich aber tagsüber, mit all meinen somatischen Belastungen. Wo gehe ich hin????
War schon beim hiesigen Pfarrer, bei Caritas und auswärts, bei Vereinen usw.
Habe keine Eltern und habe keine Kinder.
Eine Schwester habe ich. Habe schon fünfmal aufs handy gesprochen, hat sich bis jetzt nicht gemeldet.
Den Behörden bin ich ein Dorn im Auge. Das hiesige Sozialamt ist ja der Verursacher, der mich in die
Obdachlosigkeit treibt.
Vor vier Jahren hätte ich bestimmt wegen absichtlichem falschem ärztlichen Befundbericht eine
Strafanzeige stellen können. Das ganze habe ich einem Gerichtsgutachten zu verdanken. Das ist so ein Schlechtergutachten
und Gefälligkeitsgutachten. Es ist komplett zerstörerisch auf mich geschrieben. Hatte auch schon zwei anonyme Briefe im Briefkasten
die mich einschüchtern sollen. Der letzte spricht von einem Pennerdasein.
Man will mich eben unter Druck setzen, dass ich einem Vergleichsangebot wegen der OEG-Sache unterschreiben soll.
Aber, will ich mir jemals noch in den Spiegel gucken können, darf ich das nicht. Ich bin ein aufrecht lebender Mensch
und kann zu dem Unrecht, was darin steht nicht ja sagen.
Ich schicke, Dir auch gerne meinen Artikel, wenn Du mir per Pin Deine Email gibst.
Dann kannst Du Dir selbst einen Eindruck machen.
Das ganze ähnelt dem Fall von Gustl Mulath. Wenn dies in die Öffentlichkeit kommt, gibt es einen
riesen Skandal. Aber ich habe eben niemanden, der hinter mir steht.
Ich habe ca. 15 Jahre Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung während meiner Kinder- und Jugendzeit erfahren müssen.
Mit der letzten Gewalttat 2004 bin ich ganz aus dem Berufsleben gerissen worden.
Ich habe Hilfe bei den Behörden gesucht, aber immer nur das Gegenteil gefunden.
Ich denke, dass das mit dem ersten Schlechtergutachten im OEG zusammen hängt.
Ich wurde schon einmal so in die Enge getrieben, dass ich nichts zu essen kaufen konnte,
aber damals hatte ich noch Reserven. Jetzt habe ich aber absolut keine mehr.
Ich habe jetzt Mietschulden, die ich nicht weis wie ich sie jemals bezahlen soll.
Ich hatte einen Eilrechtsschutz eingelegt beim Sozialgericht., Der Richter hat ihn abgelehnt.
Er sieht keinen glaubhaftgemachten Anordnungsgrund. Außerdem schreibt er, es sei
Räumungsklage eingelegt und nicht es ist bereits Räumungsklage eingereicht worden.
Und genauso wird es in der Räumungsklage sein. Ich werde kein Gehör finden.
Alles was ich zu meinem sozialen Härtefall bringen kann. Wird man überhören.
Ich denke, dass das Urteil schon feststeht.
Ich muss also irgendwo untertauchen können, bevor ich ganz fertig gemacht werde.
 

beiself

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
160
#6
Hallo Kasandra,
lieben dank, aber meine Kräfte sind aufgrund meiner Erkrankungen reduziert. Ich habe schon 18 kg abgenommen.
Ich habe auch ein Darlehensantrag gestellt um die Räumungsklage verhindern zu können. Auch dieser wurde
vom Sozialamt abgelehnt. Die Begründung war, ich hätte die Miete nicht gezahlt im Vertrauen darauf ein
Darlehen zu bekommen. Man stellt mich hier hin als würde ich mir Leistungen erschleichen wollen.
Es ist einfach nur furchtbar was man mir alles unterstellt. Nur damit man ablehnen kann.
Es läuft hier nichts rechtens.
Ich kann jetzt nicht mehr schreiben, bin am weinen.
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
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1,079
#7
Hallo Beiself,

auch mir tut es sehr weh, Deine Not zu sehen. Du könntest in den Osten ziehen, hier in meine Ecke. Wohnungen gibt es genug. Du könntest zur Ruhe kommen. Und Deine Möglichkeiten neu ausloten.

Wenn ich Dich richtig verstehe, steht Dir noch Geld zu? Bzgl. Entschädigung?

Du hast aufstockende Leistung beantragt? Im September 2017 !!!!!!!!!!!! Das müßte Dir dann ab Antragstellung nachgezahlt werden. Somit müßten Deine Mietrückstände dann erledigt sein. Womit wird die schleppende Bearbeitung begründet?

Wenn Deine Rente nicht ausreicht, steht Dir das Recht auf ergänzende Leistungen zu. Das ist keine Kann-Entscheidung, sondern eine objektive Entscheidung auf Zahlenbasis!

Was sagt der Pfarrer?

LG Jani
 
Zuletzt bearbeitet:

Kasandra

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#8
Hallo Erika,

in Deinem Fall kenne ich mich nicht aus!!! Das muss ich jetzt wirklich so direkt schreiben!!!

Aber überlege mal, gibt es einen Trick 17 für Dich, dass Du kurzfristig in eine Arbeitsmaßnahme kommen kannst und dadurch mögliche
Gelder aktivieren kannst?

Ansonsten fällt mir nur aufstockend ein, z. B. Tankstelle, Supermarkt Regale einräumen etc.

Wenn ich es richtig sehe, hast Du keine massiven körperlichen Schäden.

Dann kämpfe für den Hinzuverdienst.

Da Du wohl unter das OEG fällst, ggf. kann eine erneute - z. B. stationäre Therapie dich voran bringen. Klar, Du musst Deinen Mietzins aufbringen, aber die Arztberichte / Gutachten könnten ggf. etwas positives für Dich bewirken.

Viele Grüße

Kasandra
 

beiself

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#9
Allo Christiane,
der Pfarrer meldet sich nicht mehr. Habe auch schon alle Neffen usw durch. Es tut allen sehr leid, aber wegen dem und dem ..... und wünschen mir alles gute.
Ja ich wünsche mir sogar den Osten, da die Mieten auch günstiger sind. Ich kann meinen Haushalt hier fast komplett auflösen.
Es ist eh sehr alt und auch reparaturbedürftig. Wenn ich eine Wohnung hätte, könnte ich hier alles abreisen.
Ich habe wohl zwei Katzen, die ich mitnehmen möchte, weil sie bis jetzt mein einziger Trost sind.
Wenn Du mir behilflich sein könntest??
Schicke Dir auch gerne meinen Artikel den ich verfasst habe. Gerne per Pin mit Deiner Email. Dann kannst
Du Dir auch einen Eindruck machen, was die Behörden mit mir machen und gemacht haben.

Ich habe zum Beispiel:
Trotz meiner Traumabelastungen in meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich es geschafft als leitende Angestellte zu arbeiten.
Ich habe wohl ein paar Lücken im Lebenslauf, die ich aber, da ich ja gut verdient hatte immer gut überbrücken konnte.
Und habe auch viel Geld in meine Weiterbildung gesteckt. Aufgrund eines Befundberichtes den damals das Versorgungsamt selbst angefordert hatte,
war auch die Gewalt in meiner Kinder- und Jugendzeit ersichtlich. Das Versorgungsamt hat aber in seinem Auftrag an die damalige
Gutachterin geschrieben, dass ich einen schadensunabhängigen Vorschaden hätte. (Also vor der zweifachen Vergewaltigung im Jahre 2004)
Was aber ja nachweislich nicht gegeben war. Außerdem hat das Versorgungsamt noch im Auftrag geschrieben dass nicht nach der Ursächlichkeit begutachtet werden soll. Obwohl es im Entschädigungsrecht ja gerade auf die Ursächlichkeit darauf ankommt. Usw.
Die Gutachterin schreibt nun obwohl sie meinen Lebenslauf vorliegen hatte dass ich immer am Rande des Existenzminimums gelebt haben sollte.
Und das kann man wirklich nicht aus meinem Lebenslauf ableiten.
Nun bin ich damals wegen den Morddrohungen auf anraten der Kripo umgezogen und das Gutachten ja auch. Nur mein Lebenslauf, der bliebt ja in der Akte. Folglich war ich für die Menschen am neuem Wohnort schon immer eine Sozialschmarotzerin gewesen.
Aber wie gesagt ich verschicke gerne meinen Artikel.
Es ist entsetzlich was Behörden aus einem Menschenleben machen können.
Jetzt weis ich auch warum ich hier nie Fuß fassen konnte.
Liebe Grüße Erika
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
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29 März 2016
Beiträge
1,079
#10
Hallo Erika,
meine E-Mailadresse ist wasserzeichen1@gmail.com. Es gibt kleine nette Wohnungen, in denen auch Katzen leben dürfen.

Welche Rolle spielt es eigentlich, wieviel Geld Du immer auf dem Konto hattest? Selbst wenn Du immer am Limit gelebt hättest, geht das niemanden etwas an!

LG Jani
 
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19 Nov. 2018
Beiträge
82
#12
Hallo,
Pflicht zur Vorschusszahlung

Beantragen Sie jedoch eine Vorschusszahlung, so muss die Behörde den Vorschuss zahlen, § 42 Abs. 1 S. 2 SGB I. Sie erhalten den Vorschuss spätestens nach Ablauf eines Kalendermonats nach dem Sie den Antrag auf Vorschuss gestellt haben.
Antrag auf aufstockende Leistung gestellt in 2017?
Normalerweise dauert die Bearnbeitung 4 Wochen. Dauert die Bearbeitung länger stellt man den o.g. Antrag.
Auch eine Soforthilfe wäre angesagt.

Zur Räumungsklage: hier gibt es so viele Institutionen die weiterhelfen wie Caritas usw.

In einer Petition sehe ich keinen Sinn.

Aber vielleicht "BILD hilft. die helfen in Einzelfällen sofort.

Brauchen auch Sie Hilfe? BILD kämpft für Sie

Brauchen auch Sie Hilfe? BILD kämpft für Sie


Alles Gute

Gruß

Anja
 
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