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BG zahlt keine Arzt Rechnungen mehr und will den Prozess abwarten

carlie

Neues Mitglied
Registriert seit
7 Mai 2018
Beiträge
16
#1
Hallo liebes Forum,

bin neu hier und habe mit meiner BG großen Ärger,:confused: bisher hatte es immer geklappt Untersuchungen und Fahrtennachweise wurden erstattet und auf einmal
kam ein Schreiben der BG, dass diese erst einmal den Prozess wegen Kleider und Wäscheverschleiß abwarten will, bevor ich Bescheid bekomme wegen meiner
weiteren Arzt Rechnungen und Fahrtennachweise.

Kurz zu mir hatte einen schweren Arbeitsunfall der ist anerkannt und hatte auch 78 Wochen Verletztengeld bezogen eine MdE von 30 % ist auch anerkannt.
Bekomme eine Unfallrente und hatte auch wegen dem mehr Verschleiß Kleider und Wäschegeld erhalten welches die BG einstellte und ich nun Klage.
Habe auch einen Anwalt der aber nicht so recht einen Einsatz fährt, daher nun meine Frage an euch:

Ein letztes Schreiben von mir an die BG mit der Aufforderung und einer Frist von 10 Tagen die Arzt Rechnungen und Fahrtennachwiese zu begleichen, kam
der Kostenträger nicht nach.

Wie kann die BG erst einmal sagen wir warten den Prozess ab und kommen dann unaufgefordert auf ihr Anliegen zurück?

Bestimmt kann von euch mir jemand einen Rat und auch hilfreich etwas darüber berichten, denn ich bin auch weiterhin AU geschrieben und der Kampf gegen
einen Kostenträger ist sehr schwer.

MfG carlie
 

Sekundant

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#2
hallo carlie,

wenn eine anerkennung vorliegt, sollte es einen bescheid dazu geben, auf den sich erst einmal zu beziehen ist.

die weitere frage dürfte dahingehend sein, worüber nun eine abweichende auffassung besteht und wie die begründet wird.

kannst du dazu etwas berichten?


gruss

Sekundant
 

carlie

Neues Mitglied
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Beiträge
16
#3
Hallo Sekundant,

erst einmal Danke für deine schnelle Antwort.

Die BG begründet die Einstellung der Zahlung Arztrechnungen und Fahrtennachweise damit, dass Sie erst einmal den

Prozess wegen Kleider u. Wäschegeld abwarten will und dann unaufgefordert auf mein Anliegen zurück käme.

Diese Klage darf meiner Meinung nicht dazu verwendet werden die Zahlungen einzustellen.

gruss

carlie
 

carlie

Neues Mitglied
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16
#6
Hallo Carlie,

da ist Dein Anwalt gefragt, notfalls Mahnbescheid an die BG senden (lassen).
Hallo oerni,

ja das sehe ich auch so, aber mein Anwalt na ja kommt nicht so recht in die Gänge, daher will ich selber alles in die Hand nehmen.

Mir reicht es, gibt wirklich so tolle Anwälte die nur nach Geld schreien und sonst still ruht der See.

gruss

carlie
 

oerni

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#7
Nimm Dir mal die Aussage von Sekundant zu Herzen.
Nimm Dir Deinen Anwalt zur Brust und erkläre ihm was Du von ihm erwartest.
 

seenixe

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Mitarbeiter
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#8
Hallo Carlie,

herzlich willkommen hier im Forum.
Du schreibst, dass Du weiterhin AU geschrieben bist. Ist dies auch auf die Unfallfolgen zurückzuführen?
Wie lange ist der Unfall her?
Kannst Du etwas näher auf den Ablauf eingehen?

Gruß von der Seenixe
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
319
Ort
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#9
Hallo Carlie,

das ist ein "Typisches Verhalten" der BGs selbst wenn man es schwarz auf weiss hat, interessiert die sowas überhaupt nicht.

Frag doch mal den SB nach der Rechtsgrundlage auf die er sich den bezieht? Aber mit ausführlicher Begründung.

Das Spielchen kenne ich auch schon, selbst wenn die Anerkennung da ist, muss alles beantragt und jeder "Furz" eingeklagt werden.

Wenn deine Arztrechnung den Anforderungen(D-Arzt) der BG entspricht und nicht wie beim Tinitus alles keine Evidenzen hat, dann muss die BG zahlen.

Wenn es eine Behandlung von Privat-Arztpraxis ist auf Ermessen deines SBs läuft, solltest du ja wissen. Hol dir mal Akteneinsicht, nicht dass deine Behandlungen durch eine "Ärztliche Stellungsnahme" gekänzelt wurde, gerade weil ein Prozess am laufen ist.

Gruß
Isswasdoc
 

carlie

Neues Mitglied
Registriert seit
7 Mai 2018
Beiträge
16
#11
oerni,
genau das habe ich gemacht, hoffe er hat es geschnallt und gibt gas, alles gut wenn er nun sein Wissen umsetzt.

Hallo Seenixe,

ja meine AU ist von dem Arbeitsunfall, dieser liegt auch schon viele Jahre zurück und es kam zu einer Verschlimmerung der Unfallfolgen

und ich wurde auch von der BG zu reichlich Gutachter geschickt diese alle für die BG waren. Mein Widerspruch dauerte sehr lange und in der letzten
Instanz bekam ich durch einen Gerichtsgutachter Recht und mir wurde vor einem Jahr eine Unfallrente zugesprochen und auch 30 MdE.

Beim Versorgungsamt habe ich 60 % GdE diese zählen leider nicht für die BG und der Kampf ging über sehr viele Jahre 12 an der Zahl.

Nun sieht es so aus, dass ich lange an Unterarmgehstützen nur langsam gehen konnte bekam auch Kleider u. Wäschegeld und dann stellte die

BG es einfach ein. Eine Klage vor dem Sozialgericht wegen Fortzahlung läuft auch schon 6 Jahre unbegreiflich aber wahr.

Auch sind Folgeschäden entstanden durch das gehen mit den U...Stützen auch Stürze hat es gegeben mit schlimmen Folgen wie dickes Knie mit

starken Schmerzen. Mein D- Arzt hatte dazu auch schon geschrieben das dies Folgeschäden seien und ich auf einen Rollator angewiesen sei.

Dieser wurde mir aber mehrmals verweigert und erst als ich vor dem LSG meine Unfallrente durch den Gutachter des Gerichts bekam, willigte die BG auch ein einen Rollator zu genehmigen.

Leider aber auch ein Rückschlag von Seiten der BG das diese nun erst einmal den Prozess wegen dem K. W... Verschleiß abwarten will um dann
zu entscheiden ob meine jetzigen Arzt Rechnungen bezahlt würden.

Alles nicht einfach aber diese Vorgehensweise einiger Kostenträger scheint ja Methode zu haben.

So reicht man könnte schon ein dickes Buch schreiben, wie mit Unfallopfer umgegangen wird.

Gruß carlie
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

carlie

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Beiträge
16
#12
Hallo Carlie,

das ist ein "Typisches Verhalten" der BGs selbst wenn man es schwarz auf weiss hat, interessiert die sowas überhaupt nicht.

Frag doch mal den SB nach der Rechtsgrundlage auf die er sich den bezieht? Aber mit ausführlicher Begründung.

Das Spielchen kenne ich auch schon, selbst wenn die Anerkennung da ist, muss alles beantragt und jeder "Furz" eingeklagt werden.

Wenn deine Arztrechnung den Anforderungen(D-Arzt) der BG entspricht und nicht wie beim Tinitus alles keine Evidenzen hat, dann muss die BG zahlen.

Wenn es eine Behandlung von Privat-Arztpraxis ist auf Ermessen deines SBs läuft, solltest du ja wissen. Hol dir mal Akteneinsicht, nicht dass deine Behandlungen durch eine "Ärztliche Stellungsnahme" gekänzelt wurde, gerade weil ein Prozess am laufen ist.

Gruß
Isswasdoc
Hallo Isswasdoc,

halt dich feste vor Jahren war ich bei einem ganz normalen Hausarzt, der mir dazu geraden hatte nun endlich gegen die BG etwas zu unternehmen.

Diese schrieb mich krank obwohl er kein D- Arzt war und siehe da die BG zahlte mir mein Verletztengeld.

Aber nach 78 Wochen war Schluss und den Prozess auf Fortzahlung von V- Geld habe ich vor 2 Jahren verloren.

Ja es laufen noch 2 Prozesse gegen die BG und kein Ende in Sicht.

Gruß carlie
 
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