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BG sehr talentiert-auch in der Wirtschaft

maja

Mitgliedschaft beendet
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6 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Man kann hier immer wieder lesen, wieviel und durch welche
Methoden unser "liebstes Kind" die BG es versteht bei den UOs,
einzusparen.

Aber wie hat sie das gemacht?
Bin da auf einen Interessanten Artikel, aus der Zeitung Märkisch Oderland
gestoßen, den ich Euch einfach nicht vorenthalten kann.


Hier der Artikel:

Berlin gibt Beteiligung am Unfallkrankenhaus Marzahn ab

klinikheute.de - Nach "Tagesspiegel"-Informationen übernehmen die Berufsgenossenschaften zum 1. Juli das Haus komplett. Bisher sind sie nur zu 40 Prozent an der Klinik beteiligt. Die restlichen 60 Prozent des Trägervereins gehören dem Land. Damit gibt Berlin die letzte direkte Beteiligung an einem Krankenhaus auf. Der Kaufpreis beträgt dem Blatt zufolge 12,74 Millionen Euro. Das sei nur ein Bruchteil dessen, was Berlin in das Haus investiert hatte. Allein der Neubau der Klinik, der 1997 eröffnet wurde, hatte insgesamt 238 Millionen Euro gekostet, wovon das Land 143 Millionen Euro beisteuerte.

Quelle: Märkische Oderzeitung, 2003-06-19

Das bedeutet ca 52% -das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen!


MfG
maja
 

Petra

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Hallo Maja,


die Klinik Marzahn war nach meinem Kennisstand bisher neutral und objektiv.

Dies wird sich nun erfahrungsgemäß schlagartig ändern, wenn die BGen nun komplett das Sagen haben.

Gerteu nach dem Motto: wes`Brot ich eß, des Lied ich sind.

Liebe Grüsse

Petra
 

seenixe

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Hallo,

das UKB habe ich bisher leider nur anders erlebt. Ich war mehere Male zur Untersuchung dort. Jedes Mal ein anderer Arzt, jeder wußte vom vorhergehenden nichts. Im Warteraum waren immer viele Patienten mit anwesend, deren Kommentare waren nicht viel besser. OP-mäßig sollen sie über gute Möglichkeiten verfügen, aber menschlich leider voll daneben. Von den kennengelernten Ärzten würde ich mich von keinem operieren lassen.
Der Ruf als BG-Klinik und Interessenvertreter eilt der Klinik leider auch voraus.

Was mich besonders ärgert, ist die Tatsache das seit Jahren die Mittel für Jugendarbeit und viele weitere Projekte in der Stadt herrunter geschraubt werden und da werden Millionen von Steuergeldern einfach verschenkt.

Gruß von der Seenixe
 

maja

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Hallo Petra! Hallo Seenixe!

Bei mir war es noch ganz anders.
Mich kannten viele Ärzte im UKB noch bevor sie mich persönlich
kennengelernt hatten.
Sie kannten mein MRT, welches ihnen von dem Krankenhaus übermittelt
wurde, weil dieses Krankenhaus-kein UKH ist und mit meinem Fall überfordert war.
Der Chefarzt dieses KH, erklärte mir, dass das UKB, der Meinung war ich müsse operiert werden, damals sagte ich nein.

Ging aber doch 5 Wochen später ins UKB.
Tja und jeder Arzt-mit dem ich im UKB zu tun hatte, kannte meinen Fall-wie sie mir erzählten.
Waren sie doch bei der Auswertung meines MRTs dabei.
Auch kannten sie den, für eine Frau etwas ungewöhnlichen Umstand meines Unfalles und meine OP Verweigerung.
Beim ersten KH Aufenthalt, waren sie sehr freundlich.
Auch die D-Arzt Besuche waren nett, immer wieder erzählten sie mir,
ich solle mich operieren lassen.

Als ich dann einwilligte und die BG die Kostenübernahme verweigerte, weil der Unfall noch nicht anerkannt worden war, veränderte sich
das Verhalten der Ärzte.
Ganz furchtbar wurde es, nachdem ich ein Gespräch mit dem BG Vertreter des UKBs, auf eigenen Wunsch hatte.

Es kam Oberarzt Dr.David, der mich geziehlt fertig machte, so dass ich sofort und auf eigenen Wunsch-das UKB verließ.

Als ich meine KA anforderte-war der Arztbrief vom 1 Aufenthalt verändert und sämtliche D-Arzt protokolle, außer einem verschwunden.
Der veränderte Brief trug nicht mehr die Unterschrift des Stationsarztes-
es hatte sogar der Leiter des UKBs Prof.Dr.Eckernkamp unterschrieben.

Und die Krönung des Ganzen, es wurden mir 3 GA vorgeschlagen, 2 kannte ich schon aus dem UKB, den 3. nahm ich dann, weil mir meine BG SB versicherte, Dr.Tamborine hätte nichts mit dem UKB zu tun.

Was ebenfalls eine Lüge war.

Ach und noch etwas- Oberarzt DR.David!
Mein Nachbar und guter Bekannter, der einen fürchterlichen Unfall hatte, welcher sogar im Fernsehen gesendet wurde.
Ihm erzählte Oberarzt Doktor David, sein Knie müßte versteift werden, erstmal.
Dann, später das Knie würde für immer steif bleiben müssen-es hätte keinen Sinn zu operieren.

Heut habe ich ihn besucht er ist sehr glücklich.
Er wurde vor 2 Monaten operiert, in einem anderen KH-danach machte er eine Reha.
Er zeigte mir, dass er das Knie schon 60° beugen kann und ist voller Zuversicht auf weitere Erfolge.

Gruß
maja
 
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