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BK 2108 mein weiterer Verlauf seit 2009

Registriert seit
1 Juli 2009
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72
#1
Hallo zusammen,

mein letzter Beitrag zur BK2108 ist schon etwas her (ca. 2011), wollte etwas dem Thema hinzufügen oder eher in meiner Sache.

Nach langem hin und her schreiben mit der BG wurde eine Berechnung nach dem MDD von ca. 11,96 berechnet, also etwas unter dem Wert der erreicht werden muss (welcher 4-5 mal geändert wurde durch die BG).

Mein Berufsunfall woraus auch die BK2108 hervorgeht, wurde durch einen Gutachter vom Gericht als resultierende Zerrung angegeben.
Vor Gericht wurde das Verfahren erst mal als ruhend gestellt bis zur endgültigen Entscheidung der BK 2108.

Vor ca. 2 Monaten habe ich dann eine Anhörung beim Gericht gehabt zur BK, wo ich nochmals vorgetragen habe das ich die Belastungsdosis zu dem Zeitpunkt fast erreicht habe, und das der Unfall teilursächlich für den BSV im LWS bereich gewesen sein könnte.

Für das Gericht war die Darstellung Plausibel und nachvollziehbar und aus dem Grund wurde die BG nochmals zur Prüfung der Belastungsdosis herangezogen, da auch Werte oder eher Arbeiten nicht mit einbezogen wurden die von zu kurzer dauer gewesen sind, wo ich falsch von dem Sachbearbeiter der BG falsch informiert wurde, laut seiner Aussage seien diese werte nicht von Bedeutung.

Desweiteren ist ein Gutachter vom Gericht bestellt, der davon ausgehen soll das die Belastungsdosis erreicht ist, da eben der zur Anerkennung fehlende Wert nur gering sei, und das Schadensbild auf eine BK hinweisen würde.

Wollte es nur mal weiter fortführen, für den ein oder anderen.

Schöne Grüße
 

slahan

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#2
Bk 2108

Hallo badfirst,
das ja wirklich ein ganz "blöder" Wert. Die BG sollte hier noch einmal ganz neu berechnen. Das klingt nach Absicht. Bleibe dran. Was sagt denn dein RA dazu?.
Viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden.
Gruß
 
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#3
Hallo slahan,

allen erstmal schönes neues Jahr!:)

Sehr blöder Wert, wie geschrieben sieht eben die Richterin diesen fast erreichten Mindestwert als Punkt der ihrer ansicht zu einem Gutachter reicht, wie auch die Tatsache das der Unfall durchaus ein Faktor dabei sein kann/könnte!

Der Wert soll trotz allem nochmals neu berechnet werden, wie die fehlenden Zeiten und fehlenden Arbeitsschritte die die BG ausser acht gelassen hat.

Hoffe mal das es dieses Jahr wenigstens zu einem Ergebnis kommt,immerhin auch schon 6 Jahre am laufen!:mad:

Schönen Gruß
 

slahan

Erfahrenes Mitglied
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#4
Bk 2108

Hallo badfirst,
dir auch für das neue Jahr alles Gute und Erfolg in deiner Sache.
Wenn die neue Berechnung wieder so ausfallen sollte, melde dich hier bitte. Ich kenne Möglichkeiten diese Berechnung neutral überprüfen zu lassen.
Versteife dich bitte nicht zu sehr auf den Unfall als zusätzlichen Faktor. Eine Berufskrankheit kommt von keinem Unfall. Er war eventuell die Auslösung deiner Schmerzen.
Viel Erfolg. Gruß slahan
 
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Beiträge
87
#5
Hallo Habe fast ähnlichen Fall.
Nach 4 Jahren wurde endlich ein Arbeitsunfall vom LSG anerkannt.
Es kam bei mir zu einer Sehnenteilruptur,Bandscheibenvorfall HWS, nach 5 Monaten noch einer in der LWS dazu.
Nun sagte die BG von sich aus erst, ,,wenn der Zweite Vorfall während der Krankschreibung mit dem Arbeitsunfall war, müssen wir prüfen, ob evtl auch hier ein Zusammenhang besteh''.
So weit so gut. Eine Woche später erneut am Telefon BG Mitarbeiter ,, hat ihnen Kollege etwas falsches erzählt, wir prüfen hier garnix''.
Habe dann darauf einen Antrag auf BK 2108 gestellt. Nun auch bei mir die Frage ,in wie weit der Arbeitsunfall hier mit eingewirkt hat.
MDD kam und prommt langt nicht, Schadensbild nicht BK konform.
 

slahan

Erfahrenes Mitglied
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#6
Bk 2108

Hallo ferrari1410,
ja das MDD und die Werte, dass ist wirklich ein großes Problem. Was hast du denn für einen Beruf ausgeübt und wie hoch war deine Dosis (Wert)? und wie lange hast du gearbeitet? Da kann man ungefähr das Ergebnis abschätzen. Der Unfall und die Berufskrankheit, dass sind zwei verschiedene Schuhe.
Bis bald und viel Erfolg.
 

ilka und paul

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Beiträge
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#7
Hallo Ferrari,

wo ist das Problem ? War in meinen Fall ähnlich und die MDD-berechnung in meinen Augen falsch und unvollständig.
Habe mich hingesetzt und die Fehler in der Berechnung gesucht(und auch gefunden). Danach habe ich Einspruch eingelegt und um eine Neuberechnung gebeten.
Auf Grund meiner Arbeit und der genauen Aufzählung der Berechnungsfehler,wurde meinem Einspruch entsprochen und alles nocheinmal berechnet. Und siehe da,nun war alles korrekt und die "Dosis" war entsprechent den Anforderungen für eine BK erreicht.

Also,hinsetzen,lesen,auseinandernehmen,schlau machen (Forum) und selber nachrechnen. Und solltest du Fehler finden,diese benennen und Einspruch einlegen.

Viel Glück,Paul
 

Busch38

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#8
Hallo badfirst,
dir auch für das neue Jahr alles Gute und Erfolg in deiner Sache.
Wenn die neue Berechnung wieder so ausfallen sollte, melde dich hier bitte. Ich kenne Möglichkeiten diese Berechnung neutral überprüfen zu lassen.
Versteife dich bitte nicht zu sehr auf den Unfall als zusätzlichen Faktor. Eine Berufskrankheit kommt von keinem Unfall. Er war eventuell die Auslösung deiner Schmerzen.
Viel Erfolg. Gruß slahan
Hallo,

wo kann man es überprüfen lassen ?

Gruss
 
Registriert seit
1 Juli 2009
Beiträge
72
#9
Hallo zusammen,

danke erst mal für die Nachrichten

Slahan,

Ich war in der Pflege tätig ca. 12 Jahre.
Auf dem Unfall versteife ich mich nicht wirklich, aber die erste BG hat es auf die andere BG geschoben wegen dem Unfall und das nach dem die Dosis ermittelt wurde, aber mir noch nicht zugeschickt wurde.
ZU dem Zeitpunkt war die Dosis als erstes auf 12,39 berechnet, laut dem Gutachter der zweiten BG war der Unfall nicht dazu in der lage einen Bandscheibenvorfall hervorzurufen, und somit ging es wieder zur ersten BG.:mad:
Das Urteil oder die Verhandlung bei der zweiten BG ist erst mal auf Ruhend gestellt vom Gericht.

ilka und Paul,
es gibt tätigkeiten in meinem Fall, die wurde oder werden in dem Model nicht mitgerechnet, oder vielmehr außer acht gelassen, und diese lassen sich auch nicht ohne Werte berechnen.
Wie z.B. die gegenkraft beim Transfer eines Bew./Pat. bei der Pflege, und da wird es schwer die Kraft zu bemessen, zumindest wurde dies außer acht gelassen von der BG, trotz mehrmaligen Hinweis.
Wie auch das Laufen auf Stahlgeflecht mit Gewichten, wo sich jeder denken kann, das es erschwert ist darauf zu laufen (Schwingungen die zustande kommen und auf den Körper wirken).

Schöne Grüße
 

slahan

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#10
Hallo! In deinem Fall scheint es doch schon grenzwertig zu sein. Hast du nun einen Bandscheibenvorfall? Das konnte ich aus deiner Antwort nicht erkennen. Die BK heißt: Bandscheibenbedingte Erkrankung der Wirbelsäule" und das muss dein Dok feststellen. Ich gehe davon aus, dass du weiblich bist. Bei einer Dosis von 12 ist die erste Hürde genommen. Man muss mindestens die Hälfte von 17 haben (bei Männer die Hälfte von 25). Die Berechnungen sind in deinem Fall etwas komplizierter. Die zuständige BG muss dazu aber Erfahrungen haben. Du bist doch nicht der erste Fall. Schwingungen die du angibst, gehören aber nicht zu den Belastungen - sie haben im Stehen oder Laufen eingewirkt. Ist so. Ob dies Gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt. Weitermachen lohnt sich. Nicht aufgeben. Gruß
 
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Beiträge
72
#11
Hallo Slahan,

nein ich bin männlich;)

Mir fehlen 0,62 für die Anerkennung, zumindest Arbeitstechnisch, die BG hat mir von Berechnung zu Berechnung den Wert gemindert

Ich hab einen Bandscheibenvorfall, ich war schon bei drei Ärzten wegen dem Unfall einer der sagt es ist ein Arbeitsunfall (der erste) und die zwei danach haben gesagt ist nicht
Der erste Gutachter weißt darauf hin das die Belastungsdosis mit hinzugezogen werden müßte, und er ein zusammenspiel sieht

Meinen ersten Termin wegen der BK habe ich in zwei Monaten, und da mal schauen was da so kommt!

Danke, aufgeben ist keine Option!;)

schöne Grüße
 

slahan

Erfahrenes Mitglied
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#12
Hallo badfirst, "kümmere" dich, dass du einen Wert von 12,5 und mehr erreichst. Darunter wird "einfach" abgelehnt. Lass die Berechnung von einer neutraler Stelle überprüfen. Viel Erfolg
 
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